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Ex-Bundestrainerin: Steffi Jones rechnet mit DFB-Spitze ab
Maja Hitij / Getty Images

"Meine Karriere war von Neid und Missgunst geprägt": Ex-Bundestrainerin Steffi Jones kritisiert im SPIEGEL die Seilschaften beim DFB - und zeigt Verständnis für homosexuelle Fußballer, die sich lieber nicht outen.

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fradu-koeln 07.06.2019, 18:13
1.

Frau Jones vergisst, dass sie recht lange Teil dieses Klüngels war. Als Bundestrainerin ist sie ausschließlich an ihrer Unerfahrenheit und ihrer Unart, das Team durch ständige Personal- und Taktikwechsel zu verunsichern, gescheitert. Wer ohne jede Erfahrung Bundestrainerin wird, sollte sich über Klüngel nicht beschweren. Dass sie jetzt darüber lamentiert, wie die Dinge gelaufen sind, zeigt lediglich, wie tief Stein den Klüngel beim DFB verstrickt war.

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viwaldi 07.06.2019, 18:21
2. Ach du Schreck

Frau Jones hätte besser geschwiegen. Selber ohne jede Trainer-Qualifikation als Funktionärin durch Klüngel ins Amt gekommen, hat sie sich durch Inkompetenz und Erfolglosigkeit ausgezeichnet. Jetzt vor der WM , wo Aufmerksamkeit garantiert ist, sich als Opfer zu stilisieren indem sie mit dem Finger auf andere zeigt, ist nur eins: unreflektiert und oberpeinlich.

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no__comment 07.06.2019, 18:27
3. Glashaus

Hat Frau Jones den Job als Bundestrainerin etwa aufgrund jahrelanger hervorragender Leistungsnachweise im Trainerbereich bekommen? Das wäre mir zumindest neu.

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seeyouin1982 07.06.2019, 18:27
4. Deutschland im 21. Jahrhundert

offener Rassismus und Sexismus. Mag man Gerüchten glauben, gibt es beim DFB ja nicht nur Sexisten sondern auch Rassisten. Armes Deutschland

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halverhahn 07.06.2019, 18:28
5. Überschrift leicht überzogen

Eine Abrechnung sieht für mich völlig anders aus. Sie hat den DFB kritisiert, dass das ne Alte-Herren-Riege ist, wo Klüngel oder Filz allgegenwärtig ist. Nichts Neues also und fast schon ne Tatsachenbehauptung... lol
Dass mit dem Neid und Missgunst wirft sie ja auch in erst Linie den Medien vor und beklagt dabei nur die mangelhafte Rückendeckung des DFBs. Auch wenig Neues.
Was die gute Dame aber nicht kapiert hat: Als Trainer/Trainerin zählt im Profigeschäft letztlich nur der Erfolg. Und den hatte sie als Bundestrainerin eben nicht. Und bei ausbleibendem Erfolg wird man früher oder später gewuppt. Das ist auch ne Tatsache! :-D

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mgaul 07.06.2019, 18:29
6. Es sind immer die anderen schuld

Also, man kann zum DFB ja stehen, wie man will. Am Hauptteil der Kritik, die an den Verband herangetragen wird, ist er schlicht selbst schuld. Aber was Steffi Jones hier macht, zeugt genau von der Kleingeistigkeit und der verengten Sichtweise, für die sie auch früher schon kritisiert wurde. Der böse, böse Männerverein DFB hat sie, trotz nicht vorhandener Erfahrung und trotz einer höchst fragwürdigen Medienstrategie bei der Heim-WM, als Trainerin der Nationalmannschaft installiert und hat sie auch lange gestützt. Dass sie gescheitert ist, lag vor allem daran, dass sie Anfängerfehler gemacht hat, die man sich auf internationalem Niveau nicht leisten kann. Hätte sie sich - wie andere Trainer/innen auch - erst mal als Vereinstrainerin ihre Sporen verdient, dann wäre das vermutlich nicht passiert - aber sie fand ja, das sei nicht nötig.

Ich weiß nicht, ob es im Verlauf des Interviews auch selbstkritischere Töne gab, die in der Zusammenfassung weggefallen sind. Aber im Ersteindruck fällt schon auf, dass bei Frau Jones irgendwie immer die anderen schulfd sind. Bei der Heim-WM, bei der sie für die Medienstrategie verantwortlich war, waren es plötzlich die bösen Medien, die durch ihre Berichterstattung so großen Druck auf die Spielerinnen erzeugt hätten. Beim Scheitern as Nationaltrainerin war es der böse DFB, der ihr nicht genug Unterstützung gegeben habe. Es ist schade ... Steffi Jones war eine hervorragende und verdienstvolle Spielerin, aber ihre Tätigkeiten und Aussagen seitdem sprechen m.E. wirklich nicht für sie.

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schehksbier 07.06.2019, 18:34
7. Ja, nee, is klar

Es bestehen sicher keine Zweifel, daß es in FIFA, UEFA und DFB stark müffelt, bisweilen auch zum Himmel stinkt, welche Nummern und Schachereien da ablaufen. Allerdings mutet seltsam an, wenn sich Frau Jones heute hinstellt und Missstände im DFB anprangert. Ich bin zwar kein Anhänger des Frauenfußballs, habe aber doch mitbekommen, daß Frau Jones, trotz ihrer Leistungen als Spielerin, eine recht unfähige Trainerin gewesen ist. Trotz der allgemeinen Erkenntnis dessen wurde sie nicht gleich entlassen, bekam eine weitere Chance, natürlich mit entsprechendem Gehalt, bis definitiv unübersehbar wurde, daß sie den Job nicht ausfüllen kann. Sich heute hinzustellen und nachzutreten, dabei hilfsweise den Rassismus zu benennen, ist einfach mieser Stil!

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Nonvaio01 07.06.2019, 18:51
8. keine Presidentin

wie denn auch wenn Frauen sich nicht engaieren. Soweit ich weiss darf jeder beitreten. Das problem ist aber wenn es nur 1% Frauen gibt ist es eher unwahrscheinlich das davon eine Presidentin wird.

Und Ja DFB ist kuegelei, wie in der Politik, beim Tennis, beim Schwimmen, beim Biathlon, beim Ski...ueberall ist es so......nennt sich auf neudeutsch...Networking....ohne fuersprecher kommt man nicht nach oben. Diese bekommt man durch das pflegen von freundschaften ueber jahre.

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der_dr_Nickel 07.06.2019, 18:56
9. Muss ja...

...zu meiner Schande gestehen das ich das Online-Abo wieder gekündigt habe und somit den Artikel nicht in Gänze lesen kann, aber die Headline und der Auszug langt um mal meinen Senf dazuzugeben.
Das Frau Jones, nach ihrem Grüß-Augusta-Job zur WM 2011 (mit dem unterirdischen Slogan: dritte Plätze sind was für Männer), überhaupt nur in die Nähe der Trainerbank gekommen ist hat sie doch wohl einzig und allein ihrer (Äppelwoi-)Nähe zur Otto-Fleck-Schneise zu verdanken. M. E. sollte sie sich an ihre Zeit beim DFB in Demut erinnern (mit einem kleinen Blick bzgl. des Geldeingangs von diesem) anstatt jetzt die Verfolgte-Unschuld-Vom-Lande zum besten zu geben.
Sollte ich Frau Jones mal im Fichte Kränzi sehen (Gott-bewahre) stell ich ihr nen sauergespritzten 2er aufn Tisch. Den kann se dann trinke mit ihrem m/w/d.

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