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Flörsch-Kritik an W Series: "Frauen werden als nicht so leistungsfähig bewertet"
CARMO CORREIA/EPA-EFE/REX

In der W Series fahren Frauen unter sich ihren Motorsport-Titel aus. Für Pilotin Sophia Flörsch ist das ein klarer Rückschritt. Sie sieht darin eine Herabsetzung der Frauen.

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katj.steinb 14.08.2019, 16:58
10. Warum nicht ?

Warum sollte das Mädel nicht bei den Männern mitfahren?....Frauen und Männer fahren im Alltag auch nicht auf getrennten Straßen.
Die Formel1-Clowns haben in ihrem Zirkus eh keinen Körperkontakt , ob in den Autos Männer oder Frauen sitzen, oder die Dinger Ferngesteuert werden sieht kein Mensch und dürfte niemanden sonderlich interessieren.....
So ein fesches Mädel zieht wohl mehr aufmerksamkeit der Fotografen auf sich, selbst wenn es auf den letzten Platz gelandet ist und das wollen Männer vermeiden....alle wissen, das Mädel kann grotten-schlecht sein, wenn es aber clever ist und das aussehen stimmt, kann es jedem Mann das Wasser abgraben....

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spdf 14.08.2019, 17:04
11. re

Zitat von thrust26
Das mag für viele andere Sportarten gelten, aber definitiv nicht für den Motorsport. Hier sind die physischen Unterschiede nicht maßgebend. Vergleichbar z.B. mit Springreiten oder Dressur, wo es jede Menge erfolgreiche Reiterinnen gibt. Oder wollen sie behaupten, Frauen seien mental nicht in der Lage? Dann wäre der Verweis auf PC nur das übliche Forumgepöbel eines Ewiggestrigen.
Das ist nicht richtig. So weit ich weiß, müssen sie bei vielen Rennfahrzeugen extrem viel Kraft einsetzen um die steuern zu können. Insofern spielen die physischen Unterschiede sehr wohl eine Rolle.

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briancornway 14.08.2019, 17:29
12. Knöpfchen drücken

Zitat von Zirben
Man muss sich mittlerweile schon wundern was von bestimmten Frauen als gendergerecht gefordert wird. Es ist nicht die Schuld der Männer das diese den Frauen (meist) physisch überlegen sind. Das liegt eigentlich in der Natur der Dinge.
Haben Sie mitbekommen, dass es sich hier um Motorsport handelt ? Dabei geht es um Konzentration, Geduld und Geschick, nicht um den Weltrekord im Gewichtheben.

Andererseits gibt es immer noch Länder und Männer, die Frauen am liebsten gar nicht an's Steuer eines Autos lassen, weil es "gegen die Natur" sei oder so. Vielleicht haben Sie das so gemeint.

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gumbofroehn 14.08.2019, 17:44
13.

Zitat von DieButter
In Sportarten, wo es auf reine Körperkraft ankommt, ist es vermutlich schon sinnvoll die Geschlechter zu trennen. Allerdings bei Sportarten, die motorisiert sind, wo es eher auf Reaktionsvermögen ankommt, sehe ich keinen Sinn darin, nach Geschlechtern trennen zu wollen?
Da vertut man sich aus der TV-Perspektive sehr leicht. Sowohl in schnellen Kurven als auch beim Bremsen wirken in aktuellen Formel-1-Fahrzeugen Beschleunigungen in der Größenordnung von 5 g (zum Vergleich: das ist in etwa das vier- bis fünffache dessen, was serienmäßige Straßensportwagen erreichen können). Entsprechend spielt hier die körperliche Fitness der Fahrer schon eine erhebliche Rolle (nicht umsonst ist die heutige Formel-1-Fahrergeneration sehr austrainiert). Die richtige Lösung wäre (wie in anderen Publikumssportarten schon länger praktiziert) die jeweiligen Serien (bis hoch zur Formel 1) in Damen- und Herrenkonkurrenzen zu differenzieren. Nur wird das nicht passieren, weil der Motorsport in Summe ein erhebliches Zuschussgeschäft ist. Schon heute landet in der Formel 1 nicht unbedingt derjenige mit dem größten Talent, sondern derjenige, der die beträchtlichen Ausbildungsinvestitionen in den Nachwuchsserien stemmen kann. Dazu kommt, dass in der zweiten Hälfte des Formel-1-Feldes eher der Typ "Bezahlfahrer" dominiert (also jemand, der Sponsorengelder für das Team mitbringt). In dieser Gemengelage ist es kein faires Umfeld für Nachwuchsfahrer beidelei Geschlechts (und für Frauen noch weniger). Im Grunde ist das ein vollkommen kaputtes System.

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roenga 14.08.2019, 17:52
14.

Zitat von thrust26
Das mag für viele andere Sportarten gelten, aber definitiv nicht für den Motorsport. Hier sind die physischen Unterschiede nicht maßgebend. Vergleichbar z.B. mit Springreiten oder Dressur, wo es jede Menge erfolgreiche Reiterinnen gibt. Oder wollen sie behaupten, Frauen seien mental nicht in der Lage? Dann wäre der Verweis auf PC nur das übliche Forumgepöbel eines Ewiggestrigen.
Stimmt nicht. https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-235776-saison-2017-fitness-wichtig-wie-selten-zuvor/
Die Fitness ist eine von 3 Komponenten. Dazu kommen die fahrerischen Fähigkeiten und ein hohes Maß an technischem Verständnis. F1 Fahrer müssen heutzutage auf Augenhöhe mit ihren Ingenieuren diskutieren können. Das bei diesem Anforderungsprofil sehr viel mehr Männer als Frauen für ein Cockpit in den höchsten Motorsportserien infrage kommen versteht sich deshalb fast von selbst. Vergleichen Sie z.B einfach die Geschlechterverteilung in den Mechatronikerberufen oder Ingenieurswissenschaften.

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briancornway 14.08.2019, 18:06
15. Ausflüchte

Zitat von gumbofroehn
Sowohl in schnellen Kurven als auch beim Bremsen wirken in aktuellen Formel-1-Fahrzeugen Beschleunigungen in der Größenordnung von 5 g
Ja, man benötigt vor allem eine gute Nackenmuskulatur. Aber hat irgenwer jemals davon gehört, dass ein Fahrer schlechter sei als ein anderer, weil er nicht austrainiert ist oder ihm die Kraft fehlt ?

Nein, sowas wird nur ausgebuddelt, wenn es darum geht, Frauen ungleich zu behandeln. Man stelle sich nur vor, eine Frau gewinnt ein Formel-1-Rennen ... die Apokalypse droht.

Es gibt ja auch weibliche Astronauten, trotz ihrer "von Natur aus geringeren Leistungsfähigkeit". Vielleicht sollten die sich ihre eigene NASA bauen, um den Männern keine Startplätze wegzunehmen ... ?

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roenga 14.08.2019, 18:24
16.

Zitat von briancornway
Ja, man benötigt vor allem eine gute Nackenmuskulatur. Aber hat irgenwer jemals davon gehört, dass ein Fahrer schlechter sei als ein anderer, weil er nicht austrainiert ist oder ihm die Kraft fehlt ? Nein, sowas wird nur ausgebuddelt, wenn es darum geht, Frauen ungleich zu behandeln. Man stelle sich nur vor, eine Frau gewinnt ein Formel-1-Rennen ... die Apokalypse droht. Es gibt ja auch weibliche Astronauten, trotz ihrer "von Natur aus geringeren Leistungsfähigkeit". Vielleicht sollten die sich ihre eigene NASA bauen, um den Männern keine Startplätze wegzunehmen ... ?
Der Grund ist ziemlich einfach - in der F1 ist eine sehr gute Fitness Grundvoraussetzung um überhaupt für ein Cockpit in Frage zu kommen, übrigens auch schon in der F2. Schauen sie sich die Fahrer einfach an; da gibt es keinen mit leichtem Bauchansatz und Doppelkinn, zumal buchstäblich jedes Kilo zusätzliches Gewicht das Fahrzeug langsamer macht. Klar finden sie gut trainierte Frauen, die müssen allerdings ebenfalls talentierte Fahrerinnen sein und über ein ausgeprägtes technisches Verständnis verfügen. bei diesem Anforderungsprofil kommen auf 100 Männer wahrscheinlich nur ein bis zwei Frauen in den entsprechenden Nachwuchsklassen.

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robeuten 14.08.2019, 19:40
17.

Zitat von thrust26
Das mag für viele andere Sportarten gelten, aber definitiv nicht für den Motorsport. Hier sind die physischen Unterschiede nicht maßgebend. Vergleichbar z.B. mit Springreiten oder Dressur, wo es jede Menge erfolgreiche Reiterinnen gibt. Oder wollen sie behaupten, Frauen seien mental nicht in der Lage? Dann wäre der Verweis auf PC nur das übliche Forumgepöbel eines Ewiggestrigen.
1) bei der legalen Tierquälerei Springreiten wie auch beim todlangweiligen Dressur"sport" ist der Hauptsportler das Pferd - beiderlei Geschlechts. Und beide Geschlechter sind sehr leistungsfähig und treten nicht geschlechtsgetrennt an - also "gerecht".
2) "definitiv" eben doch - so redet jemand, der von den Querbeschleunigungen und sonstigen Belastungen beim Motorsport keine Ahnung hat. Empfehle, sich z.B. einmal die Nürnburgringrekordrunde von Timo Bernhard auf YT anzuschauen, und sich dabei auf die inboard Kamera zu konzentrieren - wie da selbst bei einem austrainiertem Fahrer der Kopf hin- und herschlägt, ist nicht einfach anzuschauen...

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robeuten 14.08.2019, 19:48
18.

Zitat von roenga
Stimmt nicht. https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-235776-saison-2017-fitness-wichtig-wie-selten-zuvor/ Die Fitness ist eine von 3 Komponenten. Dazu kommen die fahrerischen Fähigkeiten und ein hohes Maß an technischem Verständnis. F1 Fahrer müssen heutzutage auf Augenhöhe mit ihren Ingenieuren diskutieren können. Das bei diesem Anforderungsprofil sehr viel mehr Männer als Frauen für ein Cockpit in den höchsten Motorsportserien infrage kommen versteht sich deshalb fast von selbst. Vergleichen Sie z.B einfach die Geschlechterverteilung in den Mechatronikerberufen oder Ingenieurswissenschaften.
Absolut richtig! Und genau das war wohl der Grund, warum MS aus Ferrari ein Siegerteam machen konnte (natürlich nicht alleine) - bester Gegensatz dazu Kimi Räikkönen: während MS das Auto "lesen" konnte, und aufgrund seines guten technischen Verständnisses den Ingenieuren das Problem bestens beschreiben konnte, ist Kimi mit jedem setup ziemlich flott unterwegs, aber kann nicht erklären, warum er mit dem einen setup schneller ist als mit dem anderen...

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huelin 14.08.2019, 20:01
19. Alle wissen es...

Zitat von tommix68
Gehts auch mal ohne die leidige Umweltdebatte? Wir alle wissen ja jetzt wie schädlich Autofahren, Fliegen und Fleisch essen ist. Langsam ist echt mal genug!
...aber kaum einer tut was, das ist doch der Punkt.

Ich hätte nichts gegen ein Verbot des Motorsports. Besser als Feuerwerke verbieten, wie zuletzt in Konstanz, denn daran erfreuen sich wenigstens (fast) alle.

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