Forum: Sport
Experten-Kritik an Kontrollen: Anti-Doping-Tests bringen viel zu wenig

Der Anti-Doping-Einsatz*bleibt in der Kritik. Der Mainzer Sportwissenschaftler Perikles Simon bemängelt: Millionen werden für Dopingkontrollen ausgegeben, aber nur ein Bruchteil der Athleten wird erwischt. Die Zahl der gedopten Athleten sei jedoch weit höher.

jeh1985 10.11.2010, 15:06
1. Prof. Simon

der Uni Mainz ist endlich mal ein junger und entschlossener Wissenschaftler, der weiß um was es geht!
Sieht man sich den kleinen Sport-Fachbereich der Uni Mainz an, so erkennt man, dass hier die Qualität über der Quantität steht.
Super und bitte mehr Herr Prof. Simon. Ich teile eindeutig seine Meinung: mehr Geld in die Forschung, damit Proben effektiver und kostengünstiger ausgewertet werden!

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heinz4444 10.11.2010, 15:27
2. Verbände

Die Verbände und Funktionäre haben doch garkein Interesse daran,das Doper auffliegen.
Bestes Beispiel die Politik von Pat McQuaid bei der UCI.
Auch die Veranstalter sind nicht gerade happy,wenn z.B.bei der Tour de France ständig im nachinein die Siegerlisten geändert werden müssen.
Dazu spielt dann oft auch ein Nationalstolz wie in Spanien mit hinein.
Man erinnere sich an dei OP Fuentes,wo die Spanier ihre eigenen Sportler doch massiv geschützt haben.
Ein paar Rad Profis hat es erwischt,aber gerade aus dem Personenkreis des spanischen Fussballs und anderer Sportarten,die angeblich ebenfalls beim Gynäkologen in Behandlung waren,wurde kein Name mehr bekannt.

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sam clemens 10.11.2010, 15:46
3. Klientelwirtschaft

Na, von unabhängigem Experten kann wohl nicht die Rede sein, oder? Abgesehen davon, dass das massenhafte Doping einfach ein Märchen ist, will Simon eigentlich "nur" Geld für sein Institut, das ist alles.

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annette68 10.11.2010, 16:04
4. Deutschland sucht den Super-Experten!!!!

Professor Simon, selbsternannter Kämpfer für einen sauberen Sport, beglückt uns nun schon seit Monaten mit seinen Expertisen zum Antidopingkampf. Hier darf auch mal die Frage erlaubt sein, was der Herr Simon eigentlich auf welchem Gebiet auch immer großartiges geleistet hat, um lautstark nach zusätzlichen Geldmittel zu schreien???
Es scheint so, als hätte sich da jemand seinen eigenen Markt geschaffen. Es ist natürlich sehr bequem, ein Testverfahren für ein nach eigener Aussage rein hypothetisches (Gen)-Dopingszenario zu entwickeln. Sollte sich der Herr Professor nicht besser auf das besinnen, wofür die Steuerzahler einen Professor der Sportmedizin auch wirklich bezahlen? Nämlich die Ausbildung von Studenten, die Arbeit in der Prävention und die sporttherapeutische Forschung??
Ich würde mich sehr freuen, mal einen konstuktiven Beitrag von Herrn Simon zu diesen Themen in den Medien zu hören.

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diga zero 10.11.2010, 16:54
5. die kirche mal im dorf lassen

langsam wird die ganze dopingbekämpfung eh etwas lächerlich.

warum erwarten wir gerade vom sport eine "sauberkeit" , die es in anderen bereichen unserer gesellschaft schon lange nicht mehr gibt.
ist es so schwer, bzw schlimm den ein oder anderen dopingfall im sport zu akzeptieren auch wenn dieser vielleicht unentdeckt bleibt.

völlig grotesk wird es, wenn man heute lesen muss, dass ein 13 jähriger nachwuchsschwimmer aus deutschland wegen clenbuterol für 1 jahr gesperrt wird. höchstwahrscheinlich lag es nur am hustensaft. der verband nennt es selber dragisch.

ferner wurde auch noch eine 14 jährige gesperrt, die sich scheinbar einem test verweigerte. so weit so gut.
aber vor weinigen wochen konnte noch ein spanier weltmeister werden, der 3 miss-tests hatte.

das ist dann die neue saubere und gerechte zeit im sport.

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iron mace 10.11.2010, 17:04
6. Legalize it

Zitat von Perikles Simon
"auch im Anti-Doping-Kampf nutzen könnte" .... "Ein des Dopings überführter Sportler kostet zurzeit 300.000 US-Dollar. ........ empfiehlt der Wissenschaftler, die Steuergelder in den Nachwuchs- und Breitensport umzulenken
Toll, verteilen jetzt schon Wissenschafter der Uni Mainz Steuergelder?

Und warum muss man Doping überhaupt verfolgen? Lasst die sich doch reinpfeiffen was sie wollen,
das sind Erwachsene Menschen, das geht Aussenstehende doch nichts an.
Und wenn alle dopen ist es auch wieder fair, unfair wird es doch nur von Aktuellen System gemacht

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heinz4444 10.11.2010, 17:20
7. x

Zitat von iron mace
Und warum muss man Doping überhaupt verfolgen? Lasst die sich doch reinpfeiffen was sie wollen, das sind Erwachsene Menschen, das geht Aussenstehende doch nichts an. Und wenn alle dopen ist es auch wieder fair, unfair wird es doch nur von Aktuellen System gemacht
Ihnen wäre es also Wurst,würde Ihr minderjähriger Sohn z.B.in einen Radsport Verein eintreten und dort würde man ihm Epo oder sonstwas zur Leistungssteigerung einpfeifen?

Wissen Sie eigentlich,wieviele noch sehr junge Radsportler plötzlich gestorben sind?
Zitat:
Für andere Profi-Radsportler kam jede Hilfe zu spät. Allein in den vergangenen sieben Jahren starben mehr als zwanzig von ihnen – meist im Schlaf. Junge Männer, die einfach nicht mehr aufwachen? Die mysteriöse Serie von Todesfällen im Radsport lässt Medizinern wie Hans-Willi Breuer keine Ruhe.

Epo hat eine ganze Reihe von Effekten: Es vergrößert den Herzmuskel, macht das Blut zähflüssiger und verlangsamt den Puls. „Alle diese Faktoren können dazu führen, dass ein Sportler verstärkt anfällig für den Sekundenherztod wird“, sagt Hans-Willi Breuer. Da das Blut in Ruhephasen langsamer fließt, setzen sich Epo-Doper gerade im Schlaf einem großen Risiko aus.

http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B...~Scontent.html

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