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Englands Ex-Nationalspieler Ian Wright: "Fußball hat nicht die Macht, Rassismus zu be
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Beim FC Arsenal war Ian Wright eine Legende. Aber er weiß auch, welchen Druck Spiele für die England bedeuten. Ein Interview über mentale Belastung, Rassismus - und die Chancen des Teams von Trainer Southgate.

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deppjones 03.07.2018, 16:10
1. Ich bin anderer Ansicht

Ich bin da anderer Ansicht. Es mag von Land zu Land natürlich verschieden sein aber Deutschland scheint mir da eher ein gutes Beispiel zu sein. Özil ist vor allem wegen seiner Leistung angegangen worden, wie Müller übrigens auch. Und bei beiden auch zu recht. Die Ansage (wer genau das aus der AfD gesagt hat habe ich vergessen und habe auch keine Lust das nachzugoogeln) "Wer möchte schon neben Boateng wohnen?" hat doch gezeigt, dass das voll nach hinten losgegangen ist.

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cave68 03.07.2018, 16:23
2.

Zitat von deppjones
Ich bin da anderer Ansicht. Es mag von Land zu Land natürlich verschieden sein aber Deutschland scheint mir da eher ein gutes Beispiel zu sein. Özil ist vor allem wegen seiner Leistung angegangen worden, wie Müller übrigens auch. Und bei beiden auch zu recht. Die Ansage (wer genau das aus der AfD gesagt hat habe ich vergessen und habe auch keine Lust das nachzugoogeln) "Wer möchte schon neben Boateng wohnen?" hat doch gezeigt, dass das voll nach hinten losgegangen ist.
Dieser Boateng-Spruch ist aber nur deswegen nach hinten losgegangen weil Deutschland seinerzeit recht erfolgreich war.
In Situationen wie bei dieser WM befürchte ich dass sich leider doch zu viele von dieser AFD-Propaganda leiten lassen.

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aurichter 03.07.2018, 16:31
3. Wahre Worte

von jemandem, der aus persönlicher Erfahrung den Rassismus kennengelernt hat. Wieder der Hinweis auch auf französische Nationalspieler, die vor und nach der WM 98 interviewt wurden und diese widerlichen Erfahrungen gemacht haben. Was jetzt aktuell mit den deutschen Nationalspielern veranstaltet wird, zeigt doch, wie die Denke bei vielen Menschen immer noch ist, da hat sich nicht viel verändert.

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Alm Öhi 03.07.2018, 16:33
4. Deutschland ist kein gutes Beispiel.

Wer nicht eine weiße Hautfarbe hat dem wird folgende erste Frage gestellt: “Woher kommst Du”?
Wenn man als Antwort kein Land sondern eine Deutsche Stadt nennt der bekommt einen bösen Blick gewürdigt.
Kategorie Lindner: “ Bitte Aufenthaltsgenehmigung vorzeigen.”

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Levator 03.07.2018, 16:42
5. Gleichsam

Zitat von deppjones
Ich bin da anderer Ansicht. Es mag von Land zu Land natürlich verschieden sein aber Deutschland scheint mir da eher ein gutes Beispiel zu sein. Özil ist vor allem wegen seiner Leistung angegangen worden, wie Müller übrigens auch. Und bei beiden auch zu recht. Die Ansage (wer genau das aus der AfD gesagt hat habe ich vergessen und habe auch keine Lust das nachzugoogeln) "Wer möchte schon neben Boateng wohnen?" hat doch gezeigt, dass das voll nach hinten losgegangen ist.
bin ich Ihrer Meinung. Religion, Hautfarbe und Haarfarbe sind völlig wurscht, wenn es darum geht, für das eigene, präferierte Team aufzulaufen und zu spielen. Gleichsam ist die Leistung eines Spielers - unabhängig von den eingangs genannten Attributen - zu kritisieren oder im besten Fall zu loben. Wer hier einen Anteil von Rassismus herauslesen sollte, hat diesen Sport nicht verdient. Weder als Zuschauer, Fan oder direkt Beteiligter!

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stoffi 03.07.2018, 17:39
6.

Zitat von cave68
Dieser Boateng-Spruch ist aber nur deswegen nach hinten losgegangen weil Deutschland seinerzeit recht erfolgreich war. In Situationen wie bei dieser WM befürchte ich dass sich leider doch zu viele von dieser AFD-Propaganda leiten lassen.
Das glaube ich so nicht. Politiker sind keine Fans und das zeigt auch der dumme Spruch mit Boateng. Fans stehen dann nicht mehr hinter ihren Idolen, wenn sie sich von denen vera... fühlen. Da kommt der mann vom Bosperus, der alle Deutschen aufs übelste beschimpft und massenhaft unschuldige Menschen einsperrt und unsere Nationalspieler gehen hin und huldigen ihm medienwirksam als ihren Präsidenten. Die Fans, die da gepfiffen haben, haben die beiden vor dieser Aktion noch verehrt. Man denke an Poldi und Klose, die sich zu ihrer Herkunft jederzeit bekannten. Beide wurden und werden noch bejubelt. Auch Kedira wurde nur wegen seiner Spielweise kritisiert. Saney wurde wegen sein Nichtteilnahme bedauert usw....
Man sollte nicht stets nach was suchen, was nicht da ist. Kritik wird auch im privaten meist nur in einer Sache geübt, doch oft sagt dann gleich ein Ausländer, das ist doch nur ausländerfeindlich und persönlich gemeint. So kann man immer schön vom eigenen Fehlverhalten ablenken.

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diorder 03.07.2018, 18:10
7. Der übersteigerte Nationalismus

ist der Verstärker für Rassismus. Bei einrr Niederlagr wird ein Sündenbock gesucht. Wie jetzt auch bei den Deutschen. Der Nationalismus im Fußball ist ananchronistisch. Die Vereine sind längst multikulturell. Außerdem "reinrassige" Menschen gibt es kaum noch, wie die DNA-Analysen etwa der Deutschen zeigen. Wir sind ein Mischvolk wie die überwiegende Zahl der Menschen auf der Erde. Die Abstammung der menschlichen "Rasse" besser Spezies aus Afrika scheint immer noch die wahrscheinlichste.

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nikaja 03.07.2018, 19:14
8. der Mann weiss, wovon er spricht

Gutes Interview, gescheite Antworten.Fussball ist zumal bei Länder-Spielen WMs oder EMs von einem dumpfen Nationalgefühl getragen und bei Spiel-Verlust gewinnt der latente Rassismus die Oberhand. Wenn sich in solch einer Situation die die Grosskopfbetten der Clubs nicht scharf dagegen aussprechen, sich vor die angegriffenen Spieler stellen und wenn nötig auch die Fans und Unterstützer in den Rechtskurve zur Raison bringen, wird der Jauchegrube Tür und Tor geöffnet.
Anzeigen auf Werbetafeln und Banderolen sind da viel zu schwache Mittel, um dieser Anhaengerschaft Einhalt zu gebieten. Da muss schon ein Vereinspräsident Flagge zeigen.
Mein Gott, da war der Özil und der Guendogan gebauchpinselt, weil sie vom türkischen Präsidenten empfangen wurden. Was ist schon passiert? Janischt. Ausser Theaterdonner.

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nikaja 03.07.2018, 19:23
9. der Mann weiss, wovon er spricht

Gutes Interview, gescheite Antworten.Fussball ist zumal bei Länder-Spielen WMs oder EMs von einem dumpfen Nationalgefühl getragen und bei Spiel-Verlust gewinnt der latente Rassismus die Oberhand. Wenn sich in solch einer Situation die die Grosskopfbetten der Clubs nicht scharf dagegen aussprechen, sich vor die angegriffenen Spieler stellen und wenn nötig auch die Fans und Unterstützer in den Rechtskurve zur Raison bringen, wird der Jauchegrube Tür und Tor geöffnet.
Anzeigen auf Werbetafeln und Banderolen sind da viel zu schwache Mittel, um dieser Anhaengerschaft Einhalt zu gebieten. Da muss schon ein Vereinspräsident Flagge zeigen.
Mein Gott, da war der Özil und der Guendogan gebauchpinselt, weil sie vom türkischen Präsidenten empfangen wurden. Was ist schon passiert? Janischt. Ausser Theaterdonner.

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