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Equal Pay im US-Fußball: Ärger um Verbandspräsident - US-Männer solidarisieren sich m
Alex Grimm/Getty Images

Der Streit um die gleiche Bezahlung für die Nationalteams der Männer und Frauen im US-Fußball geht in die nächste Runde. Auslöser war dieses Mal ein offener Brief des Verbandspräsidenten, der scharfe Reaktionen hervorrief.

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schwaebischehausfrau 31.07.2019, 01:56
1. Wo ist das Problem..?

Wenn die Fußballerinnen der Ansicht sind, dass sie von einem männer-dominierten und Männer bevorzugenden Verband massiv benachteiligt werden, dann können sie doch einfach ihren eigenen Frauenfußball-Verband gründen. Dann gehören ihnen automatisch 100% der von ihnen generierten Einnahmen, sie können selbst über ihre Bezahlung bestimmen und nur weibliche Funktionär*innen anstellen. Wo ist also das Problem? Wenn ein Bundesligaspieler meint, von seinem Spielerberater übervorteilt zu werden, dann kündigt er ihm und lässt sich ggfs. von seinem Vater, seiner Ehefrau (wie einst Icke Hässler , Bernd Schuster oder Bodo Ilgner) oder anderen Familienangehörigen "managen". Fehlt den sonst so selbstbewussten US-Fußballerinnen etwa der Mumm dazu , sich selbstständig zu machen und von einem männerdominierten Verband zu emanzipieren. Vielleicht wissen Sie einfach auch nur, dass sie eben doch weniger Umsatz und Profit generieren als sie ausgezahlt bekommen.

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plainchampagne 31.07.2019, 04:15
2. Gleiche Leistung

...gleiche Bezahlung! Man muss nur die beiden Wimbledon-Einzel-Finales in 2019 vergleichen, um zu sehen wie unfair eine gleiche Bezahlung in diesem Fall ist: 1 Stunde, 2 Sätze, 4.6 Mio Zuschauer bei den Mädels; 5 Stunden, 5 Sätze, 9.6 Mio Zuschauer bei den Herren. Warum soll das gleich bezahlt werden? Und selbstverständlich gilt das gleiche Argument für den Fußball: wenn Damenfußball das gleiche öffentliche Interesse findet wie Herrenfussball, dann sollte es auch gleiche Bezahlung geben. Andernfalls eben nicht. Auf der anderen Seite: Bei Models, Sängern und TV-Schauspielern liegen jeweils die Damen weit vorn. Und jetzt!? Eben. Bezahlung sollte sich an Leistung und Erfolg bemessen, und sonst an nichts.

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MondVogel 31.07.2019, 06:48
3. was bedeutet gleiche Bezahlung?

Wenn man von gleicher Bezahlung im Rahmen der Teilnahme der Weltmeisterschaft redet, was bedeutet das? Gleiche Bezahlung in absoluten Zahlen? Das waere faktisch unmoeglich. Hat der Maennerfussball doch im letzten Worldcup bei 6 Milliarden Umsatz $400 Millionen an Spieler ausgeschuettet, was die Moeglichkeiten der Frauenveranstaltung bei $131 Millionen UMSATZ um ein velfaches ueberschreiten wuerde.
Oder gleiche Bezahlung relativ zum Umsatz der jeweiligen Veranstaltung? Dann haben die Frauen mehr verdient, weil die ausgezahlten $30 Millionen relativ zu den $131 Umsatz hoeher sind als die $400 MM zu den 6MRD bei den Maennern.
Waere vielleicht schoen gewesen wenn der Spiegel das auch einmal als Datenpunkt anbringt und/oder konstruktive Vorschlaege macht was Gleichbezahlung denn heissen soll.

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BöwaM 31.07.2019, 07:27
4. Wieso schon wieder gleiche Bezahlung?

Bezahlt wird doch nach Erfolg, oder wird das abgeschafft? Willkommen im Sozialismus. Und das in Amerika. Wenn weniger Menschen das Frauenteam als dem Männerteam zuschauen, können die ja nicht gleich bezahlt werden. Ich erinnere mich im Fernsehen eine Umfrage unter deutschen Profifußballerinnen gesehen zu haben bezüglich der Frauenfußball - WM. Überraschender Weise und zu meiner vollen Verwunderung, wollte selbst die das nicht sehen.

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ditor 31.07.2019, 07:54
5. Profisport ist Unterhaltung

"Kauft mehr Tickets für Frauenspiele und schaut mehr Frauenspiele im TV. Er verheimlicht dabei den Fakt, dass dieses Geld nicht direkt an die Spielerinnen geht."
Weil letzteres zweitrangig ist. Beim Profisport steht die Unterhaltung des Publikums im Vordergrund, nicht der Sport an sich. Wer als Sportler die meisten Ticket- und TV-Aboverkäufe generiert, verdient am meisten zu verdienen.

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Immanuel K. 31.07.2019, 07:58
6. Das mag vielleicht...

...etwas provokant klingen - aber ich finde es nicht in Ordnung, dass die Männer beim Fussball in den USA, das gleiche Geld bekommen, wie die Frauen: Frauen-Fussball ist in den USA der Ball-Mannschaftssport Nummer 1, während Männer-Fussball eine Randsportart ist.

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florafauna 31.07.2019, 08:42
7. Trennen

Zitat von plainchampagne
...gleiche Bezahlung! Man muss nur die beiden Wimbledon-Einzel-Finales in 2019 vergleichen, um zu sehen wie unfair eine gleiche Bezahlung in diesem Fall ist: 1 Stunde, 2 Sätze, 4.6 Mio Zuschauer bei den Mädels; 5 Stunden, 5 Sätze, 9.6 Mio Zuschauer bei den Herren. Warum soll das gleich bezahlt werden? Und selbstverständlich gilt das gleiche Argument für den Fußball: wenn Damenfußball das gleiche öffentliche Interesse findet wie Herrenfussball, dann sollte es auch gleiche Bezahlung geben. Andernfalls eben nicht. Auf der anderen Seite: Bei Models, Sängern und TV-Schauspielern liegen jeweils die Damen weit vorn. Und jetzt!? Eben. Bezahlung sollte sich an Leistung und Erfolg bemessen, und sonst an nichts.
Ich finde, man muss hier trennen zwischen Spiele für den Verband oder den Verein. Ein Verein ist privatisiert und frei in der Preisgestaltung.
Der Verband sollte für gleiche Bezahlung, insbesondere Prämien sorgen, die ja sowieso erfolgsabhängig sind, denn wenn man nämlich hier die Erfolge vergleicht, sind die US-Girls (ebenso wie die Norwegerinnen) wesentlich erfolgreicher als die US-Boys.
Sie schreiben ja selbst an Leistung und Erfolg. Die Leistung der US-Girls war spitze mit dem verdienten Erfolg des Titels.
Im übrigen verdienen Schauspielerinnen nicht mehr als Schauspieler.

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Esib 31.07.2019, 08:45
8. Irrtum

Zitat von Immanuel K.
...etwas provokant klingen - aber ich finde es nicht in Ordnung, dass die Männer beim Fussball in den USA, das gleiche Geld bekommen, wie die Frauen: Frauen-Fussball ist in den USA der Ball-Mannschaftssport Nummer 1, während Männer-Fussball eine Randsportart ist.
Aus den USA (Vereinsgelder und Verbandsgelder) bekommen die Männer weniger als die Frauen ("So seien zwischen 2010 und 2018 26,4 Millionen Dollar an die Männer und 34,1 Millionen Dollar an die Frauen geflossen."). Dagegen ist auch nichts einzuwenden und spiegelt die Verhältnisse in den USA wider. Weltweit sieht es aber ganz anders aus und deshalb ist es nicht ungerecht, wenn die USA-Männerfußballmannschaft in Summe mehr erhält als die Frauen. Es ist bezeichnend für die giftige Wirkung des Feminismus, wenn man selbst in den USA simpelste, marktwirtschaftliche Kriterien dem feministischen Gleichheitswahn opfert - witziger Weise aber natürlich nur, wenn es zum Vorteil der Frauen ist. Wenn Google nach einer internen Überprüfung feststellt, dass Frauen bei gleicher Arbeit und Leistung mehr verdienen als Männer und das ausgleicht, werden sie dafür von denselben Leuten kritisiert.

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Knosa 31.07.2019, 08:57
9. Vergleich hinkt

Zitat von MondVogel
Wenn man von gleicher Bezahlung im Rahmen der Teilnahme der Weltmeisterschaft redet, was bedeutet das? Gleiche Bezahlung in absoluten Zahlen? Das waere faktisch unmoeglich. Hat der Maennerfussball doch im letzten Worldcup bei 6 Milliarden Umsatz $400 Millionen an Spieler ausgeschuettet, was die Moeglichkeiten der Frauenveranstaltung bei $131 Millionen UMSATZ um ein velfaches ueberschreiten wuerde. Oder gleiche Bezahlung relativ zum Umsatz der jeweiligen Veranstaltung? Dann haben die Frauen mehr verdient, weil die ausgezahlten $30 Millionen relativ zu den $131 Umsatz hoeher sind als die $400 MM zu den 6MRD bei den Maennern. Waere vielleicht schoen gewesen wenn der Spiegel das auch einmal als Datenpunkt anbringt und/oder konstruktive Vorschlaege macht was Gleichbezahlung denn heissen soll.
Der Vergleich hinkt im konkreten Fall USA, da beim Männer Worldcup 2018 nichts an den Verband USA ausgeschüttet wurde. Die USA haben sich nicht qualifiziert.

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