Forum: Sport
Diskus-Olympiasieger Christoph Harting: Aus der Reihe getanzt
Getty Images

Christoph Harting ist Diskus-Olympiasieger. Die mediale Aufmerksamkeit, die damit einhergeht, missfällt ihm angeblich sehr. Dabei hat er sie selbst am stärksten provoziert.

Seite 2 von 26
qgg100 14.08.2016, 11:38
10. So what...

da hat also einer einem Sportreporter nicht die Hand geben wollen und sich bei einer Siegerehrung dem geforderten Pathos verweigert. Muss man nicht gut finden, ist aber eben auch keinerlei Diskussion wert...
Bzgl. Vorbildfunktion und Verantwortung: er wirft eine Scheibe bei einem Wettbewerb weiter als alle anderen, daraus leitet sich gar nichts ab was mit Verantwortung oder Vorbildfunktion zu tun hat...da gäbe es weitaus relevantere Personen die sich als Vorbilder erweisen sollten/könnten/müssten...für die nächsten 4 Jahre ist Hr. Harting weitestgehend wieder ausserhalb jedes öffentlichen Fokusses...

Beitrag melden
Schattenriss 14.08.2016, 11:38
11. Vorgetäuscht?

"Durch seine vorgetäuschte Lässigkeit zeigte er sich jedoch so gar nicht authentisch."

Also, wenn jemand, der sich als introvertiert beschreibt, wirklich unsicher ist in der Öffentlichkeit, das ist übrigens auch bei Johnny Depp und Lars von Trier so (beide selbsterklärte Sozialphobiker), dann tut oder sagt er leicht mal Dinge, die sich, sagen wir, etwas anders anfühlen mögen als gewohnt. Na und. Ich kannte Christoph Harting bis gestern überhaupt nicht, aber sein Verhalten direkt nach dem Sieg war eher sehr sympathisch, sein Verhalten dann bei der Siegerehrung hat mich jedenfalls weniger befremdet als das allgemeine Phänomen: kaum zeigt jemand eine klitzekleine Abweichung vom Genormten und Erwarteten, kommt die Masse, um ihn plattzumachen.

Beitrag melden
herm16 14.08.2016, 11:38
12. er

hat sich für sein Verhalten entschuldigt. Das heisst doch, er weiss, dass dies nicht in Ordnung war. Endes der Diskussion.

Beitrag melden
fiftysomething 14.08.2016, 11:41
13. Das ist unprofessionell.

Wer meint, er wäre in diesem Event nicht öffentlich, hat offensichtlich nicht die richtigen Berater. Kriegen die deutschen Sportler keine Handlungsanweisungen für Olympia?

Beitrag melden
dolomiti51 14.08.2016, 11:41
14. Tolle Leistung, peinliches Benehmen

Christoph Harting hat mit seinem Auftritt außerhalb des Rings vor allem bei der Siegerehrung den durch seine sportliche Leistung erworbenen Respekt zunichte gemacht.

Beitrag melden
axel_roland 14.08.2016, 11:42
15. Spiessige Diskussion

Er ist eben der pseudocoole Klassenclown den wir alle aus Schuktagen kennen. Auf der einen Seite cool weil er ja "nur" Sportler sein will, was ich ihm glaube. Bleibt höchstens die Frage, ob er dann durch stellenweise als unpassend empfundenes Auftreten die Medienaufmerksamkeit absichtlich oder unabsichtlich auf sich zieht. Die ganze Diskussion wäre müßig wenn die Meiden genau das nicht täten. Er hätte was er (zumindest laut eigener Aussage) will, und keiner regt sich auf.

Beitrag melden
scatman899 14.08.2016, 11:46
16.

Wenn er meint das er die Öffentlichkeit nicht braucht dann ist das sein Ding. Aber die Öffentlichkeit braucht ihn dann auch nicht! Also nicht mehr darüber berichten! Siegerehrung zeigen und Feierabend!

Beitrag melden
hollalodrian 14.08.2016, 11:47
17.

Alles richtig gemacht Herr Harting. Sie sind ein geiler Typ und können das locker bringen! :-) Glückwunsch zu GOLD

Beitrag melden
brain_user 14.08.2016, 11:48
18.

Der Mann war dermaßen euphorisiert nach seinem Goldwurf dass er überglücklich, weggetreten, irgendwie entgrenzt wirkte. In einem solchen Zustand sind "Entgleisungungen" im Verhalten vorprogrammiert. Also bitte den moralischen Ball, in diesem Fall den Diskuss flach halten.

Beitrag melden
tuvalu2004 14.08.2016, 11:48
19. Einfach mal nicht so viel reininterpretieren

Abwehrhaltung auf dem Podium, Pfeifen im "dunklen Wald" der Gefühle, auf Lässig machen, sich wie ein unreifer Junge benehmen. Der Harting ist überfordert.

Das Journalisten jetzt hingehen und da was weiß ich hinein interpretieren, das sie ihm vorwerfen ja genau das zu provozieren was er vermeiden will und in genau diese ihrer Aussagen dann auch weitere Schlußfolgerungen hineinzuinterpretieren, ob jetzt explizit oder angedeutet und dem Leser überlassen, basiert auf einer Erwartungshaltung die ans Arrogante grenzt und eine Norm voraussetzt. Entweder jemand ist authentisch überfordert - also weinen - oder cool - dann auch gerne mit exaltierter Show. Jemand der sich dem verweigert und doch mit seinen Gefühlen umgehen muß, der ist provokant und noch viel schlimmeres.

Und dann der Skandal um einen verweigerten Handschlag. Als müsse sich ein Olympiasieger von jedem anfassen lassen, und in ein Gespräch verwickeln lassen. Das da jemand einfach nicht mit den Medien sprechen will und diesen Gang aus dem Stadion mitten durch die Journaille als Zumutung empfindet und sich eben nicht mit "ZDF-Reporter König" gemein machen will - nein, das ist böse.

Am besten mal liegen lassen und fertig.

Beitrag melden
Seite 2 von 26
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!