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Deutschlands EM-Aus gegen Spanien: "Zu viele Sachen nicht am Optimum"
REUTERS

In der zweiten Hälfte riss der Faden komplett. Titelverteidiger Deutschland reist heim, Spanien steht im EM-Halbfinale. Nur zwei Siege aus sechs Spielen: DHB-Coach Prokop wird diese Bilanz überzeugend erklären müssen.

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neutralfanw 25.01.2018, 00:35
1.

Ja, das war mehr als schwach. Die Spanier mussten nicht viel machen. Die Fehler der deutschen Spieler und des Trainers waren allein entscheidend. Die Ballverluste (ohne Druck des Gegners) waren beschämend. Da mag man garnicht hinschauen. Nach 3 spanischen Toren ins leere Tor habe ich jetzt für längere Zeit mal abgeschaltet ...für Handballspiele der Nationalmannschaft.

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stranzjoseffrauss 25.01.2018, 00:50
2. Kein Sigurðsson

kein Erfolg. So einfach ist das, aber der kommt wohl nicht wieder. Hat man schon beim TuS Schutterwald angerufen um Herrn Heuberger zurückzuholen? Leider verkörpert der Herr Prokop in etwa die Erfolgsgarantie einer Steffi Jones.

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RalfHenrichs 25.01.2018, 05:33
3. Problemfall Hanning

Dass Prokop mit den vielen Fehlern (die richtigen Spieler mussten nachgeholt werden, von der Taktik des Gegners wurde er überrascht etc.) nicht tragbar ist, ist klar. Hanning hat ihn aber für teures Geld eingekauft und muss mit der Null auf dem Trainerstuhl gehen.

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Ralf1234 25.01.2018, 06:41
4.

Als der Trainer nachdem die Mannschaft im Angriff bereits viele individuelle Fehler produziert hatte noch den Torhüter rausgenommen hat, dachte ich mir : das kann nicht gut gehen und so kam es auch. An dieser Stelle hat Prokop eine Mitschuld.

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haralddemokrat 25.01.2018, 06:48
5. Nicht nur Prokop

wird dieses Desaster erklären müssen. Aber es ist generell zu sagen, der Mannschaft fehlte es von Anfang an in diesem Turnier an Spielwitz, Ideen und einem Führungsspieler, der auf dem Feld gestalten hätte können. Vielleicht war die Mannschaft auch zu sehr in Taktik und Strategie eingezwängt. Auf jedenfall muss man hier in Ruhe analysieren und dann die richtigen Maßnahmen und Zielen ableiten.

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haenner 25.01.2018, 06:56
6. Rückkehr in alte Zeiten

der Bundestrainer erinnert mich in seinem ganzen (nervösen) Auftreten ein bisschen an den Vorgänger von Dagur Sigurdsson. Sicherlich ein akzeptabler Trainer in Leipzig, aber mit dem Amt als Bundestrainer zumindest derzeit heillos überfordert. Ich ahne nichts gutes für die nahe Zukunft. Höchstens, dass diese BadBoys Hype gestern (endlich) beerdigt worden ist. Mit dem 2016er Auftritt hatte der Auftritt bei der EM2018 nämlich rein gar nichts gemeinsam. Da passt "SadBoys" viel besser.

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fabulous2bee 25.01.2018, 07:20
7. Kirche im Dorf lassen

Es ist eben eine Leistung einen Titel zu gewinnen und nur weil wir den letzten gewonnen haben, gibt es noch lang kein Abo darauf. Der Druck war riesig. Jeder muss in jedem Spiel zu 100 % seine Leistung abrufen und das ist diesmal nicht gelungen. Ich fand die taktische Einstellung der Mannschaft in Ordnung, nur mental hat es nicht gepasst. Das liegt aber nicht nur am Trainer, da müssen sich die Spieler und das gesamte Umfeld hinterfragen. Prokop sollte daher weitermachen dürfen.

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Alter Falter 25.01.2018, 07:37
8.

Wer vom Handball etwas versteht, hat diese Niederlage als logisch und folgerichtig angesehen. Der Turnierverlauf liess kein anderes Ergebnis erwarten. Also lieber jetzt die Koffer packen als im Halbfinale so richtig auf die Schlachtbank geführt zu werden.
Der deutsche Handball muss sich neu sortieren. Die „stärkste Liga der Welt“ mit den vielen ausländischen Klassespielern ist eben kein Garant auf Titel.

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achterhoeker 25.01.2018, 08:36
9. Auch das

"Die stärkste Liga der Welt mit den vielen ausländischen Klassespielern..."
Das ist vielleicht auch das Problem. Viele der "vielen ausländischen Klassespieler" sind eben dann Gegner, auf den Positionen wo eben dadurch keine inländische Klassespieler (spielte Melsungen in der Championsliga?) hervorgebracht werden.

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