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Fankongress in Berlin: Wie Gina Wild beim Papst

Der Fankongress 2012 ließ hunderte Fußballanhänger nach Berlin pilgern.* Doch die Bedeutung der Fanbasis scheint noch nicht bei jedem angekommen zu sein: Weder*DFB-Präsident*Theo Zwanziger noch die Polizei nahmen an den Diskussionen teil.

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ChristianW. 15.01.2012, 19:34
10.

Zitat von dreimalneun
die Polizeibeamten die bei diesen Veranstaltungen aufgeboten werden müssen, um Randale zu verhindern. Das darf der Steuerzahler übernehmen. Sie müssen zugeben, dass Alkohol ein Stimmungsverstärker ist, da aber naturgemäß die eine Hälfte der Fans mies drauf sind, ergeben sich zwangsläufig Ausschreitungen. So ist das nunmal, alles andere ist nicht realistisch . Das bischen Stimmung im Stadion durch die Fans, ist die Sache nicht wert.

Wer das ganze bezahlt ist wirklich mal eine neue Frage. Gut, die Vereine und alle, die mit der Veranstaltung zu tun haben, zahlen natürlich keine Steuern, ist ja alles bekannt.

Warum ist eigentlich die eine Hälfte der Fans mies drauf? Versteh ich nicht. Ich bin eigentlich immer gut drauf, auch wenn mein Verein verliert. Und komischerweise geht es 99,x% der anderen STADIONBESUCHER nicht anders. Klar ist der ein oder andere niedergeschlagen, aber deswegen gibt es keine "Ausschreitungen".

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ChristianW. 15.01.2012, 19:36
11.

Zitat von iron mace
Wie unwichtig diese Ultragruppen sind zeigt sich ja gerade darin das keiner der auch nur etwas in einem Club zu verantworten hat zu solchen Treffen kommt. Warum auch, der Ackermann steht ja auch nicht parat wenn ein paar Hanseln ihren Kredit bei der Deutschen Bank nicht bezahlen können.

Warum war denn dann Herr Kidn bei dem Fankongress anwesend? Achja, er hat ja bei Hannoi nichts zu verantworten, gell?

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barlog 15.01.2012, 19:49
12.

Zitat von ChristianW.
Also ist man ein "echter Fan", wenn nicht besoffen ist und nicht zündelt? Interessante Definition. Dann bin ich ja ein "echter Fan", obwohl mir das oft genug abgesprochen wird. Hurra! Mein Abend ist gerettet.
Naja, wenn sie sich aus zwei Verhaltensweisen, die sie in meinem Beitrag lesen, schon ihr Weltbild basteln können - froh zu sein, bedarf es wenig. . ..

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dreimalneun 15.01.2012, 19:51
13. Bei jedem

Zitat von ChristianW.
Warum ist eigentlich die eine Hälfte der Fans mies drauf? Versteh ich nicht. Ich bin eigentlich immer gut drauf, auch wenn mein Verein verliert. Und komischerweise geht es 99,x% der anderen STADIONBESUCHER nicht anders. Klar ist der ein oder andere niedergeschlagen, aber deswegen gibt es keine "Ausschreitungen".
Bundesligaspiel müssen Hundertschaften von Polizei aufgeboten werden, um die Hardcore-Fangruppen voneinander zutrennen. Würde sie das nicht tun gäbe jedesmal einige Verletzte. Es gibt deshalb keine Ausschreitungen, weil die Fans kein Gelegenheit dazu haben.

Ich rede nicht von normalen Fußballzuschauern, dazu gehöre ich auch. Ich gehe mit meinen Söhnen gern zum Fussball. Ich meine die besoffenen Spinner, die meinen sie wären sowas wie der Adel unter den Fans.

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Dick Enhals 15.01.2012, 20:01
14.

Zitat von barlog
Man sollte besser schreiben: Wenn in ein paar Wochen wieder ein paar besoffene Deppen ein Fußballspiel nutzen, um mit pubertären Zündeleien echte Fans in Mißkredit zu bringen.
Hey, ob du es glaubst oder nicht, ich habe schonmal einen Bengalo im Stadion gezündet, ohne vorher Alkohol konsumiert zu haben oder "echten Fans" ( ich bitte um Definition) Wahnsinn oder?

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peter_z. 15.01.2012, 20:07
15.

Zitat von dreimalneun
Ich meine die besoffenen Spinner, die meinen sie wären sowas wie der Adel unter den Fans.
Dann lege ich ihnen doch mal das ZDF-Sportstudio von gestern Abend ans Herz. Die dort zu Wort kommenden Ultrafans konnten sich meiner Meinung nach doch schon recht eloquent ausdrücken und machten nicht gerade den Eindruck, der besoffenen, zündelnden und sich für was besseres haltenden Spinner, der hier offensichtlich bei einigen vorherscht.

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n.holgerson 15.01.2012, 21:17
16.

Zitat von peter_z.
Dann lege ich ihnen doch mal das ZDF-Sportstudio von gestern Abend ans Herz. Die dort zu Wort kommenden Ultrafans konnten sich meiner Meinung nach doch schon recht eloquent ausdrücken und machten nicht gerade den Eindruck, der besoffenen, zündelnden und sich für was besseres haltenden Spinner, der hier offensichtlich bei einigen vorherscht.
Sie meinen doch nicht die Typen die sich sexistisch (Männersport) dargestellt haben und zwar "eloquent" aber sich doch eindeutig nicht zu Gewaltfreiheit bekannt haben?

Und ich würde nicht so naiv sein, zu glauben, dass diese Typen den typischen Vertreten zu solchen Sendungen schicken. Da schickt man ein paar Vorzeigetypen und Leute wie sie sind beeindruckt.... Gehen sie mal ins Stadion. Schauen sie mal nach, wo gibt es Randale, wo sind die Polizisten, wo die Sachbeschädigung, wo das Sicherheitspersonal, wo die Ausschreitungen... Wenn ich auf die Haupttribüne gehe, werde ich i.d.R. nicht kontrolliert, sehe so gut wie keine Ortungskräfte und ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals zu einer Sachbeschädigung bzw. Gewalttat gekommen ist. Ich könnte jederzeit einen kultivierten Freund, meine Frau bzw. Kinder mitnehmen...

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DerExperte 15.01.2012, 21:39
17.

Zitat von dreimalneun
die Polizeibeamten die bei diesen Veranstaltungen aufgeboten werden müssen, um Randale zu verhindern. Das darf der Steuerzahler übernehmen. Sie müssen zugeben, dass Alkohol ein Stimmungsverstärker ist, da aber naturgemäß die eine Hälfte der Fans mies drauf sind, ergeben sich zwangsläufig Ausschreitungen. So ist das nunmal, alles andere ist nicht realistisch . Das bischen Stimmung im Stadion durch die Fans, ist die Sache nicht wert.
Polizei muss so oder so vor Ort sein. Außerdem generiert die Bundesliga mehr als die Polizeieinsätze deckende Steuereinnahmen. Zudem könnte man mit derselben Argumentation ein Alkoholverbot auf dem Oktoberfest begründen, bei dem an einem Tag so viele Leute verletzt werden wie in einer gesamten Bundes- und Zweitliga-Saison zusammen! Es wird immer so getan, als habe der Fußball ein Gewaltproblem, das ist aber Jammerei auf hohem Niveau, weil man beim Fußball die "Gewalt" quasi direkt vor die Kamera bekommt.

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peter_z. 15.01.2012, 21:50
18.

Zitat von n.holgerson
Sie meinen doch nicht die Typen die sich sexistisch (Männersport) dargestellt haben und zwar "eloquent" aber sich doch eindeutig nicht zu Gewaltfreiheit bekannt haben? Und ich würde nicht so naiv sein, zu glauben, dass diese Typen den typischen Vertreten zu solchen Sendungen schicken. Da schickt man ein paar Vorzeigetypen und Leute wie sie sind beeindruckt.... Gehen sie mal ins Stadion. Schauen sie mal nach, wo gibt es Randale, wo sind die Polizisten, wo die Sachbeschädigung, wo das Sicherheitspersonal, wo die Ausschreitungen... Wenn ich auf die Haupttribüne gehe, werde ich i.d.R. nicht kontrolliert, sehe so gut wie keine Ortungskräfte und ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals zu einer Sachbeschädigung bzw. Gewalttat gekommen ist. Ich könnte jederzeit einen kultivierten Freund, meine Frau bzw. Kinder mitnehmen...
Ich bin seit inzwischen sechs Jahren im Besitz einer Dauerkarte für die Spiele von Hannover 96. Also weiss ich durchaus wie es im Stadion zugeht. Ich dufte also auch schon einmal mit anderen Ultrafans aus Hannover in Kontakt kommen und kann ihnen versichern, dass die sicherlich nicht alle so sind wie der Vetreter in der Sendung, aber dennoch Kritik gegenüber durchaus offen sind und nicht in die Kategorie lattenstramm und gewalttätig fallen.

Das Fussball ein Männersport ist, hat nichts mit Sexismus zu tun, sondern ist MOMENTAN einfach noch eine Tatsache (70% der Zuschauer sind Männer und auch im Profifussball ist es nunmal noch so, dass Männer auch hier stärker vertreten sind als Frauen.). Die sexistische Wertung dieser Fakten, welche Sie den beiden Ultrafans unterstellen, findet allerdings nicht statt.

Und ein Punkt in dem ich als Hannoveraner dem Ultra zustimmen muss ist, dass auch ich in dieser laufenden Saison nur ein einziges Mal Gewalt erlebt habe und zwar, als die Polizei unter Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz einen voll besetzten Fanblock in der Heimkurve gestürmt hat ( der Artikel dazu wird sich bestimmt auch irgendwo auf Spiegel-Online noch finden lassen).

Und am Ende muss ich sagen, dass in der Runde FAST jeder Fehler eingestanden hat (Helmut Spahn und Hendrik Große-Lehfert sagen, dass man das Ende der Pyro-Gespräche hätte anders regeln sollen, der Manager von Mainz gibt zu, dass er und sein Verein sich auch eine gewisse Doppelmoral vorwerfen lassen müssen und die Fanvertreter sagen am Ende auch, dass die Ultragruppen das Problem haben Leute aus den eigenen Reihen grundsätzlich zu schützen). Lediglich der Polizeigewerkschafter ist anscheinend über jegliche Kritik erhaben und ist anscheinend auch nicht der Meinung, dass es in einer Diskussion nötig ist auf die Positionen der anderen Gesprächsteilnehmer einzugehen.

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mixolydisch 15.01.2012, 21:54
19.

Zitat von Dick Enhals
Hey, ob du es glaubst oder nicht, ich habe schonmal einen Bengalo im Stadion gezündet, ohne vorher Alkohol konsumiert zu haben oder "echten Fans" ( ich bitte um Definition) Wahnsinn oder?
Und, ist dir dabei einer abgegangen? Man muss schon ein ziemlich schlichtes Gemüt sein, um eine 2000 Grad heiße Feuerquelle in einer Menschenmasse abzubrennen.

Zitat "Der Begriff Pyromanie (von griech. πῦρ (pyr) = Feuer, μανία (mania) = Raserei) bezeichnet die pathologische Brandstiftung und wurde im frühen 19. Jahrhundert geprägt, siehe dazu auch Monomanie. Betroffene Personen verspüren den Drang Feuer zu legen und beziehen aus der Tat Befriedigung.

Komorbidität

Die Pyromanie geht häufig mit anderen Störungen einher:

Störungen des Sozialverhaltens
Lernschwierigkeiten
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung
Impulskontrollstörungen
Intelligenzminderung
körperliche Defizite

[Bearbeiten] Folgen und Komplikationen

Pyromanie kann zu Brandstiftung und zur damit verbundenen Sachbeschädigung führen; auch Menschen können dadurch gefährdet werden. Der Pyromane macht sich in solchen Fällen strafbar.
[Bearbeiten] Behandlung

Die Behandlung erfolgt psychotherapeutisch." Zitat Wikipedia

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