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DFB-Präsidentensuche: "Undemokratischstes Verfahren, das man sich denken kann"
RONALD WITTEK/EPA-EFE/REX

Seit vier Monaten ist der DFB nach dem Rücktritt von Reinhard Grindel nun auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Mittlerweile regt sich auch interne Kritik an dem Verfahren.

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hegoat 20.07.2019, 08:40
1.

Warum sollte es denn jemand aus dem Osten werden? Warum spielen Kriterien wie Osten und Westen 30 Jahre nach dem Mauerfall für manche überhaupt noch eine Rolle?

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Wolfgang Heubach 20.07.2019, 08:49
2. Untragbar

Die Strukturen in der FIFA und im DFB sind untragbar. Nur eine grundlegende Reform hilft. Das beeinhaltet auch absolute personelle und finanzielle Transparenz.

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esboern 20.07.2019, 09:10
3. Warum

sollte der DFB nach einem CDU-Politiker nicht mal von einem CSU-Politiker geleitet werden, die Entlohnung dafür ist ja wirklich fürstlich.

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whitewisent 20.07.2019, 09:37
4.

Das Hauptproblem ist doch scheinbar, dass sich die Größen der Verbandsfunktionäre untereinander nicht Einigen konnten, wer es von Ihnen werden soll. Natürlich spielen da Osten und Westen eine Rolle, wenn man den NOFV sieht, der genau der DDR mit Westberlin entspricht. Ein geografische Zirkulation zwischen Teilverbänden ist allgemein üblich. Da nach 30 Jahren diesen Aspekt mit anzumahnen, der scheinbar in der Schweiz keine Rolle spielt, naheliegend.

Wenn man keinen von sich will, sind Headhunter doch die naheliegenste Lösung, gerade auf dem Level, um das es geht. Man kann davon ausgehen, dass die üblichen Verdächtigen bereits abgewunken haben oder abgelehnt wurden. Was vieleicht daran liegen mag, dass die WM-Generation von 1990 zwar das entsprechende Alter hat, aber entweder zu nah am FC Bayern ist, oder sich mit diesen zerstritten hat.

Ob das wirklich "undemokratisch" ist, wenn man Differenzen nicht öffentlich klärt, welche haufenweise das Ansehen von Kandidaten wie Entscheidern schädigen, nicht wirklich Ansichtssache. So klagt eher jemand, der nicht am entsprechenden Tisch seine Meinung durchsetzen kann. Sowas nennt man wohl schlechten Verlierer. Gerade wenn man vieleicht sich selbst als geeignet empfand.

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dr.frustus 20.07.2019, 09:45
5. Ausgezeichnete Idee

Zitat von esboern
sollte der DFB nach einem CDU-Politiker nicht mal von einem CSU-Politiker geleitet werden, die Entlohnung dafür ist ja wirklich fürstlich.
Und niemand bringt da mehr Qualifikation für Korruption, Bestechung, Vorteilsnahme im Amt und Intransparenz mit als 1 gestandener CSU-Politiker.

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Lankoron 20.07.2019, 09:48
6. Intransparent und undemokratisch,

aber es soll jemand aus dem osten werden? Was wäre denn daran demokratisch oder transparent? Das darf ich fragen, denn ich komme aus dem Osten....was qualifiziert denn einen Ossi eher als einen Wessi? Lt. DFB-Satzung ist er selber Mitglied des DFB-Bundestages, dass den Präsidenten wählt, und als Vorsitzender aus Sachsens Fussball auch derzeit Mitglied des Präsidiums...Hat er also irgendwo intern Widerspruch gegen das Verfahren eingelegt? Selber einen Kandidaten vorgeschlagen (oder erst mal einen gefunden?)?

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Nubari 20.07.2019, 09:50
7. Vereinsmeierei?

Beim Deutschen Fußball Bund geht es zu wie in einem Kaninchenzüchterverein, wo Granden den Vorsitzenden aus den Willigen oder Kompetenten aussuchen. Nein, es ist schlimmer, denn dort wird der Vereinsvorsitzende gewählt. Das Verfahren beim DFB ist völlig untragbar, angesichts der Bedeutung im öffentlichen Raum grotesk, im Licht der Korruptionsbekämpfung lächerlich - und dann noch nicht einmal erfolgreich. Der Fisch stinkt vom Kopf her; der von der FIFA ausgehenden Fäulnis sollte durch demokratische Kontrolle im DFB Einhalt geboten werden.

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jujo 20.07.2019, 09:57
8. ....

Ob Ost oder West ist doch zweitrangig. Erstrangig müßte die Fach- und Sachkunde, sowie Integrität und Immunität gegen Korruption sein

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Luba 20.07.2019, 10:42
9. Unter Seinesgleichen

Um die kriminellen Präsidenten der Fußballclubs bei der Stange zu halten, braucht man auch einen Kriminellen an der Spitze des DFB, die Auswahl ist doch groß.

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