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"Dritter Weg" bei Münchner Traditionsklub: Neonazis dürfen bei 1860 ungestört mitjube
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In dem allgemeinen Chaos bei 1860 München konnte zuletzt auch die Neonaziszene in einem Fanklub ungestört agieren. Die offizielle Fanbetreuerin sieht offenbar keinen Grund zum Handeln.

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carinanavis 06.06.2017, 17:39
10. bildendes niveau

Zitat von solltemanwissen
Damit alle im Bilde sind, hier der entsprechende Artikel: http://www.spiegel.de/sport/fussball/bayern-muenchen-forschungen-korrigieren-rolle-des-fc-waehrend-der-ns-zeit-a-1093336.html Und falls Sie inhaltlich etwas auszusetzen haben, warum setzen sich dann nicht damit auseinander? So macht man das normalerweise im wissenschaftlichen Diskurs. Oder man pöbelt gegen der Veröffentlicher... das ist dann eher unseriös.
Herr Herzog (ein Theologe) war nicht viel mehr als ein Hochstapler, der zum Historiker erklärt wurde. Sein Pamphlet war wissenschaftlich nicht haltbar, sondern eine Aneinanderreihung von Tatsachenverdrehungen und ganz bewussten Auslassungen. Seine Motivation war ganz banal: Durch die Verbindung des FC bayern mit NS-Themen konnte die maximale mediale Aufmerksamkeit erzeugt werden, ungeachtet aller historischer Fakten.

Wenn Sie da vom wissenschaftlichen Diskurs schwadronieren, genügt das für hochwissenschaftliche Publikationen vom Niveau der BILD-Zeitung und Schlimmerem.

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lookinside13012 06.06.2017, 17:46
11. Na dann

Wer Neonazis in seiner Fangemeinde duldet,kann ruhig bis ins Nichts absteigen!
Wann werden die Clubs eigentlich reagieren und endlich namens gebundene Eintrittskarten einführen?
Das ist der einzige Weg,gewaltbereite Fanatiker außen vor zu halten.
Polizeieinsätze wären dann auch viel seltener erforderlich...

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hegauloewe 06.06.2017, 17:54
12. Es bleibt einem nichts erspart

mit dem Herzensklub. Leider wird im Moment dort niemand Zeit für dieses Problem finden und wenn die Selbstreinigungskräfte der ARGE nicht ausreichen ist das ein weiteres trauriges Kapitel. Für die Schnells wird es nun höchste Zeit zum Zsammkehren. Ich hoffe dieser obskure Fanclub wird zukünftig entsprechend isoliert und aus dem Stadion verbannt, doch wer dies in der Form der Schnells toleriert, hat im Stadion auch nichts mehr verloren.

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Plasmabruzzler 06.06.2017, 17:59
13.

Zitat von darkesthour
Den Nazis, wie denen vom 3.Weg, ist die Hautfarbe eben nicht egal und genau das ist das Problem. Solche Individuen kann man nicht dulden, weder auf der Arbeit, im Freundeskreis, im Stadion oder sonstwo!!!
Was machen denn die Protagonisten? Verhauen diese jeden Dunkelhäutigen, der ihnen vor die Faust kommt? Wenn ja: Anzeige gefolgt mit Stadionverbot usw., wenn nein (und auch sonst keine andere Straftat vorliegt): lasst sie doch ins Stadion. Meine Ex-Freundin war Ordnerin und sie vertrat den Standpunkt, dass Rechte ein ziemlich kleines Problem im Stadion sind.
Wen jemand in seinem Freundeskreis lässt, ist ein zutiefst privates Recht, aber im Fußballstadion ist kein Platz für die Aussperrung bestimmter politischer Gruppierungen. Ich würde es aber schon irgendwie spaßig finden, wenn jeder erst einmal sein Parteibuch vorlegen muss, bevor er ins Stadion kommt.

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creative1708 06.06.2017, 18:06
14. Was...

....solls, bei St.Pauli sitzen linke Chaoten auf der Tribüne! Spon sieht überall Nazis, aber auf dem linken Auge seid ihr blind!

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solltemanwissen 06.06.2017, 18:11
15.

Zitat von carinanavis
Herr Herzog (ein Theologe) war nicht viel mehr als ein Hochstapler, der zum Historiker erklärt wurde. Sein Pamphlet war wissenschaftlich nicht haltbar, sondern eine Aneinanderreihung von Tatsachenverdrehungen und ganz bewussten Auslassungen. Seine Motivation war ganz banal: Durch die Verbindung des FC bayern mit NS-Themen konnte die maximale mediale Aufmerksamkeit erzeugt werden, ungeachtet aller historischer Fakten. Wenn Sie da vom wissenschaftlichen Diskurs schwadronieren, genügt das für hochwissenschaftliche Publikationen vom Niveau der BILD-Zeitung und Schlimmerem.
Warum kann ein promovierter Theologe kein Historiker sein?
Dieser Begriff ist in Deutschland als Berufsbezeichnung nicht geschützt. So lang die Arbeit den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens genügt, sehe ich kein Problem damit, dass sich jemand, der sich mit der Geschichte beschäftigt Historiker nennt. Und mir scheint der Author als promovierter Theologe, der Preise gewonnen hat durchaus vertraut mit wissenschaftlichem Arbeiten.

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich unverschämt, hier von einem Hochstapler und abschätzig von einem Pamphlet zu schreiben, ohne auch nur einen konkreten Beweis für diese Thesen zu bringen.

Das ist BILD Niveau!

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räbbi 06.06.2017, 18:21
16.

Nunja, die bezahlte Fanbeauftragte wird im Moment voll und ganz mit dem Verfassen von Bewerbungen beschäftigt sein, da kann man auch mal nachsichtig sein.

Ansonsten...scheint die Sonne auch für Nazis? Tut sie wohl oder übel.
Dann dürfen die auch erstmal zum Fußball gehen, oder das Panzerlied auf Facebook liken.

Wenn Sie meinen, im Stadion einen steifen, rechten Arm haben zu müssen, fliegen sie halt raus.

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carinanavis 06.06.2017, 18:35
17.

Zitat von solltemanwissen
Warum kann ein promovierter Theologe kein Historiker sein? Dieser Begriff ist in Deutschland als Berufsbezeichnung nicht geschützt. So lang die Arbeit den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens genügt, sehe ich kein Problem damit, dass sich jemand, der sich mit der Geschichte beschäftigt Historiker nennt. Und mir scheint der Author als promovierter Theologe, der Preise gewonnen hat durchaus vertraut mit wissenschaftlichem Arbeiten. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich unverschämt, hier von einem Hochstapler und abschätzig von einem Pamphlet zu schreiben, ohne auch nur einen konkreten Beweis für diese Thesen zu bringen. Das ist BILD Niveau!
Herr Herzog hat offensichtlich kein Studium des Universitätsfachs Geschichte absolviert, dass die Bezeichnung Historiker rechtfertigen würde. Auch ein entsprechender Hochschulabschluss ist nicht bekannt. Die Hochstapelei besteht darin, dass er vom SPON inkorrekt als Historiker angepriesen wurde bzw. sich so anpreisen ließ. Eine geschützte Berufsbezeichnung spielt hier keine Rolle, sondern nur die reale Ausbildung. Gehen sie etwa zum Tierarzt, wenn Sie ein Erkrankung haben? Na dann viel Vergnügen.

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Greg84 06.06.2017, 19:41
18.

Zitat von Levator
verschwindet so oder so in der Versenkung und damit auch die Nazischergen, getarnt als Fußballanhänger. Recht so!
Vielleicht haben die dabei sogar Spaß. In den unteren Ligen geht es nicht selten deutlich schlimmer zu als im Profifußball. Da das große Derby schon eine Weile nicht mehr stattfindet, reichte Chaoten auch das Spiel der zweiten Mannschaften. Die gab es natürlich auf beiden Seiten.

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solltemanwissen 07.06.2017, 00:16
19.

Zitat von carinanavis
Herr Herzog hat offensichtlich kein Studium des Universitätsfachs Geschichte absolviert, dass die Bezeichnung Historiker rechtfertigen würde. Auch ein entsprechender Hochschulabschluss ist nicht bekannt. Die Hochstapelei besteht darin, dass er vom SPON inkorrekt als Historiker angepriesen wurde bzw. sich so anpreisen ließ. Eine geschützte Berufsbezeichnung spielt hier keine Rolle, sondern nur die reale Ausbildung. Gehen sie etwa zum Tierarzt, wenn Sie ein Erkrankung haben? Na dann viel Vergnügen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Historiker

Zitat:
"Historiker ist in Deutschland keine rechtlich geschützte Berufsbezeichnung und Forschung und Lehre sind dem Grundgesetz nach frei. Dementsprechend kann sich jeder als Historiker bezeichnen, der sich wissenschaftlich oder publizistisch mit historischen Fragen befasst."

Weiterhin ist Theologie natürlich ein Fach, in dem es sogar sehr viel um Geschichte geht - von daher weiß der Mann auch, wie man historische Quellen nach wissenschaftlichen Grundsätzen aufbereitet.

Und natürlich spielt die geschützte Berufsbezeichnung eine Rolle! Ein Journalist ist auch nicht deshalb unglaubwürdiger, weil er Germanistik studiert hat, wenn er sich an die Grundsätzte der journalistischen Arbeit hält! Herrn Herzog einen Hochstapler zu nennen, weil er nicht Geschichte studiert hat, spottet jeder Beschreibung, ist eine bodenlose Unverschämtheit und ein jammervolles Zeugnis argumentativer Armut. Welche Qualifikation haben Sie eigentlich zu beurteilen, ob die Arbeit von Herrn Herzog qualitativ hohen Ansprüchen genügt, oder nicht? Wieviel glaubwürdiger wäre wohl ein studierter Historiker mit dem Forschungsschwerpunkt des frühen Mittelalters?

Ach ja: Bei einem Tierarzt, Arzt, Zahnarzt etc.pp. habe ich auch nicht die Möglichkeit, die Arbeit und die Qualifikation des Menschen zu begutachten. Daher ist es wichtig, hier durch eine geschützte Berufsbezeichnung ein Signal zu bekommen, dass der Gegenüber eine entsprechende Ausbildung durchlaufen hat (mal ganz davon abgesehen, dass der Arzt durchaus in die grundgesetzlich geschützte körperliche Unversehrtheit eines Menschen eingreift).

Bei einer Publikation über Fussballgeschichte, habe ich selbst die Möglichkeit zu prüfen, ob der Veröffentlicher sauber gearbeitet hat. Deshalb gibt es in der Wissenschaft ja so strenge Zitierregeln! Sie selbst haben hier doch alle Möglichkeiten, ganz konkret Fehler nachzuweisen!

Solang Sie aber dazu in der Lage sind, muss man wohl davon ausgehen, dass die Arbeit von Herrn Herzog wissenschaftlich einwandfrei ist.

So funktioniert nunmal wissenschaftlicher Diskurs. Nicht durch billiges Pöbeln. Setzen, 6!

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