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Eishockey-Nationalteam bei der WM: Sie wollen mehr
Monika Skolimowska DPA

Vier Spiele, vier Siege, der beste Turnierstart seit 1930 - bei der Eishockey-WM läuft es für das deutsche Team bislang nach Wunsch. Mit dem Erreichen des Viertelfinals soll noch nicht Schluss sein.

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RalfHenrichs 16.05.2019, 16:42
1. Keine ernstzunehmende Meisterschaft

Aktuell spielen die Besten der Besten immer noch in der NHL (die Play-offs laufen ja noch). Keine Ahnung, warum man sich mit solchen "Weltmeisterschaften" beschäftigen sollten. Erst wenn sich NHL und IIHF geeinigt haben, dass die NHL bei Weltmeisterschaften pausiert, sollte man solchen Turnieren wieder Beachtung schenken. Bis dahin: ignorieren.

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hileute 16.05.2019, 16:42
2. Könnte am günstigen Spielplan liegen

gegen die drei mit Abstand stärkeren Gegner spielt man noch, daher waren das 4 Pflichtsiege. Wenn gegen die top 3 der Gruppe nicht gewonnen wird ist trotzdem im Viertelfinale Schluss. Man sollte nicht in zuviel Begeisterung schwelgen, weil eben noch nicht die aussagekräftigsten Gegner dabei waren

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harke 16.05.2019, 17:07
3. Play-offs

Sind doch fast vorbei. Gibt doch eh nur noch 4 Teams aktuell, die im Einsatz sind und wenn Boston das nächste Spiel gewinnt sind es nur noch 3.

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swandue 16.05.2019, 17:20
4.

Der Spielplan der deutschen Mannschaft ist gut für ein starkes Team. Das kann sich erst mal einspielen. Ein schwaches Team hat hingegen gleich vollen Druck - in den ersten drei Spielen (Großbritannien, Dänemark, Frankreich) müssen die Punkte für den Klassenerhalt geholt werden, danach gibt es nichts mehr zu "erben". Nun hat man im vierten Spiel den Gastgeber bezwungen. Möglicherweise ist man ein starkes Team. Das Viertelfinale ist allerdings noch nicht gesichert.

Früher waren ja überhaupt nur acht Teilnehmer bei der A-WM und Deutschland meistens dabei, wenn mich die Erinnerung nicht trügt. Meistens 6. oder 7. hinter UdSSR/Russland, Kanada, Schweden, CSSR, USA und/oder Finnland.

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schilling246 16.05.2019, 18:00
5. Spaßbremse

Zitat von RalfHenrichs
Erst wenn sich NHL und IIHF geeinigt haben, dass die NHL bei Weltmeisterschaften pausiert, sollte man solchen Turnieren wieder Beachtung schenken. Bis dahin: ignorieren.
Ignorieren ist das Stichwort für solche Kommentare.

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Faceoff 16.05.2019, 18:22
6.

Zitat von RalfHenrichs
Aktuell spielen die Besten der Besten immer noch in der NHL (die Play-offs laufen ja noch). Keine Ahnung, warum man sich mit solchen "Weltmeisterschaften" beschäftigen sollten. Erst wenn sich NHL und IIHF geeinigt haben, dass die NHL bei Weltmeisterschaften pausiert, sollte man solchen Turnieren wieder Beachtung schenken. Bis dahin: ignorieren.
Es laufen gerade die NHL-Halbfinals. D. h. 4 Teams sind dort noch im Einsatz. Merken Sie was?

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Faceoff 16.05.2019, 18:28
7. Nachwuchs

Da ist noch ein weiterer wichtigen Grund, dass die DEB-Auswahl nun etwas besser da steht, als in den Zeiten vor Marco Sturm. Was haben die aktuellen Nationalspieler Eisenschmid, Tiffels, Bergmann, Michaelis, Reul, Noebels und Plachta (ich weiß nicht, ob das alle aus dem aktuellen Kader sind) gemeinsam? Sie haben alle in noch jungen Jahren eine oder mehrere Saisons in Nordamerika gespielt. Das tut der Entwicklung der Spieler einfach gut. Die machen dort in einer Saison 60-70 Spiele, in Deutschland gerade mal die Hälfte. Der Nachwuchs aber muss auf´s Eis und Spielpraxis sammeln.

Es gibt mittlerweile sogar eine kleine Agentur in Süddeutschland, welche jungen Spielern für ein (oder auch mehrere) Jahre an Eishockey-affine Schulen in Nordamerika vermittelt. Und wenn es anschließend für die große Sportkarriere doch nicht reichen sollte, so macht sich solch ein Auslandsaufenthalt trotzdem gut in jedem Lebenslauf.

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briancornway 17.05.2019, 00:16
8. Immerhin

Zitat von hileute
Könnte am günstigen Spielplan liegen ... gegen die drei mit Abstand stärkeren Gegner spielt man noch, daher waren das 4 Pflichtsiege. Wenn gegen die top 3 der Gruppe nicht gewonnen wird ist trotzdem im Viertelfinale Schluss.
Wenn alles normal läuft, wird DEU Vierter hinter CAN, FIN und USA und scheidet dann im Viertelfinale gegen RUS o.ä. aus.

Das finde ich trotzdem besser als einen Kampf gegen FRA und GBR um den Klassenerhalt. Mir hat's bisher Spaß gemacht.

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andromeda793624 17.05.2019, 12:46
9.

Zitat von Faceoff
Da ist noch ein weiterer wichtigen Grund, dass die DEB-Auswahl nun etwas besser da steht, als in den Zeiten vor Marco Sturm. Was haben die aktuellen Nationalspieler Eisenschmid, Tiffels, Bergmann, Michaelis, Reul, Noebels und Plachta (ich weiß nicht, ob das alle aus dem aktuellen Kader sind) gemeinsam? Sie haben alle in noch jungen Jahren eine oder mehrere Saisons in Nordamerika gespielt. Das tut der Entwicklung der Spieler einfach gut. Die machen dort in einer Saison 60-70 Spiele, in Deutschland gerade mal die Hälfte. Der Nachwuchs aber muss auf´s Eis und Spielpraxis sammeln. Es gibt mittlerweile sogar eine kleine Agentur in Süddeutschland, welche jungen Spielern für ein (oder auch mehrere) Jahre an Eishockey-affine Schulen in Nordamerika vermittelt. Und wenn es anschließend für die große Sportkarriere doch nicht reichen sollte, so macht sich solch ein Auslandsaufenthalt trotzdem gut in jedem Lebenslauf.
Es sind aber keine Elite-Nachwuchsspieler. Allesamt sind in Nordamerika gescheitert. Sorry wenn ich das so hart sage. Aber natürlich haben sie Talent(Nicht auf Spitzenniveau) und können in einem guten Teamverbund ihren Wirkungsgrad erhöhen.

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