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DFB zur Causa Özil: Es geht um uns
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Reinhard Grindel hat Nationalspieler Mesut Özil kritisiert. Was der DFB-Präsident verkennt: In der Debatte geht es um weit mehr als Sport - es geht um die Frage, welche Menschen Deutschland repräsentieren.

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sonnemond 09.07.2018, 14:07
20. Welche Menschen Deutschland präsentieren

Menschen, die einem üblen Diktator Wahlkampfhilfe leisten und diesen als "Ihren Präsidenten" bezeichnen? Niemals sollten solche Menschen Deutschland präsentieren.

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roenga 09.07.2018, 14:07
21. Ursache und Wirkung

Zitet: "An die Vorbildwirkung von Mesut Özil wurde in den vergangenen Tagen beim DFB weniger erinnert. "

Wer sich, wie Mesut Özil, ganz bewusst mit einem mehr als umstrittenen Autokraten in Wahlkampfzeiten ablichten lässt, zieht Kritik auf sich. Wer sich dann noch beharrlich weigert Stellung zu nehmen oder sich zu einer Entschuldigung zu bequemen, der wird zurecht weiter kritisiert und kommt, wie im Fall Özil, der oben zitierten Vorbildfunktion nicht nach. Das einzige, was sich die DFB Verantwortlichen vorhalten müssen, ist ihr Versäumnis Herrn Özil nach seiner Komplettverweigerung vor der WM nicht aus dem Kader geworfen zu haben.

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zack34 09.07.2018, 14:08
22. Kritik an Ösil ist falsch

Er ist Fusballspieler, politisch unerfahren, und für einen wie Erdogan einfach nur leichte Beute, denn Erdogan wusste, dass er in der EU prozentual mehr Stimmen holen kann, als in der Türkei selbst.
Ösil hat spieltechnisch kaum mehr Kritik verdient, als all die anderen Nationalspieler.
Diese Kampagne gg. Ihn ist heuchlerisch, und kontraproduktiv.

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olgaw. 09.07.2018, 14:09
23. Die Spieler repräsentieren doch nicht Deutschland!

Sondern nur den DFB!
Ich möchte sonst schon mitbestimmen wer mich repräsentiert. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, eine Wahlbenachrichtigung im Briefkasten gehabt zu haben. Das ganze Theater ist lächerlich.

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ned divine 09.07.2018, 14:09
24. peinlich....

Es ist schlimm, nun wird ein einziger Spieler verantwortlich gemacht für ein allgemeines Teamversagen. Bierhoff, der den Krieg erst richtig angestiftet hat gegen Mezut Özil sollte wirklich mal als erster den Hut nehmen und gehen. Ds gehört sich nicht, im Nachhinein mit "Hätte, wenn und aber " daher zu kommen.
Sicher hätte man auf zil verzichten können, aber gab es denn eine geeignete Alternative?
Ein fähiger kompetenter Manager fasst sich als erstes an die eigene Nase und übt Selbstkritik....
immerhin stand ein Mesut Özil, auch wenn er einige Fehler gemacht hat, auf dem Feld und saß nicht nur im weissen Hemdchen mit gekühlten Getränken bequem in der ersten Reihe Herr Bierhoff und hat dummes Geschwätz im Nachhinein von sich gegeben!!

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Ausdenfugen 09.07.2018, 14:12
25. Wenn Fußballer politisch werden ...

Beckenbauer zu den Arbeitsbedingungen in Katar, die von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International angeprangert worden sind. „Also, ich hab noch keinen einzigen Sklaven in Katar gesehen. Die laufen alle frei rum.“
Warum Özil?

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kolybri 09.07.2018, 14:14
26. Scheindebatte

Ich halte das Treffen von Özil und Gündogan mit Erdogan für eine Scheindebatte. Das sind Sportler, keine Politiker.
Viel wichtiger scheint mir zu sein, dass Löw nicht immer am gleichen Kader festhält. Mir sind Özil und vor allem auch Khedira als Standfussballer schon länger aufgefallen.. Dabei hat Löw ein großes Potential - auch wenn diese Potentiellen in der Mannschaft noch nicht so verwurzelt sind wie ein altes Ehepaar..
Und Grindel braucht jetzt das Erdogate nach 2 Monaten nicht mehr zuthemtisieren, das sieht jetzt sehr nach Alibi-Veranstaltung aus.
Viel wichtiger ist es jetzt, neue und schnelle Fussballer zu nominieren, die - wenn man hinsichtlich Integration was bewirken will - auch mal mit Inbrunst die Nationalhymne mitsingen. Sonst können diese Kicker gerne für das Land spielen, welches eher ihre Heimat verkörpert

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pcsimi 09.07.2018, 14:15
27. Logische Konsequenz

Selbstverständlich hat Özil eine Mitverantwortung für das Ausscheiden der Nationalmannschaft, genau wie jeder andere Spieler auch! Wer denn sonst? Die Fans?

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Mr. Mikel 09.07.2018, 14:16
28. Herkunft ist unerheblich

Özil/Gündogan haben mit dem Erdogan-Foto ein fatales Signal gesetzt. Als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft sind beide damit nicht mehr tragbar und sollten nicht wieder nominiert werden. Die türkische Abstammung ist für diese Konsequenz unerheblich. Hätte ein Lukas Podolski sich während seiner Spielerzeit in der Türkei auch mit dem Despoten Erdogan ablichten lassen, hätte die gleiche Konsequenz erfolgen müssen. Trotz aller Verdienste für das Team.
Allen, die eine solche Konsequenz fordern, gleich latenten Rassismus zu unterstellen, finde ich unverschämt.
Statt dessen sollte man in diesem Land wieder mehr Wert darauf legen, dass man für sein Handeln auch ggf. die Konsequenzen tragen muss. Dies gilt für alle. Egal welcher Herkunft!

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kolybri 09.07.2018, 14:18
29. Rücktritt Löw

und wie soll denn bitteschön ein Neuanfang unter Löw aussehen? er möchte ja nicht alles neu denken.. Mit Verlaub, die Weltmeister-Riege ist jetzt, wie man gesehen hat, zu satt und nimmt Warnsignale, wie Testspiele nicht Ernst.
Es soll Löw bitte Platz machen für neue Trainer, neues Denken und für neue Spieler, die von einem Titel träumen und entsprechend hungrig sind - und die Hymne auch mitsingen!

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