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Dopingvergehen: Zwei Jahre Sperre für Marija Scharapowa
AFP

Harte Strafe für Marija Scharapowa: Die russische Spielerin wurde vom Internationalen Tennisverband für zwei Jahre gesperrt. Scharapowa war im Januar positiv auf Meldonium getestet worden.

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Nabob 08.06.2016, 18:10
1. Spinner der Sportgerichtsjustiz

Wenn der verfahrensgegenständliche Stoff erst seit 2016 verboten ist und für Recht erkannt wurde, dass die Spielerin es nicht wissentlich eingenommen habe und damit einhergeht, dass ihr weder bekannt war, dass es neuerdings auf der Liste steht, noch dass es sich um Dope handelt, dann kann sie nach "Adam Riese" nicht schuldhaft gehandelt haben. Wenn sie sodann noch aktiv daran mitwirkt, aufzuklären und auf die Sporthoheit zugeht, so kann man leider nur davon ausgehen, dass es sich hier um keine juristisch fundierte Entscheidung, sondern um eine politische, ggf. sportpolitische, die zuvor mit den involvierten Sponsoren abgewogen wurde.

Diese Entscheidung ist lächerlich, die Scharapowa ist nicht einschlägig vorbelastet, eine Verwarnung unter Anrechnung der Sperre bis zum heutigen Tage wäre schon zu viel, aber noch im Rahmen.

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shakshirak 08.06.2016, 18:12
2.

Bei russischen Sportlern ist man ja inzwischen geneigt, die Beweislast umzudrehen. Aber wenn das Mittel erst seit dem 1.1. verboten ist, von Frau Scharapowa seit Jahren als Medizin eingenommen wird, sie tatsächlich Diabetes hat und es sich um ein anerkanntes Mittel gegen Diabetes handelt, erscheintz die Strafe etwas zu hart. So wird man keine weiteren Sportler von einer Selbstanzeige überzeugen.

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carinanavis 08.06.2016, 19:09
3. Nicht wissentlicn

Zitat von Nabob
Wenn der verfahrensgegenständliche Stoff erst seit 2016 verboten ist und für Recht erkannt wurde, dass die Spielerin es nicht wissentlich eingenommen habe und damit einhergeht, dass ihr weder bekannt war, dass es neuerdings auf der Liste steht, noch dass es sich um Dope handelt, dann kann sie nach "Adam Riese" nicht schuldhaft gehandelt haben. Wenn sie sodann noch aktiv daran mitwirkt, aufzuklären und auf die Sporthoheit zugeht, so kann man leider nur davon ausgehen, dass es sich hier um keine juristisch fundierte Entscheidung, sondern um eine politische, ggf. sportpolitische, die zuvor mit den involvierten Sponsoren abgewogen wurde. Diese Entscheidung ist lächerlich, die Scharapowa ist nicht einschlägig vorbelastet, eine Verwarnung unter Anrechnung der Sperre bis zum heutigen Tage wäre schon zu viel, aber noch im Rahmen.
Hören sie auf mit Ihren Lügen. Jeder Doper, jede Doperin sagt zuerst, dass es "nicht wissentlich" war. Der Arzt hat "unwissentlich" etwas gegeben etc. Es ist klar, das Ihre Post von interessierte russischer Seite zum Tweck er Desinformation kommt.

In diesem Zusammenhang sollte auch beachtet werden, dass der aktuelle French-Open Campion Djokovic Scharapowa ausdrücklich in Schutz genommen hat. Er leugnet Doping im Tennis grundheraus, was nur einen Grund haben kann: er dopt selbst. Leider ist der SPIEGEl da nicht investigativ genug. Lieber beschmutzt man eigene Sportgrößen wie Beckenbauer, die zwar nichts kKriminelles getan haben, aber mehr Schlagzeilen machen beim Rufmord.

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bauklotzstauner 08.06.2016, 19:27
4.

Zitat von shakshirak
Bei russischen Sportlern ist man ja inzwischen geneigt, die Beweislast umzudrehen. Aber wenn das Mittel erst seit dem 1.1. verboten ist, von Frau Scharapowa seit Jahren als Medizin eingenommen wird, sie tatsächlich Diabetes hat und es sich um ein anerkanntes Mittel gegen Diabetes handelt, erscheintz die Strafe etwas zu hart. So wird man keine weiteren Sportler von einer Selbstanzeige überzeugen.
So siehts leider aus. Die Dopingbekämpfung ist zum außenpolitischen Instrument geworden. Im Fall Meldonium ist das offensichtlich. Die Bemühungen, das Mittel zu verbieten, wurden von der USADA angestoßen. Klartext: Die US-Doping-Behörde läßt von der WADA ein Mittel auf die Liste setzen, das fast ausschließlich von osteuropäischen Sportlern benutzt wird, und dessen Dopingwirkung zumindest umstritten ist.

Ebenso: Der russische Leichtathletikverband wird "wegen systematischen Dopings" suspendiert. Der komplette Verband! Dabei wird völlig außer acht gelassen, daß die Russen bei den letzten WM 2015 im Vergleich zu den sportlichen Großereignissen zuvor deutlich schlechter abgeschnitten haben: Platz 9 im Medaillenspiegel (im Vergleich zu den WM 2013/11 - 1 und 2). Also ein deutliches Indiz dafür, daß mittlerweile weniger und vor allem weniger erfolgreich gedopt wird. Aber JETZT wird Russland gesperrt? Wegen systematischen Dopings?? Was ist denn mit Kenia? Jamaika? USA? Das waren die Plätze 1,2 und 3 bei den letzten Leichtahtletik-WM! Die Russen werden gedopt 9. und die genannten 3 sind "saubere" Sieger?

Das stinkt doch 3 Meilen gegen dne Wind! Also WENN schon, dann muß grundsätzlich und für alle gleich agiert werden! Das, was jetzt stattfindet, ist eine Hexenjagd!

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TS_Alien 08.06.2016, 19:50
5.

Es gibt immer noch Menschen, die die Märchen der Profisportler glauben. Wird dann einmal ein Profisportler zweifelsfrei überführt, reicht selbst das nicht, um die naiven Menschen zu überzeugen.

Systematisches Doping gibt es in einigen Ländern. Z.B. in Russland. Das ist bewiesen. In solchen und auch in anderen Ländern wird man problemlos Ärzte finden, die jede Krankheit diagnostizieren, damit die "Sportler" bestimmte Medikamente einnehmen dürfen. Auf solche Diagnosen sollte man nichts geben.

Die Märchenstunden gehen weiter.

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bauklotzstauner 08.06.2016, 20:21
6.

Zitat von TS_Alien
Es gibt immer noch Menschen, die die Märchen der Profisportler glauben. Wird dann einmal ein Profisportler zweifelsfrei überführt, reicht selbst das nicht, um die naiven Menschen zu überzeugen.
Fall Sie es nicht mitbekommen haben sollten: Das Mittel, das Sharapowa genommen hat, war bis zum 31.12.2015 ein ERLAUBTES Medikament! Daß es seit Januar verboten ist, hat sie angeblich nicht gewußt. Das und nicht mehr hat Sharapowa gesagt.

Das ist eine völlig andere Hausnummer als zB. ein Lance Armstrong, der während seiner ganzen Karriere VERBOTENE Mittel eingenommen und Blutdoping betrieben hat.

Könnten Sie das mal akzeptieren?

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Der Supervisor 08.06.2016, 20:34
7. Es ist istunfassbar,...

...wie viele akut Kranke, chronisch Kranke, Asthmatiker, Diabetiker, Herzkranke und Blutarme im Hochleistungssport ihre Berufung gefunden haben. Während der gewöhnliche Asthmatiker Mühe hat, 10 Treppenstufen zu erklimmen, läuft der Hochleistungsasthmatiker den 50km Skilanglauf in 2 Stunden oder benötigt der Hochleistungsdiabetiker eben nur eien klitzekleine Dosis einer irgendwie unverdächtigen Substanz. Hört doch auf mit diesen Märchen. Es gibt eigentlich nur zwei Lösungen: entweder alle bis ans Lebensende sperren, oder Doping freigeben - egal wie viele dabei tot vom Rad fallen oder des Nächtens im Zimmer an Organversagen sterben.

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keyjay 08.06.2016, 21:54
8. Es ist verwerflich und link, ...

Zitat von carinanavis
Hören sie auf mit Ihren Lügen. Jeder Doper, jede Doperin sagt zuerst, dass es "nicht wissentlich" war. Der Arzt hat "unwissentlich" etwas gegeben etc. Es ist klar, das Ihre Post von interessierte russischer Seite zum Tweck er Desinformation kommt. In diesem Zusammenhang sollte auch beachtet werden, dass der aktuelle French-Open Campion Djokovic Scharapowa ausdrücklich in Schutz genommen hat. Er leugnet Doping im Tennis grundheraus, was nur einen Grund haben kann: er dopt selbst. Leider ist der SPIEGEl da nicht investigativ genug. Lieber beschmutzt man eigene Sportgrößen wie Beckenbauer, die zwar nichts kKriminelles getan haben, aber mehr Schlagzeilen machen beim Rufmord.
... einen anderen Foristen (#1) der Lüge zu bezichtigen, wenn man selbst keine Ahnung von der Materie hat! Hätten Sie sich den Artikel genauer durchgelesen oder hätten Sie einmal andere Quellen aus der Fachpresse hinzugezogen (ja, im Internet lässt sich auch recherchieren!), könnte man zumindest in Erwägung ziehen, dass dieser Dopingfall kein gewöhnlicher ist. Aber klar - es handelt sich um eine russische Sportlerin und die dopen alle ganz bewusst.

Und zum jetzigen Zeitpunkt endgültig zu behaupten, Beckenbauer hätte gar nichts Kriminelles getan, ist ebenfalls mutig. Wenn Sie mir jetzt noch erzählen wollen, Uli Hoeneß wäre unschuldig im Knast gesessen, glaube ich das auch. Egal, in der heutigen Zeit muss man mit Denunziationen und Forentrollen leben.

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gegenpressing 08.06.2016, 23:17
9.

Zitat von Nabob
Wenn der verfahrensgegenständliche Stoff erst seit 2016 verboten ist und für Recht erkannt wurde, dass die Spielerin es nicht wissentlich eingenommen habe und damit einhergeht, dass ihr weder bekannt war, dass es neuerdings auf der Liste steht, noch dass es sich um Dope handelt, dann kann sie nach "Adam Riese" nicht schuldhaft gehandelt haben.
Oh wie praktisch. Sollte sich jeder Sportler merken und einfach nicht nachlesen, was eigentlich auf der Liste steht. Dann kann er sich auch EPO, HGH, Testo Pflaster, Streroide und sonstige Spaßmacher einpfeiffen und ist nach Ihnen fein raus.

Mein Name ist Hase. Ist zwar nicht so innovativ wie Pechsteins "Ich habe eine Krankheit, die zwar niemand kennt und niemand sonst hat, aber die macht, dass bei mir immer auf wundersame Weise im richtigen Moment rote Blutkörperchen produziert werden"

Der arme Adam Riese.

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