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"Dritter Weg" bei Münchner Traditionsklub: Neonazis dürfen bei 1860 ungestört mitjube
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In dem allgemeinen Chaos bei 1860 München konnte zuletzt auch die Neonaziszene in einem Fanklub ungestört agieren. Die offizielle Fanbetreuerin sieht offenbar keinen Grund zum Handeln.

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IvicaMarkovic 06.06.2017, 16:39
1.

Nazis sind in deutschen Stadien leider nach wie vor willkommen - und da sollte man nicht nur zu Chaosclubs wie 1860 schauen, sondern auch Vorzeigevereine wie der BVB haben großen Zulauf aus der rechten Szene.

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thomas.kistler 06.06.2017, 16:45
2. Die rausgerissenen Sitzschalen...

.... würde ich durch rote ersetzen.

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carinanavis 06.06.2017, 16:51
3. kontinuität

1860 hat dies unrühmliche Geschichte, sodass die Neonazis eigentlich für Kontinuität stehen.

Beim FCB versuchen ja die Bayernhasser immer wieder vergeblich irgendwelche Nazinähe herzustellen. Der SPON tat sich da hervor, indem der Theologe Markwart Herzog, selbsternannter Sporthistoriker (vom SPON gleich zum "Historiker" erhoben), irgendwelche Lappalien, die längst bekannt waren, so darstellte, als ob die Bayern besonders antisemitisch gewesen wären. Das Gegenteil war der Fall.

Weshalb untersucht der kritisch-journalistische SPON nicht einmal die Historie des TSV 1860? Der ECHTE Historiker Anton Löffelmeier befand, "dass das Gedankengut des Nationalsozialismus beim TSV München von 1860 auf sehr fruchtbaren Boden fiel. Insbesondere die Vereinsführung ließ sich vom Nationalsozialismus vereinnahmen und stellte den Verein und seine Gliederungen in unverantwortlicher Weise in den Dienst der rassistischen Ideologie.“

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Plasmabruzzler 06.06.2017, 16:56
4. Links, rechts, diagonal?!

Ob nun Rechte, Linke, Schnurrbartträger, Christen, Muslime oder Schuhfetisch-Fans ins Stadion gehen, ist doch vollkommen Brause.
Bei jemandem, der Gewalt (oder andere Straftaten) ausübt, ist es am Ende doch egal, welcher politischen Richtung er angehört, welche Hautfarbe er hat und ob er nun Bauarbeiter oder Chefarzt ist.

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stoffi 06.06.2017, 17:03
5.

Zitat von Plasmabruzzler
Ob nun Rechte, Linke, Schnurrbartträger, Christen, Muslime oder Schuhfetisch-Fans ins Stadion gehen, ist doch vollkommen Brause. Bei jemandem, der Gewalt (oder andere Straftaten) ausübt, ist es am Ende doch egal, welcher politischen Richtung er angehört, welche Hautfarbe er hat und ob er nun Bauarbeiter oder Chefarzt ist.
Genau so sehe ich das auch

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solltemanwissen 06.06.2017, 17:11
6.

Zitat von carinanavis
Beim FCB, dem Judenclub, versuchen ja die Bayernhasser immer wieder vergeblich irgendwelche Nazinähe herzustellen. Der SPON tat sich da hervor, indem der Theologe Markwart Herzog, selbsternannter Sporthistoriker (vom SPON gleich zum "Historiker" erhoben), irgendwelche Lappalien, die längst bekannt waren, so darstellte, als ob die Bayern besonders antisemitisch gewesen wären. Das Gegenteil war der Fall.
Damit alle im Bilde sind, hier der entsprechende Artikel:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/bayern-muenchen-forschungen-korrigieren-rolle-des-fc-waehrend-der-ns-zeit-a-1093336.html

Und falls Sie inhaltlich etwas auszusetzen haben, warum setzen sich dann nicht damit auseinander? So macht man das normalerweise im wissenschaftlichen Diskurs.
Oder man pöbelt gegen der Veröffentlicher... das ist dann eher unseriös.

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darkesthour 06.06.2017, 17:16
7. @ Plasmabruzzler

Den Nazis, wie denen vom 3.Weg, ist die Hautfarbe eben nicht egal und genau das ist das Problem. Solche Individuen kann man nicht dulden, weder auf der Arbeit, im Freundeskreis, im Stadion oder sonstwo!!! Die Ideologie dieser Vollpfosten basiert nur auf Hass und Diskriminierung von Andersdenkenden , die nicht in ihr krudes Weltbild passen. In diesem Sinne "LOVE FOOTBALL, HATE RACISM" Für nazifreie Stadien!!!

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Levator 06.06.2017, 17:21
8. 1860

verschwindet so oder so in der Versenkung und damit auch die Nazischergen, getarnt als Fußballanhänger. Recht so!

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zeisig 06.06.2017, 17:31
9. Nicht so einfach.

Fußball ist zunächst einmal für Alle da. Auch für Nazis? Ich sage, ja, das läßt sich nicht verhindern. Sie können Niemandem verbieten, einen Fanclub zu gründen. Ich würde das Ganze etwas gelassener sehen.

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