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DFB-Sieg gegen Kamerun: Hundertfacher Jubel
AFP

Mit dem Erfolg über Kamerun feiert Joachim Löw ein besonderes Jubiläum. Wichtiger aber ist, dass der Coach mit dieser Mannschaft großen Spaß hat. Sogar am Confed Cup findet er Gefallen.

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Oihme 28.06.2017, 09:35
140.

Zitat von jnek
Ich finde diese Einstellung sehr bedenklich, denn sie offenbart für mich in ihrer Absolutheit eine gewisse Spur von Arroganz. Das HF 2014 erreicht zu haben war für Brasilien sicherlich kein Erfolg. Die wollten, ja mussten fast den Titel holen. Doch sonst sind auf dem Weg zu einem Titel so viele Unwägbarkeiten, dass der Anspruch auf denselben tunlichst vermieden werden sollte
Hallo, wer ist die deutsche Elf eigentlich?
Die DFB-Auswahl ist mit Brasilien und Italien die weltweit erfolgreichste Nationalmannschaft, und mit welchem anderen Anspruch sollen die denn zu einem Turnier reisen, als dort den Titel zu holen?
Das wäre genauso, als wenn die Bayern vor jeder Saison sagen würde: "Mal sehen ob es noch für die Meisterschaft langt, aber Platz zwei in der Liga wäre ja auch ein Bombenerfolg, genau wie das Ausscheiden in der dritten Runde des Pokals oder im Achtelfinale der CL, denn so weit zu kommen, da träumen andere Vereine von!"

Nein, den Anspruch, Turniersieger zu werden - nennen wir es ruhig: Siegermentalität! - den darf die deutsche Mannschaft inzwischen haben.
Dann kämen zumindest weniger Spiele, bei denen die Spieler schon auf den Platz kommen, als hätten sie vor ihrem Gegner Angst ."Ohgottogott, schon wieder Italien, ob das mal gutgeht!"
Und ich bleibe bei der Richtigkeit bei meiner alten Beobachtung, dass schon die Art und Weise, wie sich eine Mannschaft beim Abspielen der Nationalhymne präsentiert, meist ein Indiz dafür ist, ob die Hosen schon randvoll sind oder nicht. Gerade unter Löw bietet die N11 bezüglich der Körpersprache da ein eher klägliches Bild. Und weder ein Lahm noch ein Schweinsteiger oder Neuer sind und waren jemals Kapitäne, deren bloßer Anblick oder deren Wutausbrüche auf dem Feld Gegnern und Mitspielern das Blut in den Adern gefrieren ließ.

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jnek 28.06.2017, 10:06
141. Differenzierter

Zitat von Oihme
Hallo, wer ist die deutsche Elf eigentlich? Die DFB-Auswahl ist mit Brasilien und Italien die weltweit erfolgreichste Nationalmannschaft, und mit welchem anderen Anspruch sollen die denn zu einem Turnier reisen, als dort den Titel zu holen? Das wäre genauso, als wenn die Bayern vor jeder Saison sagen würde: "Mal sehen ob es noch für die Meisterschaft langt, aber Platz zwei in der Liga wäre ja auch ein Bombenerfolg, genau wie das Ausscheiden in der dritten Runde des Pokals oder im Achtelfinale der CL, denn so weit zu kommen, da träumen andere Vereine von!" Nein, den Anspruch, Turniersieger zu werden - nennen wir es ruhig: Siegermentalität! - den darf die deutsche Mannschaft inzwischen haben. Dann kämen zumindest weniger Spiele, bei denen die Spieler schon auf den Platz kommen, als hätten sie vor ihrem Gegner Angst ."Ohgottogott, schon wieder Italien, ob das mal gutgeht!" Und ich bleibe bei der Richtigkeit bei meiner alten Beobachtung, dass schon die Art und Weise, wie sich eine Mannschaft beim Abspielen der Nationalhymne präsentiert, meist ein Indiz dafür ist, ob die Hosen schon randvoll sind oder nicht. Gerade unter Löw bietet die N11 bezüglich der Körpersprache da ein eher klägliches Bild. Und weder ein Lahm noch ein Schweinsteiger oder Neuer sind und waren jemals Kapitäne, deren bloßer Anblick oder deren Wutausbrüche auf dem Feld Gegnern und Mitspielern das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Das ist das Problem mit den scheinbar einfachen Beispielen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich, das sie zu einfach sind um komplexere Sachverhalte darzustellen.
Denn der Anspruch "um den Titel mitspielen" und "eine Siegermentalität haben" ist eben nicht das gleiche wie "alles außer dem Finale/Titel ist ein Mißerfolg" oder "Erfolg ist gleichbedeutend mit Titelgewinn, drunter wird's zum Mißerfolg". Als Spieler oder Trainer über eine Niederlage im HF enttäuscht zu sein ist eben nicht gleichbedeutend damit, dass es selbstverständlich gewesen war, den Titel zu gewinnen und das dies lediglich durch vermeidbare Fehler verhindert wurde.
Ich lasse ihnen selbstverständlich gerne ihre Wahrnehmungen, ihre Meinungen und ihre Beobachtungen. Allein das, was sie daraus schließen stelle ich berechtigterweise in Frage. Berechtigterweise, weil sie es nicht belegen können, sondern dabei lediglich ihrem Gefühl Ausdruck verleihen.
Wenn sich in einem HF 4 Teams befinden, die man grundsätzlich als ähnlich stark bezeichnen darf, dann können auch Dinge entscheidend sein, die wenig bis gar nicht beeinflußbar sind. Der eine Kopfball geht an den Pfosten, der andere wird abgefälscht, einer trifft den Ball nicht richtig oder entscheidet sich einen Moment zu spät in einen Zweikampf zu gehen .... sie wissen das alles. Aber sie machen es sich immer mal wieder einfach und fassen solche Dinge unter "der Trainer, respektive Löw hat daran schuld" zusammen. Das ist bedauerlich.

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spon_2937981 28.06.2017, 10:11
142. @Oihme

Wer sind eigentlich Gladbach und Bremen?
Die sind mit Bayern und BVB die erfolgreichsten Mannschaften, gemessen an BuLi-Titeln.
Selbstverständlich treten die jedes Jahr mit dem Ziel an, dt. Meister zu werden. Die waren früher gut, also sind sie auch jetzt gut. Statistik kann ja nicht täuschen...
;-)

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bitdinger 28.06.2017, 10:14
143. Warum füttert ihr ihn?

Do not feed the troll. Man kann mit Löw-Hatern ebensowenig sachlich diskutieren wie mit UFO-Gläubigen.
Der WM- Titel in Brasilien war natürlich ein schwerer Schlag für sie. Aber sie haben ja noch das Schwedenspiel als Trost ;-)

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nummer50 28.06.2017, 12:00
144. Forenwächter

Zitat von gibmichdiekirsche
Wollen Sie mit Ihren Einlagen das Forum auf Schießbudenniveau senken (und hinterher wie üblich sagen: "War doch nicht so gemeint")? Machen Sie einfach nur halb so luschtig, und dann nimmt man sie vielleicht auch mal ernst.
Schon wieder versuchen Sie Einfluss zu nehmen, was jemand schreibt, das geht Sie doch gar nichts an. Und lieber ab und an mal lustig wie scheinheilig.

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Oihme 28.06.2017, 12:07
145. Albern!

Zitat von bitdinger
Do not feed the troll. Man kann mit Löw-Hatern ebensowenig sachlich diskutieren wie mit UFO-Gläubigen.
Kann man sich denn mit Löw-Apologeten noch sachlich unterhalten?
Hätte Götze im Finale danebengeschossen und hätte Messi den letzten Freistoß etwas tiefer gezielt, wäre Löw als gescheiterter Bundestrainer in die Geschichte eingegangen. So eng beieinander liegen "Hosianna" und "Kreuzigt ihn"!
Und nun?

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bitdinger 28.06.2017, 12:24
146. Die beste Mannschaft und das beste Turnier

Die beste Mannschaft und das beste Turnier war für mich Mexico 70, obwohl wir da nicht Weltmeister geworden sind. Wenn ich nur an das (verlorene) Jahrhundertspiel gegen unseren schon damaligen "Angstgegner" Italien zurück denke. Wesentlich ist für mich, wie eine Mannschaft spielt und da gab es seit Löw deutliche Verbesserungen. Südafrika beispielsweise die Spiele gegen England und Argentinnien.
Klar hatte Herberger damals auch Glück, daß Rahn traf und Schön, daß Breitner den Elfer nicht verschoss. Und was wären wir ohne Gerd Müller zu der Zeit gewesen? Man darf gar nicht daran denken.

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mt8 28.06.2017, 12:34
147.

Zitat von Oihme
Kann man sich denn mit Löw-Apologeten noch sachlich unterhalten? Hätte Götze im Finale danebengeschossen und hätte Messi den letzten Freistoß etwas tiefer gezielt, wäre Löw als gescheiterter Bundestrainer in die Geschichte eingegangen. So eng beieinander liegen "Hosianna" und "Kreuzigt ihn"! Und nun?
So ein Stuss! Immer diese hätte, wäre, wenn Argumentation. "Hätten" die Bayern im Pokalspiel gegen den BVB ihre Vielzahl hochkarätiger Chancen genutzt, dann "hätte" sich der BVB das Endspiel auf der Couch angeschaut. Mann oh Mann, so lassen sich doch Diskussionen nicht führen. Sagen Sie doch einfach, dass Sie Löw nicht leiden können, weil er aus Ihrer Sicht zu wenig BVB-Spieler in der NM einsetzt, dann ist alles gut und jeder hier kann dann Ihre Intention verstehen. Aber verschonen Sie das Forum doch einfach mit Ihren unsachlichen weil hypothetischen Betrachtungen. Man kann zu Löw sehr wohl geteilter Meinung sein, ihm jedoch die Erfolge mit der NM abzusprechen, ist purer Blödsinn.

Schauen Sie sich einfach mal die Ranglisten der International Federation of Football Historie & Statistics (IFFHS) hinsichtlich der besten Nationaltrainer an:

2016: Löw Rang 3
2015: Löw Rang 2
2014: Löw Rang 1
2013: Löw Rang 2

Und 2017? Eine Prognose: nach den bisherigen Erfolge wird es wieder ein absoluter Spitzenplatz.

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Oihme 28.06.2017, 12:55
148.

Zitat von mt8
Schauen Sie sich einfach mal die Ranglisten der International Federation of Football Historie & Statistics (IFFHS) hinsichtlich der besten Nationaltrainer an: 2016: Löw Rang 3 2015: Löw Rang 2 2014: Löw Rang 1 2013: Löw Rang 2
Sie können ruhig auf so ein Ranking verweisen, ich bleibe aber dabei, dass ein Löw beispielsweise einem Heynkes, Hitzfeld oder auch einem Klopp als Trainer fachlich nicht das Wasser reichen kann
Und längst nicht nur wegen Löws bekannten Defiziten im zwischenmenschlichen Umgang.

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nummer50 28.06.2017, 13:03
149. Oihme

Zitat von Oihme
Kann man sich denn mit Löw-Apologeten noch sachlich unterhalten? Hätte Götze im Finale danebengeschossen und hätte Messi den letzten Freistoß etwas tiefer gezielt, wäre Löw als gescheiterter Bundestrainer in die Geschichte eingegangen. So eng beieinander liegen "Hosianna" und "Kreuzigt ihn"! Und nun?
Sie benötigen aber viele "hätte" in Ihrer Aussage. Kaum ein Weltmeister hat überzeugend und klar den Titel gewonnen. Hätte es 1990 nicht den umstrittenen Elfmeter gegeben, oder wären 74 die Holländer nicht sowas von überheblich gewesen oder 1954 die Ungarn. Sie sehen, ohne Glück an der richtigen Stelle wird kaum jemand Weltmeister.

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