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DFB-Team nach dem Aus: Mannschaft oder Gruppe?
AFP

Die Nationalmannschaft sei bei der WM in Russland auch an ihrer Grüppchenbildung gescheitert, heißt es. Aber daran lag es nicht. Die Wahrheit ist viel einfacher.

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peter-11 30.06.2018, 08:53
1. stimmt

sehr gute Analyse und eigentlich eine einfache und verständliche, wenn man die Spiele gesehen hat. So einfach ist Fussball.

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mckberlin 30.06.2018, 08:53
2. Jogi muss gehen

Ein neu Aufbau mit jungen frischen Spielern geht nur ohne Jogi

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bardolino12 30.06.2018, 09:01
3.

Nicht nur die Mannschaft war nicht mehr frisch und schnell genug, sondern vor allem ihr Trainer war es nicht. Sonst hätte er diese Mannschaft anders besetzt.

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reminder99 30.06.2018, 09:03
4. das Fazit stimmt

... und führt unweigerlich und zwangsläufig wieder zum Hauptgrund: dass diese ausgelaugten, physisch wie psychisch sich weit entfernt von einer Normalform, geschweige denn Topform befindenden Spieler überhaupt nominiert waren, von tatsächlich spielen ganz zu schweigen. Und das ist und bleibt die Verantwortung des Bundestrainer-Selbstdarstellers Löw, der wieder einmal nach persönlichem Gusto statt nach tatsächlicher Leistung nominiert und aufgestellt hat. Von der erfolgreichen U-21 nicht ein Spieler im Kader, das sagt doch schon alles. Löw muss endlich weg und mit ihm gleich mindestens die Hälfte des DFB Präsidiums, konkret alle Personen die an der Vertragsverlängerung Löws 5 Wochen vor dem Turnier beteiligt waren. Eine deshalb etwa fällig werdende Abfindung ist nur von diesen Personen zu verantworten und erfüllt für mich zumindest den Vorwurf des vereinsschädigenden Verhaltens.

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nesmo 30.06.2018, 09:05
5. Der Unterschied zu den Schweden

war aber, dass es dort um ein spielerisches Versagen ging, dass der Spieler ausgiebig bedauerte und bei Özil um ein "politisches Versagen" ging, dass Özil fast nicht kommentierte. Und Özils Schweigen verwunderte auch in der deutschen Mannschaft. Özils Problem wurde weder aufgearbeitet noch mannschaftsintern wirklich verziehen, es wurde einfach nur ignoriert und damit durch das Turnier weiter getragen.

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unfertig 30.06.2018, 09:11
6. Beschämend

Die Diskussion um Özil ist eine zutifst beschämende, weil zutiefst rassistische Diskussion. Sicher: Er hat ein Foto mit Erdogan machen lassen. Das muss man diskutieren, ganz klar. ABer es geht ja nicht darum, dass er sich mit einem Diktator hat fotografieren lassen, sondern darum, dass er einen anderen Hautton hat und dass er nicht Müller mit Nachnamen heißt. Özil ist aber Deutscher. Da kann sich der Wutbürger noch so sehr echauffieren. Er hat einen deutschen Pass, also ist er Deutscher. Das Deutschland, dass da von den Özil-Hassern vertreten wird, ist eines, dass 1945 glücklicherweise untergegangen ist. Der DFB - und auch die Mannschaft hätten sich früh deutlich positionieren sollen: Das Foto war Mist. Wir diskutieren das kontrovers, weil Erdogan nicht für unser Weltbild steht. Aber: Özil ist Teil der Mannschaft. Özil ist Deutscher. Und für diejenigen, die damit ein Problem haben spielen wir nicht. Diejenigen, die mit Özil & Anderen aufgrund der Herkunft der Eltern ein Problem haben sei gesagt: Ihr steht mit Erdogan inhaltlich voll auf einer Linie - und das ist deutlich schlimmer, als sich mal mit ihm fotografieren zu lassen.

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lieutenant 30.06.2018, 09:15
7. Der DFB hätte beide

rausschmeißen müssen! Die lächerliche Argumentation "sie waren sich der Folgen nicht bewusst" ist inakzeptabel gewesen! Die Reaktion der Fans in den Testspielen war eindeutig! Sane und Petersen anstelle der beiden und es wäre keine Diskussion entstanden. Gut das diese Mannschaft jetzt am Ende angekommen ist!

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enoughnow 30.06.2018, 09:19
8. Löw sollte gehen.

Ein Trainier, der eine Manschaft nicht mehr motivieren kann, sollte das Rückgrad haben zu gehen. Zulange dabei! Irgendwie wollen die Deutschen "Kontinuität" (siehe Merkel). Das dies oft mit Leere und Abstumpfen einhergeht sieht man.

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schwarzlichtgestalt 30.06.2018, 09:19
9. Es ist noch einfacher:

Die Wahrheit ist noch einfacher: Bei früheren Turnieren fieberte ich mit feuchten Händen den Spielen unserer Mannen entgegen, heuer machte ich es mir in aller Lässigkeit und mit einem kühlen Bier auf dem Sofa bequem. Wir waren ja schon Weltmeister. So ähnlich war ganz Fußballdeutschland drauf und nicht zuletzt die Spieler selbst. Aber ohne den letzten Willen ist man bei einer WM halt nicht erfolgreich, nicht einmal gegen technisch limitierte, aber hochmotierte Konkurrenz. Die Mexikaner sagten, sie hätten seit einem halben Jahr jeden Tag an das Spiel gegen Deutschland gedacht und sich mental darauf vorbereitet. Ob das umgekehrt genau so war??? Eher nicht. Die beste Vorbereitung wäre gewesen, irgendwie eine Amnesie herbeizuführen, dass die Spieler vergessen, dass sie den Titel schon haben. Vielleicht hätte der Bundesjogi deshalb Christoph Kramer nominieren sollen! Der zumindest hat über Ende und Ausgang der letzten WM keine so genauen Erinnerungen mehr...

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