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DFB-Pokal: Erst brillant, dann gezittert - Bayern schlägt Dortmund
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Der Titelverteidiger ist raus: Borussia Dortmund hat im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den FC Bayern verloren. Die Münchner gingen fahrlässig mit ihren Chancen um.

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skeptikerjörg 21.12.2017, 12:51
40.

Zitat von cava63
Wieso sollte man da als Bayern-Anhänger "hämisch" sein? Das überlassen wir gerne Ihnen. Dortmund hat sich ordentlich geschlagen. Der Spielverlauf war absehbar - irgendwie schon tausendmal gesehen. Eine Mannschaft dominiert, macht den Sack nicht zu, schaltet zurück, dann wird's gegen Ende nochmal spannend. Alles gut. Ich hoffe, dass der BVB mit dem sympathischen Stöger in der Winterpause wieder in die Spur zurück findet, alleine das Fähnchen hochzuhalten wird auf Dauer tatsächlich ein bisschen eintönig. In diesem Sinne, frohe und friedliche Weihnachten an alle!
Haben Sie mich verwechselt? Ich habe an keiner Stelle etwas von Häme oder hämisch gesagt! Im Gegenteil, ich habe festgestellt, dass der Bayernsieg in Ordnung geht und die Schwächen und Fehler meines BVB angesprochen. Trotzdem Frohe Weihnachten.

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briancornway 21.12.2017, 13:16
41. Orden

Zitat von doppelnass
Bayern ist in der CL weiter, im Pokal und steht mit deutlichem Vorsprung in der Tabelle auf Platz eins. BVB im Pokal raus, muss (mit Glück erreicht) in der Trostliga EL spielen,
Aah, danke für die Info ... dazu kommen noch die bekanntlich sympathischsten und sportlichsten Fußballfans des Erdballs.
Schade aber, dass der UEFA-Pokal von 1996 aus der Trophäen-Vitrine in einen dunklen Kellerraum verbannt wurde.

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hafnafjoerdur 21.12.2017, 13:24
42. Bewertung ist gleich

Zitat von briancornway
Wenn man bedenkt, wie lange die Qualität von S.Bender und Ginter eher mit gequältem Lächeln kommentiert wurde, ist es erstaunlich, dass sie nun im Nachhinein zu sehr guten Spielern hochst..ilisiert werden. Wenn man immer nur aus Verletzungsnot der anderen eingesetzt wird und sich auch dann niemand richtig begeistert über einen zeigt, dann möchte man vielleicht mal irgendwohin, wo's für die A-Elf reicht. Darum spielen beide heute mehr als in den vergangenen Jahren, nicht nur als Ergänzung, und das sei ihnen sportherzlich gegönnt.
Ich halte Bender nach wie vor für einen eher durchschnittlichen Bundesligaspieler. Ginter hat etwas mehr Potential. Ob die beiden nun dem BVB weitergeholfen hätten, würde ich auch bezweifeln, beide sind nun auch nicht die typischen Leader.

Dennoch kann man sich die Frage stellen, warum der BVB ausgerechnet die beiden hat gehen lassen. Schmelzer, Durm, Pisczek, der gerade aussortierte Park und vor allem der neu verpflichtete Toljan sind selbst in bester gesundheitlicher Verfassung keine Spieler, die höheren Ansprüchen genügen. Das gleiche gilt ähnlich für Barta, Sokratis und Toprak. Dahoud und Zagadou sind auch nur mittelmäßige Spieler, desgleichen Sahin. Weigl leidet unter den Folgen seiner Verletztung, ist aber möglicherweise doch nicht das Riesentalent, für das man ihn gehalten hat. Für mich stellt sich einfach die Frage, warum der BVB so viel Geld für die Offensive ausgibt, wo selbst bei der größten Verletztenmisere einige kaum zum Einsatz kommen, für die Defensive aber nur dritte Wahl.

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Pela1961 21.12.2017, 13:33
43.

Zitat von briancornway
Dann war der Einbruch in der 2. Halbzeit nicht einer exklusiv schweren Saison geschuldet, sondern dem Powerplay in den ersten 20-30 Min., in denen man 4 große Torchancen hatte ? Okay, einverstanden.
Warum denn enweder-oder? Wie wäre es mit einer Mischung aus Beidem? Bei konsequenter Chancenverwertung würde kein Mensch darüber reden, dass die Dortmunder in den letzten 15 Minuten doch tatsächlich mal etwas Land sahen. Kleine Bemerkung am Rande: Nach der ersten Viertelstunde sagte ich zu meiner Frau, dass diesmal die Dortmunder Fans nicht die nächsten Jahre drauf rumreiten könnten, dass das ja reines Glück gewesen wäre, dass die Münchner gewonnen hätten, weil der BVB doch die ersten 10 Minuten klar besser war. :-)
Nee, jetzt waren es die letzten 15 Minuten. Schade eigentlich, dass nicht exklusiv für den BVB ein Spiel nachträglich immer nur für den Zeitraum gewertet werden kann, in dem die Mannschaft zu Chancen kam, sondern die ganzen 90 Minuten zählen. Und da waren 60 bis 70 Minuten die Münchner klar besser. Oder aber über ca. 2/3 der Zeit. Trotz der Erschöpfung.

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hafnafjoerdur 21.12.2017, 13:35
44. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung

Zitat von Oihme
Ich wäre vorsichtig, alles auf Ancelotti und die schwache Vorbereitung im Sommer zu schieben, dass die Kraft der Münchener sehr oft nur noch für eine, gute Halbzeit reicht und Dominanz über das ganze Spiel hinweg immer seltener wird, war bereits in der Endphase unter Guardiola bemerkbar. Und diemeisten Dortmunder waren gestern nicht einmal in Normalforrm, ihr Trainer neu und kaum im Amt, ihnen fehlte der unverzichtbare Aubameyang, sie hatten als Team genau so viele Spiele in den Knochen wie die Münchener, aber aufgrund der vielen Verletzten noch weniger Möglichkeiten der individuellen Schonung durch Rotation. Dass ausgerechnet diese allenfalls durchschnittlichen Dortmunder den Sieg der Bayern zu einem Zittersieg machten, ist allein mit schwacher Bayern-Vorbereitung nicht zu erklären.
Lassen Sie mich zusammenfassen - der BVB litt unter Verletzungen und spielte nicht in Normalform, die Bayern hingegen traten mit ihrer Topelf an und spielten am obersten Limit. Ergo - der BVB wird (wie üblich) demnächst an den Bayern vorbeiziehen. So einigermaßen korrekt?

Seit wann sagen knappe Siege etwas über die Leistungsfähigkeit aus. Bayern hat Köln auch nur 1:0 geschlagen, Real und Barca mühen sich regelmäßig gegen kleine Teams zum Sieg. Spielerisch war das gestern ein Mehrklassenunterschied und ein 5:1 nicht unverdient gewesen. Richtig ist, dass die Bayern zum Schluss k.O. waren und ich in einer Verlängerung den BVB vorne gesehen hätte. Allerdings sind die Gründe hinlänglich bekannt - die Trainingsintensivierung unter Heynckes, die muskulären Probleme und der auch durch Verletzungen zu kleine Kader. Die Winterpause wird hoffentlich reichen, um zu regenerieren. Der BVB hingegen muss dringend an seinen spielerischen Qualitäten arbeiten, auch Stögers Taktik vom doch angeblich in der BVB-DNA vorhandenen offensiven Powerfußball ziemlich weit entfernt ist.

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raihower 21.12.2017, 14:43
45. Nette Versuche

Zitat von Oihme
... wer sich einen Spieler leistet, dessen Kraft nur rnoch für eine Halbzeit reicht und der selbst da schon seine Verschnaufpausen braucht, hat vom Beginn an schon ein Drittel seines Auswechsel-Kontigents verplant. Der ständige Rückgriff auf Ribery ist also auch für die Bayern ein zweischneidiges Schwert. Viel interessanter als das Geschehen auf der Ribery-Seite war jedoch, wie deutlich die linke Angriffsseite des BVB - selbst der vielgescholtene Schmelzer und vor allem Pulisic! - die Abwehr-Defizite Kimmichs offenbarten. Kimmich ist ein exzellenter Spieler iim offensivem Mittelfeld, aber als AV und Lahm-Ersatz nicht viel besser als sein Gegenüber Toljan, der gegen Ribery nicht gut aussah. .
Nett, aber auch irgendwie auch ein wenig verzweifelt wirkend. Wenn sie sich schon an so was festhalten müssen. Ribery spielt voraussichtlich seine letzte Saison als Stammspieler, vielleicht sogar generell. Und solange er solche Leistungen bringt, solange ist alles gut. Er weiß, dass alles seine Zeit hat. Und er weiß, dass mit Coman schon der perfekte Nachfolger bereit steht. Auf dieser Position besteht nun wirklich kein Thema mehr. Das müssten selbst die notorischsten "Bayernfresser" anerkennen. Und das Kimmich nun noch nicht dauerhaft Lahm'sche Leistungen abruft ist ebenfalls selbsterklärend. Schauen sie sich mal an wie Lahm in Kimmichs Alter spielte.
Auch wenn es weh tut, sie sollten langsam anfangen, sich von der Hoffnung, der Umbau des FCB könnte schief gehen, verabschieden. Beim ausgefallenen wirtschaftlichen Niedergang hat es ja auch geklappt.

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Oihme 21.12.2017, 14:57
46. Was soll das?

Zitat von hafnafjoerdur
Lassen Sie mich zusammenfassen - der BVB litt unter Verletzungen und spielte nicht in Normalform, die Bayern hingegen traten mit ihrer Topelf an und spielten am obersten Limit. Ergo - der BVB wird (wie üblich) demnächst an den Bayern vorbeiziehen. So einigermaßen korrekt?
Lassen Sie doch dieses billige Spielchen, mir hier etwas per Zuspitzung in den Mund zu legen, nur um später behaupten zu können, ich hätte dergleichen tatsächlich gesagt.

Die Bayern haben gestern versucht, den BVB zu überrennen und haben dabei ihre Kräfte falsch eingeteilt. Und um ein Haar wäre das erneut schiefgegangen.
Sie waren eben nicht "platt" weil sie Konditionsmängel noch aus Ancelotti-Zeiten hatten, sondern weil wohl keine Mannschaft der Welt diesen Druck und dieses Tempo der 1. HZ die gesamten 90 Minuten lang auf den Platz gebracht hätte.
Auch wenn man "platt" ist darf eine Mannschaft den Gegner nicht so zurück ins Spiel kommen lassen, wie es die Bayern taten.
Im Grunde war dieses Spiel vom Drehbuch her eine Wiederholung des letzten Pokal-HF, auch da war der FCB nach furiosen 60 Minuten stehend ko.
Zum Glück für die Bayern fehlte dem BVB diesmal ein Aubameyang, ein Dembele und ein Reus.

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nn280 21.12.2017, 15:06
47. Na, sagen wir mal, 3:0

Zitat von Greg84
Und wenn die Bayern ihre Chancen konsequent genutzt hätten, hätte es bis zum potenziellen Tor Ende der ersten Halbzeit schon 5:0 gestanden...
auch dann wäre die Messe gesungen gewesen. Auch die Bayern lassen viele Chancen liegen. Ein 4:0 sofort nach Wiederbeginn hätte das verdeutlicht. Aber, umso rätselhafter dann der Verlauf der zweiten Halbzeit: 25 Minuten glaubte ich daran, wir BVBer könnten das noch drehen. Glaube, Liebe, Hoffnung! 30 Mio Schürrle schießt daneben, alle anderen machen vor dem Torschuß einen Schritt zu viel!
Bayern hat verdient gewonnen, aber nicht übertreiben!

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hafnafjoerdur 21.12.2017, 15:13
48. Dembele wird noch häufiger fehlen

Zitat von Oihme
Lassen Sie doch dieses billige Spielchen, mir hier etwas per Zuspitzung in den Mund zu legen, nur um später behaupten zu können, ich hätte dergleichen tatsächlich gesagt. Die Bayern haben gestern versucht, den BVB zu überrennen und haben dabei ihre Kräfte falsch eingeteilt. Und um ein Haar wäre das erneut schiefgegangen. Sie waren eben nicht "platt" weil sie Konditionsmängel noch aus Ancelotti-Zeiten hatten, sondern weil wohl keine Mannschaft der Welt diesen Druck und dieses Tempo der 1. HZ die gesamten 90 Minuten lang auf den Platz gebracht hätte. Auch wenn man "platt" ist darf eine Mannschaft den Gegner nicht so zurück ins Spiel kommen lassen, wie es die Bayern taten. Im Grunde war dieses Spiel vom Drehbuch her eine Wiederholung des letzten Pokal-HF, auch da war der FCB nach furiosen 60 Minuten stehend ko. Zum Glück für die Bayern fehlte dem BVB diesmal ein Aubameyang, ein Dembele und ein Reus.
Der spielt nämlich gar nicht mehr in Dortmund. Scheint ihnen ja zu helfen, wenn Sie sich einreden, dass es auch diesmal wieder nur die unglücklichen Umstände waren. Dortmund hat sich vielleicht auch die Kräfte falsch eingeteilt, wenn sie 75 Minuten lang nichts machen und hoffen, in einer Viertelstunde das Spiel zu entscheiden. Ist doch alles Quatsch, Bayern war klar besser und hat verdient gewonnen, egal wer in welchen fünf Minuten mal eben dominiert hat.

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joe.micoud 21.12.2017, 15:28
49.

Schade! Dortmund kann man an einem Sahnetag in Berlin schlagen, Bayern nicht.

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