Forum: Sport
Dopingverfahren gegen Contador: Schlag ins Gesicht

Der Dopingfall um den dreifachen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador wird mehr und mehr zu einer Farce.*Die Verhandlung vor dem Internationalen Sportgerichtshof ist erneut verschoben*worden. Sehr viel nützen dürfte dies dem Spanier aber nicht.

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reflexxion 28.07.2011, 13:54
70. natürlich wenn man Don Carlos heisst...

Zitat von doncarlos!
... 3. Ich fand die Tour und den Giro dieses Jahr superspannend und hab Contador die Daumen gedrückt. Möge der Beste gewinnen!
das Thema gäbe es doch gar nicht, wenn der spanische Verband Contador nicht wider alle sonstigen Regularien freigesprochen hätte. Ich bin der meinung, er hätte gleich aus der Tour 2010 geworfen werden müssen, als er auffällig wurde. Die Polizei lässt betrunkene Autofahrer ja auch nicht noch in diesem zusatnd nach Hause fahren, wenn sie erwischt worden sind.

Der Radsport leidet unter Doping, das gilt für alle Länder. Man darf nicht die eigenen Sportler schonen und nur auf andere Sünder zeigen. Es fehlt einfach eine Zero-Toleranz-Regel die sagt, wirst Du mit irgendwas erwischt, dann bist du erst mal draußen. Warum gibts die Verpflegung nuicht einfach vom Veranstalter, für alle das gleiche Essen und die gleichen Getränke. Medizin auch nur von Tourärzten.

Achso und noch was: die Kommunikation zwischen Teamleiter und Fahrer über Funk/Handy gehört zu Recht verboten. Ich hoffe man setzt das durch.

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gekkox 28.07.2011, 14:04
71. Umgangsformen

Zitat von Systemrelevanter
Zuvorderst erlauben Sie mir die Bemerkung, dass die Sie-Form nicht obligatorisch ist. Fehlt da Erziehung oder Respekt?
Ich kann mich nicht erinnern Dir erlabt zu haben mich zu siezen.

Zitat von
Zu Ihren Einlassungen: Was wollen Sie sagen? Es ist so, also kritisieren wir diese Zustände nicht? Herrlich, Sie sind ein deutscher Untertanenmensch wie er im Buche steht.

Keine Ahnung was Du meinst.


Zitat von
Argumentativ ganz weit vorn. Aber vielleicht dennoch einen Kommentar: Es handelt sich dabei um einen strafrechtlich relevanten Sachverhalt, aus dem ihn auch kein spanischer Kumperneiverband an der Justiz vorbei Ablass erteilen kann.
Hatte ich nicht geschrieben, dass es die Möglichkeit gibt, dass er schuldig gesprochen wird?

Zitat von
Tja, da lassen Sie sich mal sagen: Ich war an vielen Etappenorten persönlich dieses Jahr und weiß, dass ihm da niregnds zugejubelt wurde. Selbst in den Übertragungen (zumindest im franz. und britischen Fernsehen hörte man, wie er ausgebuht wurde) Da war wohl bei Ihnen der Wunsch Vater des Gedanken.
Welcher Wunsch?

Zitat von
Ich kann mir gut vorstellen, dass es Ihnen schwer fällt, sich von Ihrem spanischen Idol zu lösen, doch etwas Reflexion und eine Probebohrung in der Realität sollte da helfen.
Keine Ahnung woraus Du schliesst, dass ich Contador-Fan sei. Ich sehe das differenziert und warte das Urteil ab und lehne mich nicht aus dem Fenster - was deutsche und spanische Medien an beiden Seiten des Spektrum viel zu sehr machen.

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kospi 28.07.2011, 14:09
72. .

Zitat von Systemrelevanter
Tja, da lassen Sie sich mal sagen: Ich war an vielen Etappenorten persönlich dieses Jahr und weiß, dass ihm da niregnds zugejubelt wurde.
Das kann man glauben oder es auch bleiben lassen. Zumindest sollte man mal (trotz aller mit reichlich Überheblichkeit vorgetragener Argumente)die Scheuklappen abnehmen.

Ich war zwar auf keiner Touretappe persönlich anwesend, kann mich aber daran erinnern, dass Contador des öfteren zugejubelt wurde und überraschenderweise auch von vielen französischen Fans. Ich kann mich deshalb so gut daran erinnern, weil ich kein Contador-Fan bin und mich darüber wunderte, da ja Condator bei der Vorstellung des Teams ausgebuht wurde.

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gekkox 28.07.2011, 14:12
73. normales juristische verfahren

Zitat von reflexxion
das Thema gäbe es doch gar nicht, wenn der spanische Verband Contador nicht wider alle sonstigen Regularien freigesprochen hätte. Ich bin der meinung, er hätte gleich aus der Tour 2010 geworfen werden müssen, als er auffällig wurde. Die Polizei lässt betrunkene Autofahrer ja auch nicht noch in diesem zusatnd nach Hause fahren, wenn sie erwischt worden sind. Der Radsport leidet unter Doping, das gilt für alle Länder. Man darf nicht die eigenen Sportler schonen und nur auf andere Sünder zeigen. Es fehlt einfach eine Zero-Toleranz-Regel die sagt, wirst Du mit irgendwas erwischt, dann bist du erst mal draußen.
Ich würde sagen, dass es doch so abgelaufen ist. Ja, die UCI hat das ganze ein paar Tage rausgezögert, aber WÄHREND der Tour war dieser Befund nicht bekannt.
Nach Bekanntgabe war er sofort suspendiert. Ab da fängt dann ein normaler juristischer Prozess an. Die passt nicht was die erste Instanz entscheidet - dann freue Dich doch, dass es danach noch weitere gibt.

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Medien-Kritiker 28.07.2011, 14:13
74. ist mir bekannt

Zitat von diga zero
hier mal die fakten. viele scheinen sich damit hier etwas schwer zutun. contador wurde am 2ten ruhetag positiv auf clenbuterol getestet. gleichzeitig wurde auch festgestellt, dass der anteil der plastischen weichmacher in seinem blut an diesem tag ca 10mal höher war, als an den tagen davor. weichmacher hat jeder in seinem blut. die frage ist aber jetzt. warum stieg sie bei contador so plötzlich an. fairerweise muss man aber sagen, dass die sache mit dem weichmacher noch nicht relevant für die sportgerichtsbarkeit ist. jetzt noch mal etwas zu der tatsache, dass die konzentration an clenbuterol so gering ist. viele argumentieren dann so, dass das ja keine wirkung hätte - also auch kein doping sei. das stimmt so nicht. die annahme ist eh folgende. contador hat sich vor der tour mit clenbuterol gedopt, dann hat man ihm blut für ein späteres blutdoping abgenommen und war sich am ruhetag sicher, dass das wieder zugefügte blut "sauber" war. dem war leider nicht so. es befand sich noch eine geringe restkonzentration in seinem blut. und weil blut in plastikbeutel gelagert wird, wäre auch die sache mit den weichmachern logisch. ansonsten ist auch bekannt, dass gerne am ruhetag gedopt wird. weil man da nämlich seine ruhe hat. :-))
Die Fakten sind mir bekannt.Rückstände aus Plastikbeuteln könnten aber im Übrigen auch über Kochsalzlösungen oder sonstige bei Leistungssportlern üblichen (legalen) Infusionen in den Körper gelangen.Vieleicht hat sich Contador am 2.Ruhetag einfach an einen Tropf gehängt.Das Gegenteil zu beweisen ist schwieirg bis unmögllich.Wie ich schon sagte muss Contador nur deshalb befürchten verurteilt zu werden weil beim Anti-Dopinkampf der Athlet seine Unschuld beweisen muss.

Und die Annahme Contador habe sich vor der Tour mit Clenbuterol gedopt kann leicht wiederlegt werden.Vor dem Tourstart werden allen Fahrern Blut- und Urinproben abgenommen.Hätte Contador sich vor der Tour gedopt wäre er auch direkt vor der Tour positiv getestet worden.

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fred82 28.07.2011, 14:21
75. Ist doch so!

Zitat von reflexxion
das Thema gäbe es doch gar nicht, wenn der spanische Verband Contador nicht wider alle sonstigen Regularien freigesprochen hätte. Ich bin der meinung, er hätte gleich aus der Tour 2010 geworfen werden müssen, als er auffällig wurde. Die Polizei lässt betrunkene Autofahrer ja auch nicht noch in diesem zusatnd nach Hause fahren, wenn sie erwischt worden sind. Der Radsport leidet unter Doping, das gilt für alle Länder. Man darf nicht die eigenen Sportler schonen und nur auf andere Sünder zeigen. Es fehlt einfach eine Zero-Toleranz-Regel die sagt, wirst Du mit irgendwas erwischt, dann bist du erst mal draußen. .
Siehe Alexander Kolobnew in diesem jahr ... Übrigens der einzige der aufgefallen ist! Und obwohl das Mittel, auf dass er positiv getestet wurde nichtmal auf der Dopingliste steht, hat ihn sein Team umgehend suspendiert ...
Dank dem Ehrenkodex, dem sich die teams verpflichtet haben, funktioniert das im radsport ja auch ...
Dem Tourveranstalter oder auch in einer anderen Sportart wäre es hier allerdings sehr schwer gefallen, ihn sofort zu verbannen ... Da er ja nicht positiv auf ein Dopingmittel getestet wurde, und nur ein DopingVeRDACHT aufgrund des Maskierungsmittels HCT bestand. Dank des Ehtikkodex ist der Sportler nun aber arbeitslos und muss damit rechnen bis zu 7 Jahresgehälter zurückzahlen zu müssen!!!!

Bei Contador wurde das Clenbuterol ja erst nach der Tour nachgewiesen und es ist in diesem Fall eben auch nicht so leicht ... Hätte man ihm eindeutig Doping nachweisen können, wäre er sofort weg gewesen, nur die konzentration war so gering, dass man das ganze fairer weiße eben durchaus genauer untersuchen muss ... auch bei einem Contador!!!! und solange nichts eindeutig nachgewiesen ist, gilt wie überall die Unschuldsvermutung! Denn da zählen die Fakten und man kann nicht mit Vermutungen ankommen!!!

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big t 28.07.2011, 14:27
76. Titel

Zitat von diga zero
nein, das kann nicht. ausserdem wären infusionen auch nicht erlaubt.
Kochsalzlösungen sind immer erlaubt, schließlich wird so einfach nur "getrunken" weil der Magen so viel Wasser, wie der Körper bei solch einer dauerhaften Belastung über Wochen benötigt, nicht verträgt.

Wenn man Kochsalzlösungen verbietet, muss man auch trinken verbieten. Macht die TDF sicher auch irgendwie spannend, aber sehr kurz, wenn nach 3 Tagen alle tot darniederligen.

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diga zero 28.07.2011, 14:30
77. ....

Zitat von Medien-Kritiker
Die Fakten sind mir bekannt.Rückstände aus Plastikbeuteln könnten aber im Übrigen auch über Kochsalzlösungen oder sonstige bei Leistungssportlern üblichen (legalen) Infusionen in den Körper gelangen.Vieleicht hat sich Contador am 2.Ruhetag einfach an einen Tropf gehängt.Das Gegenteil zu beweisen ist schwieirg bis unmögllich.Wie ich schon sagte muss Contador nur deshalb befürchten verurteilt zu werden weil beim Anti-Dopinkampf der Athlet seine Unschuld beweisen muss. Und die Annahme Contador habe sich vor der Tour mit Clenbuterol gedopt kann leicht wiederlegt werden.Vor dem Tourstart werden allen Fahrern Blut- und Urinproben abgenommen.Hätte Contador sich vor der Tour gedopt wäre er auch direkt vor der Tour positiv getestet worden.
noch mal extra für sie : auch solche infusionen sind verboten!
und natürlich kann man sich vor der tour dopen. die frage ist ja ja nur, wann genau. es muss ja nicht direkt vor der tour gewesen sein.

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gvsfrance 28.07.2011, 14:37
78. Alberto – vom Koch und einer Kuh vergiftet – welch Grauen und Ungerechtigkeit unfaire

Das weltgrößte pharmazeutische Spektakel des Jahres auf dem Fahrrad hat wieder stattgefunden.

Vielleicht gedacht als Werbung für die Kollegen und möglichen Nachfolger von Herrn Doctore Fuentes exklusiv gesponsort von der europäischen Einmal-Spritzen-Industrie. Nicht einmal die Plastik-Weichmacher-Industrie agiert mit einem Dementi, à la - sie hätten das Plastik oder Steak oder irgendetwas anderes nicht hart oder weich gemacht ---?

Vielmehr plausibel erscheint: DAS EINE Steak, das der Team-Koch für AC persönlich ausgesucht und eingekauft hat, war separat in einer nicht dreimal ISO-zertifizierten, also damit natürlich schwer verseuchten Plastiktüte (vermutlich illegal und unterpreisig aus dem Osten oder China stammend von Schlechtdenkern, wahrscheinlich Pak/Afg grenzüberschreitende Fahrrad-Taliban gezielt plaziert) eingepackt.

Egal und natürlich insgesamt schon ein bisschen unlustig Seniore Contador! Vor allem wenn man dann auf einmal 3 Wochen lang seichtig und motzend hinterherfährt und einem nicht unverständlich provozierenden Zuschauern auf's Auge zu hauen versucht. Da muß man auch aufpassen, dass es nicht plötzlich andersherum passiert!

Trotzdem, nichts für ungut, ich habe selber schon nördlich von Barcelona - unweit der Grenze in Borreda - in der Dämmerung - in einer schattigen Ecke der unbewachten Weide -eine unkorrekte Kuh sich eine Spritze ins Filet setzen sehen.
Am nächsten Tag hat die sich dann wahrscheinlich genau vor dem Besuch des Team-Kochs selbstständig beim örtlichen Metzger für ein eiliges Filet-transplantat freiwillig gemeldet.

Jetzt brauchts einen neuen Koch, der Senior nicht ständig mit Steaks aus dem Pyrenäen-Pharmaland vergiftet, sondern wieder richtig mithilft für's nächste Mal - also Nouvelle Cuisine!

Wo ist eigentlich unser deutscher Fahrradpräsident während solcher weltbewegender Fragen? Zu richtigen Kriegszeiten war der doch immer extra eingeflogen im Swimmingpool mit ...

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gekkox 28.07.2011, 14:49
79. Geographie

Zitat von gvsfrance
Trotzdem, nichts für ungut, ich habe selber schon nördlich von Barcelona - unweit der Grenze in Borreda - in der Dämmerung - in einer schattigen Ecke der unbewachten Weide -eine unkorrekte Kuh sich eine Spritze ins Filet setzen sehen. Am nächsten Tag hat die sich dann wahrscheinlich genau vor dem Besuch des Team-Kochs selbstständig beim örtlichen Metzger für ein eiliges Filet-transplantat freiwillig gemeldet.
Und das die Kuh so schnell aus Katalonien ins Baskenland (Irun) gekommen ist, ist ja schon an sich ein Beweiss, dass sie gedopt war :D

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