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Finanzmisere: VfL Bochum zieht Schließung der Frauenfußball-Abteilung zurück
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Um Geld zu sparen, wollte der VfL Bochum seine Abteilung Frauenfußball schließen. Doch der Klub hat die öffentliche Reaktion darauf komplett unterschätzt. Nun folgte der Rückzieher - die wirtschaftlichen Zahlen sind nach wie vor schlecht.

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moev 21.10.2014, 09:31
1.

Zitat von
die öffentliche Resonanz
Ja, ja diese Resonanzler. Mal dagegen protestieren um sich selbst so aufgeschlossen zu fühlen, aber hingehen? Nee, hingehen und zugucken ist dann doch zu viel verlangt.

Aber Hauptsache das findet irgendwo, irgendwie statt.

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Luxinsilvae 21.10.2014, 09:49
2. Öffentliche Resonanz?

Bei der Ersten Damen schauen vielleicht 50 Zuschauer vorbei. Wenn es hochkommt. Aber klar - hier wird völlig kontrafaktisch was von öffentlicher Resonanz hingebogen.

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kastenmeier 21.10.2014, 09:54
3.

Zitat von moev
(...) aber hingehen? Nee, hingehen und zugucken ist dann doch zu viel verlangt.
Zum Frauenfußball in Bochum? Allerdings!

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spon-facebook-10000839481 21.10.2014, 10:03
4.

Wäre mir neu, dass sich ein sportlich-gesellschaftlicher Auftrag im Sinne der Gleichberechtigung an der Menge der Fans ermisst. Mit dem Argument kann man auch gleich den Jugendfußball absetzen. Frauenfußball ist wichtig und wird hoffentlich immer wichtiger werden...

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smsmoewe 21.10.2014, 10:04
5. Ich kenne

keine andere Randsportart, die in der Öffentlichkeit so gehyped wird, trotzdem ist das Interesse derart gering, dass es unverständlich ist, dass Vereine von der Öffentlichkeit kritisiert werden, wenn die Abteilungen geschlossen werden weil kein -nicht genug- Interesse vorhanden ist..... Ähnliche Kritik/Diskussion kam seinerzeit auch beim HSV auf.... Nur zu den Spielen wollte praktisch niemand..... Vielleicht sollte man sich auch mal die Zuschauetzahlen der Frauen Buli, der CL etc anschauen.... Jede A Jugend Mannschaft hat mehr Zuspruch....

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twinketoe 21.10.2014, 10:44
6.

Frauenfussball ist keine Randsportart, es gibt genug Frauen und Mädchen die diesen Sport betreiben. Sportliche Aktivitäten messen sich nicht an Zuschauerzahlen. Wobei der Frauenfussball durchaus an Aufmerksamkeit gewinnt. Wie viele Zuschauer kommen denn zu Rhönrad oder unterklassigen Handballspielen? Der HSV hat seine Frauenbundesligamannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet nicht etwa weil deren Verluste so hoch waren sondern um mehr Geld für die Bundesligaherren zu haben. Das finde ich ziemlich erbärmlich! Wenn ich mir das so angucke, hätten sie lieber ihre 1. Herren abgemeldet!

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cs01 21.10.2014, 10:55
7.

Zitat von spon-facebook-10000839481
Wäre mir neu, dass sich ein sportlich-gesellschaftlicher Auftrag im Sinne der Gleichberechtigung an der Menge der Fans ermisst. Mit dem Argument kann man auch gleich den Jugendfußball absetzen. Frauenfußball ist wichtig und wird hoffentlich immer wichtiger werden...
Für wen ist der wichtig? Für die, die ihn spielen vieleicht. Dazu ist aber keine Profiförderung nötig.

Profisport misst sich an Zuschauern.

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eltviller 21.10.2014, 11:02
8. Frauenfussball...

...ist ähnlich wie Rhönradfahren leider nicht profitabel. Das hat auch mit Gleichberechtigung nichts zu tun - es ist einfach für die Masse nicht attraktiv. Also was soll der Quatsch mit der öffentlichen Resonanz, macht den Laden zu.

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jjpreston 21.10.2014, 11:18
9.

Zitat von cs01
Profisport misst sich an Zuschauern.
Dann definiere doch mal "Profisport".

Ist es "Profisport", wenn die, die diesen Sport betreiben, zur Schule gehen, studieren oder hauptberuflich arbeiten?

Ist es "Profisport", wenn bei 5x Training pro Woche - abends, nach Schule, Uni und Arbeit - plus Spiel am Wochenende mit mitunter 450 Kilometer Anfahrt zu Auswärtsspielen (was bedeutet, dass es um 7 Uhr sonntagsmorgens losgeht und man um 22 Uhr zuhause ankommt) mit 300 Euro Aufwandsentschädigung monatlich vergolten wird - was ungefähr 60% der Aufwandsentschädigung eines Hamburger Kreisligakickers entspricht?

"Profisport" misst sich vor allem an Strukturen. Und die einzigen Profis im Frauenfußball spielen in Frankfurt, Wolfsburg, Potsdam und München.

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