Forum: Sport
Doping in Russland: "Sie leugnen, leugnen, leugnen"
AP

Am Dienstag entscheidet das IOC, ob Russland von den Winterspielen in Südkorea ausgeschlossen wird. Für den ehemaligen Chefermittler der Staatsdoping-Affäre, Richard McLaren, gibt es nur eine Lösung.

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RalfHenrichs 03.12.2017, 09:10
1. McLaren spricht selbst von einer Pattsituation

Das bedeutet, dass nach seinem eigenen Urteil die Beweise nicht ausreichen. Ansonsten gäbe es ja keine Pattsituation. Und das bedeutet: Im Zweifel für den Angeklagten, also Freispruch Russlands. Aber klar ist, dass McLaren nach der vielen Arbeit sich ein anderes Ergebnis wünscht. Aber er ist ja nicht der Richter sondern eher so etwas wie ein Staatsanwalt. Und die Position der Verteidiger werden bei SPON ja nicht, vor allem nicht gleichrangig, dargestellt.
Am Ende bin ich mir sicher, dass es russisches Staatsdoping gab. Aber ich bezweifel stark, dass russische Athleten weniger dopen als westliche und deutsche. Nur dopen diese anders (z.B. lassen sich sich von korrupten Ärzten bescheinigen, dass sie aus Krankheitsgründen die Dopingmittel benötigen).

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jujo 03.12.2017, 09:14
2. ...

Das IOC und andere haben Null Interesse entsprechend tätig zu werden, dazu steht zuviel (Geld) auf dem
Spiel. Es wird nur herumgeeiert und wenn überhaupt gibt es nur Alibiaktionen.

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mittelstadtuwe 03.12.2017, 09:18
3. Und

es gibt keine Beweise Beweise Beweise (außer einer aussage eines Dubiosen Herrn)! Der McLaren-Report ist ein Witz und einfach nur Verlogen! Und - der Böse Russe - ist zur Zeit an allem Schuld........

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lupenreinerdemokrat 03.12.2017, 09:26
4.

Die Lösung von Herr McLaren könnte zum Beispiel lauten, dass man einheitliche Dopingtests und Kontrollen weltweit für alle einführt, die durch unabhängige Kontrolleure (aber wie bekommt man unabhängige, vor Bestechung sichere Kontrolleure?) durchgeführt werden.
Das Problem ist nämlich, dass man im Fall von Russland zwar den Span im Auge des anderen sieht, aber leider den Blick für den Balken im eigenen Auge verloren hat.
Außerdem beziehe ich mich auf den Artikel neulich bei SpON über die Dopingkontrollen beim DLV, die wohl die weltweit mit Abstand schärfsten Kontrollen sein dürften. Damit stellt man einen gewaltigen Nachteil für die deutschen Sportler im internationalen Vergleich her.
So etwas darf es genauso wenig geben, wie die einseitige Konzentration auf Doping in einem Land, während man bei anderen Nationen (die die Medaillenspiegel mit großem Abstand anführen und somit sicher sein kann, wo am meisten gedopt wird) beide Augen zudrückt und es bestenfalls zur nachträglichen Verurteilung EINZELNER Dopingsünder kommt, während klar ist, dass auch hier ein System dahinterstecken MUSS.

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wokri 03.12.2017, 09:28
5. Das es Russen Doping gab ist Bewiesen!,

Ich bin mal gespannt was passiert. Würde mich freuen wenn die Russen gebannt werden. Es ist doch genauso wie beim e-Sport. Wer dort cheater wird gebannt, zuletzt erst ein ganzer Clan.

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Kaldahan 03.12.2017, 09:28
6. Jaja die Bösen Russen

Jaja die bösen Russen,

es wird mal wieder Zeit das die Russian Bears, westliche Krankenakten hacken und dann zeigen welche westlichen Sportler aufgrund ihrer "schweren Erkranknungen" (Radsportler sind Astmatiker oder haben ADHS..etc.) Medikamente nehmen dürfen die eigentlich auf der Doping Liste stehen.
Traurig wie man Sport für Politik missbraucht.
Ist ein Sportler in der Art Krank und muss das Zeug nehmen gehört er zu den Paralympics da ne eigene Gruppe aufgemacht und fertig.

Witz:" Nein mein Sohn aus dir wird nie ein guter Sportler,leider bist du gesund"

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The Restless 03.12.2017, 09:29
7. Jeder Athlet getestet

Ich würde die Mannschaft teilnehmen lassen, dafür aber von jedem Athleten eine Probe nehmen. So stellt man sicher, dass zumindest jetzt, im Rahmen des Regelwerks, alles in Ordnung ist. Was kann der einzelne Athlet auch dafür, dass 2014 irgendwelche Funktionäre getrickst haben? Ob zu Hause im Heimatland alles koscher ist, darf man ja bestreiten und untersuchen - das sollte genauso im Falle Jamaikas, Kenias, und anderen Doping-verdächtigen Verbänden gehandhabt werden. Wer trickst, darf in den nächsten 20 Jahren in seinem Land kein großes Sport-Event mehr veranstalten. So erwischt man am ehesten die eigentlichen Drahtzieher.

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steingärtner 03.12.2017, 09:52
8. Es geht los, es geht weiter

Zuerst Olympia und dann die Fußball WM. Man will sie um jeden Preis delegitimieren und erniedrigen.
Und Zitat : ''.... Niemand, der in den "McLaren Reports" genannt wurde, arbeitet noch in der Funktion, die er damals ausübte. ...''
Das ist natürlich nicht wahr. Derjenige, der das gesperrte Doping-Labor in Russland leitete, leitet heute wieder eines. Aber auf der Seite der guten.

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ursbusch 03.12.2017, 09:52
9. Doping in Russland

Was bezweckt dieser McLaren mit diesen Aussagen, was bezweckt Spiegel? Am Dienstag wird der Bericht erwartet. Warum jetzt dieseAussagen? Ich vermute, es ist Hetze, egal was der Bericht beinhaltet. Stimmung gegen Russland und den russischen Präsidenten und den Sport ist einfach modern und bringt Leser. Was an Doping in den USA stattfindet wird nicht so sensationell vermarktet. Angeblich wird in USA mit von den Institutionen erlaubten Mitteln gedopt. Den USA traut man jede Finesse zu. Wenn es gegen die russische Konkurrenz geht, ist wahrscheinlich jedes Mittel recht, diese auszuschalten, genauso wie es in der US-Politik und der EU zelebriert wird. Den USA ist jedes Mittel recht, auch wirtschaftlich die internationale Konkurrenz auszuschalten. Ein Bericht über die kriminellen/kriegerischen Aktivitäten der USA einschließlich CIA ab 1945 läßt an den USA ernsthaft zweifeln, ob das immer so weiter geht. Ich glaube den Berichten, die mit den USA zusammenhängen kein Wort, die überfallen einen mit Abscheu.
Es ist schäbig, dass der Spiegel mit Russlandbashing sein Geld verdienen will. Sind Sie mit der Bildzeitung verbandelt?

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