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Die Saison in der Einzelkritik: Die Durchschnittsliga
Alex Grimm Getty Images

Die Aufregung übers Handspiel, das Titelduell, die Jungstars - Geschichten hatte diese Bundesligasaison genug. Dennoch war es keine Spielzeit, die lange in Erinnerung bleiben wird: die Saison in der Einzelkritik.

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Nonvaio01 19.05.2019, 19:21
20. nicht diesen artikel

Zitat von widower+2
Was haben Sie denn an diesem Artikel konkret auszusetzen, das den FC Bayern über Gebühr diskreditieren würde? In dem Artikel geht es nicht einmal explizit um den FC Bayern, sondern um die Bundesliga insgesamt. Für mich gab es in dem Artikel einige Kategorien, die an den Haaren herbei gezogen sind (Stil) und einige Kategorien, die fehlen (Fans). Da hätte der FC Bayern übrigens als einziger Topclub der Welt mit einer (theoretischen) Stadionauslastung von 100 % lobend erwähnt werden können.
aber etwas weiter unten.....meine antwort war nur auf Ihre bezogen.....und das es teilweise schon unfaire zuege angenommen hat diese saison kann man auch nicht bestreiten oder?

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Nonvaio01 19.05.2019, 19:23
21. diesen meine ich

Zitat von widower+2
Was haben Sie denn an diesem Artikel konkret auszusetzen, das den FC Bayern über Gebühr diskreditieren würde? In dem Artikel geht es nicht einmal explizit um den FC Bayern, sondern um die Bundesliga insgesamt. Für mich gab es in dem Artikel einige Kategorien, die an den Haaren herbei gezogen sind (Stil) und einige Kategorien, die fehlen (Fans). Da hätte der FC Bayern übrigens als einziger Topclub der Welt mit einer (theoretischen) Stadionauslastung von 100 % lobend erwähnt werden können.
https://www.spiegel.de/sport/fussball/niko-kovac-und-der-fc-bayern-muenchen-braves-laecheln-bisschen-freude-a-1268147.html

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pjotrmorgen 19.05.2019, 19:27
22. Selbstgemachte Probleme

Ein simples Problem der Bundesliga sind die 18 Mannschaften. Alle großen europäischen Ligen haben 20. nach Adam Riese ergeben das 12% mehr Einnahmen durch Tickets und TV-Rechte. Die bayern wären dann mit ihrem Budget bei 705 Millionen EUR (nicht 630) und auf Platz 2 in Europa, der BVB wäre zwar gleichgestellt als 12. hätte aber mit nun 355 Millionen EUR Geld für einen 40 Millionen EUR teuren Spieler mehr. Gerade in den entscheidenden CL-Spielen spielt es eben eine Rolle, ob da eben noch ein besserer Stürmer oder Verteidiger auf dem Platz steht. Würde die BL endlich die 50+1-Regel aufgeben und finazkräftige Invetoren zulassen, wäre innerhalb von 2-3 Jahren ein gleiches Niveau wie in PL oder La Liga möglich. Aber da träumen die Fans der Traditionsclubs lieber vom alten 11-Freunde Fussball der Pöhler und hassen den FCB, der als einziger die Mechanismen der modernen Fussballwelt wirklich versteht.

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widower+2 19.05.2019, 19:30
23. Fehler?

Zitat von DerAndereBarde
Ja, klar. Total einleuchtend, oder so. Die Qualität einer Liga erkennt man daran, dass alle ganz viele Punkte im Vergleich untereinander machen... Finden Sie den Fehler!
Ich sehe da keinen Fehler, da ich die Ausgeglichenheit einer Liga für ein Qualtiätsmerkmal halte. Was Sie anscheinend meinen, ist die Konkurrenzfähigkeit der Spitzenclubs einer Liga mit denen anderer Ligen. Und die spricht dann für oder gegen die Qualität der Spitzenclubs, hat aber mit der Qualität der jeweiligen Liga nur am Rande zu tun.

Die Bundesliga war jedenfalls noch nie so unausgeglichen wie in den letzten 8-9 Jahren. Die Bayern siegen die Liga zu Tode. Mit steigender Qualität und Überlegenheit der Bayern nimmt die Qualität der Bundesliga kontinuierlich ab.

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widower+2 19.05.2019, 19:58
24. Ob das so einfach ist?

Zitat von pjotrmorgen
Ein simples Problem der Bundesliga sind die 18 Mannschaften. Alle großen europäischen Ligen haben 20. nach Adam Riese ergeben das 12% mehr Einnahmen durch Tickets und TV-Rechte. Die bayern wären dann mit ihrem Budget bei 705 Millionen EUR (nicht 630) und auf Platz 2 in Europa, der BVB wäre zwar gleichgestellt als 12. hätte aber mit nun 355 Millionen EUR Geld für einen 40 Millionen EUR teuren Spieler mehr. Gerade in den entscheidenden CL-Spielen spielt es eben eine Rolle, ob da eben noch ein besserer Stürmer oder Verteidiger auf dem Platz steht. Würde die BL endlich die 50+1-Regel aufgeben und finazkräftige Invetoren zulassen, wäre innerhalb von 2-3 Jahren ein gleiches Niveau wie in PL oder La Liga möglich. Aber da träumen die Fans der Traditionsclubs lieber vom alten 11-Freunde Fussball der Pöhler und hassen den FCB, der als einziger die Mechanismen der modernen Fussballwelt wirklich versteht.
Die Vereine in La Liga und Premier League haben durch die 20 Mannschaften sowie zusätzliche Wettbewerbe (Premier League) oder Hin- und Rückspiel im Pokal (La Liga) deutlich mehr Spiele vor der Brust als die Vertreter der Bundesliga und benötigen daher einen wesentlich breiteren Kader, um wirklich auf drei (oder mehr) Hochzeiten tanzen zu können.

Eigentlich sollten die 18 Mannschaften sogar ein Wettbewerbsvorteil sein. Und man muss die Bayern nicht dafür mögen, dass sie (angeblich) die Mechanismen der modernen Fußballwelt verstanden haben, wenn man wie ich diese Mechanismen nicht mag. "Hassen" ist ein zu starkes Wort, aber auch nur irgendwie mögen werde ich die Bayern nie. Da bleibe ich lieber belächelter Fußballromantiker und unterstütze Werder.

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pjotrmorgen 19.05.2019, 20:03
25. Richtig im Artikel angesprochen ist die Trainerqualität

Weder der DFB als Hauptverantwortlicher, noch Vereine und Landesverbände schaffen es bislang eine vergleichbar gute Trainerausbildung wie in italien, Niederlanden, Spanien und Portugal hinzubekommen. Gute deutsche Trainer sind eher Naturtalente oder Zufallsprodukte. Interessanterweise sind auch gute englische Trainer Mangelware, doch die PL kann das locker kompensieren, indem man durch bessere Gehälter, mehr Macht als Manager (! also quasi Sportdirektor und Trainer in einer Person) und vor allem eine langfristige Anstellung den Trainer enorm stärkt.

Das lächerliche Trainerkarussell der BL trägt mehr zum Qualitätsverlust bei als viele wahrhaben wollen. Zum einen haben die Trainer ständig den Jobverlust im Kopf, selbst wenn mal zwei drei Spiele nicht gut laufen, was erstens ihre Autorität gegenüber den Spielern vermindert und zweitens zu mehr Fehlentscheidungen führt. Die zu häufigen Trainerwechsel führen dazu, dass ein Team selten über längere Zeit ein Spielkonzept ("die Spielidee") verwirklichen und perfektionieren kann. Auch die Spieler befinden sich dann in einem ständigen Neuorientierungsprozess, der sie ebenso verunsichert. Ein neuer Trainer kann kurz motivieren, möchte neue Spieler, schmeisst alte raus, sodass letztlich kaum ein Team langfristig wachsen kann. Gerade in dieser Hinsicht sind die Spitzenclubs der PL den deutschen voraus. Fast jeder Trainer bekommt auch bei Misserfolgen mehr Zeit und hat letztlich mehr Erfolg. Es gibt ein Beispiel aus der BL, dass zeigt wie Trainerkontinuität selbst bei niedrigem Budget immer wieder zu Erfolgen führt. Thomas Schaaf war 14 Jahre Trainer von Werder Bremen und wurde trotz Minibudget im Vergleich zu FCB und BVB:
Deutscher Meister 2004 (Vize-Meister 2006, 2008)
DFB-Pokalsieger 1999, 2004, 2009 (Pokalfinalist 2000, 2010)
DFL-Ligapokalsieger 2006
UEFA-Pokal Finalist 2009

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pjotrmorgen 19.05.2019, 20:14
26. Falsch

Zitat von widower+2
Die Vereine in La Liga und Premier League haben durch die 20 Mannschaften sowie zusätzliche Wettbewerbe (Premier League) oder Hin- und Rückspiel im Pokal (La Liga) deutlich mehr Spiele vor der Brust als die Vertreter der Bundesliga und benötigen daher einen wesentlich breiteren Kader, um wirklich auf drei (oder mehr) Hochzeiten tanzen zu können. Eigentlich sollten die 18 Mannschaften sogar ein Wettbewerbsvorteil sein. Und man muss die Bayern nicht dafür mögen, dass sie (angeblich) die Mechanismen der modernen Fußballwelt verstanden haben, wenn man wie ich diese Mechanismen nicht mag. "Hassen" ist ein zu starkes Wort, aber auch nur irgendwie mögen werde ich die Bayern nie. Da bleibe ich lieber belächelter Fußballromantiker und unterstütze Werder.
Viele Spieler der gleich breiten Kader der BL werden einfach seltener eingesetzt und sitzen dann "frustriert" auf der Bank. Ein Vergleich der aktuellen Kader von Real, Barcelona, Man City, Liverpool, FCB und BVB zeigt, dass alle 25 bis 26 Spieler umfassen. Ihre Behauptung ist also frei erfunden. darüberhinaus spielt man in der PL noch den League Cup oder in Spanien den Pokal mit Hin- und Rückspiel! Die zusätzliche Belastung wird dann eben durch etwas weniger Trainingseinheiten ausgeglichen, da ein Pflichtspiel sowieso das bestmögliche Training ist.

Hass und Neid auf die Erfolgreichen ist ein sehr deutsches Phänomen. in England und Spanien gibt es das in diesem Mass nicht. Man ist fair und anerkennt die Leistung des Besseren.

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widower+2 19.05.2019, 20:41
27. Wie bitte?

Zitat von pjotrmorgen
Viele Spieler der gleich breiten Kader der BL werden einfach seltener eingesetzt und sitzen dann "frustriert" auf der Bank. Ein Vergleich der aktuellen Kader von Real, Barcelona, Man City, Liverpool, FCB und BVB zeigt, dass alle 25 bis 26 Spieler umfassen. Ihre Behauptung ist also frei erfunden. darüberhinaus spielt man in der PL noch den League Cup oder in Spanien den Pokal mit Hin- und Rückspiel! Die zusätzliche Belastung wird dann eben durch etwas weniger Trainingseinheiten ausgeglichen, da ein Pflichtspiel sowieso das bestmögliche Training ist. Hass und Neid auf die Erfolgreichen ist ein sehr deutsches Phänomen. in England und Spanien gibt es das in diesem Mass nicht. Man ist fair und anerkennt die Leistung des Besseren.
Sie zitieren mich geradezu mit der Erwähnung der Mehrzahl der Wettbewerbe in der Premier League und Hin- und Rückspiel im spanischen Pokal und haben gleichzeitig die Chuzpe, diese "Behauptungen" als falsch zu bezeichnen? Das muss man erstmal hinbekommen. Sie sind ein Artist.:)

Die nominelle Anzahl der Spieler im Profikader habe ich übrigens nicht gemeint, sondern die Breite in der Leistung. Und da sind die Vereine in La Liga und der Premier League den meisten Bundesligaclubs leider weit voraus, weil die ohne spürbaren Qualitätsverlust von einem auf den anderen Spieltag 5,6 oder 8 Spieler wechseln können, was die meisten Bundesligaclubs eben nicht können.

Das nominell nur 25 Spieler im Lizenzspielerkader verzeichnet sind, heißt übrigens nicht , dass zum Beispiel Madrid und Barcelona nicht jederzeit 50 oer 60 Spieler haben, die in der Liga in der ersten Mannschaft spielberechtigt wären. In dieser Hinsicht halte ich es übrigens für einen Kardinalfehler, dass 2. Mannschaften von Bundesligisten nicht in der 2. Liga spielberechtigt sind. Das hat Spanien besser gelöst.

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widower+2 19.05.2019, 20:44
28. Falsche Schlussfolgerung

Zitat von pjotrmorgen
Weder der DFB als Hauptverantwortlicher, noch Vereine und Landesverbände schaffen es bislang eine vergleichbar gute Trainerausbildung wie in italien, Niederlanden, Spanien und Portugal hinzubekommen. Gute deutsche Trainer sind eher Naturtalente oder Zufallsprodukte.
Die Trainerausbildung in Deutschland dürfte sogar weltweit die beste sein und wird daher auch weltweit kopiert. Das Problem liegt eher - wie Sie ebenfalls andeuten - in der Hire and Fire-Mentalität mancher Bundesligisten.

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widower+2 19.05.2019, 20:52
29. Ihr Beitrag

Zitat von pjotrmorgen
Hass und Neid auf die Erfolgreichen ist ein sehr deutsches Phänomen. in England und Spanien gibt es das in diesem Mass nicht. Man ist fair und anerkennt die Leistung des Besseren.
Ihr Beitrag, in dem Sie meinen zitieren, ist in so vielerlei Hinsicht so grundfalsch, dass ich darauf nur in mehreren Beiträgen separat antworten kann. Hass hatte ich dementiert und Neid haben Sie schlicht erfunden. Und wenn Sie wirklich der Meinung sind, in England und Spanien gäbe es keinen Hass oder von mir aus extreme Abneigung zwischen den Fangruppen bestimmter Vereine, zeigen Sie nur, dass Sie von den dortigen Gegebenheiten schlicht absolut gar keine Ahnung haben und hier die Neidkeule schwingen. Die ist übrigens wirklich typisch deutsch. Wer Kritik äußert, sei sie nun sachlich begründet oder nicht, muss einfach neidisch sein bei Leuten mit Ihrem Weltbild. DAS gibt es so in Spanien und England wirklich nicht.

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