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Federer-Gala in Wimbledon: Roger bis zur Rente
Adrian Dennis / AFP

100. Sieg in Wimbledon, 352. Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier: Roger Federer stellt auch mit 37 Jahren noch Bestmarken auf. Im Halbfinale trifft er nun auf Rafael Nadal - um eine alte Rechnung zu begleichen.

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kopi4 11.07.2019, 08:52
1. Simply the best

Es wäre wunderbar wenn er seinen neunten Wimbledonsieg holt.Nadal wird im Halbfinale schon eine hohe Hürde. Im möglichen Finale dürfte dann Djokovic der Gegner sein, der Serbe ist quasi die Nemesis Federers was Endspiele bei Grand Slams angeht.Schade auch das das Publikum im Tennis kein Faktor ist, dann hätte Federer, egal wo auf der Welt, immer ein Heimspiel. Bei seinen Spielen weiß man, auch wenn der Fernseher im Nebenraum steht, immer wer gerade den Punkt gemacht hat: höflicher Applaus heißt Punkt für den Gegner, frenetischer Jubel bedeutet immer Punkt Federer.

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kloppskalli 11.07.2019, 09:16
2. Finale Nadal / Djokovic

Roger sollte gegen Kei Nishikori normalerweise keinen Satz abgeben! Nix gegen Kei Nishikori, aber der Bursche ist nicht annaehernd die selbe Liga wie Nadal, d.h. gegen Nadal wird das fuer Federer so nix und wir sehen ein Finale Nadal / Djokovic.

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haraldinio 11.07.2019, 09:46
3. Roger Federer ist ein Vorbild

Er ist für mich einfach der beste Tennisspieler aller Zeiten .Wie er sich auf und neben und auf dem Platz präsentiert ist einfach vorbildlich einfach auch ein fairer Sportsmann der dafür aber auch hart und clever gearbeitet hat!! Ein großes Vorbild für die Jugend in allen Bereichen!
Hoffentlich bleibst Du uns noch lange auf dem Tennisplatz erhalten ,Danke!

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K. Larname 11.07.2019, 09:49
4.

Zwei lebende Legenden treffen erneut aufeinander.

Wie schade, dass - ähnlich wie in anderen populären Sportarten - der Kommerz regiert und der Sport nur im PayTV live gezeigt wird.
Auch dafür werde ich kein PayTV abonnieren.

Ich drücke Federer den linken Daumen und Nadal den rechten.

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schwampf 11.07.2019, 10:30
5. Unheimlich

So langsam wird die Dominanz der alten Herren dann doch etwas unheimlich... Warum waren Sampras, Becker, Lendl usw. mit 30 am Ende der Karriere, Borg und McEnroe gar mit 25? Und heute gibt es keinen aktiven Grand Slam Sieger unter 30 mehr... Ich würde gerne glauben, dass alles mit rechten Dingen zugeht, ich mag auch Roger Federer. Aber fragen muss man sich schon, warum jemand mit fast 38 Jahren noch die körperlichen Voraussetzungen hat, sein bestes Tennis auf den Platz zu bringen. Und es ist schwer, dabei nicht an die Pharmaindustrie zu denken....

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swiss35 11.07.2019, 10:51
6. Ja klar

Zitat von schwampf
So langsam wird die Dominanz der alten Herren dann doch etwas unheimlich... Warum waren Sampras, Becker, Lendl usw. mit 30 am Ende der Karriere, Borg und McEnroe gar mit 25? Und heute gibt es keinen aktiven Grand Slam Sieger unter 30 mehr... Ich würde gerne glauben, dass alles mit rechten Dingen zugeht, ich mag auch Roger Federer. Aber fragen muss man sich schon, warum jemand mit fast 38 Jahren noch die körperlichen Voraussetzungen hat, sein bestes Tennis auf den Platz zu bringen. Und es ist schwer, dabei nicht an die Pharmaindustrie zu denken....
Nur weil Sie nie in der Lage wären solche Leistungen zu erbringen, heisst dies nicht dass andere dies nur durch Mittelchen erreichen. Würden Sie Roger Federer kennen, würden Sie sich schämen sowas überhaupt nur zu denken.

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K. Larname 11.07.2019, 10:54
7.

Zitat von schwampf
So langsam wird die Dominanz der alten Herren dann doch etwas unheimlich... Warum waren Sampras, Becker, Lendl usw. mit 30 am Ende der Karriere, Borg und McEnroe gar mit 25? Und heute gibt es keinen aktiven Grand Slam Sieger unter 30 mehr... Ich würde gerne glauben, dass alles mit rechten Dingen zugeht, ich mag auch Roger Federer. Aber fragen muss man sich schon, warum jemand mit fast 38 Jahren noch die körperlichen Voraussetzungen hat, sein bestes Tennis auf den Platz zu bringen. Und es ist schwer, dabei nicht an die Pharmaindustrie zu denken....
Ich habe interessehalber kurz die Suchmaschine mit "tennis dopingtests" gefüttert, Ergebnis:

https://www.tennisnet.com/news/atp-wta-so-oft-werde-die-tennisstars-auf-doping-kontrolliert

Beispielzitat: "Superstar Roger Federer wurde laut der ITF im vergangenen Jahr 2017 14 Mal zu Dopingstets gebeten. Dabei fanden sieben Untersuchungen während Turnieren statt, die restlichen wurden außerhalb der Events vollzogen."

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kopi4 11.07.2019, 12:24
8.

Die einzigen Spieler die,in ihren Zwanzigern,den Schläger an den Nagel hängten waren Borg und Wilander.Nicht weil sie „fertig“ waren, sie hatten schlicht keine Lust mehr. Alle anderen Spieler die der Forist hier auflistete hörten auf weil es etwas gab was Federer,Nadal und Djokovic nicht haben: eine Wachablösung. McEnroe wurde von Wilander,Becker,Edberg verdrängt,die dann von Agassi und Sampras,die wiederum von Federer. Und heute? Zverev,Tsitsipas und Thiem, als next Generation gehyped: raus in der 1.Runde. Wenn das Erreichen des Viertelfinales für Federer,Nadal und Djokovic das höchste der Gefühle wäre hätten die drei sicher über Rücktritte nachgedacht. Solange sie der jüngeren Konkurrenz so turmhoch überlegen sind werden sie daran keinen Gedanken verschwenden.

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Celegorm 11.07.2019, 14:35
9.

Zitat von schwampf
So langsam wird die Dominanz der alten Herren dann doch etwas unheimlich... Warum waren Sampras, Becker, Lendl usw. mit 30 am Ende der Karriere, Borg und McEnroe gar mit 25? Und heute gibt es keinen aktiven Grand Slam Sieger unter 30 mehr... Ich würde gerne glauben, dass alles mit rechten Dingen zugeht, ich mag auch Roger Federer. Aber fragen muss man sich schon, warum jemand mit fast 38 Jahren noch die körperlichen Voraussetzungen hat, sein bestes Tennis auf den Platz zu bringen. Und es ist schwer, dabei nicht an die Pharmaindustrie zu denken....
1. Dass frühere Generationen oft relativ jung aufhörten hatte meist weniger körperliche als mentale Gründe. Tennis erfordert v.a. mentale Energie um dem ständigen Druck als Einzelspieler standzuhalten und sich weiterhin zu motivieren. Instabile Problemcharaktere wie McEnroe und Borg hielten das halt nicht lange aus, Mentalmonster wie Federer oder Djokovic halt eben schon. Zumal die gewisse Leichtigkeit ihrer Erfolge und das dadurch riesige Selbstvertrauen selbstverstärkend wirken.
2. In vielen anderen Sportarten ist es völlig normal, dass Atheleten Anfang bis Mitte 30 noch an der Weltspitze sind, vielfach sind auch ältere durchaus noch vorne dabei. Nur im Tennis wird immer so getan, als wäre ein 33-jähriger Nadal schon ein steinalter Methusalem, dabei ist der jünger als z.B. ein Ronaldo.
3. Wären die drei Spieler gedopt, müsste man dann nicht erst recht davon ausgehen, dass die jüngeren Spieler (genau so) gedopt sind? Wenn Doping systematisch betrieben wird, sind ja alle davon betroffen und damit alle wieder auf der gleichen Leistungsebene. Der Ausnahmestatus der drei "Alten" könnte das darum auch nicht erklären.

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