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EM-Euphorie: Warum "wir" nicht Europameister werden
DPA

Deutschland ist Weltmeister. Und Deutschland kann Europameister werden. Aber deshalb muss nicht jeder Mensch in Deutschland jubeln. Das sollten auch ARD und ZDF wissen.

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doeringcarsten 06.07.2016, 12:33
10. auwei

genau die Komentare die wir in Deutschland brauchen, gehts noch. Wir sind hier nun mal in Deutschland und wenn Deutschland spielt darf man auch wir als Kommentator sagen.

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schwampf 06.07.2016, 12:33
11. Miesepeter

Einen so miesepetrigen Artikel über Fußball schreiben auch nur 'wir' Deutschen...
Wenn man sich nicht für Fußball interessiert. Gut, soll jeder machen was er will.
Aber dann bitte keine Artikel darüber schreiben!

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jujo 06.07.2016, 12:35
12. ...

Deshalb schaue ich die EM auch im schwedischen Fernsehen. Nichts gegen gesunden oder in Grenzen, normalen Patriotismus. Diese Deutschtümelei geht mir aber auf den Keks.

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a.weishaupt 06.07.2016, 12:35
13. Merkwürdiger Artikel

Natürlich ist für so ein sportliches Großereignis das vereinfachende "wir" absolut angebracht, was denn sonst? Wer da nicht mitfeiert (die, die Fußball nicht interessiert mal ausgenommen), ist hier wohl leider nicht angekommen, aber das ist nicht unser Problem. Ich bin zur Hälfte nahöstlicher Abstammung und finde solche Besorgnis affig. Es wird wohl Zeit, dass "wir" Migrationshintergrundler sich öffentlich für Assimilation und Leitkultur aussprechen. Vielleicht wird dann irgendwann auch jemand mit dunkler Hautfarbe oder ausländischem Namen als Deutscher akzeptiert, weil man eben davon ausgehen kann, dass er sich wie ein Deutscher verhält und keine Nachsicht auf irgendwelche speziellen Befindlichkeiten braucht!

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vorortkoelner 06.07.2016, 12:35
14.

Bei "Steht auf, wenn ihr Schalker seid" (oder welcher Verein auch immer) stehen auch nicht nur gebürtige Schalker auf.
Und ein Kommentator kommentiert. Die Sachlichkeit ist dementsprechend und Emotion ist ja auch gewünscht. Sport, vor allen Dingen Mannschaftssport, funktioniert eben über Identifikation. Da kann man auch mal Isländer sein, ohne je Island gewesen zu sein.

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Pless1 06.07.2016, 12:36
15. Typisch deutsch

Ich glaube, einen solchen Kommentar kann es nur in Deutschland geben....

Aber grämen wir uns nicht darüber - seien wir froh, dass wir offenbar keine anderen Probleme haben.

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otto_iii 06.07.2016, 12:36
16. 849

Es gibt sicherlich auch etliche Gelsenkirchener, die nach Dortmund gezogen und nach wie vor schalke-fans sind. Das sollten sie dann aber nicht allzu offensiv zur schau stellen. Und wer würde vom Redakteur einer Dortmunder lokalzeitung mit Rücksicht auf diese Personen eine neutrale Berichterstattung erwarten?

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tepchen 06.07.2016, 12:36
17. Wie war das in einem Buch von Lukianenko....

... ein schlimmes Wort an dem die Welt beinahe Zugrunde ging "Politkorrektheit". Im Gegenteil ich wünsche mir von den Kommentatoren im TV noch viel mehr Parteilichkeit und Leidenschaft für die deutschen Sportler, egal ob Fußballer, Radfahrer oder Leichtathleten. Wenn man sich mal ausländische TV Reporter anhört da gibt es das, es tut gut und begeistert. Nur die Österreicher sind noch Leidenschaftsloser als die Deutschen aber das sollte eben nicht der Maßstab sein.

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don_kon 06.07.2016, 12:37
18. och nee, wirklich...?

Soll vor dem Bundestag jetzt keine schwarz-rot-goldene Fahne wehen, weil wir auch Bürger anderer Nationalitäten haben? Mal bitte die Kirche im Dorf lassen, lieber Herr Raecke - in keinem anderen Land der Welt würde eine Diskussion geführt werden, ob nationale Symbole (nichts anderes ist die Nationalmannschaft) ungefragt für alle gelten. Wenn ich in Frankreich lebe, akzeptiere ich doch deren "National"Mannschaft doch auch, auch wenn ich ein Deutscher bin...!

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Phil41 06.07.2016, 12:39
19.

grundsätzlich ist das richtig. man kann das aber auch mal umdrehen. mein nachbar (der wie sein kind in deutschland geboren wurde), sag zu seinem kind, dass es Italiener ist und gefälligst nur für die italienische nationalmannschaft zu sein hat (das lautstarke gespräch konnte ich nicht überhören), ist es genauso legitim von "wir werden europameister" zu sprechen. wenn menschen schon immer hier leben, kaum bis gar kein italienisch sprechen, sich immer noch als italiener sehen, warum sollten WIR (deutschen) dann unseren sprachgebrauch ändern ?

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