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Dopingfall Sachenbacher-Stehle: Gefährliche Nahrung
AP

Der Fall Evi Sachenbacher-Stehle stellt Ermittler und den deutschen Sport vor ein Problem: Wie bekommt man das obskure, riesige Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln in den Griff? Bei vielen ist unklar, was sie enthalten - und ob man damit dopt.

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Stabhalter 24.02.2014, 18:41
1. na ja

Zitat von sysop
Der Fall Evi Sachenbacher-Stehle stellt Ermittler und den deutschen Sport vor ein Problem: Wie bekommt man das obskure, riesige Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln in den Griff? Bei vielen ist unklar, was sie enthalten - und ob man damit dopt.
wer solchen Schrott futtert und nicht genau weis ,was da drin ist
hat nicht alle Sinne im Koffer,zumal Evi die Gebirgsjägerin schon einmal in Sachen Doping überführt wurde.Aber manche lernen es nie und nimmer.

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Hilfskraft 24.02.2014, 18:41
2. Problem?

was für ein Problem.
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Nahrung, bitte schön!
Wer sowas runterschluckt, will dopen und alle um sich herum für blöd verkaufen.
Zu Freude der Hersteller dieses Mist.
Gesunde Nahrung hat nichts mit Pülverchen und Riegel zu tun.
Wollt Ihr uns verar...?
Wir zahlen für diesen Schwachsinn!
Entweder richtet man sich nach auch den Regeln oder man wird gesperrt.
Auf Lebenszeit!
So wird ein Schuh draus !

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noalk 24.02.2014, 18:44
3. Steevia

"In unserem Drink und in den Pulvern sind einzig Erbseneiweiß, Kakao und Steevia enthalten." --- Ich kenne "Stevia". Ist "Steevia" was anderes oder nur ein Schreibfehler? Und Danke für das Rezept. Ich werde künftig meinen Erbseneintopf mit Kakao anreichern. Mal sehen, ob das leistungssteigernd wirkt.

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analyse 24.02.2014, 18:52
4. 3 Fragen:Wenn das allkes so kompliziert ist wie

dargestellt : 1. Ist dann der Umgang mit Sachenbacher-Stehle berechtigt ? 2. Was kann seitens der Sportverbände getan werden ? 3.Wenn solche Nahrungsergänzungsmittel im Handel sind: Sind wir alle unfreiwillig gedopt ?

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bpauli 24.02.2014, 18:56
5. Aufputschmittel haben eine lange Tradition als Doping!

Blickt man etwas über den deutschen Sport-Tellerrand hinaus, stellt man fest:

1. Aufputschmittel (wie Amphetamine z.B.) besitzen eine über 60jährige Tradition im Spitzenleistungssport, von Sprintern bis Ausdauersport (Rad, Geher etc.)

2. ca. 300 mit Methylhexanamin im Wettkampf gedopte Spitzensportler wurden pro Jahr überführt.

3. der Anteil der Methylhexanamin-Konsumenten soll ca. 30-40 % an den verwandten Aufputschmittel betragen.

Meine Fragen / Überlegungen dazu:

1. Wieviel mehr als die ca. 300 pro Jahr lediglich im Wettkampf überführten Spitzensportler konsumieren die im Training offiziell erlaubten Aufputschmittel wie Methylhexanamin oder andere systematisch, regelmässig?

2. Bei wieviel Prozent von den 300 Überführten wird der Konsumnachweis von Methylhexanamin im Wettkampf auf eine Verunreinigung zurückzuführen sein? Bei wievielen wurde eine solche tatsächlich bewiesen? (Summe = 0-0,5 % ?)

3. Gibt es bis jetzt irgendeinen objektivierbaren Hinweis, dass im Falle von Sachenbacher-Stehle eine Verunreinigung eines NEM-Produktes vorliegt? (Summe =0)

Erinnern wir uns einmal kurz: Auch Virginia Berasategui, eine Prof-Triathletin, ist bei ihrem Abschiedsrennen in ihrer Heimatstadt (!) gedopt gewesen, ähnlich wie Evi Sachenbacher-Stehle am Ende ihrer Karriere bei der Abschiedsolympiade. Das "Erwischt Werden" gerade zum Ende ihrer Leistungssportzeit könnte man statt mit der oft von Kommentatoren angenommenen Dummheit / Naivität der Betreffenden (sie konnten das Dopen vermutlich bisher ganz erfolgreich "managen") besser mit Sigmund Freud (dem Bedürfnis nach Entlastung von Schuldgefühlen) erklären.

Schlussfolgerung: Das Problem liegt im Falle von Sachenbacher-Stehle und anderen überführten Dopern nicht primär bei den Drogen-/Dopinghersteller, wie es der Artikel suggeriert, es liegt vorrangig bei den Konsumenten und den Bedingungen des Profi-Spitzenleistungssports.

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frank2013 24.02.2014, 18:58
6. Kirche im Dorf

Also, eine gewisse Naivität lag hier wohl vor, aber kein böser Vorsatz. Der Fall ist ja wohl nicht mit Lance Armstrong zu vergleichen und gross Medaillen hat sie auch nicht abgeräumt. Die deutsche Mannschaft hat ihren vierten Platz verloren, sie hat sicher Ärger mit ihren Kolleginnen und mehr als ein Jahr Sperre dürfte hier auch nicht angemessen sein, wenn sich das mit den Nahrungsergänzungsmitteln als nachvollziehbar herausstellt.

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Demokrator2007 24.02.2014, 19:08
7.

Zitat von bpauli
Blickt man etwas über den deutschen Sport-Tellerrand hinaus, stellt man fest: es liegt vorrangig ......den Bedingungen des Profi-Spitzenleistungssports.
Wenn auch extrem gekürzt so wird wohl ein Schuh draus.

Ciao
DD

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max-mustermann 24.02.2014, 19:13
8.

Schon traurig wenn unsere "Sportlerelite" noch nicht mal einen Ernährungsberater hat, bzw. diesen ignoriert, der ihnen sagt wie mann sich ordentlich und ausgewogen ernährt ohne diesen ganzen "Ergänzungsmüll" aus dem Chemielabor.

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larry_lustig 24.02.2014, 19:13
9. Als im Leistungssport aktiver

Wir sind ein kleiner Sportverband, der nicht bei den Olympischen Spielen, sondern nur bei den World Games vertreten ist.

Aber auch bei uns gibt es das Thema Anti-Doping und sogar jeder Landesverband (= D-Kader, Frau Sachenbacher ist A-Kader) hat seinen Anti-Doping-Beauftragten und uach unsere Athleten sind getestet worden.

Bei jeder, ausnahmslos jeder Anti-Doping-Beschulung der Athleten wird massiv vor der Einnahme diese Nahrungsergänzungsmittel gewarnt.

Die Gefahr ist zu groß, dass sie Ohne Deklaration entweder bewusst mit Dopingmittel versetzt werden um die versprochene Wirkung zu erreichen oder sie werden auf verunreinigten Maschine produziert, wo vorher solche Mittel produziert wurden.


Wenn jetzt ein Bundeskader-Athletin des A-Kaders behauptet, dass sie diese Mittel u.U. vom Mental-Trainer bekommen hat, gibt es nur 1 Frage:


Ist die Frau so dumm, dass sie Mittel aus unsicherer Quelle nimmt oder hat sie bewusst gedopt?

In beiden Fällen ist sie selbst schuld.

(Die Story hört sich stark nach Mühlegg und den bösen Kräften bzw. Baumann und der Zahnpasta an)

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