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Eishockey: Der miese Job der Prügelprofis

Eine*Serie von Todesfällen erschüttert die nordamerikanische Eishockeyliga NHL. Die Männer gehörten zum Spielertyp des "Enforcers", sie treten bei*Schlägereien auf den Plan. Kollegen und Ligachefs*sind schockiert, nun fragen sich viele: Braucht der Sport diese professionellen*Prügelknaben?

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DorianH 04.09.2011, 16:19
30.

Zitat von Strai
Prügeln gehört also dazu? Und das nennt sich Sport? Da bin ich doch froh, dass bspw. in der Fußball-Bundesliga schon der Versuch des Nachtretens mit einer Sperre geahndet wird.
Sport ist das nicht, höchstens die Pervertierung davon.

Und es ist nur deshalb möglich, weil da Leute ihre Finger im Spiel haben, denen es nicht um den Sport geht, sondern darum, möglichst viel Kohle zu scheffeln.

Denn wie sonst ist es zu erklären, daß wohl Spieler nur zum Prügeln eingestellt werden?
Es geht um Action, und Action bringt Quote.

Ist im übrigen nicht nur in der NHL so, sondern überall, wo mit "Sport" die große Kohle gemacht wird....

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faustjucken_tk 04.09.2011, 16:45
31. ...

Nur gut, dass der nicht zufällig Koch war.

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Silver_Future 04.09.2011, 17:20
32. this is America...

Kennt eigentlich noch irgend jemand "Schlappschuß" mit Paul Newman? Grosser Film...

Und darin erklärt sich auch so einiges, wie das US Eishockey eben läuft.

Und, nicht verwzeiflen: am Ende geht es auch ohne Gewalt...;-)

Aus wikipedia:


"Der Film dreht sich um das fiktive Eishockey-Team der „Charlestown Chiefs“, das seine Heimspiele in der unterklassigen „Federal League“ in der „War Memorial Arena“ austrägt. Das Team, chronisch erfolglos und wegen der Pleite des größten örtlichen Arbeitgebers vor dem finanziellen Ruin stehend, soll zum Ende der Saison aufgelöst werden. In dieser Saison stoßen jedoch die Hanson-Brüder, drei langhaarige, bebrillte Schlichtlinge, die ebenso infantil wie gewalttätig sind, zur Mannschaft. Reggie Dunlop (Paul Newman), der schon recht betagte Spielertrainer, weigert sich zuerst, sie spielen zu lassen. Als jedoch der Erfolg weiterhin ausbleibt, lässt er sie schließlich doch auf das Eis, wo sie sofort mit ihren mörderischen Checks und wüsten Prügeleien die Gegner einschüchtern und so die Herzen der Fans gewinnen.

Dunlop erkennt, wie erfolgversprechend dieses Konzept ist und schwört das ganze Team darauf ein. Die meisten Spieler, darunter Dave „Killer“ Carlson (gespielt von Jerry Houser), folgen ihm, nur der talentierte Stürmer Ned Braden (Michael Ontkean) entscheidet sich dafür, weiter sauberes Eishockey zu spielen."

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freiheitodertod 04.09.2011, 17:32
33. Erbärmlich

Zitat von Wellington
Leute reden, die weit weg von den Eishockeyzentren in Deutschland wohnen. Man kann eishockey niemals mit Fußball vergleichen. Wenn sie wollen, ja Prügeln gehört dazu und dies schon seit fast 100 Jahren.Ich bin mir nicht sicher ob jemand von 20.000 Zuschauern als Feigling ausgebuht werden möchte, weil er einen Kampf nicht annimmt.
Diese dämlichen "Feigling" Sprüche liest man ja im Eishockey auch in US amerikanischen Diskussionen ständig.

Was für eine armselige Veranstaltung (Sport kann man sowas nicht nennen) mit ekelhaften Fans ist das eigentlich, wo sich prügeln als wichtiger Teil wahrgenommen wird? Das ist das gleiche Pennervolk wie die Hooligans, nur würde im Fußball niemand wagen hirnlose Prügler als Teil des Spiels zu bezeichnen.

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Porgy 04.09.2011, 18:19
34. Schlappschuss

Zitat von sysop
Eine*Serie von Todesfällen erschüttert die nordamerikanische Eishockeyliga NHL. Die Männer gehörten zum Spielertyp des "Enforcers", sie treten bei*Schlägereien auf den Plan. Kollegen und Ligachefs*sind schockiert, nun fragen sich viele: Braucht der Sport diese professionellen*Prügelknaben?
Die legendäre Brutalität in der nordamerikanischen Eishockeyliga wurde doch schon im Jahr 1977 durch den Spielfilm "Schlappschuss" ("Slap Shot") mit Paul Newman in der Hauptrolle aufs satirische Korn genommen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlappschuss

http://www.youtube.com/watch?v=TcyOCnehwNY

Im Übrigen sehe ich gerade, dass "Gewalt im Eishockey" sogar einen eigenen Artikel in der Wikipedia hat:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt_im_Eishockey

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GetulioV 04.09.2011, 18:29
35.

Zitat von jp'
in deutschland sitzen schon sehr viele fans in den stadien, die eher einfach getrickt sind. für wen fussball dann aber doch noch zu "hoch" ist, der wird eishockey fan...und schon hat man eine "sportart", wo der geistige bodensatz eines landes im stadion sitzt und auf prügeleien wartet.
Wenn man keine Ahnung von der Materie hat, sollte man sich evtl. besser zurückhalten. Fights der hier gemeinten Art und Weise gibt es in der DEL vielleicht noch 2-3 pro Saison (!), und den Spielertyp des Enforcers wird man hier auch vergeblich suchen.

Bezüglich der Fans: In meiner Heimatstadt gibt es Profiteams im Eishockey und im Fußball. Vergleicht man beide Fanszenen, muss man eher zu dem Schluss kommen, dass sich der üblere Bodensatz beim Fußball einfindet. NAtürlich nicht nur, und natürlich gibt es auch beim Eishockey Ausreißer nach unten, aber immerhin finden dort die Spiele ohne Großeinsätze der Polizei statt, nicht einmal Heim-und Gästeblöcke sind getrennt. Dennoch gibt es dort weder Tote noch Verletzte. Soviel zu den einfach gestrickten Leuten, die auf Schlägereien warten.

Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass das Thema "Enforcer" mittlerweile bei Spon alle 3-4 Monate mal aus der Mottenkiste geholt wird, man gruselt sich ein bisschen, aber das war es dann auch schon mit Eishockey-Berichterstattung. Aber ein Bericht über die vielen, vielen Spiele, die auf sportlich schönem Niveau, aber ohne Schlägereien stattfinden wäre ja wahrscheinlich auch viel zuwenig spannend für viele der hiesigen Leser.

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Miguel 04.09.2011, 18:35
36. .

Zitat von Porgy
Die legendäre Brutalität in der nordamerikanischen Eishockeyliga wurde doch schon im Jahr 1977 durch den Spielfilm "Schlappschuss" ("Slap Shot") mit Paul Newman in der Hauptrolle aufs satirische Korn genommen: Im Übrigen sehe ich gerade, dass "Gewalt im Eishockey" sogar einen eigenen Artikel in der Wikipedia hat:
keine 4 beiträge üder dem ihren, weist schon jemand darauf hin. ich lese auch nicht immer vollständig threads, aber einmal scrollen sollte schon drin sein oder !? ;)

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Miguel 04.09.2011, 18:37
37. das stimmt so

Zitat von Wellington
auch wenn es im Eishockey rustikaler zugeht als beim Fußball, so sind die Regeln um einiges komplexer und komplizierter.
eben nicht.

ich würde beide sportarten im regelwerk in etwa gleich einfach / komplex sehen.

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Porgy 04.09.2011, 19:11
38. Sie haben Recht

Zitat von Miguel
keine 4 beiträge üder dem ihren, weist schon jemand darauf hin. ich lese auch nicht immer vollständig threads, aber einmal scrollen sollte schon drin sein oder !? ;)
Stimmt. Punkt für Sie. Ich bitte um Vergebung.

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Glossolalia 04.09.2011, 19:18
39. ...

Zitat von Kalix
Der schönste, historisch der älteste Sport wird zerstört
Die Tatsache, daß der Stanley Cup die älteste immer noch ausgespielte Meisterschaft ist, macht Eishockey nicht zum "historisch ältesten Sport" - auch nicht bei den Mannschaftssportarten, die Sie wohl im Sinn hatten.

Man wird sich bei den heutigen Mannschaftssportarten darüber streiten können ob Eishockey oder Fußball zuerst in einer dem modernen Spiel vergleichbaren Form gespielt wurde. In beiden Fällen war das wohl irgendwann im frühen 19. Jahrhundert, schon wesentlich länger in einer der modernen Form sehr ähnlichen Version gespielt wurde auf jeden Fall aber das Cricket.

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