Forum: Sport
Dortmund im Formtief: Darum kassiert der BVB plötzlich so viele Tore
Getty Images

Erst der Traumstart, dann das Tief: Unter Peter Bosz durchlebt Dortmund eine turbulente Saison. Die Taktik des Trainers sei zu riskant, heißt es oft. Stimmt das?

Seite 3 von 3
spon_12 04.11.2017, 00:16
20.

Zitat von sltr
Die Abwehrschwäche des BVB hat sicher mehrere Ursachen. Hummels weg,[...]
Egänzend muss man noch das Ausscheiden von Matthias Sammer als stabilen Libero anmerken. Jürgen Kohler scheint ebenfalls nur schwer zu ersetzen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wanniii 04.11.2017, 00:29
21. Schön,

daß Herr Tuchel erwähnt wurde. Er versteht mehrere Spielsysteme, die Mannschaft strotzte vor Selbstbewußtsein und hatte eine weitaus stabilere Abwehr! Doch wenn der Spordirektor und sein Chef meint, ihn trotz Pokalsieg im harten Geschäft Fußball 'menschlich' verurteilen zu müssen, muß die AG und deren Fans wohl oder übel mit den Konsequenzen leben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diotto 04.11.2017, 00:48
22. Torwartproblem!

Bayern wäre mit Bürki als Torwart die Schießbude der Liga. Also, nehmt die Dembele-Millionen und holt einen TOP-Torwart, nicht einen, der in jedem Spiel für mindestens ein Eigentor gut ist. Und: ja, wie gut Tuchel ist, sieht man jetzt. Allein der bessere Trainer ist halt die halbe Miete. Auch Hannover hat nur durchschnittliche Einzelspieler, jeder sieht: es liegt am Trainer. Bosz ist und bleibt Bosz, geistig und damit taktisch zu unbeweglich. Ist halt die AJAX-Schule. Hauptsache schön gespielt und gute Unterhaltung geboten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
briancornway 04.11.2017, 01:05
23. So schnell

Zitat von sltr
"Europaweit" würde ich als nachvollziehbare Fanübertreibung zwar zur Kenntnis nehmen, aber nicht unterschreiben. Denn wenn dem so wäre, dann hätten ihn die Scouts schon vor längerer Zeit bei Europas Topclubs ins Spiel gebracht.
Habe gerade mal in der Gerüchteküche nachgeschaut:
Seit 2010 war so fast jeder europäische Top10-Klub mal an ihm dran, Real, Barca, PSG, Chelsea, City, Juve usw. .

Aber seit er 30 ist, hat sich das Interesse schnell gelegt, und er wird in den nächsten Jahren wohl auch nicht mehr viel besser werden.

An dieser Stelle könnte man in den nächsten 2 Jahren ein bisschen was investieren, vielleicht einen RAV, der neben CR und Neymar auch Leute wie Rebic mit blanker Speed entschärfen kann. So jemand hätte die Hälfte der letzten 10 Tore verhindern können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lancerfoto 04.11.2017, 08:56
24.

Zitat von Greg84
Inwiefern hat das gegen Real geholfen?
Hat das jemand behauptet?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Levator 04.11.2017, 10:43
25. Bosz

ist ein Norkonformist und von daher beratungsresistent. Einfach ausgedrückt - ein Sturkopf. Das wird nix mehr in Dortmund...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forky 04.11.2017, 12:47
26. Trainer

Gute Trainer richten das System am Kader aus. Das 4:3:3 hat bei Verwendung des aktuellen Kaders viele Nachteile.

Es werden schnelle Außenverteidiger gebraucht. Egal, wer dort spielt, die sind alle zu langsam.

Man braucht gute Fußballer in der IV für die Spieleröffnung. Mit einer Doppelsechs kann schon ruhig mal etwas daneben gehen. Aber so läuft man sofort Gefahr, einen Konter zu kriegen. Toprak und Papa können keine Spieleröffnung. In Hannover haben die beiden den Ball permanent halbhoch unkontrolliert in den Mittelkreis geschlagen. Der einzige verbliebene "Spieleröffner" -Bartra- hat außen gespielt. Das war ein taktischer Fehler des Trainers.

Beim 4:3:3 gibt es keinen Zehner. Also wird Götze "verschenkt". Ausserdem müssen die Mittelfeldspieler komplette Fußballer sein, die auch defensiv Zweikämpfe gewinnen, sonst wird das Mittelfeld überlaufen. Als mehr Goretzka als Kagawa. Sahin, Castro und Kagawa sind defensiv zu schwach und viel zu langsam. Sie gehen die Wege meistens nicht mit.

Die Flügelspieler müssen extrem arbeiten, weil sie nach innen stürmen, aber bei Ballverlust nach außen verteidigen müssen. Auba wiederun muss sich beim Verteidigen ins Mittelfeld fallen lassen und hat dann weite Wege.

Die ganze Statik stimmt nicht, jedenfalls nicht mit den vorhandenen Spielern. Das hätten aber Zorc und Bosz vorher sehen müssen. Entweder hätte Bosz auf sein System verzichten müssen, oder auf den Job. Im schlimmsten Fall hätte man um diesen Super-Trainer haben zu wollen, den Kader umbauen müssen.

Da wäre es einfacher gewesen, Watzke in die Wüste zu schicken und den Trainer zu behalten. Watzke wird diese Saison nicht beim BVB überleben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
"mittelschicht" 04.11.2017, 17:22
27. Von wegen "entTuchelt"....

Irgendwo stand zu Beginn der Saison etwas wie, die Spieler wären endlich " entTuchelt". Genau deshalb würden sie so unbeschwert aufspielen und so klar siegen. Tatsache ist wohl, dass die Spieler in dieser Zeit noch von den Qualitäten Tuchels profitiert haben.
Gerade werden alle Erfolge und Chanchen, die Tuchel und die Spieler der letzten Saison erarbeitet haben, vergeben. Glückwunsch Herr Watzke!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 3