Forum: Sport
Ferrari-Pilot Vettel: Auf dem Weg zur Nummer zwei
VALDRIN XHEMAJ/EPA-EFE/REX

Sebastian Vettel wird kein Weltmeister. Das steht nicht erst seit dem Debakel in Silverstone fest. Der Unfall mit Verstappen zeigt vielmehr: Teamkollege Charles Leclerc ist mittlerweile der bessere Ferrari-Pilot.

Seite 1 von 6
leftwing 15.07.2019, 07:32
1. wie immer

läufts mal schlecht, wird auf den fahrer eingetroschen, läufts gut, jubeln alle. stellt dem sepp ein ordentliches auto hin und er fährt wieder allen um die ohren. wenn zwischen 2. und 3. platz am ende 20 sekunden abstand sind, dann ist diese formel 1 völlig uninteressant, das endergebniss seit jahren vorbestimmt. wenn ein team diese formel 1 so dominitiert, kann man sie auch abschaffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joke61 15.07.2019, 07:54
2. Ja, stimmt!

Vettel fährt im Moment unter seinen Möglichkeiten. Wobei der Druck natürlich dementsprechend hoch ist. Von Vettel erwartet Ferrari Siege, mit einem nicht konkurenzfähigen Boliden. Also geht er auch öfter ins Risiko. Leclerc kann das ganze lockerer angehen. Wobei es hier bei den so gelobten Zweikämpfen mit Verstappen auch zu Berührungen kam, die glücklicherweise und nicht wegen des fahrerischen Könnens nicht zu einem Unfall bzw. Ausfall egführt haben. Also was soll der Schmarn? Das mit Hamlton zu vergleichen, zeigt die Kurzsichtigkeit der Medien. Hamelten führt mit einem haushoch überlegenem Auto! In Österreich konnte man sehen, dass auch Hamilton Feher macht, wenn das Fahrzeug mal nicht das schnellste ist. Da fuhr er ziemlich oft neben der Strecke und musste auch nichts verteidigen, da er ja punktemäßig weit vor allen anderen liegt. Ansonsten hätte er Vettel sicher nicht ohne Gegenwehr überholen lassen! Und gestern, wurde Ihm der Sieg aus publicity Gründen überlassen! Sonst hätte man Bottas nicht so früh reingeholt und nochmal auf gelbe Reifen gesetzt. Auch ohne Safetycar hatte Bottas von da an keine Chance mehr, weil er nochmal zu Reifenwechsel musste! Also bitte auch fair dieses Rennen beurteilen und Hamilton nicht zum Formel 1 Gott ausrufen! Eher sollte man Ferrari direkt angreifen, weil Sie nicht in der Lage sind ein Auto zur Verfügung zu stellen, was auch nur ansatzweise konkurenzfähig ist und jetzt auch noch von RedBull überholt wird. Die nächsten die vorbeiziehen, sind sicherlich Maclaren!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pless1 15.07.2019, 08:00
3.

Man muss Vettel trotz seiner Titel richtig einschätzen. Ein absoluter Spitzenfahrer war er nie - er war nur zur richtigen Zeit im herausragenden Auto, als er bei Red Bull fuhr. Mit dem besten Material voraus zu sein ist relativ einfach, nun, unter hohem Druck, reicht sein unbestrittenes Talent nicht aus, er macht viele Fehler und sucht seine Rolle noch. Vielleicht hat ihm die Klatsche von Silverstone gefehlt, um nun eine Reaktion zu zeigen anstatt mit den Umständen zu hadern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommit 15.07.2019, 08:07
4. Seb hat immer mal wieder

so einen impulsiven Moment... und versaut sich regelm. das Ergebnis..
Dennoch ist die Formel 1 für dieses Jahr mal wieder gelaufen...
da können die Moderatoren noch so viel vom Himmel schwafeln.
Ich meine es geht um ihre Gehälter.. wer wil das verübeln..
Leclercs Überholvorgang war viel überlegter und geschickter...
Manchmal muss man eben auch Geduld haben damit sich Gelegenheiten ergeben.
Auf WIedersehen in der Saison 2020

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bhang 15.07.2019, 08:10
5. [Zitat]Mit 32 Jahren gehört man in der Formel 1 sicher nicht zum alten

Eisen. Das beweist der 34-jährige Lewis Hamilton, der exzellente Chancen hat, im Dezember zum sechsten Mal Weltmeister zu werden. Michael Schumacher war bei seinem letzten Titel 35 Jahre alt, der älteste Champion war 1957 Juan Manuel Fangio (46).[/Zitat] Das bewiesen in der einigermaßen jüngeren Vergangenheit 1996, 1993, 1992 auch Dhill, Prost und Mansell mit jeweils 36, 38, 39 Jahren (und Dhill war auch kein besserer Fahrer als Vettel). Der Unterschied im Alter ist, zu welcher Kategorie von Fahrer man gehört: ob man mit Ende 30 gegen den Teamkollegen abschmiert oder nicht. Mansell, Prost im Alter von 38 oder 39 stellten die Teamkollegen in den Schatten. Coulthard und Dhill mit 38 oder 39 nicht. Alonso z.B. würde zur ersteren Gruppe gehören und sagen wir mal mit demnächst 39 Jahren gegen Leclerc als Teamkollegen mindestens mithalten, wenn nicht sogar locker in den Schatten stellen. Räikkönen gehört eher zur letzteren Gruppe und würde gegen Leclerc geradezu untergehen (Giovinazzi ist zu schlecht als Teamkollege).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
carinesophie 15.07.2019, 08:10
6. Ohne gscheites Auto

ist es schwer Weltmeister zu werden. Selbst Schumi hat viel Arbeit bei Mercedes reinstecken müssen, um das Team gut zu machen. Leider hat er den Erfolg seiner Arbeit wohl nicht mehr mitbekommen: Mercedes ist heute Spitze, mit mehreren WM-Titeln, die er vorbereitet hat. Ferrari ist vielleicht zu italienisch, um sich von einem Deutschen wie Vettel aufbauen zu lassen, v.a. nachdem Schumi ja Mercedes konkurrenzlos gemacht hat. Das braucht Jahre, den Vorsprung der Schumi-Arbeit aufzuholen - auch wenn Vettel ähnlich gut ist, aber Vettel hat eben kein Deutsches Team. Bei Mercedes wäre Vettel wohl schon ein paarmal Weltmeister geworden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bhang 15.07.2019, 08:31
7. [Zitat]Das braucht Jahre, den Vorsprung der Schumi-Arbeit aufzuholen -

auch wenn Vettel ähnlich gut ist, aber Vettel hat eben kein Deutsches Team. Bei Mercedes wäre Vettel wohl schon ein paarmal Weltmeister geworden.[/Zitat] Man braucht Brawn oder Newey, so einfach ist das (siehe bzgl. Brawn auch die Erfolge für Button bei BrawnGP oder für Hamilton/Rosberg bei AMG oder bzgl. Newey die Erfolge mit Williams 1992-1997 oder McLaren Ende der 90er oder RedBull 2010-2013). Das hat mit den Fahrern nichts zu tun. Trotzdem ein Unterschied: Vettel stand vielleicht nicht so sehr hinter Arrivabene als die Kritik 2018 groß wurde. Schumacher jedoch hat sich volle Möhre hinter Todt gestellt, als es 1996 Kritik hagelte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sans_words 15.07.2019, 08:32
8. Fehler über Fehler

Sebastian Vettel macht seit Jahren Fehler über Fehler. Zwar ist sein Auto nicht ganz so gut wie das von Mercedes. Dennoch hätte Vettel viel mehr rausholen können. Er hätte mindestens ein Mal Weltmeister für Ferrari werden können.

Es ist Zeit für Vettel abzutreten. Spätestens dann - wie jetzt - wenn selbst der Teamkollege besser als er ist. Er sollte aufhören, bevor es noch peinlicher wird. Weltmeister wird er sowieso nie mehr werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
toll_er 15.07.2019, 08:38
9. Eindreschen

Ach ja, eindreschen. Und natürlich ist es das Auto, dass nichts bringt. Ja, der Ferrari ist nicht konkurrenzfähig in Hinblick auf Mercedes, aber Leclerc kann mit dem Ferrari umgehen und zeigt bessere Leistungen als Vettel. Und, ja, liegt auch am Auto oder was ?, die Fehlerhäufigkeit von Vettel zeigt, dass er diesem Druck nicht standhält. Am Limit ist Leclerc einfach besser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6