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DFB-Niederlage gegen Frankreich: Wer nur soll ein Tor schießen?
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Mit einer ordentlichen Leistung gegen den Weltmeister hat sich Joachim Löw erst einmal eine Atempause verschafft. Dass eine knappe Niederlage schon als Erfolg gilt, zeigt allerdings den Kursverfall des Teams.

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Papazaca 17.10.2018, 07:47
1. Provokante und richtige Überschrift. ABER ...

sie greift zu kurz. Ja, es gibt ein Problem, es fehlt ein Knipser im deutschen Team. Aber hier hatten wir es mit einem nicht eingespielten Team zu tun. Wie sollen Spieler 100% harmonieren, die so selten oder noch nie zusammengespielt haben?

Wenn Löw so weitermacht (Jahre zu spät), wird sich auch das Torproblem lösen lassen. Das war das beste Spiel einer deutschen Mannschaft in 2018. Aber durch diesen viel zu späte Neuanfang lassen sich nicht alle Probleme in einem Spiel lösen, besonders nicht gegen einen Weltmeister Frankreich.

Das Spiel gestern war der lang erwartete Umbruch. Löw muß jetzt konsequent weitermachen, dann wird sich auch das Problem der fehlenden Tore lösen lassen. Wenn Löw aber wieder in seinen "Thomas Müller-Modus" zurückfallen sollte, muß er entlassen werden. Er hatte inzwischen genug Chancen, in jedem normalen Unternehmen wäre er schon lange entlassen worden.

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Ralf1234 17.10.2018, 07:51
2.

Mein Eindruck war, dass dei Franzosen in der ersen Hälfte mit angezogener Handbremse gespielt haben. Nach der Pause haben sie ernst gemacht und vorbei war es mit der deutschen Herrlichkeit. Schlimmer als gegen Holland war ja auch kaum möglich.

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retterdernation 17.10.2018, 08:02
3. Die Franzosen ...

sind halt Sportsleute :-))) - schon beim Gruppenfoto vor dem Spiel war klar, also als die Mannschaften sich gemeinsam durchmischt, ablichten ließen - das man heute zwar gewinnen will, das aber moderat. So sah dann auch die 1.Halbzeit aus, als man die für sich ungewohnte, deutsche Formation ins Spiel kommen ließ. Das sah dann auch überraschend fein aus, was unsere verjüngte Mannschaft zeigte. In der 2. Halbzeit zogen die Franzosen das Tempo an. Immer schwerer taten sich die Deutschen da mitzuhalten. Zwangsläufig gab es dann die Gegentore. Und ja - richtige Stürmer fehlen dem Team. Wie wäre es denn mit den beiden Silver-Boys - Petersen und Selke.

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CancunMM 17.10.2018, 08:04
4.

Komischerweise fand ich die 2. Hz gegen die Niederlande gar nicht so schlecht. Man hat nur 2 haarsträubende Fehler (Draxler) gemacht, die zu Toren führten, wieder mal die falsche Taktik gewählt und seine Chancen nicht genutzt. Obwohl die Niederlande bei dieser Harakiritaktik Deutschlands dutzende Konterchancen hatte, haben sie relativ wenig daraus gemacht, wenn man bei 2 Toren von wenig sprechen kann, aber eine stärkere Mannschaft hätte vorher schon den Sack zugemacht. Und gestern war die die 2. Hz nicht viel besser als die Spiele davor. Frankreich reagierte in der 2. Hz und stand in der Abwehr etwas breiter und schon war es vorbei mit der Gefährlichkeit Und warum wurde Schulz so gelobt ? Wie schon bei Hertha früher verspringen ihm Bälle und das Passspiel ist schlecht. Plattenhardt wäre viel besser. Insbesondere bei dem offenviven Mittelfeld. Der kann wenigstens gefährliche Flanken schlagen. Bloß nicht wieder Hector.

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eurusiii 17.10.2018, 08:05
5. Klar verbessert

... zeigte sich die NM. Punkt. Schade, dass kein Elfmeterpfiff ertönte , als Giroud Hummels Handgelenk fest umgriff und fast zu Boden zog! Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten. Ich denke gegen die Niederlande wird es eine Revanche geben. Die Jungs sind auf dem richtigen Weg.

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stoffi 17.10.2018, 08:08
6. Im Sturm vorn

mit Saney und Werner, kann werden wie einst Pudolski und Klose. Löw muss nur nun konsequent an dem neuen jungen Team festhalten und nicht weiter rumexperimentieren. Auf das gestrige Team ist auf zu bauen. Sind die erst aufeinander eingespielt, fallen auch wieder Tore. Bloss nicht wieder Boateng, Müller uns Co

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kritischer-spiegelleser 17.10.2018, 08:14
7. Verloren ist verloren

Auch wenn das Spiel interessant war. Aber es zeigte eben auch viele Defizite. Als Länderspiel zeigte es klar die Versäumnisse des Trainers. Und wenn man wieder vorne mitspielen möchte muss etwas geschehen.

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senta1958 17.10.2018, 08:26
8.

Zitat von Papazaca
sie greift zu kurz. Ja, es gibt ein Problem, es fehlt ein Knipser im deutschen Team. Aber hier hatten wir es mit einem nicht eingespielten Team zu tun. Wie sollen Spieler 100% harmonieren, die so selten oder noch nie zusammengespielt haben? Wenn Löw so weitermacht (Jahre zu spät), wird sich auch das Torproblem lösen lassen. Das war das beste Spiel einer deutschen Mannschaft in 2018. Aber durch diesen viel zu späte Neuanfang lassen sich nicht alle Probleme in einem Spiel lösen, besonders nicht gegen einen Weltmeister Frankreich. Das Spiel gestern war der lang erwartete Umbruch. Löw muß jetzt konsequent weitermachen, dann wird sich auch das Problem der fehlenden Tore lösen lassen. Wenn Löw aber wieder in seinen "Thomas Müller-Modus" zurückfallen sollte, muß er entlassen werden. Er hatte inzwischen genug Chancen, in jedem normalen Unternehmen wäre er schon lange entlassen worden.
Vermutlich hat man Sie verstanden.
Es führt nicht weiter, ständig darauf herumzureiten, dass der Umbruch zu spät kommt. Gestern hat Löw gezeigt, dass er reagieren kann.

Es war ein erfrischendes Spiel, mit der Möglichkeit tatsächlich das 0:2 zu erzielen. Leider hat Sane die falsche Entscheidung getroffen.
Der hier im SPON angezählte Neuer hat souverän gehalten, war immer anspielbar und zeigte genau das, was ihn auch groß gemacht hat.

Wie im richtigen Leben ist es auch mit dem Fussball:
Wenn es nicht läuft, fällt das stehende Blatt Papier häufig nicht in deine Richtung. So war gestern der EM eine Fehlentscheidung, der die N11 um einen nicht unverdienten Punktgewinn gebracht hat.

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karlhans 17.10.2018, 08:28
9. Ein getriebener ist der Bundestrainer

Das was die N11 gestern gezeigt hat war kein Neuanfang. Getrieben von den Medien und den Kommentaren im Netz hat Löw einige junge Spieler gebracht. Aber dass das nur wiederwillig war ist daran festzumachen, dass Manuel Neuer wieder im Tor stand. Und was noch schlimmer ist, er war auch wieder der Kapitän.

Was wir brauchen ist aber ein echter Neuanfang, den aber ohne Löw.

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