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DFB-Aus in der Vorrunde: Die Übermacht der Bequemlichkeit
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Die deutsche Nationalelf hat eine historische WM-Pleite erlebt - und sie hat es verdient. Das Team hat sich darauf verlassen, dass es irgendwie schon wieder gut geht. Aber es ist nichts mehr gut um diese Mannschaft.

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homosapjens 27.06.2018, 22:29
10. Aus

aus lauter Angst vor dem Tod Selbstmord begangen ! So war der ängstvolle zittriger Auftritt der deutschen Auswahl.

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kleinsteminderheit 27.06.2018, 22:29
11. Mein Arzt sagt immer....

....dass viel Bewegung nützt. Und angeblich führen Teamarbeit und Engagement zum beruflichen Erfolg. Offenbar gehören diese Punkte nicht zum Trainingspensum unserer hochoptimierten Nationalelf

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mar.bl 27.06.2018, 22:29
12. Es wird sich nichts verändern !!

Wie kann es sein das es Deutschland so wenig nachwachsende Talente gibt. Wir haben mit Abstand der größten Fußballverband der Welt. Hier sind am meisten Kinder und Jugendliche in Vereinen organisiert. Es müsste hier vor Talenten übersprudeln, tut es aber nicht. Das Beispiel Championsleage, Euroleage, Youth League, U17, U18 und U19 zeigt anschaulich was hier versäumt wird. Hier werden keine individuellen Talente entwickelt und gefördert sondern der Nachwuchs wird in Systemen gepresst.
Fußballspieler wie Christiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic, Neymar, Messi, Ribery und wie die großen Fußballcharaktere alle heißen, wären hierzulande nicht möglich. Mehmet Scholl sagte mal, das sein Vater an seine individuellen Qualitäten glaubte, während seine Trainer nur an die Systeme glaubten. Erst wenn sich Fußballtalente frei entfalten, kann man diese später in Systeme einbinden.
Er hat sich übrigens nach seinem Vater gerichtet.
.
Ich fordere den Spiegel auf, diesen Sachverhalt zu thematisieren. Der Kicker, dieses Zentralorgan des DFB, wird ein Teufel tun das zu machen. Man will es sich ja nicht verscherzen. Der Herr Grindel, der Etappenhengst des DFB , der Inbegriff des deutschen Beamtentums, wird mit Sicherheit nichts verändern, wird nur verwalten. Bitte tut was, sonst wird sich hier auf Jahre hinaus nichts verändern.

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fraenki999 27.06.2018, 22:30
13. Jogi Löw Bashing ist zu einfach...

Seine Erfolgsbilanz ist doch eher beachtlich. Er hat sicher auch die Verantwortung für dieses Debakel, aber statt es sich einfach zu machen und einfach zurücktritt, könnte er auch in die Hände spucken. In zwei Jahren ist EM.
Es gibt in diesem Land schon einfach zu viele die sich wegducken wenns schwierig wird...

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wunsiedel 27.06.2018, 22:31
14. Jogi Merkel und seine Minister

Es war im ersten Spiel schon zu sehen, dass keiner Verantwortung übernimmt. Das ewige Hin- und Hergeschiebe des Balls so lange, bis die gegnerische Verteidigung wieder vollzählig war.
Es war keine Wille da, das Spiel herumzureißen. Und der Trainer ist ein Abbild der Mannschaft oder eher umgekehrt.
Es ist eben typisch geworden für Deutschland. Überall Herumgeeiere: Flughafen, Bahnhof, Maut, Nitratbelastung, Stickoxide, ...

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Germanus 27.06.2018, 22:32
15. Man kann ja verlieren...

...aber nicht so!
Der Auftritt gegen Südkorea war lustlos, wie bei einem Freundschaftsspiel.
Spieler wie Flasche leer!

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juergen247 27.06.2018, 22:32
16. Zeit für die Wende

Bei aller Tragik, die dieses Ausscheiden mit sich bringt jedoch verdient ist, muss diese Erfahrung zu einem radikalen Neuanfang führen. Die Zeiten von Müller, Khedira u. Co. sind vorbei. Nun ist es höchste Zeit eine junge Mannschaft aufzubauen, auch wenn diese vielleicht in zwei Jahren bei der EM noch nicht die Klasse haben kann. Aber nun wieder mit ein paar Altgedienten aus Loyalität weiterzumachen, wäre der falsche Weg.
Der Confed-Cup letztes Jahr hat gezeig, dass frisches Blut durchaus erfolgshungrig sein kann.
Es ist auch kein Weltuntergang bei einer WM vorzeitig auszuscheiden, denn auch andere Nationen freuen sich, wenn die Chance besteht einmal im Fussball-Olymp zu landen.

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ortibumbum 27.06.2018, 22:36
17. klares Verschulden von Löw

Wie auch bei der letzten EM völlig falsche Aufstellung. Wir hätten heute gewinnen müssen; da stelle ich doch nicht 9 Mittelfeldspieler auf. Und dann: dieses Theater um Neuer und Boatang - nur weil es Bayernspieler sind - mit ihren Verletzungen mitzunehmen; grausam. Götze bleibt zu Hause, der auch mal einen Mann umspielen kann.
Nein: Diese Überheblichkeit; aber immer gut frisiert und im Interview geschliffen geredet. Übrigens: Ich habe zig Werbefilme gesehen, in denen die Mannschaft oder Teile davon, oder Bayer Spieler mitgewirkt haben. Geld schäffeln, mit dem DFB auf 350.000 Euro verhandeln, aber keine Leistung.
Neustart ohne Löw und ohne "die Alten".

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luckygas 27.06.2018, 22:36
18. die meisten Spieler

waren meilenweit von ihrer Bestform entfernt. Gegen Schweden war wenigstens noch Wille zu erkennen.

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Gaztelupe 27.06.2018, 22:44
19. Etwas Neues muss her

War die Bundeskanzlerin nach dem Abpfiff eigentlich in der Kabine, um zu trösten? Vermutlich nicht. Egal.

Es stimmt schon: Löw kann auf eine ansehnliche Bilanz zurückblicken. Aber mehr als Weltmeister kann man im Fußball eben nicht werden. Und wenn ich ehrlich bin, fühle ich ein bisschen Erleichterung, mich nicht durch ein, zwei Spiele der KO-Runde zittern zu müssen, bis im Halbfinale endlich Schluss und die Enttäuschung dann doch groß ist. Mit dem Titel habe ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet.

Dem Team fehlte es an positiver Energie, an Schwung, an dem, was eine Mannschaft über den Videobeweis erhebt (der, nebenbei gesagt, das Spiel Fußball um seine segensreiche Unschärfe betrügt). Das Moment, in dem das Ganze mehr als die Einzelteile ist, blieb einfach aus. So etwas als Trainer im Griff zu haben, kann nur als respektable Aufgabe gelten, an der jeder zu jedem Zeitpunkt scheitern kann, denn Rezepte gibt es nicht.

2014 ist Titelverteidiger Spanien, dem mein Herz zu gleichen Teilen gehört wie Deutschland, auch irgendwie schändlich in der Kloake der Vorrunde verschwunden. Jene Spanier, die wenigstens den EM-Titel verteidigen konnten, die dem ersten Fußball-Jahrzehnt des neuen Jahrtausends ein so vielversprechendes Programm gaben. Wenn so etwas nicht tragisch ist, was ist es dann?

Freudlos war das Spiel der Deutschen vor allem, meine ich, durch alle drei Spiele. Freudlos, ziellos auch, sinnlos sogar. Als Löw Müller auf den Platz schickte, habe ich die Glotze ausgestellt, denn für mich war das ein deutlicher Hinweis: Dem Trainer fällt jetzt nichts mehr ein. Keine Freude, dabei zu sein, kein Ziel außer dem Achtelfinale, kein Sinn für den Kern des Fußballs: Einfach machen, einfach Tore schießen. Zu viel Professionalität, zu viel Kalkül, kein »Moment of Magic« erlaubt.

Zugegeben, so etwas muss man erst einmal in eine Mannschaft rein bekommen. Und dann dabei bleiben. Insofern: Verdient gescheitert. Zeit für etwas Neues …

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