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Djokovic-Sieg im Wimbledon-Finale: Ein Match der Superlative
ANDY RAIN/EPA-EFE/REX

Im längsten Einzelfinale der Turniergeschichte hat Novak Djokovic gegen Roger Federer seinen Titel verteidigt. Der Serbe war der Niederlage nahe - doch in den wichtigen Momenten glänzte er.

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Markus.Wohlers 15.07.2019, 00:02
1. 16. Grand Slam

Gratulation für das 16. Grand Slam. Es ist nur eine Frage der Zeit und Novak wird alle Rekorde von Federer brechen. Ich bin nur gespannt, welche Argumente dann noch herhalten müssen, um Novak als Größten aller Zeiten zu verleugnen. Novak hat heute sehr schlecht aufgeschlagen. Dadurch mußte er viel besser spielen um mit FedEx mitzuhalten. Am Ende hat sich die Spielstärke durchgesetzt. Novak hat allen seinen hate-ern gezeigt wo der Frosch die Locken hat.

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merkelchen 15.07.2019, 07:23
2. welch langweiliger Champion

Respekt vor der Leistung aber den Glanz eines Champions wird er nie haben. Die Wand hat gewonnen. Selbst im Moment des Sieges ohne Emotion.

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würstl 15.07.2019, 08:08
3. Widerspruch

Zitat von Markus.Wohlers
Gratulation für das 16. Grand Slam. Es ist nur eine Frage der Zeit und Novak wird alle Rekorde von Federer brechen. Ich bin nur gespannt, welche Argumente dann noch herhalten müssen, um Novak als Größten aller Zeiten zu verleugnen. Novak hat heute sehr schlecht aufgeschlagen. Dadurch mußte er viel besser spielen um mit FedEx mitzuhalten. Am Ende hat sich die Spielstärke durchgesetzt. Novak hat allen seinen hate-ern gezeigt wo der Frosch die Locken hat.
Sorry, das kann man so sehen, muss man aber nicht und überlegen war er nun wirklich nicht.. Im zweiten Satz hat Federer sein bestes Tennis gezeigt und hätte er das in den Tiebreaks auch umsetzten können, hätte ND nicht gewonnen. Nochmals die Sätze: 7:6 mit 7:5 im ersten 7:6 mit 8:5 im zweiten und im Fünften dann den Tiebreak relativ deutlich. Da kann man nicht von Überlegenheit sprechen.
Nur mit Aufschlägen ist langweilig und beide Quoten was den Punktgewinn mit dem zweiten Aufschlag angeht, waren bei beiden unter 50% leicht besser bei RF.
Die Physis bei ND ist etwas besser, aber die 5 Jahre Unterschied hat man nicht gemerkt. Die Stoppbälle und die Variationen von RF waren einfach eine Klasse für sich.Natürlich wird er die Rekorde brechen, wenn er weiter so spielt aber noch muss er erst mal mit 37 das auch noch so drauf haben....

Also Nummer 1 ist vollkommen in Ordnung, aber bester Rasenplatzspieler.. nein.

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jutta_weise 15.07.2019, 08:30
4. Tolles Spiel, aber....

diese neue Regel bis zu 12:12 um dann einen Tiebreak zu spielen ist so hirnrissig, da es ein unendliches Spiel nicht wirklch verhindert. Denn der Tiebreak nach dem Stand von 12:12 hätte ewig so weitergehen können. Wie gestern ein Leser hier schrieb: beim Stand von 12:12 sind beide Spieler gleichwertig. Ab da hätte man die Spielgewinne zusammenzählen müssen und dann hätte es einen anderen Gewinner gegeben.
Federer war auf jeden Fall der risikofreudigere Spieler. Oft brauchte Djokovic an der Grundlinie einfach nur draufhalten um den Punkt zu machen. Trotz Allem ein super tolles Spiel, mit sehr viel Spannung und Hut ab vor Djokovic der gegen das gesamte Stadion anspielen mußte! Ich hatte nämlich zeitweise das Bild an meinem PC ausgeblendet und wußte genau, anhand des Jubels, wann Federer einen Punkt gemacht hatte.

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DerPotsdamer 15.07.2019, 09:07
5. Muss man nicht mögen, aber...

Nein, man muss die Art und Weise wie der Joker spielt nicht mögen. Es ist halt über weite Strecken Zermürbungstennis, ganz so, wie es leider sehr viele Damen spielen. ABER: Genauso wie es unsinnig ist, sich über den Unterhandaufschlag von Kyrgios aufzuregen, braucht man sich nicht über Nole aufregen. Denn, das ist alles vom Regelwerk gedeckelt und zulässig. Spielstil hin oder her, 16 GS gewinnt man nicht im Vorbeigehen - da gehört jede Menge Arbeit und Disziplin dazu. Als Federer-Fan kann ich das anerkennen und muss leider auch sagen, dass Roger gestern phasenweise wunderschönes Tennis gezeigt hat, aber dann den Sack einfach nicht zugemacht hat und die Chance war ja da.

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jk1! 15.07.2019, 09:26
6. Ein historisches Match

versendet in den Welten des Pay-TV. Schade für viele Fans und den Sport.

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Djoker 15.07.2019, 09:55
7. Langweiliger Champion?

Sorry, aber ich lach mich gleich tot. Wenn nichts mehr hilft, wiederholen die Federinas gebetsmühlenartig immer denselben Quatsch. Langweilig, er wird nie der GOAT sein weil weniger Slams, bla bla bla.
Inzwischen wo der Abstand slamseitig zwischen beiden weiter schrumpft ändert sich die Taktik. "Egal wieviele Slams Novak gewinnt, er wird nie der GOAT sein. Er wird nie so geliebt werden wie ... usw usw.".

Und zu dem Thema: nicht mal nach dem Sieg hat er Emotionen gezeigt. Jetzt lach ich mich gleich zum 2. Mal tot.
Feiert er seinen Sieg, hat er keinen Respekt. Feiert er in sich gekehrt, weil das Publikum selbst jeden Doppelfehler gefeiert hat, dann ist er emotionslos.

Allein wegen solchen Fans und einem Publikum, wie es gestern in Wimbledon war, wünsche ich mir, dass Djojkovic noch weitere 5 Grand Slams gewinnt. Diese Wunde würde bei euch nie verheilen ;-)

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jutta_weise 15.07.2019, 10:40
8. Stimme Ihnen zu

Zitat von jk1!
versendet in den Welten des Pay-TV. Schade für viele Fans und den Sport.
unsere Rundfunkanstalten haben ja Milliardenüberschuss, nur für solche Events 1 Mal im Jahr ist kein Geld da! Das ist wirklich beschämend.
Habe selbst aber für das gesamte Wimbledon Tournier 10€ für einen Monat gezahlt und das hat sich gelohnt, schon allein wegen des gestrigen Spiels, noch mehr für das Federer-Nadal sowie Halep-Williams Spiel.

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domao 15.07.2019, 11:55
9. boulevardesk

Warum versucht man in einem Artikel, in dem es um das Wimbledon-Endspiel geht, krampfhaft noch eine Information zu einem längst vergangenen Spiel von Bernard Tomic unterzubringen? Wen interessiert das in diesem Kontext?

"Insgesamt holte Djokovic nur zwölf Punkte - weniger als Bernard Tomic in jedem seiner drei Sätze bei seiner Erstrundenniederlage. Für seine schlechte Leistung wurde Tomic mit der maximalen Geldstrafe belegt, die ihn das gesamte Preisgeld für die erste Runde kostete."

Das ist wirklich der zum aktuellen Zeitgeist passende Boulevard-Journalismus, der jetzt leider auch überall der Sportberichterstattung Einzug hält. Schade!

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