Forum: Sport
Eklat in der Formel 1 : Verstappen geht nach Crash auf Ocon los
Getty Images

Beim Großen Preis von Brasilien krachte Ocon auf der Strecke in Verstappen. Der Niederländer war wütend über den verpassten Sieg - und wurde sogar handgreiflich.

Seite 6 von 6
lailamiriam 12.11.2018, 15:40
50. Genau so war es - Verstappen ist ein Depp!

Zitat von hans.rueckert
"Als der Niederländer fast schon vorbei war, fuhr ihm Ocon in die Seite" 1. Der Niederländer war nicht "fast" vorbei! 2. Der Niederländer wollte die Kurve schneiden, zog nach innen und fuhr so, dass Ocon die Seite des Niederländers berührte.
Verstappen ist Ocon brutal in die Karre gefahren - konnte jeder sehen, der keine Pflaumen auf den Augen hatte! Und dann wundert sich dieser schizophrene Jüngling noch, dass es ihn nicht gelang über Ocon´s Wagen drüber zu fahren.
Der Gipfel war dann sein Ausrasten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kahabe 12.11.2018, 16:55
51. Nun ja,

Patriot, der ich bin, danke ich dem Franzosen gerne, das der Mercedes zum Sieg verholfen hat. Ganz ohne Flügel...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leetness 12.11.2018, 16:55
52.

Zitat von RuebenNase
Unfug. Die FIA hat Ocon deswegen mit einer Zeitstrafe bestraft, und zwar vollkommen zurecht. Das beweist dann auch, daß hier im Forum größtenteils Schwätzer unterwegs sind, die entweder das Rennen nicht gesehen oder den Unfall nicht verstanden haben. Klar, in einem direkten Positionskampf wäre das ein normaler Rennunfall gewesen, aber hier ging es vielmehr darum, daß Ocon beim Zurückrunden dem Führenden ins Auto gefahren ist. "Idiot" ist noch das mildeste, was man über Ocon sagen kann.
1. Habe ich das Thema Zeitstrafe bereits richtig gestellt, Sie sollten die Forumsbeiträge lesen bevor Sie meinen hier irgendwen als Schwätzer titulieren zu müssen. Das kommt sonst irgendwie lächerlich?!
2. Ist Ocon mit einer 1/3 Wagenlänge vor VES in die Kurve gefahren, er wollte überholen. Sein gutes Recht. Zurückrunden hin oder her, noch verbieten das die Regeln nicht. Solange das so ist, war es ein Rennunfall. VES schneidet die Kurze so, dass Ocon entweder voll auf die Bremse geht - oder, wie geschehen, selbst schon teilweise neben der Strecke, mit VES kolidiert. VES trägt also zumindest eine große Teilschuld, er hätte Ocon Platz lassen MÜSSEN. Wer am Ende der Idiot ist, kann man dann schlußendlich am Scoreboard ablesen, daran ändert auch eine (zumindest Fragwürdige) Zeitstrafe nichts :-). Evtl. lernt VES ja noch welche Duelle Sinn machen.
3. Wenn VES mal sein Temperament zügelt und sein Hirn einschaltet ist er DER Fahrer der kommenden Jahre, wenn nicht - nur ein weiteres schnelles Talent.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
briancornway 12.11.2018, 17:29
53. Normaler Positionskampf

Zitat von RuebenNase
... sogar in einem direkten Positionskampf hätte Ocon daher zurückziehen müssen, statt innen hinein zu stechen. Egal, wie man es dreht und wendet: Ocon hatte dort nichts zu suchen -- in einem Positionskampf hätte man das noch als normalen Rennunfall gelten lassen können ...
Schauen Sie sich nochmal genau an, wie der Unfall zustande gekommen war, denn Ocons Auto ist das pinkfarbene !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oliver61 13.11.2018, 10:44
54. So war es nicht!

Die Berührung ist nicht passiert, als Verstappen Ocon überrunden wollte sondern als der überrundete Ocon sich zurückrunden wollte. Das darf er und er war in dieser Phase auch schneller als Verstappen. Wenn man auf Sieg (in diesem Fall Verstappen) oder um den Titel (bis vor Kurzem Vettel) fährt, darf man halt nicht mit hochroter Birne und Schaum vorm Mund ins Lenkrad beißen sondern muß versuchen, Risiken zu vermeiden. Im Gegensatz zu Vettel hatte Ocon nichts zu verlieren. Deswegen konnte er mehr risikieren. Die 10-Sekundenstrafe halte ich vor diesem Hintergrund nicht für gerechtfertigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RuebenNase 14.11.2018, 23:55
55.

Zitat von leetness
2. Ist Ocon mit einer 1/3 Wagenlänge vor VES in die Kurve gefahren, er wollte überholen. Sein gutes Recht. Zurückrunden hin oder her, noch verbieten das die Regeln nicht. Solange das so ist, war es ein Rennunfall. VES schneidet die Kurze so, dass Ocon entweder voll auf die Bremse geht - oder, wie geschehen, selbst schon teilweise neben der Strecke, mit VES kolidiert.
Ocon war an keiner Stelle vor Max, nicht einmal zwischen der Links- und der Rechtskurve des Senna-S. Und Ocon hätte auch nicht bremsen müssen -- es hätte völlig ausgereicht, in dem Bergabstück zwischen Links- und Rechtskurve nicht aufs Gas zu gehen, als seine Zurückrundung bereits gescheitert war -- wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt lag er hinter Verstappen, der deswegen ohnehin das Recht auf freie Wahl seiner Linie hatte. Dann die Brechstange anzusetzen wäre schon in einem normalen Positionskampf eine Dummheit und nahe am Tatbestand "causing a collision", aber beim Zurückrunden ist so etwas schlicht und ergreifend inakzeptabel -- und genau so sieht das ja auch der sehr erfahrene Sachverständige der Formel 1, FIA-Renndirektor Charlie Whiting.

Aber wenn Sie grade so klug daher kommen und mir Dinge erzählen, die nie stattgefunden haben: wenn Ocon vor Verstappen gelegen haben soll, wie konnte dann Ocons Vorderrad das Hinterrad von Verstappen berühren? Da ergeben sich ja schon gewisse... nennen wir es: geometrische Probleme, denn Ocon wird ja wohl nicht rückwärts gefahren sein.

Ich weiß, Verstappen ist hier in D nicht sonderlich beliebt, weil er mal Seb Vettel abgeräumt hat, aber das war immerhin Racing. Aber diese Schadenfreude und diese Beschuldigungen, wenn das Schicksal mal Verstappen ereilt, sind unsportlich und letztlich auch ziemlich dumm. In diesem Falle hat Verstappen sich nichts zuschulden kommen lassen, und wenn er früher mal Mist gemacht hat, ist er dafür auch genauso bestraft worden wie in diesem Falle Ocon (oder übrigens in anderen Fällen die Herren Vettel und Schumacher).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RuebenNase 15.11.2018, 08:18
56.

Zitat von briancornway
Schauen Sie sich nochmal genau an, wie der Unfall zustande gekommen war, denn Ocons Auto ist das pinkfarbene !
Habe ich, herzlichen Dank. Verstappens Fahrweise war vielleicht nicht sonderlich klug, aber Ocon war schuld. Eindeutig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
descartes 16.11.2018, 08:19
57.

Zitat von Immanuel K.
...Argumentation, dann müssten alle überrundeten Autos aus dem Rennen genommen werden.
Dann konnten Sie der Argumentation offensichtlich nicht ganz folgen. Wenn man davon ausgeht, dass im Schnitt die Hälfte aller Punkteränge von überrundeten Fahrzeugen belegt werden, erschliesst sich mir Ihre Schlussfolgerung erst Recht nicht. Überrundete Fahrer dürfen sich zurückrunden, wenn dies gefahrlos möglich ist, haben aber niemals Vorfahrt gegenüber Fahrzeugen, die in der Führungsrunde liegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alias iacta sunt 20.11.2018, 20:49
58. 57 Wortmeldungen

57 Meinungen, jeder meint es genau zu wissen einschliesslich FIA Regeln in jede Detail.
Und viele MV Jünger, die meinen, er hat immer Vorfahrt, muss nicht schauen oder denken.
Tatsächlich fahren viele Holländer auch so herum auf den Strassen.
Weiß jemand ob Holläender eine Fahrschule machen müssen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 6