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Fifa-Präsident: Blatter kritisiert Demonstranten in Brasilien
AFP

"Wir haben ihnen die WM nicht aufgezwungen": Fifa-Präsident Joseph Blatter zeigt zwar Verständnis für die Proteste in Brasilien, weist aber jegliche Schuld daran vom Fußballweltverband. Sechs Austragungsstädte des Confed Cups haben derweil um die Hilfe der Nationalgarde gebeten.

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eaglereno 19.06.2013, 09:14
1. Herr Blatter

versteht sicherlich viel von Korruption, aber aus politischenEntwicklungen anderer Länder möge er sich doch bitteraushalten.

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Mertrager 19.06.2013, 09:16
2. Wundert das ?

So kann man sich nur äußern, wenn man bei diesen Dingen nicht mehr merkt, worum es geht. Aber das ist ja nichts Neues, dasz die Dachverbände des Sports besonderen Gesetzen folgen. Und was Herrn Blatter betrifft reicht ein kurzer Blick ins Internet, um den Verdacht zu bekommen, dasz da was faul ist.

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gog-magog 19.06.2013, 09:23
3.

Zitat von sysop
"Wir haben ihnen die WM nicht aufgezwungen": Fifa-Präsident Joseph Blatter zeigt zwar Verständnis für die Proteste in Brasilien, weist aber jegliche Schuld daran vom Fußballweltverband. Sechs Austragungsstädte des Confed Cups haben derweil um die Hilfe der Nationalgarde gebeten.
Die demokratischen Rechte der Brasilianer gehen Herrn Blatter einen feuchten Kehrricht an.

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LapOfGods 19.06.2013, 09:25
4. Geschäftsschädigend

Wie kann man nur demonstrieren, wo es doch da so viel Geld zu verdienen gibt? Die Hungerleider stören die schöne Party der FIFA. Kein Wunder, dass das einen Blatter verärgert.

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Obi-Wan-Kenobi 19.06.2013, 09:30
5.

Zitat von sysop
"Wir haben ihnen die WM nicht aufgezwungen": Fifa-Präsident Joseph Blatter zeigt zwar Verständnis für die Proteste in Brasilien, weist aber jegliche Schuld daran vom Fußballweltverband. Sechs Austragungsstädte des Confed Cups haben derweil um die Hilfe der Nationalgarde gebeten.
Schon klar, dass das dem Blatter Sepp nicht gefällt. Er hat wohl Angst, dass die Sponsorengelder nicht so üppig fliessen, wenn die Firmen Angst haben, dass Demonstranten vor den Verkaufsständen herumlungern.

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simplythebeast 19.06.2013, 09:33
6. Sepp Blatter

Wenn ich den Typen schon sehe...
Warum kann mandie WM nicht einfach typisch brasilianisch austragen? Die haben doch auch vorher schon Stadien gehabt, die für die Brasilianer und ihre Liga ausreichen? Neu streichen, ein paar Buden aufstellen und ab geht's! Das Wichtige, auf'm Platz und die Stimmung ist doch nicht davon abhängig, ob Coca-Cola oder welcher Sponsor auch immer hinterher zufrieden ist!

Alles neu, alles teuer und verdienen tun nur solche Typen wie der Blatter.
Die Proteste jetzt kommen genau zur richtigen Zeit! Wenn kein Confed-Cup wäre, würde es kaum wen interessieren. Das hätte die MaFIFA wohl gerne. Armselige Bande. Korrupt bis zum Gehtnichtmehr und die Belange einfacher Menschen ignorierend sollten die entmachtet werden. Das würde dem Weltfußball sicher gut tun. Und der Bedarf an einfacheren Strukturen ist da, man schaue sich nur an wie sich die ganze Fußballwelt über die Amateure aus Tahiti und ihr Tor gegen Nigeria gefreut hat.

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grashalm 19.06.2013, 09:37
7. Blatter findet den Protest sinnvoll

Zitat von eaglereno
versteht sicherlich viel von Korruption, aber aus politischenEntwicklungen anderer Länder möge er sich doch bitteraushalten.
Herr Blatter ist in diesem Falle nicht die richtige Anlaufstelle,
lebt er doch selbst in einem Land, (in der Schweiz)
welches das Sozial - Bildungs - und Gesundheitswesen hoch hält,
was ein Muss für jede Gesellschaft darstellt.

Man ist verpflichtet diesen Halbdiktaturländern, wie Brasilien oder
der Türkei, all denen, reinen Wein einzuschenken, gerade
der Fussball besitzt als Volkssport ein geschärftes Bewusstsein,
bezüglich vieler unsäglicher Ungerechtigkeiten, gegenüber
den meist zögerlichen Demokratie Politmiemen.

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cs01 19.06.2013, 09:39
8.

Er hat aber Recht. Niemand hat Brasilien gezwungen, sich zu bewerben. Damals hätte man gegen die WM protestieren müssen. Nun besteht die FIFA natürlich auf ordnungsgemäßer Durchführung, ist doch klar.

Als Brasilien sich um die WM und auch Olympia beworben hat, hat kaum jemand demonstriert. Da waren alle wie besoffen vom nationalen Taumel ob der Bedeutung des Landes. Jetzt wo ihnen klar wird, dass man das auch bezahlen muss, will es auf einmal niemand gewesen sein.

Und die politischen und wirtschaftlichen Probleme Brasiliens basieren weder auf der WM noch auf Olympia.

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MaxHeadram 19.06.2013, 09:39
9. Wenn das Volk kein Brot hat ...

... soll es halt Kuchen essen!

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