Forum: Sport
Ex-Innenminister: Genscher bestreitet Doping-Mitwisserschaft
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Er habe von Dopingprojekten in Westdeutschland keine Kenntnisse gehabt: Das erklärt der frühere Innenminister Hans-Dietrich Genscher. Zeitzeugenberichte in der Studie "Doping in Deutschland" hatten Fragen um seine Rolle aufgeworfen.

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Watschn 07.08.2013, 19:09
10. Genscher hat wohl mehr Dreck am Stecken als Vielen bewusst ist....

Natürlich will es nun keiner gewesen sein....und die Amnesieprobleme werden sich explosionsartig vermehren..

Immerhin war Genscher von 69 bis 74 als deutscher Innenminister für den Sport zuständig...

Man erinnere sich auch an seine unprofessionelle, aalglatte Rolle bei dem Münchner Geiseldrama palestinensischer Terroristen auf die israelische Sportler...

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Radtourist 07.08.2013, 19:14
11. Wissen von 1970

Ich bezweifele, dass um 1970 herum das Wissen um die Gefährlichkeit des Dopings auch nur annähernd so verbreitet war wie heute. Ich bezweifele deshalb, dass Genscher mit dem heutigen Wissen über Doping, Doping (implizit) gefordert hätte.
Ich verstehe nicht, warum Genscher nicht mit genau dieser Argumentation sein Handeln begründen kann und dieselbe Leier abzieht wie alle Politiker die wirklich etwas zu verbergen haben.

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peter0pf9 07.08.2013, 19:24
12. Heilige Einfalt

Muss man eigentlich als Politiker mit einem selektiv arbeitendem Gedächtnis geboren werden oder lernen die das auf Kosten der Steuerzahler? Da gibt es doch sicher was von Ratiofarm. Wie kann sich ein so verdienter Mann dermaßen der Lächerlichkeit preisgeben? Mir bleibt nur Mitleid.

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bakunicus 07.08.2013, 19:28
13. geht mir genau so

Zitat von blödföhn
ja Standard. Das offensichtliche Leugnen so lange es geht und offensiv mit dem Finger auf andere Zeigen. Ich hab die Nase so voll von diesem unwürdigen Theater.
ich kann das auch nicht mehr ertragen.

keiner will was gewußt haben, 130 seiten der studie werden mal schnell zensiert, und dazu gibt das zuständige innenministerium unter herrn friedrich keine auskunft.
vielleicht versteigt er sich auch noch dazu von einem supergrundrecht auf chancengleichheit im spitzensport in sachen doping zu reden.

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hubertrudnick1 07.08.2013, 19:37
14. Alte BRD

Zitat von commensense
Alle Entscheidungen die getroffen warden, haben auch einen Zeitfaktor. Was frueher eben gang und gebe war, um Medaillen zu erkaempfen ist inzwischen nicht mehr offiziell ueblich. Eine andee Frage ist, ob sich die Athleten auch daran halten.
Nein in der alten BRD gab es so ewas nicht, dopen taten nur die DDR Sportler und sie wurden von der Stasi dazu gezwungen.
Aber das westdeutsche Politiker und all die mit dem Sport zu tun haben auch keine sauberen Hände haben, dass möchte man herunterspielen und wird in den Medien auch nicht groß ausgebreitet, dass kann man auch hier bei spon und im Forum erleben, hätte man wieder was gegen die alten DDR Bürger vorzubringren, dann würden sie ihre Stammtischpolitiker erneut in die Runde schicken.
Aber Pech, die scheinbare saubere Fassades des Kapitalismus bröckelt und trotzdem schaut man lieber weg.
Oppotunistisches Verhalten von vielen scheint auch nicht mehr aufzufallen, denn es machen ja fast alle so.

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dingensbummens 07.08.2013, 19:54
15.

Zitat von Radtourist
Ich bezweifele, dass um 1970 herum das Wissen um die Gefährlichkeit des Dopings auch nur annähernd so verbreitet war wie heute.
Darum geht's nicht, Doping war auch damals schon verboten.
Außerdem war damals -erinnert sich noch jemand an den "Kalten Krieg"- der Sport auch immer eine wichtige Waffe im "Wettstreit der Systeme" und damit war es um so wichtiger, moralisch "saubere" Athleten neben den Hormonzombies aus dem Osten auf dem Treppchen zu haben. Jetzt zuzugeben, daß man kein Deut anders, geschweige denn besser war als der "böse" Osten, würde für manchen Politiker sein gesamtes politisches Leben in Frage stellen.

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Vielfahrer 07.08.2013, 19:56
16. Arrogante Kommentare

Was sind das teilweise für arrogante Kommentare, ich werde es nicht erleben, aber mich würde interessieren, an was sich manche Kommentatoren in ca. 40 Jahren erinnern werden. Wer wusste ca. 1970 über Doping mit Anabolika Bescheid? Das waren Athleten und einige Ärzte. Anabolika sind seit 1970 in der Leichtathletik verboten, seit 1974 durch das IOC. Musste ein Minister damals wissen, was Anabolika sind, ob sie verboten sind und wer sie anwendet??? Lasst die Kirche im Dorf!!! Die Mitwisser waren Ärzte und einige Funktionäre, die sich durch Medaillen profilieren wollten.

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gog-magog 07.08.2013, 19:57
17. Es gibt nur eine Wahrheit, nämlich die Wahrheit

Zitat von sysop
Er habe von Dopingprojekten in Westdeutschland keine Kenntnisse gehabt: Das erklärt der frühere Innenminister Hans-Dietrich Genscher. Zeitzeugenberichte in der Studie "Doping in Deutschland" hatten Fragen um seine Rolle aufgeworfen.
Klar ist vor allem eines: Entweder Genscher lügt, oder die Zeugen lügen. Das kann sich jetzt jeder selbst aussuchen. Wenn die Zeugen lügen, dann ist der ganze Bericht vermutlich hinfällig, denn was soll ein Doping-Bericht, bei dem die Zeugen lügen. Wenn Genscher lügt, dann ist er hinfällig. Es wird spannend.

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merman2 07.08.2013, 19:59
18. Er tat und weiß nur Gutes

Es darf kein Staatsdoping in Westdeutschland gewesen sein.
Wäre es Staatsdoping, dann wären die Sportler Opfer mit evtl. Ansprüchen gegenüber dem Staat. Siehe DDR.
So, wie es sein soll, sind die West-Sportler Einzeltäter ohne Ansprüche gegenüber dem Staat.
Schlau!

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blödföhn 07.08.2013, 20:24
19. Wow

Zitat von schnabelnase
Alle Zeitungsberichte, Enthüllungen und Studien entsprechen immer der absoluten Wahrheit und Politiker lügen ausnahmslos. Ist ein solcher Automatismus gerade in Mode? Wenn man alles der Politik in die Schuhe schiebt, kann man ja auch wunderbar vom Scheitern des eigenen Lebensentwurfs ablenken. So weit zum Zeigefinger.
Jetzt bin ich aber wirklich getroffen und behaupte sofort das Gegenteil.
Politiker kommen immer und überall ihrer Demokratischen Verpflichtung nach uns versorgen die Bevölkerung selbstlos und ungefiltert mit der puren Wahrheit.

Und Forist Schnabelnase weiß alles damit sind sie entweder Gott oder beim BND.

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