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Deutschlands Sieg gegen China: Viele Fehler, etliche Blessuren
EDDY LEMAISTRE/EPA-EFE/REX

Zum WM-Auftakt hat das deutsche Team gewonnen - und gelitten. Zwar lief längst nicht alles nach Plan, doch die Spielerinnen sind mutig . Das zeigt der Fall der 19 Jahre alten Giulia Gwinn.

Stäffelesrutscher 09.06.2019, 04:13
1.

»"Es war ein schönes Gefühl, der Mannschaft zu helfen", sagte die WM-Debütantin nach ihrem neunten Länderspieleinsatz.«

Sie hat damit leider schon den albernen, künstlichen Sprachgebrauch verinnerlicht, bei dem Mitglieder des Teams so tun, als seien sie keine Mitglieder des Teams, sondern: jemand im Büro, im Merchandising-Verkauf, bei der Rasenpflege.

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grecco-el 09.06.2019, 09:10
2. weiter so!!!

Hubresch und die jetzige Trainerin sind ein Glücksfall für die deutschen Fußballspielerinnen. Im Gegensatz zu der Vorgängerin Jones (Einzige, dafür ständige Anweisung von der Bank: "Tempo, Tempo usw." - versucht nachträglich ihre dürftige Leistung durch angebliches Mobbing zu rechtfertigen; äußerst lächerlich!) ist unsere jetzige Trainerin in der Lage von außen das Spiel zu bestimmen. Reagiert während des Spiels, stellt um, wechselt sinnvoll aus, hat einen und auch einen Plan B. Einfach spitze! Ich traue den deutschen Mädchen und Damen alles zu, und kann alle Aktiven nur ermuntern: WETER SO!

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dirk.resuehr 09.06.2019, 09:39
3. "Bereit, Fehler zu machen"

Toll. wenn das das Ziel ist, absolute Weltspitze! Ohne weiteren Kommentar.

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FABRICIUS3591 09.06.2019, 10:03
4. Technisch schwächere Teams gehen dann halt auf die Knochen ...

DAS war schon oft so, und so erklärt sich auch die Spielweise der Chinesinnen ..

"Dabei fiel vor allem ein Mittel auf: Härte in den Zweikämpfen, Fouls, "die grenzwertig" gewesen seien (Voss-Tecklenburg), man habe ordentlich "auf die Knochen" bekommen"

Habe gestern am Abend noch ein paar min die RSA-"Damen " gesehen ...Die versuchen auch mit übergroßerHärte spielerische Defizite zu kompensieren ..
Aber wer Weltmeisterinnen werden will, die müssen sich auch gegen solche Gegner durchsetzen !

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FABRICIUS3591 09.06.2019, 10:11
5. Technisch schwächere Teams gehen dann halt auf die Knochen ...

DAS war schon oft so, und so erklärt sich auch die Spielweise der Chinesinnen ..

"Dabei fiel vor allem ein Mittel auf: Härte in den Zweikämpfen, Fouls, "die grenzwertig" gewesen seien (Voss-Tecklenburg), man habe ordentlich "auf die Knochen" bekommen"

Habe gestern am Abend noch ein paar min die RSA-"Damen " gesehen ...Die versuchen auch mit übergroßerHärte spielerische Defizite zu kompensieren ..
Aber wer Weltmeisterinnen werden will, die müssen sich auch gegen solche Gegner durchsetzen !

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Karla Winterstein 09.06.2019, 11:01
6. Das ist ein anderes Denkmodell

Zitat von Stäffelesrutscher
»"Es war ein schönes Gefühl, der Mannschaft zu helfen", sagte die WM-Debütantin nach ihrem neunten Länderspieleinsatz.« Sie hat damit leider schon den albernen, künstlichen Sprachgebrauch verinnerlicht, bei dem Mitglieder des Teams so tun, als seien sie keine Mitglieder des Teams, sondern: jemand im Büro, im Merchandising-Verkauf, bei der Rasenpflege.
Die Mannschaft steht als Organismus im Vordergrund,dem man sich als eines der Bestandteile unterordnen und ihn in der Gesamtheit unterstützen muss.

Es spielt dabei keine Rolle, ob man auf dem Platz ist, ein- oder ausgewechselt wird oder in einem Spiel nicht zum Einsatz kommt.

Der frühere Fussball war stark individuell geprägt (beispielsweise Beckenbauers "Gehts raus und spielt!" als taktische Anweisung). Das hat sich auch aufgrund der heute möglichen Datenanalysen und Simulationsmöglichkeiten stark geändert, sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen.

Aus dem Grunde werden auch oft nicht mehr die auf einer Position individuell besten Spieler seitens der Mannschaftsleitung gesucht, sondern diejenigen, die in das seitens des Trainerteams vorgegebene Spielmodell passen.

Fussball entwickelt sich dank der heutigen technischen Möglichkeiten bezüglich der Mannschaft als organisch zu behandelndes Etwas mehr in Richtung des Rugby (15-er Rugby), wo schon immer die Mannschaft als Organismus die Hauptrolle spielte, weil es dort überhaupt nicht anders geht.

Es ist halt eine Mannschaftssportart.

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inge-p.1 09.06.2019, 11:35
7. Frauenfußball noch immer an 2.Stelle

Selbst unbedeutende Spiele der Männernationalmannschaft werden größer aufgemacht, als die der Frauen bei der Weltmeisterschaft.
Ich habe das Spiel gesehen, soviel Leidenschaft (auf Leiden), soviel kollektives Zusammenspiel, soviel Charakter und Spielfreude, vermisst man bei den Männern. Bei den Frauen alltäglich.
Aber, man(n) muss ja schon froh sein, dass die Frauenfußballweltmeisterschaft nicht in den Nachrichten unter ferner liefen abgehandelt wird. Im Spiegel ist es ja schon eine Erwähnung wert. Wenn auch nicht so groß, wie das schwache Spiel der HERREN-Nationalmannschaft.

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Karla Winterstein 09.06.2019, 13:36
8. Interesse ist in Deutschland allerdings vorhanden

Zitat von inge-p.1
Selbst unbedeutende Spiele der Männernationalmannschaft werden größer aufgemacht, als die der Frauen bei der Weltmeisterschaft.
Auf den DFB-Seiten (https://www.dfb.de/frauen-nationalmannschaft/news-detail/438-millionen-zuschauer-verfolgen-gelungenen-wm-auftakt-203682/)habe ich gerade eben gelesen,dass das Spiel der deutschen Frauen 4,38 Millionen Zuschauer gesehen haben, was zu dieser Uhrzeit einem Marktanteil von 33,8% entspricht.

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