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Federers Niederlage in Wimbledon: Statistik gewonnen, Match verloren
Adrian Dennis / AFP

Roger Federer war Novak Djokovic in den meisten Statistiken überlegen - und verlor das Wimbledon-Finale trotzdem. Die Zahlen bestätigen Schwächen, die sich durch die Karriere des Schweizers ziehen.

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JürgenSteinke 15.07.2019, 12:13
1. Problem Rückhand

Feder hat seiner eigentlich starken Rückhand nicht vertraut. Er umlief sie oft und war auch selten erfolgreich dabei. Ich glaube, er hätte andernfalls gewonnen.

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Montag_frueh 15.07.2019, 12:45
2. Einseitig

...und hätte Federer einen seiner beiden Matchbälle verwandelt, würde die Diskussion komplett anders laufen...

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c00 15.07.2019, 13:14
3. Ich weiß, Korinthenkackerei, aber ...

... bei den genutzten Breakpoints sind es sind 16 Prozentpunkte mehr, nicht 16 Prozent mehr. Wichtiger Unterschied!

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Nachtheinigte 15.07.2019, 13:17
4. Federer

Ich bin kein Tennisfan, aber es wird der psychologische Aspekt sichtbar. Was der mögliche Gegner auch immer macht und sagt, niemals sollte man öffentlich kritisieren
oder angreifen. Und dabei das Publikum hinter sich bringen, solche Sachen gehen meistens schief, weil der Druck gewinnen zu müssen zu gross wird.
Fritz Müller

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AttaTroll 15.07.2019, 13:27
5.

Djokovic hat zu Recht das Turnier gewonnen. er ist nicht von ungefähr der aktuell beste Spieler der Welt. Dass ihn das wenig souveräne Publikum unfair ausgepfiffen und gar ausgebuht hat, fällt auf dieses zurück. Nicht auf den Champion.

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hansen555 15.07.2019, 13:38
6. Matchbälle

Warum musste er bei seinen beiden Matchbällen ein so unnötiges Risiko gehen und ans Netz gehen?
Auch bei seinen beiden Breakchancen beim 11:11 hätte er anders spielen können. Ich kann es immer noch nicht glauben, wie er dieses Match verlieren konnte. Wenn man es mit einem Fussballspiel vergleichen müsste, dann fällt mir spontan das CL Finale Bayern gegen Chelsea ein, das die Bayern auch niemals hätten verlieren dürfen.

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Markus.Wohlers 15.07.2019, 14:05
7. 4:2 für Djokovic im 5. Satz

Ich glaube, alle vergessen, dass Djokovic im 5. Satz einen Break geholt hat und 4:2 geführt hat. Er konnte sein Aufschlagsspiel nicht halten. Federer konnte seine Matchbälle nicht verwandeln. Beide Spieler waren genial. Djokovic mußte gegen 15.000 unfaire Fans ankämpfen. Er hat das Turnier verdient gewonnen und allen gezeigt wo der Frosch die Locken hat. Weiter so!

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ctulhu 15.07.2019, 14:06
8. Schwaches Nervenkostum

Seit Nole und Rafa die Bühne betreten haben, hat jeder von den beiden doppelt so viele GS Titel geholt wie Federer im gleichen Zeitraum (seit 2008).

Nole :16, Rafa: 15 - hingegen RF 8.

RF ist sicherlich der kompletteste Spieler aller Zeiten. Ob er auch der beste ist, darf angesichts dieser Werte und seiner Schwächephasen zu Unzeiten - nämlich in wichtigen Finals - durchaus bezweifelt werden.


Natürlich ist es schade, dass er mit fast 38 nicht gewonnen hat. Es wäre ihm zu gönnen gewesen. Trotzdem war die Niederlage in ihrer Art passend zu ihm... Warum auch immer...

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Rumo75 15.07.2019, 14:14
9.

@Hansen555: Ans Netz zu gehen ist im Prinzip genauso viel Risiko wie nicht ans Netz zu gehen. Entweder es ist in dem Moment die erfolgversprechendste Option oder es ist sie nicht. Federers Einschätzung war, dass ersteres zuträfe. Der Vergleich mit Fußball ist natürlich Unsinn weil im Tennis immer jemand scored. Da kann man nicht das Match gewinnen, indem man den Ballwechsel in die Länge zieht bis der Schiedsrichter abpfeift.

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