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Doping bei Olympischen Spielen 2012: Russische Staffel verliert Silbermedaille
AP

Die russische Frauenstaffel muss Olympia-Silber abgeben. Eine Läuferin war positiv auf ein anaboles Steroid getestet worden. Auch eine Diskuswerferin und ein Boxer wurden erwischt.

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ackergold 01.02.2017, 12:21
1.

Am Ende kommt alles ans Licht und das ist gut so.

Ich denke, gegen Doping hilft wirksam nur eine lebenslange Sperre schon beim kleinsten Vergehen und das in allen Sportarten.

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werwilldaswissen 01.02.2017, 12:40
2.

Und dafür brauchte es neue Methoden, um ein 50 Jahre altes ostdeutsches Dopingmittel nachzuweisen.
Das ist doch alles Augenwischerei.

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akkzent 01.02.2017, 13:05
3. Bitte beachten:

Zitat von werwilldaswissen
Und dafür brauchte es neue Methoden, um ein 50 Jahre altes ostdeutsches Dopingmittel nachzuweisen. Das ist doch alles Augenwischerei.
Um den Nachweis zu erschweren, werden verdeckende Substanzen eingesetzt. Daher war und ist es durchaus nicht einfach, selbst 50 Jahre alte Dopingmittel nachzuweisen. Die eigentliche Augenwischerei manifestiert sich im fehlenden Willen des Nachweises und einer nicht umgesetzten lebenslänglichen Sperre für alle Sportarten als Aktiver und einer betreuenden Funktion.

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philemajo 01.02.2017, 14:03
4. Betrogen und bestohlen!

Gut, dass das auch so lange nach dem Wettkampf noch ans Licht kommt. Ich würde es aber begrüßen, wenn nun die offiziellen, rechtmäßigen Gewinner/Platzierten genannt werden, denn sie wurden bereits um ihren Platz auf dem Podium und den Ruhm gebracht. Zumindest im Nachhinein sollte ihre Leistung Erwähnung finden ...

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Thomas Schnitzer 01.02.2017, 14:23
5.

Wann zieht man endlich endgültige Konsequenzen und schließt die Verbände, in denen Doping staatlich gefördert wird, z.B. die im Artikel genannten Russland und die Türkei, von internationalen Sportveranstaltungen mal für 10 Jahre aus? Ich denke man doch nun seitens dieser Staaten oft genug demonstriert, dass man an sportlich-fairem Wettkampf momentan kein Interesse hat, und an einem Wettbewerb der Ärzte habe ich genausoviel Interesse, wie die Staaten, die Doping konsequent bekämpfen.

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hooge789 01.02.2017, 14:47
6.

Ich bin der Meinung, man sollte nur Regeln aufstellen, die man auch kontrolliren kann. Wem nützt es ein Dopingmittel auf die Dopingliste zu setzen, das man nur schwer oder nur zeitfern nachweisen kann. Das wird natürlich nicht gemacht, da sich die Dopingfahnder nicht eingestehen wollen, dass sie im Grunde Null Chance haben Doping nachzuweisen. Wenn man mal von den Dopingsündern absieht, die man Jahre später überführt hat, liegt die Aufklärungsrate wahrscheinlich bei ein paar winzigen Prozenten.

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Ersti1 01.02.2017, 14:53
7. Belegen,

Zitat von hallo???
russen sperren ist doch nix neues. die mühen sich mit billig zusammengepanschtem zeug ab, während andere länder systematisch steuerfinanziert doping entwickeln. der staat finanziert die entwicklung an den universitäten, die testphase zb in staatlichen olympiastützpunkten und die anwendung durch staatlich finanzierte sportler. die entwickelten mittel werden dann so lange verwendet, bis sie auf die liste kommen. aber bis dahin hat man ja schon wieder neue entwickelt. wenn das land groß und reich genug ist, ist das kein problem. viele nationen haben für ihren olympischen 4-jahres-zyklus insgesamt weniger geld zur verfügung, als andere ins betrügen investieren. und so sind dlv oder dfb den betrugsjägern seit jahrzehnten immer einen schritt voraus, ein müwo verdient mit buyern, dfb und vielen anderen dopingberühmtheiten ein schweinegeld. und werden sie erwischt, wie schon 1966, dann hat man als dfb genug macht in den verbänden, das benennen der betrüger seit 50 jahren zu verhindern-
nicht behaupten!
Danke

Zum Thema, um ein Exempel statuieren, gehört jeder russische Verband, dessen Sportler mal wieder gedopt erwischt werden, für 25 Jahre gesperrt, anders lernen sie es nicht.

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hooge789 01.02.2017, 15:08
8. Was spricht eigentlich dagegen,

Doping zu erlauben? Wenn wir es eh nicht nachweisen können, oder nur beschränkt, wozu dann verbieten.

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antonwitt 01.02.2017, 15:23
9. Genau,

Zitat von hooge789
Doping zu erlauben? Wenn wir es eh nicht nachweisen können, oder nur beschränkt, wozu dann verbieten.
Doping grundsätzlich erlauben - nur mit der Einschränkung, Medallien werden erst nach ca. 12 Jahren vergeben, wenn der Nachweis durch die Sportler erbracht wurde, dass der Dopinstoff ungefährlich war...
So ist es doch heute schon in vielen Fällen - die vermeintlich ungedopten Nachrücker werden eh nirgendo erwähnt, die Bücher sind geschrieben, die Ehrungen vergeben.
Und Schluß mit den Medallienspiegeln.

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