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Eisschnellläuferin: Claudia Pechstein scheitert am BGH
DPA

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein muss einen schweren juristischen Rückschlag hinnehmen. Der Bundesgerichtshof erklärte ihre Schadenersatzklage gegen den Weltverband für unzulässig.

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Mertrager 07.06.2016, 09:38
1. Unjuristisch gesehen

Passt das schon. Bei uns werden die Verbände stets geschont und hofiert. Die Interessen des Einzelnen sind nicht im Staatsinteresse.

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werder11 07.06.2016, 09:43
2. wo bleibt

die begründung des bgh - was nützt das, wenn spon so etwas publiziert, ohne zu sagen, wieso ablehnung?

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jujo 07.06.2016, 09:44
3. ...

Und? wo bleibt die Begründung!

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Waage 07.06.2016, 09:46
4. Schade

Es wäre doch mal schön zu sehen gewesen, wie es danach weiter gegangen wäre. Aber offensichtlich ändert sich in diesem Land Nichts. Krähen untereinander...

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Leser222 07.06.2016, 09:52
5. Und warum ist die Klage unzulässig?

Darf man den Grund der Unzulässigkeit auch erfahren, oder ist das zuviel verlangt? Fehlt die örtliche Zuständigkeit? Dann klagt die Gute halt am zuständigen Gericht erster Instanz neu. Hat sie wirksam auf das Recht zur Klage verzichtet? Das wäre nicht schön, könnte aber von einem anderen Gericht ausserhalb von Deutschland anders gesehen werden.

Was denn nu?

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erntehelfer53 07.06.2016, 09:52
6. Das war doch zu....

... erwarten! Mein Glaube an die Justiz ist wieder hergestellt.

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dr.abs-law 07.06.2016, 09:53
7. Nicht aufgeben

Der BGH hat hier kein inhaltliches Urteil gefällt sondern verfahrensrechtlich entschieden. Dies sollte genau geprüft und ggf verfassungsrechtlich untersucht werden auf dem Hintergrund einer problematischen Verbandsgerichtsbarkeit.

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bananenrep 07.06.2016, 09:57
8. Tja, erst wenn der Zuschauer ausbleibt,

wird sich dieser ganze verlogene Sportzirkus, Fußball, Olympia, Weltmeisterschaften auf eine vernünftige Basis besinnen. Oder auch nicht, denn Fünktionäre, die nie im Leben etwas geleistet haben, oder für die Volkswirtschaft etwas beigetragen haben, werden die Pfründe abschöpfen. Wenn alles bei Frau Pechstein so stimmt, hätte ich alle Medaillen öffentlich zerstört und wäre aus Stolz schon nicht mehr angetreten. Aber dann kommt wieder so ein schnell reich werden möchte Nutznießer und nimmt den Platz ein und die unnützen Funktionäre lachen sich eins.

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clint east wood 07.06.2016, 09:57
9. Ist das jetzt das krankhaft un-ger-rechte deutsche Schadenersatzrecht ...

... oder spielt es da eher die Hauptrolle, dass in Sportverbänden und im internationalen Sportrecht so eine Art juristische Parallelwelt existiert and die das normale Rechtssystem nicht mehr dran kommt - dem die Sportler aber auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind - denn sie werden nicht-Unterwerfung konsequent ausgegrenzt?
Offenbar ist es doch so: Die Sportgerichtsbarkeit kann nach eigenem Gusto entscheiden und muß keinerlei Einspruch oder Regreß fürchten - weil alle "Beschwerden" und Einsprüche wieder bei denselben Sportgerichtsinstanzen "behandelt" werden (müssen) - und die normale Justiz dort nicht eingreifen will.

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