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Drei Thesen zum WM-Achtelfinale: Warum der Unterschied nicht immer Ronaldo heißt
REUTERS

Das Weiterkommen von Frankreich und Uruguay hat gezeigt: Ein starkes Kollektiv macht bei dieser WM den Unterschied - deswegen sind Messi und Ronaldo ausgeschieden. Drei Thesen zum ersten Achtelfinal-Tag.

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doktordoktormueller 01.07.2018, 09:31
10. gerade die Franzosen

mit ihren überragenden Einzelkönnern sind natürlich ein passendes Beispiel für ein funktionierendes Kollektiv.
Bislang spielten sie schwach. Gestern ist Mbappe abgegangen wie eine Rakete.
na gut, das 2-2- geht mal nicht auf seine Kappe. Das war ein Sonntagsschuss, der so kaum zu wiederholen ist.

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Rebierhcs 01.07.2018, 10:28
11. Fra

Bei allen Lobeshymnen auf FRA, ich habe das Spiel gestern nicht gesehen...aber 3 Gegentore gegen ein vermeintlich schwaches ARG scheint mir dann eher kritisch. Klar sie führten 4:2, aber wenn man dann noch kurz vor Schluss das 4:3 kassiert könnte das auch mal Hochmut sein, der vor dem Fall kommt. Die Equipe hat bislang noch nicht bewiesen, was passiert wenn sie wirklich unter Druck geraten. 2016 ging das Heimspielfinale auch verloren. Wenn URG so verteidigt und FRA hinten wirklich anfällig ist, dann könnte der Höhenflug schneller vorbei sein als gedacht. Ob Cavani spielt oder nicht, Suarez dürfte zum Kontern reichen. Zumal den Franzosen nichts anderes übrig bleiben wird als das Spiel zu machen.

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hansa54 01.07.2018, 10:35
12. Zum Weiterkommen hat

aber auch beim Spiel der Uruquaier ein Schiedsricht in nicht unerheblichen Maße beigetragen, welcher in der 1. Halbzeit wohl noch keine Karten am Mann hatte! Solch ein Spie wollte ich nicht sehen und durch einen solchen Reporter nicht kommentiert hören wollen! Gruselig! Schlagen, kratzen, beißen und schauspielern vom Feinsten und vom Schieri, sowie dem Kommtentator fröhlich tolleriert! Fremdschämen!

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eReader 01.07.2018, 10:39
13. was für ein pseudoanalytischer

Sportquatsch ;-). Ein wahrer Fan eben, der sowas schreibt.

Zitat: "Die frühe Führung kam *daher* ganz gelegen"

Selten so gelacht. Man nenne mir auch nur einen Umstand, beim dem das In-Führung-Gehen einer Fußballmannschaft ungelegen kommt.

LOL.

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MatthiasPetersbach 01.07.2018, 10:46
14.

Zitat von hansa54
....Solch ein Spie wollte ich nicht sehen und durch einen solchen Reporter nicht kommentiert hören wollen! Gruselig! Schlagen, kratzen, beißen und schauspielern vom Feinsten und vom Schieri, sowie dem Kommtentator fröhlich tolleriert! .....
Ging mir genauso.

Und dann werden die gelben Karten als "Fairnessnesser" herangezogen. Das ist lächerlich. Wenn da ein andere Schiedsrichter pfeift, gibts 10 Stück.

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Sal.Paradies 01.07.2018, 11:12
15. Nur die halbe Wahrheit

Der Artikel ist nicht wirklich stimmig, unterschlägt er doch, dass z.B. Uruguay zwei "Top-Welt-Stürmer" im Sturm aufgeboten hat und das ab dem offensiven MV faktisch alles auf genau jene beiden zugeschnitten ist. Suarez legte super den 1.Treffer auf und der 2.Treffer fiel, weil der letzte ballführende Spieler nicht nach rechts spielte, wo alles frei war, sondern nach links zu E.Cavani, der so einen Ball dann technisch perfekt verarbeiten kann/konnte. Was das "Kollektiv" angeht ist richtig, dass Uruguay trotz ihrer beiden Superstars wirklich im Team agierte und Suarez und Cavani im besonderen, nach hinten auch echte Drecksarbeit verrichteten. Wenn man sieht, wie gerade ein E.Cavani kurz vor dem 16èr Bälle abgrätscht oder sie sich selbst holt, sagte das alles über das Kollektiv/System Uruguay. Selbst Suarez hat nach hinten gut geackert und Räume zugelaufen, allerdings nicht auf dem Level von Cavani, einfach weil er nicht dessen Kondition/Schnelligkeit hat. Wichtig ist, dass "ohne" die beiden Superstars Uruguay nur die Hälfte Wert wäre, gutes Kollektiv hin oder her. Was die Analyse von Frankreich angeht, ist die stimmig. Als es für den gallischen Hahn nach dem 1:2 plöztlich eng wurde, konnte er blitzschnell reagieren und umstellen, was dann sehr schnell den Unterschied ausmachte .Allerdings sollte man nicht übersehen, dass sie danach plötzlich wieder eine kleine Pomadigkeit einstellte, die in der letzten Minunte fast noch den Ausgleich möglich machte. Da haben die Franzosen zu früh Druck+Geschwindigkeit aus dem Spiel genommen. Gestern ging es nochmals gut, aber was sie da machten, sollten sie nicht wiederholen, wenn sie den Titel wollen... ;-)

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h.markwort 01.07.2018, 12:16
16. Nun, liebe Sportsfreunde..

von nahezu allen Bloggern und angehende Trainer lese ich viel Kritik über verschiedene Mannschaften. (Zuviel Gegentore, 1 Held, 1 gebrochener Held, mit Brechstange, mit Feinmotorik [...] usw. Jedoch waren all diese Clowns im Gegensatz zu Dt. im Achtelfinale und schossen munter Tore. Darum mein Fazit: Spannung, Taktik, Siegeswillen und Tore. Klasse!! (Deutschland spielt gerade gegen Vatikan. Es steht 0:4. Torschütze war der Papst. Amen.)

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Athlonpower 01.07.2018, 12:33
17. Bei ARTE wurde auch der zweite genannt

Zitat von mahavishnuorchestra
Wann schaffen es deutsche Journalisten endlich mal, die französische Fussballnationalmannschaft ‚richtig’ zu benennen, nämlich ‚les bleus’ anstatt ‚équipe tricolore‘?
Ist jetzt aber seltsam, weil bei ARTE gestern Abend wurde auch der zweite Name für die franz. Nationalmannschaft verwendet,

offenkundig gibt es zwei Namen und beide sind auf gleicher Höhe.

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jasuly 01.07.2018, 12:35
18.

Nichts gegen Ihre Thesen, aber dass Uruguay so schnell nach dem Ausgleich direkt wieder in Führung gegangen ist, ist neben Können auch Glück zu verdanken. Im Fußball entscheiden oft Zentimeter über Sieg oder Niederlage. Hätte Portugal gewonnen - was durchaus möglich war - läsen wir heute sicherlich einen anderen Kommentar ...

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andromeda793624 01.07.2018, 14:06
19. Was ist daran neu?

Natürlich kommt es drauf an,wie gut ein Team insgesamt besetzt ist. Auf allen Positionen. Argentinien war deshalb ja auch kein Favorit gegen Frankreich.
Ein Franz Beckenbauer wäre nie Weltmeister geworden,wenn er für z.b. für Österreich gespielt hätte. Ein Pele nie 3 x Weltmeister wenn er für Paraguay oder ein Maradona für Chile. Okay?
Ich verstehe gar nicht warum das überhaupt alles eine Diskussion ist?

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