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DFB-Pokal: Erst brillant, dann gezittert - Bayern schlägt Dortmund
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Der Titelverteidiger ist raus: Borussia Dortmund hat im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den FC Bayern verloren. Die Münchner gingen fahrlässig mit ihren Chancen um.

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gibmichdiekirsche 21.12.2017, 22:39
90.

Zitat von doppelnass
Das ist das beste, was ich je von Ihnen gelesen habe! "An die Wand gespielt". Dortmund hatte zwei Chancen. ...
Der BVB hat die Bayern zum Ende hin weder "an die Wand gespielt" noch "vorgeführt", sie aber gut im Griff gehabt. Dennoch haben die Bayern insgesamt natürlich hochverdient gewonnen.
Allerdings erspielte der BVB sich (von Yarmolenkos Tor und seiner Großchance in der 1. Halbzeit abgesehen) in der 2. Halbzeit noch weitere 5(!) gute Schangsen (2x Kagawa, 2x Schürrle und Toljan per Fernschuss, 1x Isak), an die ich mich aus dem Stegreif erinnerte (und ich habe das eben noch mal anhand einer Zusammenschau des Spiels verifiziert).
Man sollte wenigstens genau hinschauen, bevor man bilanziert und einfach mehr als die Hälfte unterschlägt - warum eigentlich?
Kommt man noch weiter als bis ins Viertelfinale, wenn man den Gegner schlechter redet als er war? Oder schläft man dann noch besser? Oder was mag es sonst sein?

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gibmichdiekirsche 21.12.2017, 22:51
91.

Zitat von Oihme
… Zum Bombenleger-Prozess: Auch ich habe da ein ungutes Gefühl, hoffe aber, dass mit einem schnellen Prozessende dieses Kapitel auch für einige Spieler endlich abgeschlossen ist. Denn ich halte die Nachwirkungen dieses Traumas immer noch für EINE der Ursachen für den rapiden Leistungsknick des BVB nach diesem überragendem Saisonbeginn. Denn dass die eigentliche Krise erst Monate später kommt, ist ganz normal.
Das sehe ich auch so und bin dabei ziemlich sicher, dass ein angemessen schnelles Prozessende und ein gerechtes Urteil noch betroffenen Beteiligten helfen wird, die erlittenen Schrecken so in ihr Leben zu integrieren, dass diese nicht mehr weit oben auf der inneren Tagesordnung stehen. Davor, dass eventuelle Ladungen als Zeugen, die alten Schrecken noch einmal verstärken, muss man sich m.E. nicht fürchten. Im Gegenteil.
Viele Verbrechensopfer berichten, dass ihnen ein gerechtes Urteil bei ihrem Umgang mit den verbliebenen Schrecken hilfreich war.
Ebenso, wie es hilft, den mutmaßlichen Täter in sicherem Gewahrsam zu sehen.

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doppelnass 22.12.2017, 08:44
92. Läuft

Sandro Wagner als Ergänzung zu Lewandowski geholt, mit Coman auf ewig verlängert. Läuft beim FCB. Schöne Weihnachten allen hier!

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Greg84 22.12.2017, 09:36
93.

Zitat von nn280
auch dann wäre die Messe gesungen gewesen. Auch die Bayern lassen viele Chancen liegen. Ein 4:0 sofort nach Wiederbeginn hätte das verdeutlicht. Aber, umso rätselhafter dann der Verlauf der zweiten Halbzeit: 25 Minuten glaubte ich daran, wir BVBer könnten das noch drehen. Glaube, Liebe, Hoffnung! 30 Mio Schürrle schießt daneben, alle anderen machen vor dem Torschuß einen Schritt zu viel! Bayern hat verdient gewonnen, aber nicht übertreiben!
Natürlich lassen die Bayern viele Chancen liegen, das haben sie im Spiel auch eindrucksvoll demonstriert. Mir ging es nur darum, dass man die Konjunktivspielchen in beide Richtungen betreiben kann.

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Greg84 22.12.2017, 10:14
94.

Zitat von Oihme
Wer sich daran erinnert, wie ungehindert sich der BVB am Ende in der Bayern-Hälfte den Ball zuspielen konnte und wie viele Abschlüsse er hatte, der könnte durchaus auf den Gedanken kommen. Am Ende standen zwar 15:11 Torschüsse zugunsten der Bayern, aber die Ablschlüsse des BVB gab es fast nur in der zweiten Halbzeit. Heynckes jedenfalls war darüber ganz und garnicht amüsiert.
Natürlich war Heynckes nicht amüsiert, dass man den BVB überhaupt so lange im Spiel gehalten hat. Er hat allerdings auch nichts davon gesagt, dass der BVB so viele Chancen gehabt hätte. Vergleichen Sie einfach mal die Anfangsphase der Bayern mit der ach so starken Phase des BVB. Wenn man innerhalb von 10-15 Minuten 4 hochkarätige Chancen hat, kann man sicher von an die Wand spielen reden aber davon war der BVB doch weit entfernt. Von vorgeführt zu reden ist dann sogar schon jenseits von Arroganz aber gefühlt ist bei ihnen jeder gewonnene Zweikampf und jede gelunge Aktion eine Vorführung. Wurde der BVB dann auch über 60 Minuten komplett vorgeführt?

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hafnafjoerdur 22.12.2017, 11:35
95. Die Frage kann auch andersherum stellen

Zitat von gibmichdiekirsche
Der BVB hat die Bayern zum Ende hin weder "an die Wand gespielt" noch "vorgeführt", sie aber gut im Griff gehabt. Dennoch haben die Bayern insgesamt natürlich hochverdient gewonnen. Allerdings erspielte der BVB sich (von Yarmolenkos Tor und seiner Großchance in der 1. Halbzeit abgesehen) in der 2. Halbzeit noch weitere 5(!) gute Schangsen (2x Kagawa, 2x Schürrle und Toljan per Fernschuss, 1x Isak), an die ich mich aus dem Stegreif erinnerte (und ich habe das eben noch mal anhand einer Zusammenschau des Spiels verifiziert). Man sollte wenigstens genau hinschauen, bevor man bilanziert und einfach mehr als die Hälfte unterschlägt - warum eigentlich? Kommt man noch weiter als bis ins Viertelfinale, wenn man den Gegner schlechter redet als er war? Oder schläft man dann noch besser? Oder was mag es sonst sein?
Warum kosntruiert zumindest der Kollege O. einen Spielverlauf, den es so nicht gegeben hat. Sie sagen ja selbst, dass die gewählten Begriffe nicht passen. Also drehe ich es mal um - kommt der BVB deswegen weitern, wenn er besser geredet wird, als er war.

Und bei ernsthafter Betrachtung hatte der BVB in der zweiten Halbzeit 2,5 gute Chancen (das Tor, Isak und den Kagawa-Schuss kann man als Halbchance werten). Der Rest war doch nicht annähernd gefährlich. Von dem Kaliber hatte Bayern aber ganz viel - plus gute Chancen.

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briancornway 22.12.2017, 11:37
96. Brille ab

Zitat von Greg84
Vergleichen Sie einfach mal die Anfangsphase der Bayern mit der ach so starken Phase des BVB. Wenn man innerhalb von 10-15 Minuten 4 hochkarätige Chancen hat, kann man sicher von an die Wand spielen reden
Stimmt, die vielen einprägsamen Chancen der Bayern fanden fast alle in den ersten 10-15 Minuten statt. Trotzdem klingt es unter den Fans so, als wenn das ganze Spiel so ablief, bis auf ein paar Minuten am Schluss, in denen man dem Gegner ein paar Chancen geschenkt hat.

Nach einem Erfolg im Pokal muss man nicht unbedingt mit seiner Anerkennung knausern, nur weil es am Ende doch noch knapp wurde.

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raihower 22.12.2017, 12:19
97. Kann es gar nicht

Zitat von nummer50
Von einem Ersatz für Dembele hört man in gelb-schwarzen Kreisen rein gar nichts mehr, ist das Geld unter umständen schon "verspeist" und in der Höhe gar nicht mehr vorhanden?
Mal angenommen, der BVB hat die 105 Mio auf einmal bekommen - so viel ist da nicht mehr davon da. Zum einen geht davon ein erklecklicher Betrag an Steuern ab für den Rücklagen zu bilden sind, dann hat man Yarmolenko verpflichtet (25 Mio) und schließlich musste auch ein erheblicher Teil nach Rennes (mind. 20 Mio) überwiesen werden. Insofern würde es mich wundern wenn aktuell nich mehr als 40-50 Mio zur Verfügung stünden. Das alles aber nur wenn alles auf einmal kam. Bei Ratenzahlung sieht es nochmal anders aus. Der Geldspeicher ist auf jeden Fall zu leer um ein Talerbad zu nehmen.

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raihower 22.12.2017, 12:39
98. Interpretationssache

Zitat von gibmichdiekirsche
Der BVB hat die Bayern zum Ende hin weder "an die Wand gespielt" noch "vorgeführt", sie aber gut im Griff gehabt. Dennoch haben die Bayern insgesamt natürlich hochverdient gewonnen. Allerdings erspielte der BVB sich (von Yarmolenkos Tor und seiner Großchance in der 1. Halbzeit abgesehen) in der 2. Halbzeit noch weitere 5(!) gute Schangsen (2x Kagawa, 2x Schürrle und Toljan per Fernschuss, 1x Isak), an die ich mich aus dem Stegreif erinnerte (und ich habe das eben noch mal anhand einer Zusammenschau des Spiels verifiziert). Man sollte wenigstens genau hinschauen, bevor man bilanziert und einfach mehr als die Hälfte unterschlägt - warum eigentlich? Kommt man noch weiter als bis ins Viertelfinale, wenn man den Gegner schlechter redet als er war? Oder schläft man dann noch besser? Oder was mag es sonst sein?
Was sie als Chance definieren bleibt ihnen überlassen, mich überzeugt es aber nicht. Nach dieser Rechnung stünde es etwa 15:5 für den FCB. Fakt bleibt, dass es auf der einen Seite echte Torchancen gab weil der Torhüter eingreifen musste um das Tor zu verhindern. Und Fakt ist, dass der Torhüter auf der anderen Seite keine 3x wirklich eingreifen musste. Ulreich hat wohl selten einen so ruhigen Abend erlebt, erst recht gegen den ehemals so torgefährlichen BVB.

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briancornway 22.12.2017, 12:42
99. Stellvertreter

Zitat von nummer50
Von einem Ersatz für Dembele hört man in gelb-schwarzen Kreisen rein gar nichts mehr
Dembele war bei Barcelona fast die gesamte Hinrunde verletzt, insofern hat diese Rolle beim BVB erstmal Reus übernommen.

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