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Eishockey in Deutschland: Unterkühltes Geschäft
Simon Hofmann Getty Images

Eishockey ist in Deutschland ein Minusgeschäft. Viele Klubs sammeln Verbindlichkeiten in Millionenhöhe und sind von großen Geldgebern abhängig. Ohne die Zuschüsse würde der Sport kaum funktionieren.

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josef2018 18.04.2019, 18:48
1. Leider

ist Eishockey immer mehr zu einer Massenschlägerei verkommen. Von daher muss man sich über fehlende Begeisterung der großen Masse nicht wundern. Wenn ich Schlägereien sehen will, dann schaue ich Boxkämpfe an.

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alt-nassauer 18.04.2019, 19:12
2. Das verwundert mich nun doch...

Ich dachte TV Gelder und Zahlungskräftige Sponsoren mit sehr viel Werbung könnten diesen Profi-Sport(ler) "durch ziehen".

Hab ich dann falsch Gedacht... Also ist da etwas faul. Dann ist Eishockey im Prinzip nicht mehr als "Profi"-Sport in D weiter zu unterstützen. Somit Amateure, so das diese Spieler einen Beruf zu erlernen hat und den Sport in ihrer Freizeit stemmen muss.

Im Jahr 2011 wurde ja auch bekannt das diese Profis im Prinzip Saison-Spieler sind. Diese nur während der Spielzeit Gehalt ihrer Vereine beziehen. Dann kam es wohl vor (heute auch noch). Das diese Profi-Spieler bei der Arbeitsagentur vorstellig wurde. Tatsächlich musste die Arbeitsagentur "Arbeitslosengeld" zahlen -was ja nicht der Aufreger wäre.

Nein bei 150.000 Euro Jahresgehalt der Profis, wurden ca. 2100 Euro Monatl. Arbeitslosengeld ausgezahlt. Auch nicht weiter bedenklich. Es wurde ja eingezahlt. Aber nun kommt es, keiner dieser Spieler musste einen Job unter dem Lohn-Niveau von 2100 Euro annehmen. So und wer bietet als Arbeitgeber einem Arbeitslosen Eishockey-Profi 2100 Netto an. Somit konnte der Profi bis Saison Start sich einen Lenz machen. Wie geschrieben ob das heute auch noch gilt... und bis zu 150.00 Euro Brutto ist schon eine Hausnummer. Das müssen die Vereine ja irgendwo herbekommen pro Spieler...

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coasttocoast 18.04.2019, 19:24
3. Leider

Ein tendenziöser Artikel, der die üblichen Klischees bedient und dann solche Kommentare wie die ersten beiden triggert. Den Kommentatoren halte ich mal zugute, dass sie schlicht keine Ahnung haben, was den Sport und generell das Drumherum ausmachen....
Welcher andere Profi-Vereinssport außer der allgegenwärtige Fußball trägt sich denn ohne Mäzene selbst? Handball? Basketball? Wohl kaum....

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wi_hartmann@t-online.de 18.04.2019, 19:36
4. Prügelei auf Eis

Mangels spielerischer Fähigkeiten verlegen Spieler den Unter-
haltungswert auf reine Prügeleien.
Hinzu kommt , daß meist zweitklassige ausländische Cracks
auflaufen mit deren Namen selbst Insider wenig anzufangen
wissen.
Unter sportlichen Aspekten tendiert die Eishockeyliga gegen
null, so daß deren Verschwinden kaum bemerkt würde.

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coasttocoast 18.04.2019, 20:06
5. Woher...

...kommt eigentlich diese Gewissheit was Prügeleien etc. angeht? Wie ich vorher schon schrieb : Klischee ....

Zu den Ausländern.... wieder einmal den Fußball herbeiziehen .... wo kommen den dort 95% der Spieler beim Gros der Klubs her?

Bitte immer erst überlegen , bevor man solche Argumente bringt....

Es wäre schön gewesen, hätte SPON einen ebenso langen Artikel über die teils sehr spannenden Play Offs dieses Jahr gebracht...leider Chance verpasst

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flux71 18.04.2019, 20:11
6.

Hockey (hierzulande: Eishockey) ist so ein geiler Sport. Es ist eine Schande, wie hier damit umgegangen wird.

Wer mal ein Spiel live gesehen hat und das mit einem Fußballspiel vergleicht, dem fällt die Langeweile auf, die Fußball verströhmt.

Dass der ÖRR nach der historischen Silbermedaille dem Sport keine Chance gegeben hat, ist jämmerlich. Ich erinnere mich an Graf ind Becker und den Tennis-Hype danach. Überall gab's Tennis. Dabei ist Hockey zehn Mal besser!

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aschu0959 18.04.2019, 20:21
7. Dann müssen die Funktionäre der DFL und die Leiter der Vereine

ehrenamtlich tätig werden. Dann müssten die Vereine auch keine Lizenzen kaufen, um Funktionäre zu bezahlen, die zumeist ohnehin keine Funktion haben.

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mr-mucki 18.04.2019, 20:24
8. Wo geht denn das Geld hin?

Leider kann ich aus dem Artikel nicht wirklich nachvollziehen warum die Vereine alle Insolvenz gehen.
Gut die TV Einnahmen können nicht die Spielergehälter decken. Übrigens, wenn ich nur 285.000 Euro Einnahmen aus TV Geldern generiere und wahrscheinlich nochmal 300.000 Euro aus Ticketerlösen (habe dort keine Zahl zu gefunden), jedoch das Durchschnittgehalt eines Spielers bei 150.000 Euro/Jahr liegt (22 Spieler im Kader = 3.300.000 Euro) dann erkenne ich sehr wohl das Missverhältnis. ABER, warum verdienen die Spieler dann diese "Unsummen"?
Im Handball und im Fußball sind die Gehälter den Einnahmen angepasst. Warum passiert das im Eishockey nicht? Weiß jemand den Grund dafür?

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HerrTurtur 18.04.2019, 20:46
9. Klischees bei den Kommentaren

Um Eishockey genießen zu können, muss man schon öfter schauen, denn zu Anfang ist es schwierig dem Puck überhaupt zu folgen. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum viele damit nichts anfangen können und der Schub nach den tollen Leistungen bei den Olympischen Spielen leider ausblieb. Bis auf einige Hochburgen wie Mannheim, Berlin oder Köln sind die Zuschauerzahlen oft beschämend gering. Was die angeblich haufenweise Prügeleien betrifft, scheinen einige der Kommentatoren wohl nur Youtube-Videos zu schauen. Ja, es gibt ab und zu Raufereien und gelegentlich auch Überhärte, aber viele Verletzungen sind schlicht der Schnelligkeit des Sports geschuldet. Eishockey verlangt eine Wahnsinns-technik und es ist schade, dass Fußball leider alles übertrumpft. Wenigstens die Playoffs werden übertragen.

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