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DFB-Integrationsbeauftragter Cacau: "Mich haben die verächtlichen Worte von Tönnies s
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Wegen rassistischer Äußerungen soll sich Schalkes Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies am Dienstag vor dem Ehrenrat des Vereins erklären. Der DFB-Integrationsbeauftragte Cacau äußerte sich jetzt deutlich zu dem Fall.

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Derpittydoo 05.08.2019, 19:55
60. "Schaden"

Da musste ich mich nach gefühlt ewiger Forenabstinenz doch noch einmal anmelden und Ihnen zu diesem herrlichen Reinbeispiel von "white guilt", also des jahrelange sorgfältigst kultivierten Selbsthass westlicher, "weißer" Nationen gratulieren. Auch wunderbar dieser kleine Schlenker nach den üblichen Halbwahrheiten mit der Floskel, dass es hier ja eigentlich um Tönnies ginge.

Aber arbeiten wir uns Schritt für Schritt durch diesen dem tiefsten afrikanischen Regenwald in Verworrenheit und Undurchdringlichkeit in kaum etwas nachstehendem Kommentar Ihrerseits durch. Es sollte allgemein bekannt sein, dass Sklaverei weit vor europäischen Einflüssen auf Afrika eine lange Geschichte hat, ob nun durch arabische Eroberer oder auch interafrikanische Geschichten. Wir wollen sicher nicht bestreiten, dass die Songhai, die Zulu, die verschiedenen Volksgruppen Äthiopiens (die Sklaverei übrigens wurde erst im 20. Jahrhundert hier für illegal erklärt) und so viele andere Stämme sich bekriegt und versklavt haben. Was für eine Wirtschaft soll sich bitte in afrikanischen Gesellschaften bilden? Die Stammeskultur ist weit verbreitet und lässt keine komplexeren Gebilde zu, wie man sie seit der Renaissance in Europa beobachten konnte. Auch die erfolgreicheren afrikanischen Kulturen und Reiche wie beispielsweise Mali waren stets von inneren Unruhen geprägt, auch ganz ohne europäische Intervention. Nun gilt dies natürlich nicht als Verharmlosung des Schreckens der Sklaverei, sehr wohl sollten wir aber bedenken, dass es sich hierbei nicht um eine Heuschreckenplage europäischer Jäger handelte, die "die jungen, kräftigen Menschen systematisch raubten und versklavten".

Sicherlich darf man Ihnen im zweiten Punkt zustimmen, nämlich, dass der Kolonialismus zu Ungunsten der entmündigten afrikanischen Völker ausgeführt wurde, doch darf man auch festhalten, dass sich hier Anfänge von Staatsgedanken und Industrialisierung bildeten, also Kerngedanken, die ja auch der Herr Tönnies so holprig erwähnen wollte. Dass diese nach den errungenen Unabhängigkeiten nicht weiter verfolgt wurden, wobei es hier natürlich auch Ausnahmen gibt, ist natürlich auch rein die Schuld der Europäer. Auch ist es die Schuld der Europäer, dass die Afrikaner diese in Ihrem dritten Punkt erwähnten Staatsgrenzen nicht entsprechend korrigierten. Sicherlich war das mittelalterliche Mali ein fantastischer Ort mit seinen Dutzenden Ethnien, so völlig frei von europäischen Einflüssen, nicht wahr?

Aber, wie Sie auch sagen, Scherz beiseite. Es erschließt sich mir nicht, wie Sie die doch nun wirklich harmlosen Aussagen des Herrn T. als schädigend zu bezeichnen, ganz besonders, wenn Sie von "Fünkchen Wahrheit" sprechen, die man "hineininterpretiert". Genau so kann man Rassismus in Worte hineininterpretieren. Oder bevormundendes Halbwissen in vermeintlich erleuchtete SPIEGEL-Foristen, die es schaffen, aus dem Satz "Leute meines Schlages sehen gerne Rassismus und ominösen "Schaden", wo keiner ist und Herr Tönnies muss uns befrieden, sonst schreien wir ganz laut herum!" einen ganzen Absatz zu machen.

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Derpittydoo 05.08.2019, 19:55
61. "Schaden"

Da musste ich mich nach gefühlt ewiger Forenabstinenz doch noch einmal anmelden und Ihnen zu diesem herrlichen Reinbeispiel von "white guilt", also des jahrelange sorgfältigst kultivierten Selbsthass westlicher, "weißer" Nationen gratulieren. Auch wunderbar dieser kleine Schlenker nach den üblichen Halbwahrheiten mit der Floskel, dass es hier ja eigentlich um Tönnies ginge.

Aber arbeiten wir uns Schritt für Schritt durch diesen dem tiefsten afrikanischen Regenwald in Verworrenheit und Undurchdringlichkeit in kaum etwas nachstehendem Kommentar Ihrerseits durch. Es sollte allgemein bekannt sein, dass Sklaverei weit vor europäischen Einflüssen auf Afrika eine lange Geschichte hat, ob nun durch arabische Eroberer oder auch interafrikanische Geschichten. Wir wollen sicher nicht bestreiten, dass die Songhai, die Zulu, die verschiedenen Volksgruppen Äthiopiens (die Sklaverei übrigens wurde erst im 20. Jahrhundert hier für illegal erklärt) und so viele andere Stämme sich bekriegt und versklavt haben. Was für eine Wirtschaft soll sich bitte in afrikanischen Gesellschaften bilden? Die Stammeskultur ist weit verbreitet und lässt keine komplexeren Gebilde zu, wie man sie seit der Renaissance in Europa beobachten konnte. Auch die erfolgreicheren afrikanischen Kulturen und Reiche wie beispielsweise Mali waren stets von inneren Unruhen geprägt, auch ganz ohne europäische Intervention. Nun gilt dies natürlich nicht als Verharmlosung des Schreckens der Sklaverei, sehr wohl sollten wir aber bedenken, dass es sich hierbei nicht um eine Heuschreckenplage europäischer Jäger handelte, die "die jungen, kräftigen Menschen systematisch raubten und versklavten".

Sicherlich darf man Ihnen im zweiten Punkt zustimmen, nämlich, dass der Kolonialismus zu Ungunsten der entmündigten afrikanischen Völker ausgeführt wurde, doch darf man auch festhalten, dass sich hier Anfänge von Staatsgedanken und Industrialisierung bildeten, also Kerngedanken, die ja auch der Herr Tönnies so holprig erwähnen wollte. Dass diese nach den errungenen Unabhängigkeiten nicht weiter verfolgt wurden, wobei es hier natürlich auch Ausnahmen gibt, ist natürlich auch rein die Schuld der Europäer. Auch ist es die Schuld der Europäer, dass die Afrikaner diese in Ihrem dritten Punkt erwähnten Staatsgrenzen nicht entsprechend korrigierten. Sicherlich war das mittelalterliche Mali ein fantastischer Ort mit seinen Dutzenden Ethnien, so völlig frei von europäischen Einflüssen, nicht wahr?

Es erschließt sich mir nicht, wie Sie die doch nun wirklich harmlosen Aussagen des Herrn T. als schädigend zu bezeichnen, ganz besonders, wenn Sie von "Fünkchen Wahrheit" sprechen, die man "hineininterpretiert". Genau so kann man Rassismus in Worte hineininterpretieren. Oder bevormundendes Halbwissen in vermeintlich erleuchtete SPIEGEL-Foristen, die es schaffen, aus dem Satz "Leute meines Schlages sehen gerne Rassismus und ominösen "Schaden", wo keiner ist und Herr Tönnies muss uns befrieden, sonst schreien wir ganz laut herum!" einen ganzen Absatz zu machen.

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Derpittydoo 05.08.2019, 19:56
62.

Da musste ich mich nach gefühlt ewiger Forenabstinenz doch noch einmal anmelden und Ihnen zu diesem herrlichen Reinbeispiel von "white guilt", also des jahrelange sorgfältigst kultivierten Selbsthass westlicher, "weißer" Nationen gratulieren. Auch wunderbar dieser kleine Schlenker nach den üblichen Halbwahrheiten mit der Floskel, dass es hier ja eigentlich um Tönnies ginge.

Aber arbeiten wir uns Schritt für Schritt durch diesen dem tiefsten afrikanischen Regenwald in Verworrenheit und Undurchdringlichkeit in kaum etwas nachstehendem Kommentar Ihrerseits durch. Es sollte allgemein bekannt sein, dass Sklaverei weit vor europäischen Einflüssen auf Afrika eine lange Geschichte hat, ob nun durch arabische Eroberer oder auch interafrikanische Geschichten. Wir wollen sicher nicht bestreiten, dass die Songhai, die Zulu, die verschiedenen Volksgruppen Äthiopiens (die Sklaverei übrigens wurde erst im 20. Jahrhundert hier für illegal erklärt) und so viele andere Stämme sich bekriegt und versklavt haben. Was für eine Wirtschaft soll sich bitte in afrikanischen Gesellschaften bilden? Die Stammeskultur ist weit verbreitet und lässt keine komplexeren Gebilde zu, wie man sie seit der Renaissance in Europa beobachten konnte. Auch die erfolgreicheren afrikanischen Kulturen und Reiche wie beispielsweise Mali waren stets von inneren Unruhen geprägt, auch ganz ohne europäische Intervention. Nun gilt dies natürlich nicht als Verharmlosung des Schreckens der Sklaverei, sehr wohl sollten wir aber bedenken, dass es sich hierbei nicht um eine Heuschreckenplage europäischer Jäger handelte, die "die jungen, kräftigen Menschen systematisch raubten und versklavten".

Sicherlich darf man Ihnen im zweiten Punkt zustimmen, nämlich, dass der Kolonialismus zu Ungunsten der entmündigten afrikanischen Völker ausgeführt wurde, doch darf man auch festhalten, dass sich hier Anfänge von Staatsgedanken und Industrialisierung bildeten, also Kerngedanken, die ja auch der Herr Tönnies so holprig erwähnen wollte. Dass diese nach den errungenen Unabhängigkeiten nicht weiter verfolgt wurden, wobei es hier natürlich auch Ausnahmen gibt, ist natürlich auch rein die Schuld der Europäer. Auch ist es die Schuld der Europäer, dass die Afrikaner diese in Ihrem dritten Punkt erwähnten Staatsgrenzen nicht entsprechend korrigierten. Sicherlich war das mittelalterliche Mali ein fantastischer Ort mit seinen Dutzenden Ethnien, so völlig frei von europäischen Einflüssen, nicht wahr?

Es erschließt sich mir nicht, wie Sie die doch nun wirklich harmlosen Aussagen des Herrn T. als schädigend zu bezeichnen, ganz besonders, wenn Sie von "Fünkchen Wahrheit" sprechen, die man "hineininterpretiert". Genau so kann man Rassismus in Worte hineininterpretieren. Oder bevormundendes Halbwissen in vermeintlich erleuchtete SPIEGEL-Foristen, die es schaffen, aus dem Satz "Leute meines Schlages sehen gerne Rassismus und ominösen "Schaden", wo keiner ist und Herr Tönnies muss uns befrieden, sonst schreien wir ganz laut herum!" einen ganzen Absatz zu machen.

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jan07 05.08.2019, 20:06
63. Ton falsch, in der Sache richtig

Es ist nicht akzeptabel, wie er es gesagt hat. In der Sache hat er aber Recht. Dieses unkontrollierte, explosionsartige Wachstum der afrikanischen Bevölkerung ist noch viel weniger akzeptabel und müsste viel mehr thematisiert werden. Die afrikanischen Länder können schon heute ihre Menschen nicht ernähren. Wie soll denn das werden, wenn sich die Bevölkerung wirklich bis 2050 verdoppelt? Dazu höre ich leider von Cacao und Asamoah kein Wort.

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h.hass 05.08.2019, 20:08
64.

Zitat von herbert
seine Wortwahl ist plump ausgefallen. Fakt ist doch In Afrika hat man Großfamilien mit vielen Kindern um zu überleben. Verhütungsmittel könnten ja vom Vatikan geliefert werden aber der sieht diese als Sünde.
Bei einem so komplexen und sensiblen Thema sind keine dumpfen Stammtischwitze angebracht. Der Herr T. wollte geistreich und originell sein und hat sich spießige Dumpfbacke entlarvt.

Keiner, der sich mit dem Thema Bevölkerungsexplosion in Afrika ernsthaft auseinandersetzt, bemüht solch dummen, rassistischen Klischeesprüche der Marke "Der Schwarze schnackselt halt gern". Hier werden nur rassistische Vorurteile bedient. Kommt bei einer bestimmten "alternativen" Klientel natürlich gut an.

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zeisig 05.08.2019, 20:10
65. Wer fischt ?

Zitat von seeyouin1982
wieder fischt am rechten Rand. Die Aussagen aus dem Lager der "Liberalen" find ich fast noch schlimmer als die des Schalker Fleischfabrikanten. Wer heutzutage noch FDP wählt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Typisch für diese Partei - wie ein Fähnchen im Wind.
Niemand fischt hier am rechtern Rand. Kubicki äußert eine sehr unpopuläre Meinung zu dieser Sache. Daran ist nichts schlimmes oder verwerfliches. Wir sind nun einmal nicht Alle gleicher Meinung.

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seeyouin1982 05.08.2019, 20:28
66. @66

keiner muss hier der Meinung anderer sein, ABER: Die Äußerungen des Schalkers sind menschenverachtend, bewußt gegen bestimmte Ethnien gerichtet, dann noch absurd verallgemeinernd, als seien alle Afrikaner einer homogene Bevölkerungsgruppe. Wenn der politisch letztlich stets gescheiterte Hr. K. meint, diese Äußerungen bekräftigen zu müssen, und das ausgerechnet vor Landtagswahlen im Osten, dann ist das rechte Meinungsmache. Wenn Sie das anders sehen, dann sollten Sie dringend Ihren Kompass neu justieren, oder am Besten gleich AfD wählen. Dass hier immer noch Leute unterwegs sind, die rechtes menschenverachtendes Gedankengut mit Meinungsfreiheit begründen, dann machen sich diese nur noch lächerlich.

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caliper 05.08.2019, 20:30
67. In dubio pro reo

Diese Äußerungen sind nur nach entsprechend schlimmstmöglicher Interpretation unsäglich und rassistisch. Unter Rassismus verstehe ich, dass eine Person oder eine Personengruppe aufgrund angeborener, unveränderlicher Merkmale abgewertet oder benachteiligt wird. Genau genommen sollten diese Merkmale sogar typisch für eine "Menschenrasse" sein.

Eine solcher Abwertung ist bei dieser Aussage überhaupt nicht klar. Eher sogar unwahrscheinlich. Tönnies kritisiert indirekt die zu hohe Geburtenrate der Afrikaner. Diese Kritik kann mit der Diskussion um den Klimawandel begründet sein. Damit würde er eines der verschiedenen Probleme, die hauptsächlich die Bewohner Afrikas auszubaden haben, benennen. In der bestmöglichen Interpretation leistet er mithin auch wertvolle Anregungen für eine hilfreiche Diskussion, der sich alle stellen müssen. Zuvorderst diejenigen, die den Klimawandel als Hauptproblem benennen und die Afrikaner selber.

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kopi4 05.08.2019, 20:31
68. Kubicki und Tönnies...

...paßt doch wie A.... auf Eimer. Zwei Machos die sich als Macher sehen. Beide finden Putin Klasse und den Mindestlohn Teufelszeug, wo käme man hin wenn der Clemens seine osteuropäischen Leiharbeiter gerecht bezahlen würde, soll er deswegen etwa auf seinen jährlichen Trip nach Afrika verzichten? Gibt schließlich noch genug Großwild das er da nicht abgeschossen hat. Das Neoliberale Duett hat natürlich auch den Klimaschutz auf der Agenda. Der Deutsche zahlt und der Afrikaner schnackselt unsere Anstrengungen derweil ins Absurde...

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BurpyUk 05.08.2019, 20:35
69. Mal die Kirche im Dorf lassen!

Mein lieber Schwan,
gut , Tonnies hat politisch nicht korrekt gesprochen. Dann müssten wir Trump aber auch jeden Tag in die Ecke stellen mit seinen rassistischen persönlichen Beleidigungen. Wir sind ein freies Land, da rutscht vielleicht mal was unkorrektes flapsiges durch. Aber wem das nicht gefällt , kann ja woanders hin auswandern.

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