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Dortmunds Trainer Favre: Doch ein Kerl
Bernd Thissen DPA

BVB-Trainer Lucien Favre wird vorgeworfen, er habe nach dem Revierderby den Titel aufgegeben. Die Debatte spiegelt aber mehr die Vorurteile seiner Kritiker wider als die tatsächliche Arbeit des Trainers.

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in_ihm_sein_tor 30.04.2019, 17:28
80. Boulevard

Zitat von Sal.Paradies
was den Vornamen Alfred angeht und er ein Blauer ist, was aber nicht bedeutet, dass er deshalb per se dem FCB negativ gegenüber steht. Bei der damaligen Diskussion war ich leider nur sehr temporär anwesend. Von daher musst du mir meine kleine Unkenntnis vergeben. Und wenn ich dich jetzt richtig interpretiere, dann ist SPON eine Art "Hofpresse" für die Schwarzgelben?! Ich gebe zu, dass man anhand der hier veröffentlichten Artikel auf diesen Gedanken kommen könnte, eingedenk dessen, dass der FCB hier des öfteren durch den medialen Fleischwolf gedreht wird, was ich übrigens des öfteren massiv kritisierte. Und ja, was "Halbwahrheiten" angeht und welcher Teil davon meistens verfängt, da gebe ich dir anhand meiner eigenen Erfahrungen durchaus recht. Das Ding ist nur, dass ich nicht damit agiere, sondern nur schreibe welchen Eindruck ich von den Artikeln der Sport Bild bez. BVB bekommen habe. Die Entlassung eines Trainers zu fordern, ist die größte Schweinerei die sich ein Redakteur leisten kann und ich würde dies genau so mokieren, wenn es sich um hier um Artikel gegen den FCB handeln würde. Du bist doch sonst so fair, warum gibst du hier dann den Verteidiger von diesen Schmierfinken? Nur weil sie "gegen" den BVB+Favre schreiben? Es wäre hilfreich, du würdest erst einmal deine eigene Einstellung dazu überdenken. Was mich angeht, finde ich jegliches Mobbing unterirdisch und solche Schmierfinken legen ganz bewußt Brandherde, damit sie dann über die Opfer berichten können. Jeder faire Fussballfan sollte sich von solchen Leuten distanzieren.
Der zweite Teil der Antwort überrascht mich. Ich lese Herrn Draxlers Beiträge bei Bild generell nicht und nehme ihn u.a. als Studiogast beim "Doppelpass" als eher blass war. Das Argument/Vorwurf, ich sei ein "Verteidiger" von Draxler, greift daher nicht durch. Gleichzeitig sollte man bei den Fakten bleiben und ich finde, dass das unabhängig von der individuellen Einstellung zu den Blauen oder Schwarzgelben zu geschehen hat. Da muss ich nichts überdenken. Bemerkenswert ist indes, dass wir hier einen Artikel von Herrn Ahrens lesen dürfen, der sich u.a. mit Favrekritischen Artikeln des (fachfremden) Boulevards auseinandersetzt. Der Boulevard hatte nie den Anspruch, besonders ausgewogen zu berichten. Jeder kann davon halten, was er möchte; man sollte es nur wissen. Zur Veranschaulichung empfehle ich den "besonders ausgewogenen" Bild-Kommentar zu Bayern München von Ralph Große-Bley aus der letzten Woche, der nach dem Pokal-Halbfinale entstand. Hier ist von des Autors "abgrundtiefe[r] Abneigung gegen die Dusel-Könige von der Isar" die Rede. Man sollte das alles nicht so hoch hängen, nur stelle ich mir eine "FCB-Hofzeitung" wahrlich anders vor. Braucht ja auch niemand.

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