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Eishockey-Club Iserlohn Roosters: Auf drei Säulen zum Erfolg

Iserlohn ist mit seinen rund 100.000 Einwohnern ein vergleichweise kleiner Eishockey-Standort. Die Sonsoring-Einnahmen sind eher dürftig, dennoch hat sich der Club mit einem ausgeklügelten Konzept einen Vorbild-Charakter erarbeitet, wie "SPONSORS"-Autor Lukas Stelmaszyk weiß.

fpa 09.02.2010, 15:01
1. Wolf statt Wolfgang?

Zitat von sysop
Iserlohn ist mit seinen rund 100.000 Einwohnern ein vergleichweise kleiner Eishockey-Standort. Die Sonsoring-Einnahmen sind eher dürftig, dennoch hat sich der Club mit einem ausgeklügelten Konzept einen Vorbild-Charakter erarbeitet, wie "SPONSORS"-Autor Lukas Stelmaszyk weiß.
Ist schon merkwürdig, aber ich bin ja auch kein Eishockey Freak. Im Nachbarbüro hatte ich aber solche, bzw. sogar auch einen aktiven Spieler im Amateurbereich (Ingolstadt/Nürnberg).

Auf jeden Fall wären mir - anhand dessen, was ich da so aufgeschnappt habe - beim Thema Iserlohn weder VIP-Bereiche eingefallen, noch ein Wolfgang Brück ... sondern einzig und allein ein Michael Wolf. Muss wohl so eine Art Uwe Seeler des heutigen Eishockeys sein, vereinstreu und erfolgreich. Ergo eine Identifikationsfigur, wie man sie im heutigen Profi-Mannschaftssport kaum noch findet.

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Hein Blöd 09.02.2010, 15:26
2. Schade eigentlich,

dass man in Deutschland - ausserhalb der Spezialseiten - nicht über Rand-Sport disskutieren kann.

Iserlohn besetzt eine Nische. In den großen Städten konkurrieren die Teams direkt mit den Fußball- Handball- Basketball Mannschaften. In Iserlohn mag es auch die 3 genannten Clubs in der Umgebung geben......

Aber die Leute interessieren sich dort eben für Eishockey, so wie in Bayern oder im Mannheimer Raum, wo es der Fußball schwer hat, weil kaum Erfolge vorzuweisen sind. Dort wo der Nachwuchs eben nicht auf den Sportplatz, sondern in die Eishalle "geschleppt", dort wo den Kindern eben kein Fußball, sondern ein Schläger oder Schlittschuhe gekauft werden.

Und dazu kommt auch die Tradition, die die Kanadier nach dem 2. Weltkrieg dort , bzw. nach Deilinghofen, brachten.

Unerwähnt bleiben hier die Pleiten, die man in Iserlohn schon erlebt hat. Mit und ohne Herrn Gadaffi ;-)

Wenn nun seriös gewirtschaftet wird, dann kann man nur gratulieren, denn eigentlich kann man mit Eishockey kein Geschäft machen.

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