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DFB-Pokal: Bayern müht sich gegen Rödinghausen in die dritte Runde
FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Starker Start, mühsames Finish: Gegen Regionalligist Rödinghausen hat sich der FC Bayern zum Erfolg gezittert. Der Hamburger SV siegte dank Pierre-Michel Lasogga souverän bei Wehen Wiesbaden.

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Pela1961 30.10.2018, 22:59
1. Also wirklich

Nein, es war kein gutes Spiel des FC Bayern. Ja, sie haben in der zweiten Halbzeit nicht gut gespielt. Sie haben mehrere individuelle, unerklärliche Fehler gemacht, die gegen einen stärkeren Gegner sehr schnell zu einer Niederlage führen können. Aber lieber Spon - "gezittert"? Mal ehrlich - wie oft hat ein Münchner in letzter Sekunde klären müssen? Wie oft musste Manuel Neuer ernsthaft eingreifen? Wieviel Schüsse gingen knapp daneben, klatschten an die Latte oder wie oft ist einer im Münchner Strafraum nur ganz knapp am Ball vorbeigerutscht, so dass die Münchner ihren berühmten Dusel auspacken mussten? DAS wäre Zittern. Und das alles geschah nicht ein einziges Mal. Die Rödinghausener hatten eine Chance, die haben sie gemacht. Und das wars. Die Münchner haben zwei Tore geschossen, einen Elfer vergeben, einen Freistoß an den Außenpfosten gesetzt und mehrere Chancen saublöde vergeben. Wie gesagt, sie haben nicht gut gespielt, aber gezittert haben sie auch nicht.

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Orthoklas 30.10.2018, 23:26
2. Lausig

Mit DEM FC Bayern ein lausiges 2:1 hinzubekommen... Für Kovac beginnt die Uhr langsam wirklich zu ticken.

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Sal.Paradies 31.10.2018, 09:13
3. Definitionssache

Zitat von Pela1961
Nein, es war kein gutes Spiel des FC Bayern. Ja, sie haben in der zweiten Halbzeit nicht gut gespielt. Sie haben mehrere individuelle, unerklärliche Fehler gemacht, die gegen einen stärkeren Gegner sehr schnell zu einer Niederlage führen können. Aber lieber Spon - "gezittert"? Mal ehrlich - wie oft hat ein Münchner in letzter Sekunde klären müssen? Wie oft musste Manuel Neuer ernsthaft eingreifen? Wieviel Schüsse gingen knapp daneben, klatschten an die Latte oder wie oft ist einer im Münchner Strafraum nur ganz knapp am Ball vorbeigerutscht, so dass die Münchner ihren berühmten Dusel auspacken mussten? DAS wäre Zittern. Und das alles geschah nicht ein einziges Mal. Die Rödinghausener hatten eine Chance, die haben sie gemacht. Und das wars. Die Münchner haben zwei Tore geschossen, einen Elfer vergeben, einen Freistoß an den Außenpfosten gesetzt und mehrere Chancen saublöde vergeben. Wie gesagt, sie haben nicht gut gespielt, aber gezittert haben sie auch nicht.
Moin @Pela1961......jetzt rege dich nicht sofort wieder auf, weil SPON ein Wort anders als du definierst. "Zittern" bedeutet für SPON in diesem Kontext einfach, dass das Spiel bis zum Ende nicht wirklich entschieden gewesen ist, was ja wirklich so war! Peinlich genug wenn >600Mio. vs. 600000 so eine bräsige Leistung abliefert. Da sollten die Spieler des FCB eigentlich noch Geld mitbringen, während wackere Rödingshausener einen Extrabonus verdient hätten. Und wie einfach Rödingshausen den Anschluß erzielte, würde mir als FCB`ler wirklich Sorgen machen. Aber wirklich feiner Rückpass von T.Müller, wenn auch in die falsche Richtung . ;-)

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comptur 31.10.2018, 10:00
4. So isses

Zitat von Orthoklas
Mit DEM FC Bayern ein lausiges 2:1 hinzubekommen... Für Kovac beginnt die Uhr langsam wirklich zu ticken.
Wären die Münchener im Rückstand gewesen hätten sie in der zweiten Halbzeit resuluter gespielt. Sie waren bestrebt das Spiel ohne Verletzungen zu beenden. Was ihnen auch fast gellungen ist. Es wurde lediglich ein wichtiger Spieler zusammen getreten.

Es besteht auch keine Pflicht einen unterklassigen Gegner zu demütigen.

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golfstrom1 31.10.2018, 10:37
5. Bayern

Was den Bayern fehlt ist schlicht und ergreifend ein Trainer, der den Spielern einen klaren Plan gibt wie offensiv gespielt werden muss. Das bedeutet die Mannschaft hat derzeit überhaupt keine Ideen wie sie offensiv Torchancen kreieren sollen. Natürlich fällt den Spielern aufgrund ihrer individuellen Klasse und aufgrund ihrer Erfahrung immer wieder mal etwas ein, aber das ist alles nicht systematisch. Wer sich beispielsweise Guardiolas ManCity anschaut sieht ganz klar eine offensive Spielidee. Auch bei Klopps Liverpoolern ist das zu erkennen und ebenso neuerdings bei den Dortmunder Borussen. Ich glaube, dass Kovac hierfür sehr viel Lernbedarf hat und derzeit dem Team noch keine konkrete Spielidee vermitteln kann.

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Pela1961 31.10.2018, 11:04
6.

Zitat von Sal.Paradies
Moin @Pela1961......jetzt rege dich nicht sofort wieder auf, weil SPON ein Wort anders als du definierst. "Zittern" bedeutet für SPON in diesem Kontext einfach, dass das Spiel bis zum Ende nicht wirklich entschieden gewesen ist, was ja wirklich so war! Peinlich genug wenn >600Mio. vs. 600000 so eine bräsige Leistung abliefert. Da sollten die Spieler des FCB eigentlich noch Geld mitbringen, während wackere Rödingshausener einen Extrabonus verdient hätten. Und wie einfach Rödingshausen den Anschluß erzielte, würde mir als FCB`ler wirklich Sorgen machen. Aber wirklich feiner Rückpass von T.Müller, wenn auch in die falsche Richtung . ;-)
Wir wissen aber auch beide, dass es genau diese Art der Berichterstattung ist, die viele Leute schon lange stört. Egal, bei welchem Verein. Ich sag ja, es gab eine Menge unerklärliche individuelle Fehler, der Rückpass von Müller war nur eine Wahnsinnstat :-). Allerdings halte ich den Vergleich 600 Mios vs. 600 000 für falsch. Abgesehen davon, dass diese Summen generell der helle Wahnsinn sind, kann man das ja nicht an einem Spiel festmachen. Die Münchner sind ja nicht deshalb in den Augen der Branchenfürsten so viel wert, weil sie gegen Rödinghausen zweistellig gewinnen sollen, sondern weil sie seit Jahren ausgesprochen erfolgreich spielten und dabei meist auch noch (in meinen Augen, die Geschmäcker sind verschieden) sehr überzeugend mit einem großartigen Fußball aufgetreten sind. Überraschungen sind doch im Pokal immer möglich. Selbst wenn Rödinghausen gestern gewonnen hätte, würden sie doch in der Buli keinen Pfifferling gewinnen. Ab und zu vielleicht ein Überraschungssieg, das wäre es. Ich habe in meiner "Karriere" als Freizeitkicker auch schon mal Bälle gehalten, wo die Mitspieler meinten, die wären "unhaltbar" gewesen. Deswegen käme ich nicht auf die Idee, den Marktwert eines M. Neuers auch nur andeutungsweise zu haben. Genauer gesagt, hatte ich gar keinen :-) Aber zum Ausgangspunkt - zittern muss ich, wenn ich mit Glück und guter Abwehrleistung einen Sieg irgendwie nach Hause schaukel. Und das war gestern nicht der Fall. Es war sogar mit einer schlechten Abwehrleistung kein Zittern nötig. Die Leistung des Gegners schmälert das keineswegs, aber es war doch klar, dass das so ein Spiel wird, wie es dann wurde. Ich zumindest habe nichts anderes erwartet. Unter uns - ich erwarte diese Saison im Grunde sogar eine titellose Saison. Macht auch nix.

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fat_bob_ger 31.10.2018, 11:08
7. Na ja,

Zitat von golfstrom1
Was den Bayern fehlt ist schlicht und ergreifend ein Trainer, der den Spielern einen klaren Plan gibt wie offensiv gespielt werden muss. Das bedeutet die Mannschaft hat derzeit überhaupt keine Ideen wie sie offensiv Torchancen kreieren sollen. Natürlich fällt den Spielern aufgrund ihrer individuellen Klasse und aufgrund ihrer Erfahrung immer wieder mal etwas ein, aber das ist alles nicht systematisch. Wer sich beispielsweise Guardiolas ManCity anschaut sieht ganz klar eine offensive Spielidee. Auch bei Klopps Liverpoolern ist das zu erkennen und ebenso neuerdings bei den Dortmunder Borussen. Ich glaube, dass Kovac hierfür sehr viel Lernbedarf hat und derzeit dem Team noch keine konkrete Spielidee vermitteln kann.
die offensive Spielidee funktioniert so lange, bis sie entschlüsselt ist. Mir scheint, dass die gesamte Transferpolitik der Bayern verbesserungswürdig ist. Dortmund macht Spieler zu Gold und verkauft sie dann rechtzeitig, nachdem sie den Nutzen gebracht haben zu fantastischen Preisen. Bayern kauft ein, dann wird der Spieler nicht eingesetzt, weil man jegliches Risiko scheuen will und nur perfekte Spieler aufstellen will. Die Spieler versauern auf der Bank und werden bestenfalls zum EK wieder abgegeben. Sehr schnelles und direktes Spiel ist momentan auch nicht die Stärke Bayerns, aber eine notwendige Waffe um frühzeitiges Gegenpressen der Gegner auszukontern. Fazit: Zu langsame Altstars, noch nicht eingespielte und noch nicht stabile Jungstars und eine fehlende Kämpfermentalität können nicht durch individuelle Klasse ausgeglichen werden. Dazu kommt ein relativ kleiner Kader, weil drei Spieler ohne Ersatz abgegeben wurden. Die Spieler kennen die Defizite, was dann zu mangelndem Selbstbewusstsein in kritischen Situationen bzw. Lähmungserscheinungen führt. Für einen Trainer ist es schwierig alle angesprochenen Probleme GLEICHZEITIG zu lösen, wenn er keine Auswahl hat.

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Pela1961 31.10.2018, 11:09
8.

Zitat von golfstrom1
Was den Bayern fehlt ist schlicht und ergreifend ein Trainer, der den Spielern einen klaren Plan gibt wie offensiv gespielt werden muss. Das bedeutet die Mannschaft hat derzeit überhaupt keine Ideen wie sie offensiv Torchancen kreieren sollen. Natürlich fällt den Spielern aufgrund ihrer individuellen Klasse und aufgrund ihrer Erfahrung immer wieder mal etwas ein, aber das ist alles nicht systematisch. Wer sich beispielsweise Guardiolas ManCity anschaut sieht ganz klar eine offensive Spielidee. Auch bei Klopps Liverpoolern ist das zu erkennen und ebenso neuerdings bei den Dortmunder Borussen. Ich glaube, dass Kovac hierfür sehr viel Lernbedarf hat und derzeit dem Team noch keine konkrete Spielidee vermitteln kann.
Und wie umstritten war Guardiola, als er in München genau das auch gemacht hat? Da hieß es dann sehr gerne, in München könnte ja auch der Greenkeeper das Training leiten. Wir sind im Moment Zeuge des Endes einer Ära, die im Grunde mit van Gaal anfing und mit Guardiola endete. Das ist völlig normal und in Ordnung. Es gibt eine Übergangssaison, vielleicht auch zwei und dann gehts mit alter Stärke weiter. Trainer wie Guardiola oder auch Klopp wachsen halt nicht auf Bäumen. Ich hoffe nur, dass man in München nicht in Panik verfällt. Ein Spieler wie Sanches hatte gestern teilweise wieder katastrophale Klöpse drauf, aber trotzdem bin ich überzeugt, dass er mit dem Vertrauen des Trainers zu einem sehr sehr wichtigen Spieler werden kann. Und wenn in der Rückrunde mit Tolisso und Coman zwei Spieler mit hervorragenden Anlagen auch wieder dabei sind, kann das der Anfang des Neuaufbaus sein. Im Moment geht es doch nur darum, irgendwie den Anschluß nicht zu verlieren. Mag sein, dass da auch bei der Kaderplanung der ein oder andere Fehler gemacht wurden, aber kennt hier jemand auch nur einen einzigen Verein in Europa, dem das noch nie passiert ist? Mir fällt da keiner ein. Und in Deutschland schon mal gar nicht.

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uli_san 31.10.2018, 12:02
9. Die Schwaecheperiode...

...der Bayern ist noch lange nicht vorbei.
Müller hat einen Elfmeter verwandelt, aber sonst? Da war nicht viel. Riberys Ballkontakte waren gefühlt zu 90% Ballverluste. Goretzka macht keine Fortschritte. Die Backups der Stammelf erweisen sich als nicht so stark, wie man wohl erhofft hat.
Zum Glück ist Süle stabil, was wäre sonst mit der Innenverteidigung bei den häufigen Ausfällen von Boateng und Hummels?
Viele Baustellen, trotz der Siege in den letzten Spielen.

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