Forum: Sport
Eklat in Bundesliga-Topspiel: Schiedsrichter verlässt Spielfeld
AFP

Was für eine Szene: Schiedsrichter Felix Zwayer hat das Topspiel zwischen Leverkusen und Dortmund unterbrochen und das Spielfeld verlassen.

Seite 10 von 11
diewildedreizehn 21.02.2016, 20:25
90. Ebenfalls naja

Zitat von brotherandrew
... einen eindeutigen Handelfmeter + rote Karte für Sokratis für das Handspiel nicht gegeben, das war schon ein dicker Hund. Daß der Freistoß hingegen sehr schnell und etwas vorverlagert ausgeführt wurde und Dortmund das Überraschungsmoment dann für sich nutzte, ist wohl nicht wirklich zu kritisieren. Insgesamt wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Der Schiri hat´s aber verpfiffen.
Ich halte es für einen nicht minder dicken Hund, dass bei eben genau diesem Sachverhalt (Freistoß schnell und nicht am richtigen Ort ausgeführt) die Entscheidungen der SR weit auseinander gehen. Mal wird es kleinlich zurück gepfiffen, mal wird es durchgewunken.

Umso näher der Tatort dem gegnerischen Strafraum kommt umso kleinlicher/genauer werden die SR. Das gleiche Spiel kann man auch bei Einwürfen erkennen. Mal darf der Spieler ungestraft viele Meter rausschinden, mal wird er zurück beordert.

Es fehlt meines Erachtens einfach an einer klaren Linie oder einer deutlich erkennbaren, verlässlichen Auslegung.

Wo liegt der Unterschied ob ich - um einen vorteilhafteren Schusswinkel zu bekommen - den Ball in der Nähe des Strafraums um 3 Meter nach links/rechts lege, oder ob ich - um schneller den Gegenstoß ausführen zu können - den Ball 5 Meter weiter vorne hinlege? Beides ist unfair und sollte gleich behandelt werden.

Also kritisiere ich das sehr wohl und auch sehr begründet, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
axelmueller1976 21.02.2016, 20:26
91. Nr.74 Bayern muß es richten

Zitat von Woknower
daß Dortmund plötzlich keine Elfmeter gegen sich mehr erhält, völlig egal was sie machen und daß Freistoßpunke zu deren Gunsten verlegt werden ???? und und und ??? Da stinkt was gewatzkig !!! Ekelhaft , wie heute Leverkusen betrogen wurde. Der größte Elfmeterskandal der Saison.
Ich hoffe nur daß die DFL einen korrekten Schiri abstellt,aber nicht wieder einen wie in Leverkusen welchem schon der Sieger mit in das Gepäck gegen wurde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spartacus36 21.02.2016, 20:30
92. Bravo Zwayer!

Der Schiedsrichter hat völlig richtig und vor allem couragiert gehandelt! Wo kommen wir denn da hin, dass ein Trainer (oder Spieler) den Anweisungen des Schiedsrichters nicht folgt. Völlig unabhängig davon, ob die Entscheidung eines Schiedsrichters richtig oder falsch ist, Trainer oder Spieler haben den Anweisungen zu folgen, ansonsten kannst du das Spiel nicht mehr leiten. Und was für eine Vorbildfunktion, katastrophal! Die Freistoßausführung 5,80 m vom Tatort war völlig korrekt, den Dortmund wurde durch das Foul die Konterchance genommen und ohne Pfiff wäre Dortmund sogar am Ball gewesen. Der Schiri hat die Möglichkeit, einen Ermessungsspielraum walten zu lassen, also völlig korrekt. Beim Elfer, der hätte gegeben werden müssen, wurde Zwayer vom Assistenten an der Linie im Stich gelassen, der hatte frei Sicht, ganz schwach von dem. Zwayer konnte es aus seiner Position nicht sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Attila2009 21.02.2016, 20:35
93.

Zitat von ro6574
Das wollen Sie doch immer,körperlich alle Register ziehen oder gilt das nur wenn Bayern München der Gegner ist??Aber ich kann Sie beruhigen es war ein ganz normales Fussballspiel ,bis halt zu der Fehlentscheidung die den BvB auf die Siegesstrasse gebracht hat!ach so,da gab es noch ein klares Handspiel im Strafraum das nicht für Bayer gepfiffen wurde,das war so klar das sogar Hummels und Tuchel das zugeben mussten,allerdings auf Sky,was sie ja leider nicht haben!!
Ich würde mir schon wünschen dass Bayern mal genauso "beharkt" wird wie der BVB meistens. Dann sähe die Tabelle vermutlich anders aus.

Der Freistoß hat als Fehlentscheidung den BVB auf die siegerstraße gebracht ? Ist ja fast so wie beim Elfmeter von Müller. Unwahrscheinlich mit welcher Sicherheit der BVB Freistöße aus dem Mittelfeld vollstreckt....

Warum ich Sky nicht habe geht Sie nichts an... oder sagen wir so: mein Geld ist es nicht wert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brotherandrew 21.02.2016, 20:43
94. Nachdem Sie ...

Zitat von bs2509
Holger Schmidt - ein ständiger Provokateur vor dem Herrn - müßte für noch ein oder zwei Spiele auf die Tribüne.
... nicht mal den Vornamen des Trainers wissen, sollten Sie vielleicht den Ball ein bisschen flach halten. Ich kann ihn jedenfalls verstehen. Aber die Schiedsrichter erwarten wahrscheinlich immer Beifall für ihre Aktionen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brotherandrew 21.02.2016, 20:55
95. Wenn ...

Zitat von diewildedreizehn
Also kritisiere ich das sehr wohl und auch sehr begründet, oder?
... Sie meinen ... Bei einem Freistoß aus der eigenen Hälfte heraus halte ich das aber für Erbsenzählen. :-))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diewildedreizehn 21.02.2016, 21:08
96. Alles klar

Zitat von Attila2009
Ich würde mir schon wünschen dass Bayern mal genauso "beharkt" wird wie der BVB meistens. Dann sähe die Tabelle vermutlich anders aus. Der Freistoß hat als Fehlentscheidung den BVB auf die siegerstraße gebracht ? Ist ja fast so wie beim Elfmeter von Müller. Unwahrscheinlich mit welcher Sicherheit der BVB Freistöße aus dem Mittelfeld vollstreckt.... Warum ich Sky nicht habe geht Sie nichts an... oder sagen wir so: mein Geld ist es nicht wert.
Sie haben also das Spiel der Bayern in Leverkusen vor kurzem nicht gesehen? Denn wenn sie es gesehen hätten wüssten sie, dass es genau das gab was sie hier fälschlicherweise in Abrede stellen - die Bayern wurden kräftigst "beharkt". Und auch da gab es zweifelhafte SR-Entscheidungen gegen den FC Bayern (einige Fouls von Bellarabi und Kiessling waren sehr gelbwürdig).

Woher nehmen sie also die Sicherheit zu behaupten, dass es dem BVB anders erging als dem FC Bayern?

Selbstverständlich waren es zwei Fehlentscheidungen zugunsten des BVB und selbstverständlich haben sie beide viel damit zu tun, dass der BVB das Spiel gewinnen konnte. Warum sollte man dies nun gegen andere Vereine aufrechnen?

Eigentlich sind die Regeln sehr klar - Regel 13 besagt, "Der Freistoß wird je nach Vergehen am Ort des Vergehens oder von der Position des Balls zum Zeitpunkt des Vergehens ausgeführt."

Weiter wird genau festgelegt wann bestimmte Regeln bei einem rasch ausgeführten Freistoß unbeachtet bleiben können.

"Wenn ein Spieler einen Freistoß schnell ausführen will und ein Gegner, der sich näher als 9,15 m beim Ball befindet, den Ball abfängt, lässt der Schiedsrichter
die Partie weiterlaufen.
Wenn ein Spieler einen Freistoß schnell ausführen will und von einem Gegner in der Nähe des Balls daran gehindert wird, verwarnt der Schiedsrichter den Gegner wegen Spielverzögerung."

Da steht nichts davon, dass der Freistoß auch einige Meter nach vorne/hinten/rechts oder links verlegt werden darf wenn es schnell gehen soll.

Über das Handspiel müssen wir nicht streiten, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diewildedreizehn 21.02.2016, 21:40
97. Komische Ansicht

Zitat von brotherandrew
... Sie meinen ... Bei einem Freistoß aus der eigenen Hälfte heraus halte ich das aber für Erbsenzählen. :-))
Es geht doch um einen aus der Aktion entstandenen Vorteil. Und da ist es egal, ob ich
- an der eigenen Eckfahne beim Einwurf einige Meter Richtung Mitte gehe um den Ball weiter vom eigenen Tor weg zu bekommen,
- an der Mittellinie beim Freistoß den Ball einige Meter weiter vor lege um ihn weiter schlagen zu können oder um ihn schneller spielen zu können
oder ob ich
- an der Strafraumgrenze den Ball gerne in einen besseren Schusswinkel lege.

Jedesmal geht es um den Vorteil, jedesmal verstoße ich gegen die Regeln. Wer entscheidet wann es Erbsenzählerei ist? Und vor allem wann? In Leverkusen war es augenscheinlich ein erheblicher Vorteil den Bender sich daraus erspielte - es war regelwidrig.

Kein Wunder, dass Gegenspieler dann - ebenfalls regelwidrig versuchen den Ball oder die Ausführung erst mal zu blockieren bis die Abwehr wieder steht.

Wozu brauchen wir Regeln wenn man sie je nach eigenem Gusto zu Erbsenzählerei erklärt?

Es wäre wohl erheblich einfacher, wenn die SR einheitlicher und regeltreuer entscheiden würden. diese Auslegungssache ist immer nur die zweitbeste Lösung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
donald17 21.02.2016, 21:42
98. Ihr Wunsch

Zitat von Attila2009
Ich würde mir schon wünschen dass Bayern mal genauso "beharkt" wird wie der BVB meistens. Dann sähe die Tabelle vermutlich anders aus. ...
ist doch längst Realität. Schade dies Sie diese nicht sehen können. Bayern wurde in dieser Saison pro Spiel durchschnittlich 0,68 weniger gefoult als der BVB. Hat aber gleichzeitig 1,28 weniger Fouls verübt als der BVB.

Nur zum Vergleich: Ingolstadt oder Hertha würden sdich wünschen so wenig geharkt zu werden wie der BVB. Ingolstadt hat gegenüber dem BVB eine Differenz von fast Plus 4, was die Anzahl des gefoult werden betrifft und Hertha noch von mehr als Plus 2!

Ob dann die Tabelle schon wieder ganz anders aussehen würde? Oder wiedermal sinnlose Provokation?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Attila2009 21.02.2016, 21:47
99.

Zitat von diewildedreizehn
Sie haben also das Spiel der Bayern in Leverkusen vor kurzem nicht gesehen? Denn wenn sie es gesehen hätten wüssten sie, dass es genau das gab was sie hier fälschlicherweise in Abrede stellen - die Bayern wurden kräftigst "beharkt". Und auch da gab es zweifelhafte SR-Entscheidungen gegen den FC Bayern (einige Fouls von Bellarabi und Kiessling waren sehr gelbwürdig). Woher nehmen sie also die Sicherheit zu behaupten, dass es dem BVB anders erging als dem FC Bayern? Selbstverständlich waren es zwei Fehlentscheidungen zugunsten des BVB und selbstverständlich haben sie beide viel damit zu tun, dass der BVB das Spiel gewinnen konnte. Warum sollte man dies nun gegen andere Vereine aufrechnen? Eigentlich sind die Regeln sehr klar - Regel 13 besagt, "Der Freistoß wird je nach Vergehen am Ort des Vergehens oder von der Position des Balls zum Zeitpunkt des Vergehens ausgeführt." Weiter wird genau festgelegt wann bestimmte Regeln bei einem rasch ausgeführten Freistoß unbeachtet bleiben können. "Wenn ein Spieler einen Freistoß schnell ausführen will und ein Gegner, der sich näher als 9,15 m beim Ball befindet, den Ball abfängt, lässt der Schiedsrichter die Partie weiterlaufen. Wenn ein Spieler einen Freistoß schnell ausführen will und von einem Gegner in der Nähe des Balls daran gehindert wird, verwarnt der Schiedsrichter den Gegner wegen Spielverzögerung." Da steht nichts davon, dass der Freistoß auch einige Meter nach vorne/hinten/rechts oder links verlegt werden darf wenn es schnell gehen soll. Über das Handspiel müssen wir nicht streiten, oder?
Wir wollen nicht streiten dass es regelwidrig war.
Der Freistoß muss am Ort des Vergehens ausgeführt werden.Keine Diskussion nötig.
Auch muss der Ball ruhen usw..

Aber aus einem Freistoß im Mittelfeld jetzt so einen Bohei zu machen während anderweitig spielentscheidende Elfmeter säckeweise verschenkt werden ,ist schon komisch.
Der SR hat das (leider) akzeptiert und wenn die Leverkusener so unclever sind und das Spielen einstellen müssen die es lernen.

Ich wette aber solche "Raumgewinne " oder Ausführungen mit rollenden Ball finden wir woanders auch, auch bei den Roten..oder nicht ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 11