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Drei Thesen zum Formel-1-Auftakt: Regeln aus der Hölle
DPA

Spannung in der Formel 1, das war einmal. Kleine Regeländerungen sollen die Rettung bringen. Doch das veränderte Qualifying oder eine neue Reifenmischung werden alles noch komplizierter machen.

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peterka60 18.03.2016, 17:38
20. Das ewige Gejammer

kann ich nicht mehr hören, Seit Jahrzenten verfolge ich die F1 und es hat immer Zeiten gegeben, in denen ein Rennstall stark dominierte. Die F1 wird nicht sterben, sie wird wieder auferstehen, da bin ich mir sicher. Ich schaue wie bisher F1, es ist immer noch eine ganz grosse Show. Egal ob das Gerhard Berger gut findet oder nicht. Seine Aussage stimmt sowieso nicht.

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vereinsmeier 18.03.2016, 17:40
21. engere Rennen nur durch mehr Einheitsteile

den Chassisbau etc freizugeben würde meiner Meinung nach nur dazu führen, dass die reichen Teams nur noch uneinholbarer würden, dann könnten sie nämlich hunderte verschiedene Varianten austesten, was sich kleine Teams niemals leisten können. Die Chance, dass ein kleines Ingenieursteam eine bessere Lösung findet als eine Hundertschaft an Ingenieuren mag zwar theoretisch möglich sein, würde aber in der Praxis wohl die Ausnahme bleiben.

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astsaft 18.03.2016, 17:46
22. Es könnte so einfach sein!

Viel mehr Freiheit bei Motorkonzept und Aerodynamik, damit die Firmen ihr Können zeigen können. Gleichzeitig komplettes Funkverbot, außer zur Warnung bei Unfällen und Rennabbrüchen. Dazu keinerlei Fahrhilfen wie ABS, Traktionskontrolle oder Launchcontrol. Dann müssten die Fahrer wieder richtig ran. Boxenstopp nach Ermessen des Fahrers. Die Sensorendaten der Fahrzeuge dürfen jeweils beim Boxenstopp oder erst nach Rennende vom Fahrzeug übertragen werden.

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blechschaden 18.03.2016, 18:02
23.

Mich hat Schuhmacher schon genervt und seit dem ist Formel 1 vorbei. In den 70zigern und Anfang der 80ziger war dat immer ne Supersache Sonntags NAchmittags ...

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jeby 18.03.2016, 18:05
24.

Ich habe aufgehört regelmäßig Formel 1 zu schauen, als M. Schumacher das erste Mal aufgehört hat. Ich fand ihn nie besonders sympathisch, aber er war halt schon ein Charakter. Leider hat sich das geändert in der Formel 1. Die Fahrer wurden immer jünger. Mehr und mehr Milchbubies vom Typ "netter junge von nebenan". Charakterköpfe gab es bald kaum mehr. Nur noch diese glatt gebügelten höflichen Phrasendrescher. Das passt zur Formel 1 etwa genauso wenig wie zum Boxen.

Natürlich half auch dieser ganze Technikunsinn nicht wirklich und viele bescheuerte andere Regelungen. Alles viel zu kompliziert. Aber ich denke das Hauptproblem sind immer noch die langweiligen Fahrer.

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Grafensteiner 18.03.2016, 18:12
25. In der Tat. Jetzt wo Sie das sagen.

"Spannung in der Formel 1, das war einmal."

Ich habe mir das letzte Formel 1 Rennen angeguckt, als Michael Schuhmacher sein Comeback versuchte.

Eine traurige Geschichte mit dem.

Die Geschichten über Reifen und Reifenwechsel langweilen nur. Die Formel 1 ist durch ihre Regeln kaputt gemacht worden. Bei einem freien Wettbewerb der Konstrukteure gibt es Wettbewerb und nicht nur Autos, die fast identisch sind und sich deshalb kaum noch ein Rennen auf der Strecke liefern können.

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shmubu 18.03.2016, 18:21
26.

Zitat von dergenervte
Zurück zum alten Qualifying wo die Schnellsten gewinnen. Kein Q1, Q2 oder Q3. Teams, die sich keine eigene Chassis bauen können, sollen sich ein Einheitschassis kaufen können. Dann sinken die Kosten und es wird auch wieder gekämpft. Auch sollten die Strecken auf Geschwindigkeit ausgelegt werden. Es ist schließlich ein Rennen und kein Kurvenwettbewerb. Man könnte sich auch noch überlegen, ob es nicht bestimmte Boxenzeiten geben sollte.
Das alte Qualifying war für die zahlenden Zuschauer an der Strecke eine Farce, weil die Top-Teams (die, die Zuschauer sehen wollten) erst 20 min vor Schluss rausgekommen sind und das ganze Qualifying effektiv nur 30 Minuten gedauert hat. Man mag sich (nicht) erinnern.
Kleine Teams auf Einheitschassis? Und wer trägt da die Entwicklung, wenn wie im Kommunismus die anderen, die nicht entwickeln das auch bekommen? Richtig, niemand. Daher wären die innerhalb weniger Wochen vollends konkurrenzlos. Keinerlei Kampf und vermutlich sogar weniger Sponsoren, was die gesunkenen Kosten relativiert.
Strecken, die auf Geschwindigkeit ausgelegt sind, sind also spannender? So wie früher, auf dem alten Hockenheim? Oder Silverstone? Meistens waren das die Einschlafrennen. Im Gegensatz dazu Monaco, langsam, eng, aber fast immer unterhaltsam.
Boxenzeiten a la DTM? Habe ich nie verstanden und will ich auch nicht, eine Vereinheitlichung der Strategien macht die Rennen sicher nicht spannender. Am spannendsten fand ich immer, als einer auf 3-Stopp-Strategie gegen einen auf 1-Stopp gefahren ist, und erst 3 Runden vor Schluss wusste man, wer gewinnt. Und das dank Tanken, verschiedener Reifen und Boxenfunk.

Daher: lasst die Saison doch einfach anfangen, langweilige Rennen gab es genau so wie spannende Rennen noch in JEDER Saison.

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melanie_gerber 18.03.2016, 18:23
27. Interesse vorbei

selbst als frau habe ich früher viel geguckt, jetzt mach ich eher ein nickerchen. und wenn ich schon die werbung mit dem riesensee immer sehe, vergeht mir alles. vor der Melodie bekomme ich albträume ..lach

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Johannes60 18.03.2016, 18:25
28. Fahrzeugtausch

Das eigentliche Problem ist letztlich wohl, dass dieser "Sport" kein Wettstreit von Sportlern untereinander mehr ist. Um den besten Fahrer herauszufinden sollte man mal so etwas wie Fahrzeugtausch für die Fahrerwertung einführen, ähnlich wie es im Reitsport teilweise gehandhabt wird.

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manicmecanic 18.03.2016, 18:37
29. Regelwut

Als wenn die Serie den Deutschen in die Hände gefallen wäre.Ich bin bzw war von jung an total benzinverseucht und war früher immer auch F1 Fan und da wars bei weitem nicht so leicht zu verfolgen.Wenn es dann trotzdem so nachläßt mit dem Interesse sollte das den Machern aufstoßen.Das derzeitige Paket mit den schon optisch-akustisch lächerlichen Autos die fast nur noch von austauschbaren Milchbubis durch ein viel zu enges Regeldickicht gesteuert werden ist nichts um wieder mehr Fans zu gewinnen.

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