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Dortmunds Saisonbilanz: Sehr gut, aber
Sascha Steinbach/EPA-EFE/REX

21 Punkte mehr als in der Vorsaison holte Vizemeister Dortmund - und dennoch schwingt die Erkenntnis mit: Es wäre mehr drin gewesen. Marco Reus nennt Gründe, warum es nicht geklappt hat.

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meresi 20.05.2019, 03:07
40. Bin kein Freund der Bayern

Zitat von Oihme
... hat einmal festgestellt, dass das, was alle Welt für eine ausgemachte Sache hält, am meisten verdient, einmal kritisch überprüft zu werden. Pardon, lieber Mitforist, aber seit wann ist es ein Naturgesetz, dass der FC Bayern bald wieder einsam und unangefochten an der Tabellenspitze steht? Anscheinend haben sich viele Fußballfans so sehr an die ständige Bayern-Dominanz dieses Jahrzehnts gewöhnt, dass niemandem mehr auffällt, dass diese Dominanz bezüglich Dauer und Intensität eigentlich die große Ausnahme ist, und eben nicht der Liga-Normalfall. Dafür mussten auch bei den Bayern eine Menge glücklicher, weil so nicht voraussehbarer Faktoren zusammenkommen! Und was soll dieses Gerede von "9 Punkte auf den Gegner darf man einfach nicht verspielen"? 9 Punkte Vorsprung kann man logischerweise nur dann aufholen, wenn man sie vorher aus eigenem Unvermögen liegen gelassen hat, oder etwa nicht? Gilt dafür das hier gerne bemühte Schimpf-und Schande-Kriterium etwa nicht mehr?
und ihre Dominanz mag international im Verschwinden sein, aber für die Bundesliga reicht es allemal, auch mit Kovac. Zumindest solange so gierige Spieler wie Müller und seine Kohorte Erster werden will. Diese Erzkatholiken wissen wie man Berge versetzen kann. Erst wenn Müller das Schiff verläßt wird ein echter Wandel stattfinden, denn Müller halte ich für die noch treibende Kraft. Schwalbe und Chief Rote Karte werden noch richtig vermißt werden. Außer die Bayern Bosse zaubern noch was aus irgendeinem Hut den wir noch nicht kennen. Aber ein Forist hat schon recht, wenn er sagt dass es beim BVB zum Teil an der Siegesmentalität mangelt. Man werfe einen Blick über den Tellerrand, Richtung Amsterdam...

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gnarze 20.05.2019, 08:49
41. Im Endeffekt

hat Dortmund die Meisterschaft verloren und nicht die Vizemeisterschaft gewonnen - dafür war der Vorsprung zu gewaltig.

Umso ungläubiger habe ich die Statements der Protagonisten (Reus,Zorc,Watzke)gelesen, die nun - wo alles vorbei ist - plötzlich verbal in die Vollen gehen.

Daran müssen sie nun gemessen werden.

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Oihme 20.05.2019, 09:06
42. Völlig richtig!

Zitat von meresi
Aber ein Forist hat schon recht, wenn er sagt dass es beim BVB zum Teil an der Siegesmentalität mangelt. Man werfe einen Blick über den Tellerrand, Richtung Amsterdam...
Siegesmentalität ist das Resultat von individuellem Selbstbewusstsein und Reife, und dass dergleichen im jungen BVB-Kader viel weniger ausgeprägt ist, als in einer Mannschaft, bei der in der Startelf regelmäßig 5-7 Spieler gestanden haben, die bereits das CL-Finale 2013 bestritten, bezweifelt niemand.
Marcel Reif hat das Manko der Dortmunder gestern im "Doppelpass" gut beschrieben: Erst spielten sie furios und unbekümmert auf - und als sie neun Punkte Vorsprung hatten, fingen sie plötzlich an zu denken. die Leichtigkeit war dahin und die lähmende Versagensangst war da.

Wer diese Saison aber genau betrachtet, sieht bereits einen BVB im nächsten Entwicklungsstadium: Nachdem die Dortmunder einbrachen und den Vorsprung und die Tabellenführung verspielten, haben sie sich wieder aufgerappelt und sind den Bayern im Nacken geblieben.
Wie viele andere Mannschaften, die anfangs überraschend Tabellenführer waren, sind im Fortgang der Saison bis ins Mittelfeld heruntergereicht worden! Dem BVB passierte das nicht.

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Oihme 20.05.2019, 09:23
43. Na, ...

Zitat von gnarze
hat Dortmund die Meisterschaft verloren und nicht die Vizemeisterschaft gewonnen - dafür war der Vorsprung zu gewaltig. Umso ungläubiger habe ich die Statements der Protagonisten (Reus,Zorc,Watzke)gelesen, die nun - wo alles vorbei ist - plötzlich verbal in die Vollen gehen. Daran müssen sie nun gemessen werden.
... die Bayern haben in dieser Saison etwas viel Wichtiges verloren: die Dominanz, den Unbesiegbarkeitsnimbus - und sie erlebten den Anfang vom Ende der "Goldene Generation", die insbesondere von Robbery verkörpert wurde.

Um zu erkennen, dass der FC Bayern schweren Zeiten entgegengeht und ab diesem Sommer einen gewaltigen Umbruch mit ungewissem Ausgang zu stemmen hat, während der BVB die "Borussia 2020" schon zusammengestellt hat und sich auf Korrekturen und Ergänzungen beschränken kann, dafür braucht man wirklich nicht Watzke und Zorc heißen!

War schon interessant, wer in den letzten Tagen sonst noch den BVB die Favoritenrolle in den kommenden Meisterschaften zusprach.

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gnarze 20.05.2019, 09:44
44.

Zitat von Oihme
... die Bayern haben in dieser Saison etwas viel Wichtiges verloren: die Dominanz, den Unbesiegbarkeitsnimbus - und sie erlebten den Anfang vom Ende der "Goldene Generation", die insbesondere von Robbery verkörpert wurde. Um zu erkennen, dass der FC Bayern schweren Zeiten entgegengeht und ab diesem Sommer einen gewaltigen Umbruch mit ungewissem Ausgang zu stemmen hat, während der BVB die "Borussia 2020" schon zusammengestellt hat und sich auf Korrekturen und Ergänzungen beschränken kann, dafür braucht man wirklich nicht Watzke und Zorc heißen! War schon interessant, wer in den letzten Tagen sonst noch den BVB die Favoritenrolle in den kommenden Meisterschaften zusprach.
Heben Sie sich diesen Beitrag gut auf, damit Sie ihn im Mai 2020 wieder so 1:1 hervorziehen können.

2020 wird im übrigen Sancho die Borussia zu 99% verlassen, wenn er ähnliche Leistungen wie in der Abgelaufenen produziert und vielleicht dann in den entscheidenden Spielen sich nicht wegduckt.
Reus ist dann auch in einem Methusalemalter - ebenso Pisczeck.

Ich persönlich sehe mit äußerster Gelassenheit den schweren Zeiten der Bayern entgegen - die ersten Schritte sind fix, es werden noch neue Spieler kommen und 2020 wird man auch Havertz verpflichten, den heißesten jungen deutschen Spieler.

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hafnafjoerdur 20.05.2019, 10:20
45. Aufgerappelt?

Zitat von Oihme
Siegesmentalität ist das Resultat von individuellem Selbstbewusstsein und Reife, und dass dergleichen im jungen BVB-Kader viel weniger ausgeprägt ist, als in einer Mannschaft, bei der in der Startelf regelmäßig 5-7 Spieler gestanden haben, die bereits das CL-Finale 2013 bestritten, bezweifelt niemand. Marcel Reif hat das Manko der Dortmunder gestern im "Doppelpass" gut beschrieben: Erst spielten sie furios und unbekümmert auf - und als sie neun Punkte Vorsprung hatten, fingen sie plötzlich an zu denken. die Leichtigkeit war dahin und die lähmende Versagensangst war da. Wer diese Saison aber genau betrachtet, sieht bereits einen BVB im nächsten Entwicklungsstadium: Nachdem die Dortmunder einbrachen und den Vorsprung und die Tabellenführung verspielten, haben sie sich wieder aufgerappelt und sind den Bayern im Nacken geblieben. Wie viele andere Mannschaften, die anfangs überraschend Tabellenführer waren, sind im Fortgang der Saison bis ins Mittelfeld heruntergereicht worden! Dem BVB passierte das nicht.
Wegen zweier glücklicher und mit wohlwollender Schiedsrichterunterstützung zusammen gekommener Siege gegen Düsseldorf und Mönchengladbach, bei denen echter Angsthasenfußball geboten wurde?

Bei dem Punktevorsprung konnten sie bestenfalls noch einen Platz mehr verlieren, also ist nicht so richtig klar, wie sie im Mittelfeld hätten landen sollen. Und eins sollten sie zumindest auch einräumen - der BVB hatte vor allem in der Hinrunde extrem viel Glück, eigentlich schache Spiele nach Hause zu bringen. Dieses Glück ging zwischendurch verloren, hat sich aber in den letzten Spielen wieder massiv zurückgemeldet. Wenn die Fortuna mit einem Mann weniger in Dortmund auf ein Tor spielt, ist das kein Zeichen von Stärke des Gegners.

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Oihme 20.05.2019, 10:20
46. Realist bleiben!

Zitat von gnarze
Heben Sie sich diesen Beitrag gut auf, damit Sie ihn im Mai 2020 wieder so 1:1 hervorziehen können. 2020 wird im übrigen Sancho die Borussia zu 99% verlassen, wenn er ähnliche Leistungen wie in der Abgelaufenen produziert und vielleicht dann in den entscheidenden Spielen sich nicht wegduckt. Reus ist dann auch in einem Methusalemalter - ebenso Pisczeck. Ich persönlich sehe mit äußerster Gelassenheit den schweren Zeiten der Bayern entgegen - die ersten Schritte sind fix, es werden noch neue Spieler kommen und 2020 wird man auch Havertz verpflichten, den heißesten jungen deutschen Spieler.
Der BVB hat den Hauptumbruch hinter sich kann sich bei zukünftigen Transfers auf Korrekturen und Ergänzungen beschränken, das unterscheidet ihn fundamental vom FC Bayern.
Deshalb sind bezüglich der Leistungsfähigkeit der Dortmunder sicherlich genauere Zukunftsprognosen möglich als das beim FC Bayern der Fall ist.

Was Haverts anbelangt, wissen Sie selber, dass dieser keine Ausstiegsklausel hat und angesichts des jetzt schon großen Interesse anderer Top-Klubs nicht unter 100 Millionen zu haben sein wird.
Dann hätten die Bayern innerhalb eines Jahres für gerade einmal 3 neue Spieler 215 Millionen ausgegeben. Und dem stellen sie bitte den künftigen Personalbedarf bei den anderen Mannschaftsbaustellen gegenüber, der sich angesichts der Ü30-Lastigkeit des Bayernkaders jetzt schon abzeichnet.

Der FCB steht vor der schweren Entscheidung, sich mit dem ihm zur Verfügung stehendem Geld (aus dem von Hoeneß angekündigten "noch etwas Geld sammeln" ist nach dem frühen CL-Aus ja nichts geworden!) entweder in der Spitze oder in der Breite zu verstärken, für beides wird es angesichts der heutigen Preise auf dem Transfermarkt mit Sicherheit nicht mehr reichen.

Auch das unterscheidet den FC Bayern vom BVB, denn dieser kann für das Geld, welches er etwa für einen Dembele eingenommen hat, bereits jetzt den oder sogar die hochklassigen Nachfolger für einen Sancho verpflichten.

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hafnafjoerdur 20.05.2019, 10:34
47. Nennen Sie doch mal Namen

Zitat von Oihme
... die Bayern haben in dieser Saison etwas viel Wichtiges verloren: die Dominanz, den Unbesiegbarkeitsnimbus - und sie erlebten den Anfang vom Ende der "Goldene Generation", die insbesondere von Robbery verkörpert wurde. Um zu erkennen, dass der FC Bayern schweren Zeiten entgegengeht und ab diesem Sommer einen gewaltigen Umbruch mit ungewissem Ausgang zu stemmen hat, während der BVB die "Borussia 2020" schon zusammengestellt hat und sich auf Korrekturen und Ergänzungen beschränken kann, dafür braucht man wirklich nicht Watzke und Zorc heißen! War schon interessant, wer in den letzten Tagen sonst noch den BVB die Favoritenrolle in den kommenden Meisterschaften zusprach.
Ich habe gestern auch die Sendungen verfolgt, dem BVB wurden gute Chancen eingeräumt, dass sie aber DER Favorit sind, habe ich von niemandem gehört.

Ansonsten wie gehabt, Sie haben das gleiche schon in den letzten Jahren immer wieder geschrieben, nach Ihren Prognosen wäre der BVB schon in den letzten Jahren mehrfach Meister geworden.

Natürlich wird der BVB nächstes Jahr, wenn er die Mannschaft zusammen hält und sich gezielt verstärkt, wieder oben mitspielen und wie nahezu alle Bayern-Fans bin ich höchst erstaunt, dass man nun sieben Jahre hintereinander die Meisterschaft eingefahren hat. Auch ich habe bereits länger mit einem Titel für den BVB gerechnet. Der Unterschied ist nur, dass ich in einem Titel nicht die Wachablösung erkennen würde. Dass die Bayern auch mal schwächeln, ist normal. Im Prinzip haben sie international eine Ausnahmestellung, bis auf Juve (das aber zwischenzeitlich international gar keine Rolle spielte) hält sich niemand seit Jahren konstant an der Spitze. Das ist erstmal eine große Leistung und spricht gegen Ihre These der permanenten Managementfehler.

Das heißt dennoch nicht, dass alles richtig gemacht wurde. Die Außendarstellung ist nicht gut, der Umbruch wurde tatsächlich etwas spät eingeleitet (immerhin gab es dafür einen würdigen Abschied für Ribery und Robben) und aktuell lähmt die Trainerdiskussion die Transferaktivitäten. Da ist der BVB aktuell besser aufgestellt und die gehandelten Neuen machen den Kader besser. Wobei ich erneut nicht verstehe, warum man sich wie immer in den letzten Jahren auf die ohnehin überbesetzte Offensive fokussiert. Wo soll denn ein Götze noch spielen, wenn auch noch Hazard und Brandt kommen? Und die Abwehr hat definitiv Qualitätsmängel, das liegt nicht nur an fehlender Erfahrung.

Wie auch immer - der BVB wird sicher die nächsten Jahre national und international oben mitspielen, Leipzig vermutlich ebenso. Ob es reicht, um den Bayern dauerhaft Paroli zu bieten, wird sich zeigen, denn bei allen Schwächen haben sie es wie gesagt geschafft, sich konstant oben zu halten und bereits jetzt wieder einen starken Kader zu haben, der kurzfristig auch nur punktuell verstärkt, vor allem aber wieder etwas breiter aufgestellt werden muss. Warum Sie das nicht einfach so stehen lassen können, sondern so tun, als wäre der BVB den Bayern meilenweit enteilt, ist ihr Geheimnis.

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Oihme 20.05.2019, 11:51
48. Danke ...

... erstmal für diesen recht sachlichen - und auch nachdenklichen! - Beitrag.

Niemand kann hier im Forum mehr als Prognosen abgeben, die sich letztlich auf Erfahrungen der Vergangenheit und der Wahrscheinlichkeit kommender Entwicklungen stützen.
Deshalb sollte man sich diese "sie haben damals aber angekündigt, dass ..." Rhetorik möglichst sparen, denn über die Richtigkeit gegenwärtiger Prognosen ist damit wenig gesagt.

Ich hatte nach dem grandiosen, ersten Jahr unter Tuchel tatsächlich mit einem ernstzunehmenden Angriff des BVB auf die Bayern in der Folgesaison 2016/17 gerechnet, die tiefgreifenden Folgen des Hummels-Wechsels im Sommer 2016 und dem gleichzeitigen Weggang von Gündogan habe ich damals zugegebenermaßen völlig unterschätzt. Beide erwiesen sich für das Mannschaftsgefüge als kaum ersetzbar.

Was dann im Folgejahr nach dem Bombenanschlag und den Tuchel-Wirren beim BVB los war, werden vielleicht erst die Historiker nach Durchsicht noch zu schreibender Sportler-Biographien klären können.
Das war das Ende des BVB, den man noch aus Klopp-Zeiten kannte.

Aber weg von der Vergangenheit: Hazard und Brand im Sturm machen schon Sinn, weil Pulisic geht und niemand beim BVB ernsthaft damit rechnen kann, Sancho über 2020 hinaus halten zu können.

Die Qualitätsmängel in der Abwehr sehe ich aufgrund der Hinrunden-Resultate nur dann, wenn die jetzigen Stamm-Spieler wieder reihenweise verletzt ausfallen, wie das Ende der Hin- und insbesondere in der Rückrunde der Dauerzustand war.
So viele gute Backups, wie da nötig gewesen wären, können auch Spitzenvereine nicht vorhalten, da sollte man mit der Kritik an der Kaderplanung fair bleiben.
Der BVB sollte da eher in der Breite aktiv werden, als in der Spitze, aber mit Nico Schulz wird da auch einiges an Qualität hinzukommen.
Problemstelle bleibt der RV und ein "neuer Gündogan" für das Mittelfeld.
Bis zu seiner Verletzung hat Piszczek eine sensationell gute Saison gespielt, aber auch das geht jetzt vorbei. In der kommenden Spielzeit kann ihn der noch ein weiteres Jahr ausgeliehene Hakimi nach dessen Verletzungspaus ersetzten, aber da sollte der BVB sicherlich noch auf dem Transfermarkt aktiv werden, wenn man es nicht nochmals mit Toljan oder Passlack versuchen will.

Im Sturm würde ich es unbedingt nochmal mit Isak als Alcacer-Backup probieren.

Das Luxus-Problem bei solchen Prognosen ist derzeit Favre mit aufgrund anerkannte Eigenschaft, Spieler zu verbessern, von denen man es vorher wirklich nicht erwartet hätte.
Da entpuppt sich bereits der jetzt vorhandene Kader als Wundertüte.
Wer von uns hatte denn vor dieser Saison schon einen Reus als herausragenden Führungsspieler, Sancho oder Götze als unverzichtbare Leistungsträger oder Wolf als ganz passablen Aushilfs- LV auf dem Schirm?

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gnarze 20.05.2019, 12:26
49.

Zitat von Oihme
Das Luxus-Problem bei solchen Prognosen ist derzeit Favre mit aufgrund anerkannte Eigenschaft, Spieler zu verbessern, von denen man es vorher wirklich nicht erwartet hätte. Da entpuppt sich bereits der jetzt vorhandene Kader als Wundertüte. Wer von uns hatte denn vor dieser Saison schon einen Reus als herausragenden Führungsspieler, Sancho oder Götze als unverzichtbare Leistungsträger oder Wolf als ganz passablen Aushilfs- LV auf dem Schirm?
Nunja, Reus war auch schon vorher Führungsspieler, leider sehr oft verletzt, Götze hat sein Niveau auch schon nachgewiesen und Sancho war selbst unter Stöger mehr oder minder gesetzt.

Leider (trotz Führungsspieler) fehlt dem BVB einfach mehr Typen. In der Crunchtime war auch ein Reus erst komplett untergetaucht(im Spiel in München), später komplett übermotiviert, und hat dem Verein durch sein Fehlen definitiv geschadet.
Witsel war zu Beginn sehr gut, am Ende hat aber sichtbar die Puste gefehlt, weil ihm einfach die Wettkampfhärte für eine ganze Saison fehlt, da er in den letzten Jahren nur in zweitklassigen Ligen wegen der Kohle kickte.

Es fehlt an Mentalitätmonstern, die Erfahrung haben

Und macht der Verein? Holt angeblich einen 19 jährigen Rechtverteidiger aus Spanien...

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