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Football Leaks: Werder Bremen zahlte an Spielerberater mit Firma auf den British Virg
DPA

Für die Vertragsverlängerung mit seinem damaligen Spieler Naldo schloss Werder Bremen 2009 eine Honorarvereinbarung mit zwei Beratern. Wie Football-Leaks-Dokumente zeigen, hatten diese eine Firma im Steuerparadies British Virgin Islands.

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doktor_schreyne-mayr 09.12.2016, 18:11
1. Der Fisch stinkt vom Kopf

Wundert mich als HSV Fan wenig, Mauscheleien und Klüngel regieren seit Jahren an der Weser. Da sind mir die Kühne Millionen zehn mal lieber, denn diese sind rechtmäßig erwirtschaftet worden.

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Fackel 09.12.2016, 18:53
2. @1: Kurzsichtig

Wenn vereinbart wird Honorare, in welcher Höhe auch immer, zu zahlen, dann ist das keine verwerfliches Handeln. Auch der HSV zahlt viele Honorare und Provisionen an Vermittler. Und es mach für Werder auch keine Unterschied ob das Empfängerkonto in Buxtehude oder auf den Virgin Island liegt. Alles normal und nicht strafbar. Was strafbar sein könnte ist wenn die Berater darauf keine Gewinnsteuern in ihrer Heimat zahlen würden. Hat aber nix mit Werder zu tun. Also ist ihr Beitrag mal wieder HSV Schnappatmung.

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rambazamba1968 09.12.2016, 18:55
3. Das Problem ist doch,

dass das alles legal ist. Man muss davon ausgehen, dass ganz korrekt Steuern bezahlt wurden. LOL
Es muss doch bei jedem Artikel Herr Schäuble genannt werden, der die Steueroasen seit Jahrzehnten bis aufs Blut verteidigt.

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maartenk. 09.12.2016, 21:55
4. Lieber HSV-Anhänger

Gut, dass Sie solche Vorgänge beim HSV ausschließen können. Selbstverständlich auch bei Spielern aus Argentinien, Brasilien oder Bosnien-Herzegowina, die allesamt von Beratern aus ihren jeweiligen Heimatländern vertreten werden. Es ist doch in Wirklichkeit so, wenn ein Bundesliga-Klub so einen Spieler verpflichten möchte, dann muss er sich mit diesen Beratern an einen Tisch setzen und einen Vertrag machen. In Bremen, Hamburg und auch bei jedem anderen Klub.

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spmc-135322777912941 09.12.2016, 23:07
5. Was strafbar sein könnte ....

Zitat von Fackel
Wenn vereinbart wird Honorare, in welcher Höhe auch immer, zu zahlen, dann ist das keine verwerfliches Handeln. Auch der HSV zahlt viele Honorare und Provisionen an Vermittler. Und es mach für Werder auch keine Unterschied ob das Empfängerkonto in Buxtehude oder auf den Virgin Island liegt. Alles normal und nicht strafbar. Was strafbar sein könnte ist wenn die Berater darauf keine Gewinnsteuern in ihrer Heimat zahlen würden. Hat aber nix mit Werder zu tun. Also ist ihr Beitrag mal wieder HSV Schnappatmung.
Sie sagen es .. "könnte". Die "beneficial owners" der sog. Briefkastenfirmen könnten ja durchaus ihren Wohnsitz in BVI oder Monaco haben, oder oh Schreck, oh Graus, als non-domiciled residents in GB und müssten auf dieses Einkommen überhaupt keine Gewinnsteuern zahlen. Die Welt ist nicht nur grau, es gibt sogar schwarz und weiß. Man muss es nur richtig machen. Der Satz gilt noc immer "move your ass and assets".

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gandhiforever 10.12.2016, 01:17
6. Na und?

Es ist nicht Aufgabe eines Klubs, ueber eine Steueroase zu urteilen.

Wenn mit einem Berater abgeschlossen wird, dann hat die Ueberweisung auf das angegebene Konto zu erfolgen.

Nur dem Berater sollten daraus Probleme erwachsen duerfen, es sei denn, Geschaefte mit der Steueroase seien verboten gewesen.

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manfredkaese 10.12.2016, 03:10
7. Im Ernst..

der Skandal ist doch, das unsere Rechtsordnung das zulässt, und nicht, Dass diese möglichkeit dann ausgenutzt wird.

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mvp81 10.12.2016, 07:43
8.

Diese ganzen Football Leaks Storys sind maximal Semi Interessant. Mich interessiert viel mehr wie die ehrenwerten Herrn Journalisten an diese "hochbrisanten" Daten gekommen sind...
Dieses ganze Wasauchimmer Leaks geleake geht mir ziemlich auf die Nerven

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gustavsche 10.12.2016, 09:47
9. Es ist nicht

verboten, eine Firma in einem "Steuerparadies" zu unterhalten. Es ist auch nicht verboten, dorthin Geld zu überweisen. Wenn jemand dort eine Firma betreibt, aber in Deutschland steuerpflichtig, dann obliegt es alleine seiner Verantwortung, das Geld richtig zu versteuern.

Übrigens: Legale "Steuerschlupflöcher" zu nutzen, ist auch nicht anrüchig. Ich beispielsweise spare auch sehr viele Steuern und das vollkommen legal: Ich rauche nicht. Ich trinke nicht. Ich habe kein Auto.

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