Forum: Sport
Football Leaks: Fifa verhinderte Einsatz von Doping-Sonderermittler McLaren vor der W
imago/ZUMA Press, imago/ITAR-TASS, Benedikt Rugar

Richard McLaren hat durch seine Untersuchungen das russische Staatsdoping-System aufgedeckt. Vor dem Fußball-WM 2018 durfte er nicht ermitteln. Der Weltverband lehnte seinen Einsatz ab.

Seite 1 von 5
josef2018 23.11.2018, 18:48
1. Sollte

man jetzt darüber wirklich überrascht sein? Die FIFA ist in meinen Augen eine kriminelle Vereinigung und hat keinerlei Lust sich von Dopingkontrolleuren das Geschäft verderben zu lassen.
Doping im Fußball ist, da dort das meiste Geld im Umlauf ist, in der Öffentlichkeit kaum ein Thema. Da wird besonders der Radsport als Hauptsünder durchs Dorf getrieben. Was nicht sein darf, kann eben nicht sein, Fußballer müssen einfach clean sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 23.11.2018, 19:07
2. Naja,

McLaren hat ja bis heute keine überzeugenden Beweise für ein flächendeckendes, staatliches Doping in Russland vorgelegt. Da kann ich nachvollziehen, dass die FIFA den Schwätzer nicht für teures Geld einkaufen wollte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drui 23.11.2018, 19:57
3. Schnell handeln jetzt!

Ganz klar: Nach diesen Erkenntnissen muss die WM 2018 annuliert und 2019 in einem neutralen Land (Schweiz, Auenland, da wo die Schach-WM stattfindet) neu ausgetragen werden! Alle Trainer der Mannschaften, sowie Fussballmanager und die Präsidenten der nationalen Verbände müssen ausgetauscht und durch blinde Affen der nationalen Zoos ersetzt werden, weil sie ja mit dem Dopingvertuschungsvirus infiziert sein könnten, also leider leider auch unser großartige Taktikfuchs Jogi Löw und die Herren Bierhoff und Grindl. Die Mannschaften müssen mit den gemeldeten Teams antreten, nur Spieler, die verletzt, verrentet oder ins Koma gefallen sind (Khedira, Neuer, Müller) können durch andere Spieler (Sane, Kehrer, Gnabry) ersetzt werden. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Mexiko, Schweden und Südkorea.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AxelSchudak 23.11.2018, 20:07
4. Austreten...

Der DFB sollte aus der FIFA austreten. Unter dem System Blatter/Infantino sind Reformen nicht zu erwarten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
connaisseur 23.11.2018, 20:22
5. Informieren hilft

Zitat von RalfHenrichs
McLaren hat ja bis heute keine überzeugenden Beweise für ein flächendeckendes, staatliches Doping in Russland vorgelegt. Da kann ich nachvollziehen, dass die FIFA den Schwätzer nicht für teures Geld einkaufen wollte.
Si tacuisses philosophus mansisses.

Faktencheck:

Erster McLaren-Report:
- Im Moskauer Antidoping-Labor wurden unter Einflussnahme staatlicher Stellen systematisch Dopingproben russischer Athleten zum Schutze vor positiven Tests manipuliert.
- Am Antidoping-Labor in Sotschi wurde eine Methodik eingesetzt, die gedopten russischen Athleten die Teilnahme an den Olympischen Spielen ermöglichte.
- Das von Witali Mutko geführte russische Sportministerium leitete und steuerte die Manipulationsvorgänge unter aktiver Teilnahme von FSB, CSP („Center of Sports Preparation of National Teams of Russia“) und den beiden Antidoping-Labors in Moskau und Sotschi.

Zweiter McLaren-Report:
Am 9. Dezember 2016 wurde der zweite McLaren-Report für die Welt-Anti-Doping-Agentur veröffentlicht.[2] Dieser geht davon aus, dass mehr als 1000 russische Athleten selbst gedopt oder von der systematischen Doping-Verschleierung des Staates profitiert haben.[3] Außerdem habe es eine vom russischen Sportministerium gesteuerte „institutionelle Verschwörung“ gegeben. Betroffen seien neben den Olympischen Winterspielen in Sotschi u. a. die Olympischen Sommerspiele 2012 in London und die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 in Moskau. Die Ermittler stützen ihre Erkenntnisse auf Interviews mit Zeugen und die Auswertung von Datensätzen, E-Mails und mehr als 4000 Excel-Dokumente.

Bleiben Sie bei Ihrer Falschbehauptung? Dann nennen Sie wenigstens eine unabhängige glaubwürdige Quelle.

Wir führen als Quellen an:
tagesschau.de: Russisches Team von Paralympics ausgeschlossen. In: tagesschau.de. Abgerufen am 14. August 2016.
„WADA publishes Independent McLaren Investigation Report Part II | World Anti-Doping Agency“. Zugegriffen 10. Dezember 2016. https://www.wada-ama.org/en/media/news/2016-12/wada-publishes-independent-mclaren-investigation-report-part-ii.
Johannes Aumüller, Thomas Kistner: Doping: Wie der McLaren-Bericht den Staat und die Fußball-WM schützt. In: sueddeutsche.de. ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 30. Dezember 2016]).
„WADA-Bericht: Mehr als 1000 russische Sportler gedopt | tagesschau.de“. Zugegriffen 10. Dezember 2016. http://www.tagesschau.de/sport/wada-doping-bericht-105.html.
„Staatsdoping in Russland: Nachtests für Hunderte Olympioniken | tagesschau.de“. Zugegriffen 10. Dezember 2016. http://www.tagesschau.de/sport/wada-doping-russland-103.html.
IBSF decided to move the IBSF World Championships 2017. Pressemitteilung des ISBF vom 13. Dezember 2016, abgerufen am gleichen Tage (englisch)
Bob- und Skeleton-Verband entzieht Sotschi die WM. Spiegel Online, 13. Dezember 2016, abgerufen am gleichen Tage

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_gimli_ 23.11.2018, 20:24
6.

Zitat von RalfHenrichs
McLaren hat ja bis heute keine überzeugenden Beweise für ein flächendeckendes, staatliches Doping in Russland vorgelegt. Da kann ich nachvollziehen, dass die FIFA den Schwätzer nicht für teures Geld einkaufen wollte.
Aluhut absetzen :-). Natürlich dopen die Russen flächendeckend. Das Thema Doping ist aber bis in die Amateurvereine hinein verbreitet. Ich habe Anfang der 90er Bekanntschaft mit Fußball und Handball auf Landesliga-Niveau gemacht. Doping war immer ein Thema. Und wenn man heutzutage an gut dotierten Skatturnieren teilnimmt, würde man sich bei einem Dopingtest auch über die Ergebnisse wundern (ich nicht :-)). Doping ist überall, wo es Wettbewerb, Leistungsdruck und was zu gewinnen gibt und wird es immer sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alex300 23.11.2018, 20:24
7. McLaren hatte was aufgedeckt?

Er hat etwas zusammen gedichtet. Jegliche Beweise ist er bis heute schuldig.
Trotzdem, war das vielen genug.
Der FIFA offensichtlich nicht.
So what?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas1397 23.11.2018, 20:40
8. Mafia

Solange die Fußballfans dieser Mafia durch das unkritische konsumieren der Fussballu terhaltung die Stange halten,solange werden sich diese Schmeissfliegen der FIFA dumm und dämlich verdienen und auf dieFans mit Verachtung und Geldgeilheit herabblicken

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ilja.albrecht 23.11.2018, 20:49
9. Sinnloser Dramatik...

...denn genau wie bei dem Irren Trump ist hier nichts Neues zu erfahren.
Die FIFA ist nicht nur korrupt, wer die russische Mannschaft in der Verlängerung rennen sah, wusste genau, warum der Dopingfahnder keinen Zutritt hatte.

Wie gesagt, wen überrascht das? Wir leben in Zeiten, in denen der Betrug ganz offen ausgeführt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5