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Ferrari nach Monza-Erfolg : Die Befreiung
AFP/Andrej ISAKOVIC

Ferrari hat sich mit dem zweiten Saisonsieg in Folge erfolgreich aus der Sommerpause zurückgemeldet. Charles Leclerc konnte die Mercedes-Dominanz erneut brechen. Was heißt das für Sebastian Vettel?

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coyote38 09.09.2019, 12:18
1. Was bedeutet das für Vettel ...?

Das bedeutet für Vettel, dass er genau als _die_ bestenfalls mittelmäßige Imitation eines Rennfahrers demaskiert wird, die er schon immer war, wenn er nicht mit teils regelwidrigen Autos alle anderen in Grund und Boden fahren konnte. Vettel war noch nie in der Lage ein Auto entscheidend zu verbessern und besonderes fahrerisches Talent hatte er auch noch nie ... von seinem äußerst labilen Nervenkostüm mal ganz zu schweigen. In der Formel 1 gibt's buchstäblich Dutzende, die besser sind als Vettel.

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raddy 09.09.2019, 12:35
2. Leclerc hat den Sieg nicht verdient

Ich bin kein Vettel Fan. Ich kann nicht verstehen warum bei der F1 die Fahrer neben der Strecke fahren dürfen ohne Nachteile zu haben. Es müsste wie in Hockenheim, oder wie früher mit den Kiesbetten sein. Verlässt ein Fahrer die Strecker muss er Zeit verlieren. Leclerc fährt in der Schikane geradeaus und bleibt vor Hamilton. So was ist ein Unding. Es sollte sein wie in GP1, eine verlängerte Kurve nach dem verlassen der Strecke zu fahren.

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cindy2009 09.09.2019, 12:40
3. @coyote38

Ähm, wie oft wurde Vettel nochmal Weltmeister? Und das auch noch gegenüber einem Fahrer mit identischer Ausrüstung? Man, man, man ... Bleiben Sie bitte dabei, Ihre persönlichen Aversionen zu pflegen und nehmen niemals an einem Event teil, der Ihre Fähigkeiten live zur Schau stellt.

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Humanfaktor 09.09.2019, 13:36
4. Zweifel an Vettel liegen auf der Hand

Ich wünsche Sebastian Vettel, dass es sich selbst wieder besser unter Kontrolle bekommt. Dass er zurzeit viele Fehler macht, auch absurd unverständliche, wie sein katastrophaler Entschluss, sich derart gefährlich wieder auf die Strecke zu manövrieren - ist ja nicht zu übersehen. Sowas darf einem erfahrenen Piloten wie ihm einfach nicht passieren. Da hätte auch viel Schlimmeres passieren können, als nur eine schlechte Performance. Und das ausweichende Lamentieren hinterher, oder Schuldzuweisungen, bringen auch nichts. Diese enorme Fehlerquote macht es unmöglich, besser abzuschneiden. Im Auto unterscheiden sich eben die Einen von den Anderen. Wenn zwei das gleiche Material haben und einer den anderen in Grund und Boden fährt, gibt es doch keinen Raum für 'hätte', 'wenn' und 'aber' ... .
Da ist etwas nicht so, wie es sein sollte. Für die Meriten der Vergangenheit kann im Leistungssport bleibt der Bonus nur sehr begrenzt. Nichts ist für das Rennen heute so uninteressant wie die Erfolge von vor fünf Jahren. Letztlich zählen nur aktuellen Ergebnisse. Und die stimmen bei Sebastian Vettel seit geraumer Zeit nicht mehr, und sie entsprechen vor allem nicht den an Ihn gestellten Erwartungen. Und das ist es, was ganz besonders gewichtig zählt.

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mikeww 09.09.2019, 14:00
5.

Zitat von coyote38
Das bedeutet für Vettel, dass er genau als _die_ bestenfalls mittelmäßige Imitation eines Rennfahrers demaskiert wird, die er schon immer war, wenn er nicht mit teils regelwidrigen Autos alle anderen in Grund und Boden fahren konnte. Vettel war noch nie in der Lage ein Auto entscheidend zu verbessern und besonderes fahrerisches Talent hatte er auch noch nie ... von seinem äußerst labilen Nervenkostüm mal ganz zu schweigen. In der Formel 1 gibt's buchstäblich Dutzende, die besser sind als Vettel.
1. Top Autos bewegten sich schon immer im Grenzbereich der Regeln, nach dem Motto "Alles was nicht ausdrücklich verboten ist wird ausprobiert".
2. Wer vier Weltmeistertitel holt kann nicht so schlecht sein, auch wenn das Auto eine Rolle spielt. Und wenn ein Rennstall es nicht schaft das Fahrzeug entsprechend den Anforderungen des Fahrers zu entwickeln muss man diskutieren ob das nur am Fahrer liegt.
3. Beispiel Fernando Alonso: War 2 mal Weltmeister, hat es auf Ferrari aber auch nicht geschafft. Gilt aber als einer der besten Fahrer seiner Epoche.
4. Wenn man nicht das absolute Spitzenauto hat und unter Druck steht neigt man dazu das Auto zu überfahren und Fehler häufen sich. Oder man gibt sich mit 3. und 4. Plätzen zufrieden, den Eindruck habe ich bei Vettel nicht.
5. Zählen Sie bitte mal die "Dutzende" unter den 20 Fahrern in der Formel 1 auf. die besser sind als Vettel. Ich sehe da höchstens ein halbes Dutzend das in der Lage ist mehr oder weniger regelmäßig aufs Podest zu fahren, egal mit welchem Auto.
Also bitte fair bleiben.

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tobih 09.09.2019, 14:02
6. ach coyote38...

...wie so oft in den Kommentarleisten zu Formel 1 Berichten ein absoluter Durchblicker:
natürlich hatte Vettel ein gutes Auto bei seinen WM-Titeln (ob es wirklich so überlegen war, wie behauptet, ist fraglich, seine Teamkollegen sahen jetzt nicht ganz so überragend aus...), aber das lässt sich ausnahmslos über jeden mehrfachen WM sagen: auch Senna hatte bei seinen Titeln das überlegene Fahrzeug der Saison, von Schumacher oder Hamilton fang ich erst gar nicht an: sind das dann alles Fahrer, die nur durchschnittlich begabt sind? Sicher nicht: kein Vettel, Senna oder Hamilton kommt in ein überlegenes Auto, ohne vorher gezeigt zu haben, daß sie ein überragendes Talent haben: die Topteams haben da, im Gegensatz zu Ihnen, schon ein Auge für überdurchschnittlich gute Fahrer...
Vettel hat ein Problem: er kommt mit der aktuellen Fahrzeuggeneration und da insbesondere mit dem Ferrari nicht zurecht, das ist auch nicht außergewöhnlich und KEIN Merkmal, ob jemand gut oder schlecht ist: kein Mensch kann sagen, ob Senna, Schumacher oder Prost ,die ihre Ära dominiert haben, mit dem jetzigen Fahrzeugtyp klar kämen: Hamilton zB ist mit dem neuen Motorenreglement förmlich explodiert, davor waren seine Leistungen auch alles andere als beständig: die Formel 1 ist mittlerweile so perfektioniert, daß Kleinigkeiten den Ausschlag geben, das war in der Vergangenheit zu Senna und Lauda-Zeiten nicht ganz so prägnant.

Zu Leclerc: er hat dem Druck stand gehalten und daher wohl verdient gewonnen, aber: das Abdrängen und Zickzackfahren war nicht sauber und wurde in der Vergangenheit auch deutlicher bestraft (und wenn jetzt wieder die Sprücheklopfer kommen mit Aussagen wie "richtiges racing" kommen: richtiges racing ist das, wo Zweikämpfe Rad an Rad FAIR ausgetragen werden: zickzack fahren und von der Strecke drängen gehört da nicht zu: die Kommissare sollten hier vor lauter "let them race" nicht die Sicherheit außer acht lassen: irgendwann wird der Bogen überspannt und dann ist das Geheule wieder groß), auch sein Verhalten im Qualifying war unter aller Kanone und gehört eigentlich teamintern sanktioniert: ich schätze, hier muß künstlich eine neue Legende aufgebaut werden, koste es, was es wolle: auch so ein Merkmal der neuen, zu Tode optimierten Formel 1: Helden machen sich nicht selbst, Helden werden heute gemacht...

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mikeww 09.09.2019, 14:02
7.

1. Top Autos bewegten sich schon immer im Grenzbereich der Regeln, nach dem Motto "Alles was nicht ausdrücklich verboten ist wird ausprobiert".
2. Wer vier Weltmeistertitel holt kann nicht so schlecht sein, auch wenn das Auto eine Rolle spielt. Und wenn ein Rennstall es nicht schaft das Fahrzeug entsprechend den Anforderungen des Fahrers zu entwickeln muss man diskutieren ob das nur am Fahrer liegt.
3. Beispiel Fernando Alonso: War 2 mal Weltmeister, hat es auf Ferrari aber auch nicht geschafft. Gilt aber als einer der besten Fahrer seiner Epoche.
4. Wenn man nicht das absolute Spitzenauto hat und unter Druck steht neigt man dazu das Auto zu überfahren und Fehler häufen sich. Oder man gibt sich mit 3. und 4. Plätzen zufrieden, den Eindruck habe ich bei Vettel nicht.
5. Zählen Sie bitte mal die "Dutzende" unter den 20 Fahrern in der Formel 1 auf. die besser sind als Vettel. Ich sehe da höchstens ein halbes Dutzend das in der Lage ist mehr oder weniger regelmäßig aufs Podest zu fahren, egal mit welchem Auto.
Also bitte fair bleiben.

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mikeww 09.09.2019, 14:22
8.

Zitat von Humanfaktor
Ich wünsche Sebastian Vettel, dass es sich selbst wieder besser unter Kontrolle bekommt. Dass er zurzeit viele Fehler macht, auch absurd unverständliche, wie sein katastrophaler Entschluss, sich derart gefährlich wieder auf die Strecke zu manövrieren - ist ja nicht zu übersehen. Sowas darf einem erfahrenen Piloten wie ihm einfach nicht passieren. Da hätte auch viel Schlimmeres passieren können, als nur eine schlechte Performance. Und das ausweichende Lamentieren hinterher, oder Schuldzuweisungen, bringen auch nichts. Diese enorme Fehlerquote macht es unmöglich, besser abzuschneiden. Im Auto unterscheiden sich eben die Einen von den Anderen. Wenn zwei das gleiche Material haben und einer den anderen in Grund und Boden fährt, gibt es doch keinen Raum für 'hätte', 'wenn' und 'aber' ... . Da ist etwas nicht so, wie es sein sollte. Für die Meriten der Vergangenheit kann im Leistungssport bleibt der Bonus nur sehr begrenzt. Nichts ist für das Rennen heute so uninteressant wie die Erfolge von vor fünf Jahren. Letztlich zählen nur aktuellen Ergebnisse. Und die stimmen bei Sebastian Vettel seit geraumer Zeit nicht mehr, und sie entsprechen vor allem nicht den an Ihn gestellten Erwartungen. Und das ist es, was ganz besonders gewichtig zählt.
Ich weiss nicht ob sie je in einem Rennen gefahren sind. Das ist was völlig anderes als im Straßenverkehr, erfolgreiche Fahrer erkennen intuitiv eine Lücke und halten rein, da macht keiner einen zusätzlichen Schulterblick. Und ob man da aus einem F1 was sehen würde möchte ich bezweifeln. Es fahren ein paar Autos vorbei, direkt dahinter ist keiner - also los! Das ist keine Entscheidung sondern fast instinktiv. Meistens geht es gut aus.
Ein Fahrer der nicht das optimale Auto hat und unter Druck steht neigt dazu sein Auto zu überfahren. Und wenn man dann noch den Eindruck gewinnt dass nicht das ganze Team einen bedingungslos unterstützt...
Wenn ich mir das Qualifying anschaue habe ich nicht den Eindruck dass Leclerc alles in Grund und Boden fährt, für ihn hat in den letzten Rennen einfach alles gepasst und er hat das beste daraus gemacht.
Es sollten noch zwei zusätzliche Mercedes für Verstappen und Leclerc zur Verfügung stehen, dann würde es richtig lustig werden.

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c700 09.09.2019, 14:40
9. Vettel geört zu den Top Fahrern dieser Rennserie

Zitat von coyote38
Das bedeutet für Vettel, dass er genau als _die_ bestenfalls mittelmäßige Imitation eines Rennfahrers demaskiert wird, die er schon immer war, wenn er nicht mit teils regelwidrigen Autos alle anderen in Grund und Boden fahren konnte. Vettel war noch nie in der Lage ein Auto entscheidend zu verbessern und besonderes fahrerisches Talent hatte er auch noch nie ... von seinem äußerst labilen Nervenkostüm mal ganz zu schweigen. In der Formel 1 gibt's buchstäblich Dutzende, die besser sind als Vettel.
Ich teile nicht Ihre Meinung, Vettel gehört nach meinem Empfinden zu den besten Fahrern der Formel 1.
Aus Ihren Worten spricht für mich blanker Neid, dass man Sie als Fachmann damals nicht bei Ferrari engagiert hat.
Und wenn Sie jetzt noch behaupten wollen, dass Vettel nur mit regelwidrigen Autos gewinnen kann, dann liefern Sie bitte jetzt die Beweise schwarz auf weiß dazu!

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